Archiv für Mai 2009
Österreich: Polizei wurde gezwungen, Schlepperskandal vor Wahl zu vertuschen
Gelegentlich kommt es vor, daß trotz der Grenzöffnung im Zuge des sogenannten Schengen-Abkommens Schlepperbanden unschädlich gemacht werden. Wie die „Salzburger Nachrichten“ und andere österreichische Medien am 16. Mai 2009 meldeten, gelang am 29. Mai 2008 Landeskriminalamt (LKA) Salzburg ein spektakulärer Erfolg. In der Nähe eines Autobahnparkplatzes an der A1 (Westautobahn) in Amstetten wurde ein illegaler Menschentransport gestoppt. 14 illegal eingereiste Türken sollten von einem rumänischen LKW auf vier Pkw zur Weiterfahrt umgeladen werden. Die Polizei griff unter Federführung des LKA Salzburg zu. Zehn Dienststellen aus Salzburg, Oberösterreich und Niederösterreich waren an der Aktion beteiligt. Sieben Schlepper wurden verhaftet, darunter auch ein türkisches Ehepaar aus Thalgau. Pro Schleppung wurden übrigens 5.000 Euro kassiert.
In Zusammenarbeit mit dem LKA Niederösterreich wurden weitere 24 Mitglieder der Schlepperbande angezeigt. Dank grenzüberschreitender Zusammenarbeit wurde am 3. Juli 2008 ein LKW-Fahrer aus der Türkei festgenommen – und zwar an der rumänisch-ungarischen Grenze. Im Laderaum seines Fahrzeugs waren 22 türkische Staatsbürger versteckt. In der Türkei wurden im August 2008 zwei Bedienstete der rumänischen Botschaft in Ankara festgenommen. Sie hatten durch den florierenden Handel mit Visa dazu beigetragen, daß Hunderte, möglicherweise Tausende Türken über Rumänien und Ungarn illegal nach Österreich bzw. nach Salzburg gebracht wurden.
Auch dieser Erfolg der Polizei zeigt, daß es sich hier nur um die Spitze eines Eisbergs handelt. Für jeden aufgegriffenen Illegalen kommen vermutlich 100 ans Ziel. Ein Blick in die Innenstädte verdeutlicht, daß sich in Europa sehr viel mehr Neger und Orientalen aufhalten müssen, als in den Statistiken zugegeben wird. Genau das soll aber nicht öffentlich thematisiert werden – schon gar nicht, wenn Wahlen anstehen. In Österreich stand damals die Nationalratswahl an. So berichteten die „Salzburger Nachrichten“: „Bekanntgegeben wurde dieser beeindruckende Erfolg der Salzburger Polizei nicht. Zunächst war durch das Bundeskriminalamt für September 2008 eine Presseinformation vorgesehen. Das Innenministerium stoppte dieses Vorhaben allerdings mit dem dezenten Hinweis auf die bevorstehende Nationalratswahl. Die Polizei wurde von der Politik offenbar zur Vertuschung des Skandals gezwungen.“ Geradezu entlarvend ist die Aussage des Leiters der zentralen Schlepperbekämpfung des Bundeskriminalamtes und Pressesprechers, Oberst Gerald Tatzgern. Dieser sagte: Es habe dezidiert nie eine Weisung gegeben, die Behauptung sei „völliger Schwachsinn“. Man habe in dieser Zeit mit den deutschen Behörden zusammengearbeitet und habe auf eine grenzüberschreitende Abstimmung gewartet. Warum dann der richtige Zeitpunkt für eine Veröffentlichung nie gekommen sei, das wisse er nicht mehr, so Tatzgern.
Ja, warum kam er nie, der „richtige Zeitpunkt“? Hier stellt sich natürlich einer dümmer, als er wohl in Wirklichkeit ist. Ob nun in Österreich oder der BRD, die etablierten Übeltäter wollen das wirkliche Ausmaß der Überfremdung so gut wie möglich verschleiern. Aus ihrer Sicht haben sie Recht, denn würden die Fakten offen auf dem Tisch liegen, würde selbst dem Unbedarftesten ein Licht aufgehen. Und dann wären die Tage der Umvolker gezählt.
Der 8. Mai 1945: Tag der GEFANGENSCHAFT
1. Was bedeutet der 8. Mai eigentlich? Das Wichtigste zuerst: 12 Millionen Deutsche werden mit dem 8. Mai zu Kriegsgefangenen. Die Sieger machen dabei aus ihrer Einstellung gegenüber den Deutschen keinen Hehl: “Deutschland wird nicht besetzt zum Zwecke der Befreiung, sondern als besiegte Feindnation.” Was das bedeutet, erlebten die Deutschen sehr schnell:
Nach dem 8. Mai werden Kriegsgefangene ermordet („no shelter!“), die Bewohner Ostdeutschlands und der deutschen Siedlung im östlichen Europa vertrieben und ermordet, die Überlebenden des Bombenkriegs durch gezielte Hungerprogramme dem Tod ausgeliefert, Millionen in Zwangsarbeit und Lager getrieben:
Der verbrecherische „Nachkrieg“ gegen Wehrlose kostete Deutschland mehr als 11 Millionen Tote, mehr als dreimal so viel, wie Gefallene in dem furchtbarsten Krieg aller Zeiten zu beklagen sind.
2. Das Mißverständnis vom 8. Mai: KEIN KRIEGSENDE – Kein Ende der GEWALT und des Tötens Die offiziellen Kampfhandlungen enden erst am 8. Mai 1945, weil Stalin, Roosevelt und Churchill seit 1943 jede Art von Verhandlungen über einen Waffenstillstand ablehnen und Deutschland bis zur “bedingungslosen Unterwerfung” (unkonditional surrender) niederkämpfen wollen. Da seit 1941 völlig offen Pläne zur Vernichtung des deutschen Volkes durch die Alliierten verbreitet werden, sehen viele Deutsche sich gezwungen, bis zum letzten zu kämpfen. – Der 8. Mai bedeutet nicht das Ende der Feindseligkeiten. Nur die deutsche Seite legt die Waffen nieder, die andere Seite setzt ihre Eroberung und ihre Mordtaten mit uneingeschränkter Gewalt fort.
3. Gefangenschaft heißt WEHRLOS SEIN Die Kriegsgefangenen, 12 Millionen deutsche Männer, vom Knaben bis zum Greis, sind vom 8. Mai an fremder Willkür gnadenlos ausgeliefert. Von den Rheinwiesen-Lagern der Amerikaner bis in die Wälder Sibiriens erstreckt sich das große Sterben. Sind im Kriege von 1939 bis 1945 etwa 3 Millionen deutsche Soldaten gefallen, so kommen in der Gefangenschaft nochmals etwa 3,2 Millionen um. Mehr als sechs Millionen deutsche Soldaten sterben, davon die Hälfte nach dem 8. Mai. Der 8. Mai 1945 ist der Tag, an dem sie dem Tod ausgeliefert wurden. Am 8. Mai sollten wir ihrer gedenken.
4. Gefangenschaft für ein GANZES VOLK Auch Millionen von Frauen und Mädchen werden zu Gefangenen, werden verschleppt, vergewaltigt, getötet. Eine ganze Nation geht in Gefangenschaft. Deutschland wird ein riesiges Gefangenen-Lager, die Deutschen sind rechtlos und vogelfrei. Sie werden von Haus und Hof vertrieben, bis aufs Hemd ausgeraubt, wie Vieh verfrachtet, in Vernichtungslager verschleppt (zB Lamsdorf), als Sklavenarbeiter mißhandelt, durch Hunger und Gewalt dezimiert, durch eine gezielt entfesselte Soldateska („Tötet, tötet!“) zu Tode gequält. Für die Deutschen, die diese Zeit trotz allem überleben, ist die Zeit nach dem 8. Mai 1945 die dunkelste Zeit ihrer Geschichte.
5. Gefangenschaft führt in die physische VERNICHTUNG Die Pläne zur Vernichtung Deutschlands und des Deutschen Volkes (Kaufman, Hooton, Morgenthau) fließen in die Maßnahmen der Besatzerstaaten ein. Die systematische Zerstörung der Lebensgrundlagen und die Blockade der Alliierten von Lebensmitteleinfuhren führen zur Hungerkatastrophe von 1946 und 1947. Keine deutsche Institution ist in der Lage, die Toten dieser Jahre zu zählen. Wer weiß heute von ihnen ? Englands Außenminister Hynd erklärt 1947 vor dem Unterhaus: “23 Millionen Deutsche stehen vor dem Hungertod …”. Ein Kanadier ermittelt später, daß durch die Folgen des Hungers die Zahl der Deutschen um 5 Millionen abgenommen hat.
6. Die Gefangenschaft macht die VERTREIBUNG möglich Mehr als 17 Millionen Deutsche werden von Polen, Russen und Tschechen aus Deutschland vertrieben, 3,3 Millionen Menschen, meist Frauen und Kinder, kommen dabei um. Adenauer schätzt in seinen Memoiren die Zahl der Ermordeten auf 6,5 Millionen. Auch die Deutsche in den Siedlungsgebieten außerhalb der Grenzen Deutschlands, bis hin zur Wolga-Republik werden vertrieben, zur Zwangsarbeit verschleppt, ermordet. Die Vertreibung ist ein Völkermord. Die Komplizen in London und Washington zünden sich genüßlich ihre Zigarren an, und demonstrieren mit Streichhölzern, wie man mit den Deutschen verfahren soll. Sie machen sich die Hände nicht schmutzig. Diese Politiker des Westens sind ebenso schuldig an dem singulären Verbrechen der Vertreibung, durch das Deutschland ein Drittel seines Staatsgebietes geraubt wird wie die Vertreiber selbst.
7. Gefangenschaft heißt BERAUBUNG Der gesamte Besitz der Deutschen wird zur Beute der Sieger. Was nicht niet- und nagelfest ist, wird demontiert und weggeschleppt. Maschinen und ganze Fabriken, Kunstschätze und ganze Museen, alles was Deutsche jemals erfunden oder geschaffen haben, Güterzüge und Schiffsladungen gefüllt mit wertvollen Plänen und Patenten, das gesamte geistige und materielle Eigentum, auch das deutsche Auslandsvermögen samt Handelsschiffen, fällt der Plünderung zum Opfer. Sogar die Wissenschaftler – wie z.B. Wernher v. Braun – werden deportiert. Deutschland verliert seine führende Stellung in Wissenschaft und Technik. – Am 8. Mai 45 beginnt die DEMONTAGE Deutschlands, die Zerstörung der deutschen Industrie. Noch 1950 werden Fabriken (mitten im Frieden!) in den Westzonen einfach in die Luft gesprengt
8. Gefangenschaft heißt ENTMÜNDIGUNG Der deutsche Staat wird gewaltsam handlungsunfähig gemacht, kein deutsches Recht, keine deutsche Autorität wird von den Eroberern respektiert. Die Verhaftung der letzten Reichsregierung unter Großadmiral Dönitz, der am 3. Mai die NSDAP aufgelöst und die NS-Herrschaft beendet hat, verstößt gegen alle Regeln des Völkerrechts. Jede deutsche Stimme, jeder Protest, jede Mahnung zum Recht wird damit zum Schweigen gebracht. Der Handstreich vom 23.5.45 markiert die Machtergreifung der Alliierten, die “feindliche Übernahme” des Staates durch eine alliierte Militärdiktatur. Eine wehrlose und gefangene Nation ist ihrer Stimme beraubt.
Der 8. Mai 1945: Tag der GEFANGENSCHAFT
9. Gefangenschaft bedeutet TOTALE FREMDBESTIMMUNG Nach Mord, Vertreibung und Entmündigung übernehmen die Besatzer den Wiederaufbau von „Staaten“ auf dem Gebiet Deutschlands nach ihren Plänen. Nur wer sich dem Willen der Besatzer beugt, erhält die Lizenz zum öffentlichen Auftritt. Parteien werden gegründet, Wahlen werden abgehalten. Deutsche dürfen sich im Gefängnis nützlich machen und bei der Bewachung helfen: Ulbricht errichtet ein Marionetten-Regime nach Moskauer Vorbild. Auch in den West-Gebieten sehen viele in der Anpassung an die Sieger die einzige Möglichkeit, die bedrohte Existenz zu retten. Deutsche Politiker erhalten die “Frankfurter Dokumente” mit der Anweisung, danach eine Verfassung zu machen. Sie weigern sich zunächst, schaffen aber dann in stummem Protest ein “Grundgesetz für die BRD”. Dieses Grundgesetz wird am 8. Mai 1949 verabschiedet und danach den Militär-Machthabern zur Genehmigung vorgelegt. Im Artikel 139 muß festgelegt werden: “Die zur Befreiung des deutschen Volkes” von den Alliierten 1945 bis 1949 erlassenen Rechtsvorschriften werden von diesem Grundgesetz “nicht berührt”. - Auch heute erinnert der 8. Mai an die Relikte der Gefangenschaft.
10. Gefangenschaft führt zu UNWISSENHEIT und UMERZIEHUNG “Umerziehung” bedeutet Hirnwäsche, die Zerstörung alter Werte und die Durchsetzung neuer gegen den Willen der Betroffenen. Einige Umerzieher formulieren es schärfer: “Wir werden alles zerstören, worauf die deutsche Nation gebaut ist”. Aus Propaganda-Abteilungen entstehen der Rundfunk und die Presse der Besatzungszonen. Was vorher Feind-Propaganda war, wird nun herrschende Meinung. Der Sieg des Fremden in Sprache und Denken, in Gesittung und Tradition macht die Deutschen zu Fremden im eigenen Land, besonders den nachwachsenden Generationen wird ihr Vaterland fremd. Die Massenmedien fungieren als Besatzungsmacht in den Köpfen, sie setzen die Leitbilder der Sieger durch. Mit dem 8. Mai 1945 beginnt für viele Deutsche eine neue Gesinnungsdiktatur, die das freie Wort unter Strafe stellt.
11. Gefangenschaft bringt die SEELE in VERWIRRUNG, tötet die Seele Die Beschränkungen der Gefangenschaft führen zu Apathie und Selbsthaß, zur Kultur-Verflachung bis hin zur Demenz. Wer im eigenen Lande der Heimat beraubt ist, verkümmert und stirbt langsam. Wo der Sinnhorizont fehlt, blüht die Dekadenz. Die große Verwirrung greift nicht erst seit der Zeit der “68er” um sich. Wer in Unterwerfung gehalten wird, entwickelt sich leicht zur gestörten Persönlichkeit, verliert das Gefühl für den Wert des Eigenen, baut die falsch verarbeiteten Konflikte zum Wahnsystem aus. In Gefangenschaft wächst ein neuer Menschentypus: Der Untergang wird gleichgültig hingenommen oder sogar ersehnt als Befreiung ausangenommener Schuld. Den Gefängnis-Deutschen ist vieles verloren gegangen, Äußerlichkeiten trösten über die innere Verkrüppelung hinweg. Manche haben das Ziel des 8. Mai verinnerlicht und machen “Nie wieder Deutschland!” zu ihrem Programm.
12. Gefangenschaft heißt: TRIBUTPFLICHT für die Kindeskinder Die Deutschen leben über 40 Jahre in der Geiselhaft der kalten Krieger, ihr Land ist das geplante Schlachtfeld eines atomaren Vernichtungskrieges ihrer Besatzung. Durch den 9. November 89 werden sie aus dieser Lage erlöst. Fast wäre diese Befreiung gescheitert, weil die USA darauf bestehen, daß die BRD in der NATO und damit unter militärischer Kontrolle bleibt. So wandelt sich die “bedingungslose Unterwerfung” in “uneingeschränkte Solidarität” und Deutsche dürfen ihre “Treue” beweisen und weltweit für fremde Interessen kämpfen und zahlen. Als die Mauer von Berlin fällt, gibt es jedoch keinen Friedensvertrag, Überleitungs-Verträge sichern die “alten Rechte der Sieger”, die Feindstaatenklauseln schreiben die frühere Feindschaft fort. 13.
Die höchste Stufe der Gefangenschaft: SCHULDKNECHTSCHAFT für alle Zeit? Wer den ständigen Hinweis auf eine angebliche kollektive Schuld dazu benutzt, ein Volk auf Dauer in einem Zustand der Unterwerfung zu halten, der errichtet ein System der Schuldknechtschaft. Es gibt keine kollektive Schuld (wer wollte die Nachkommen der Schuldigen von 1945-1950heute als „schuldig“ bestrafen?), aber es gibt kollektive Diffamierung. Wer immer zum Zweck der kollektiven materiellen Ausbeutung kollektive Diffamierung betreibt, um Verbrechen und Unrecht gegen ein Volk zu legitimieren, - wer seinen Namen in den Schmutz zieht, um es zu beherrschen, - wer Bußrituale und einseitiges Gedenken instrumentalisiert, um ein Volk in Verwirrung zu halten, - zu entmündigen oder auf einen Weg der bedingungslosen Unterwerfung – bis hin zur Selbstaufgabe – zu zwingen, macht sich schuldig. Wer ein Volk in Schuldknechtschaft hält, zerstört es. Wer ein Volk zerstört, ist ein Verbrecher. Freiheit von kollektiver Schuld ist das Recht aller Völker. Auch für die Deutschen gilt: Die Würde des deutschen Volkes ist unantastbar. Sie zu schützen, ist die Aufgabe aller staatlichen Gewalt. Damit Deutschland leben kann, muß die SCHULDKNECHTSCHAFT fallen Daran erinnert der 8.Mai : Befreiung ist unsere Aufgabe.
Junge Landsmannschaft Ostpreußen e.V. Landesverband Sachsen/Niederschlesien Postfach 500 208 01032 Dresden Flugblatt erhältlich bei: www.jlosachsen.de ViSdP: Junge Landsmannschaft Ostpreußen (JLO) – Postfach 101 521 – 33515 Bielefeld – www. ostpreussen.org Nachdruck und Vervielfältigung erlaubt – Spenden – Konto: 458835164 bei Sparkasse Dresden BLZ 85055142 Nachdruck durch RK Druck und Vertrieb, 58018 Hagen, Postfach 1824 – www.ruediger-kahsner.de Weitere Informationen durch www.kehrusker.net – www.neueordnung.org
8. Mai 1945 Wir feiern nicht!
“Sie müssen sich darüber klar sein, daß dieser Krieg nicht gegen Hitler oder den Nationalsozialismus geht sondern gegen die Kraft des deutschen Volkes, die man für immer zerschlagen will, gleichgültig, ob sie in den Händen Hitlers oder eines Jesuitenpaters liegt!”
Mitteilung an einen Beauftragten des deutschen “Widerstandes” während des Krieges (vgl. Kleist, Peter “Auch du warst dabei”, Heidelberg, 1952, S. 370 und Emrys Hughes, Winston Churchill — “His Career in War and Peace”, S.145
Der 8. Mai 1945. Ein Tag der Hoffnung? Des Friedens? Gar ein Tag der Befreiung, wie es Ex-Bundespräsident von Weizsäcker uns Deutschen 1985 weismachen wollte?
Vergessen sind die Taten unserer “Befreier”. Man redet nicht gern über das Unrecht, was uns Deutschen angetan wurde. Es könnte ja sein, daß dies die Gräuelmärchen von der alleinigen Schuld und den Verbrechen Deutschlands relativierte. Dieses Dogma aber soll erhalten bleiben, niemand soll zweifeln am Grundtenor dieser Zeit, der da lautet: Deutscher, schäme dich deiner Herkunft, deiner Vorfahren und verneige dich ehrfürchtig vor den heutigen Zeichen der Zeit. Zweifle nie an den jetzigen Geschichtsdarstellungen vergangener Tage. Lebe dein Leben nach den Vorstellungen der heutigen Zeit, die Zukunft deines Volkes ist zweitrangig, wichtig sind dein eigenes Leben, deine Karriere und der Spaß.
Wir aber sind Deutsche und wollen es auch in Zukunft sein. Wir haben die Lügner, Stümper und die heuchelnden Mitläufer erkannt und haben sie allesamt satt. Wir wollen nicht für etwas zur Rechenschaft gezogen werden, was wir nicht zu verantworten haben und auch nicht an etwas glauben, daß gewaltige Widersprüche, ja nachweisbar Lügen enthält.
Eingebleut soll es uns werden, seit Kindertagen schon. Aber das sind glatte und bewußt gestreute Lügen. Viele von uns haben es dabei noch gut. Haben frühzeitig erkannt, worum es geht und was unserm Volke angetan werden soll. Planmäßig streben es gewisse Kreise an, ihr Streben nach Herrschaft ist mysteriös, verschleiert, aber doch stetig und in vielen Formen zu erkennen.
Unsere Vorväter waren Ehrenmänner. Sie gaben ihr Leben, als es galt, für Nation, Heimat und Familie einzustehen. Niemals waren sie Barbaren, Schlächter, Unmenschen. Sie starben, damit wir leben können. Sie stellten sich gegen eine große Übermacht, die ihr Land zu zerdrücken drohte, im Angesicht des Todes beugten sie sich nicht feige dem drohenden Unheil, sondern stritten, siegten, und fielen für ein höheres Ziel.
Der 8. Mai 1945 ist für uns mit millionenfachem Leid verbunden, mit Landraub, Vertreibung, zerstörten Städten und Mord. Wir würden uns selbst belügen, feierten wir einen solchen Tag als Befreiung. 15 Millionen Vertriebene, mehr als drei Millionen Tote, die Rheinwiesen, Folterungen, Raub von Patenten und Vergewaltigungen sind nur einige Beispiele für die Art Befreiung, die das deutsche Volk zu erleiden hatte.
Machen wir uns frei von diesen Lügen – wenn wir es nicht schon sind – und sagen deutlich: *Das war keine Befreiung, das war Mord und Besatzung.*
Ihr habt uns Eigen und Ehre gestohlen, Ihr habt uns’re Taten der Nachwelt verhohlen, Ihr habt die gefallenen Brüder verhöhnt, Ihr habt euch nicht einmal mit ihnen versöhnt, Ihr gönnt selbst den Toten keine Ruh, Ihr schändet die Gräber noch immerzu. Ihr habt uns bespien und habt uns verlacht, Ihr habt uns zum Spott unsrer Kinder gemacht, Ihr habt uns durch jeden Schmutz gezogen, Ihr habt uns geschmäht und habt uns betrogen. Ihr seid winselnd vor jedem Sieger gekrochen - Doch unseren Stolz habt ihr nicht gebrochen!
Hans Henning Festge
Was bedeutet der 8. Mai eigentlich?
1. Was bedeutet der 8. Mai eigentlich? Das Wichtigste zuerst: 12 Millionen Deutsche werden mit dem 8. Mai zu Kriegsgefangenen. Die Sieger machen dabei aus ihrer Einstellung gegenüber den Deutschen keinen Hehl: „Deutschland wird nicht besetzt zum Zwecke der Befreiung, sondern als besiegte Feindnation.” Was das bedeutet, erlebten die Deutschen sehr schnell: Nach dem 8. Mai werden Kriegsgefangene ermordet („no shelter!“), die Bewohner Ostdeutschlands und der deutschen Siedlung im östlichen Europa vertrieben und ermordet, die Überlebenden des Bombenkriegs durch gezielte Hungerprogramme dem Tod ausgeliefert, Millionen in Zwangsarbeit und Lager getrieben: Der verbrecherische „Nachkrieg“ gegen Wehrlose kostete Deutschland mehr als 11 Millionen Tote, mehr als dreimal so viel, wie Gefallene in dem furchtbarsten Krieg aller Zeiten zu beklagen sind. Diesen Beitrag weiterlesen »
Das grösste Massengrab Europas
In den Wäldern Sloweniens werden 100.000 Skelette vermutet. Als im Sommer 1945 aus den Wäldern entlang der Drau bei Marburg seltsame Geräusche kamen, raunten sich die Bauern der Umgebung zu: “Tito spricht!”. Titos Partisanen hatten hier nach der deutschen Kapitulation bis zu 100.000 Menschen erschossen und verscharrt. Nun quollen die Massen der Leichen auf. Verwesungsgase bahnten sich gut hörbar ihren Weg durch die dünne Erdschicht. Tito sprach.
Während der kommunistischen Zeit waren die Massenmorde an Titogegnern ein Tabu, dessen Verletzung von schweren Strafen bedroht war
Auch nach der Unabhängigkeit Sloweniens im Jahr 1991 dauerte es mehr als zehn Jahre, bis die offizielle Untersuchung der Ereignisse vom Mai 1945 beginnen konnte. Eine “Regierungskommission für verheimlichte Massengräber” mit Joze Dezman, Mitja Ferenc und Martin Kostrevc hat seit 2002 über 500 Hinrichtungsorte lokalisiert und Exhumierungen vorgenommen. Doch wird die Frage nach den Tätern nur selten gestellt. Man vermutet, dass in den Nachfolgestaaten Jugoslawiens noch hunderte Personen leben, die am Massenmord im “slowenischen Katyn” beteiligt gewesen waren.
Mit Kriegsende Anfang Mai 1945 hatten sich Südkärnten und der Norden Sloweniens in einen Hexenkessel verwandelt. Aus dem Süden marschierte die Heeresgruppe E unter General Alexander Löhr in einer endlosen Kolonne in Richtung des deutschen Reichsgebietes. Mit oder nach ihr zogen grosse Gruppen kroatischer Ustascha-Verbände und der serbischen Tschetniks, die wegen ihrer Kollaboration von der Rache Titos bedroht waren. Aber auch die deutsche Minderheit des besetzten Königsreiches Jugoslawien flüchtete. Aus Laibach marschierte die Heimwehr der Domobrancen nach Kärntnen. Auch für Hitler kämpfende Hilfstruppen der Kosaken standen bei Kriegsende an der Drau in Oberkärntnen. Britische Truppen hatten von Italien kommend Klagenfurt besetzt, worauf auch Titos Partisanen als eine zweite Besatzungsmacht auftraten.
Eine vorläufige Abmachung zwischen dem britischen Feldmarschall Alexander und Tito legte die Drau als Demarkationslinie fest. Wer zum Zeitpunkt der Kapitulation über diesen Fluss gekommen war, wurde von den Briten übernommen und durfte auf Behandlung nach dem Kriegsrecht hoffen. Wer südlich der Drau festsass, hatte sich den Partisanen zu ergeben und musste die Hinrichtung befürchten. Ungezählte Heldentaten der Kärntner Bevölkerung haben vielen deutschen Soldaten bei der riskanten Überquerung des Flusses geholfen. Die Partisanen aber jagten in Südkärnten nach jenen Personen, die an der Kärntner Volksabstimmung vom 10.10.1920 gegen den damaligen SHS-Staat Jugoslawien mitgewirkt hatten. Es sind etwa hundert Menschen abgeholt und verschleppt worden, um nie mehr wiederzukommen. Erst nach Wochen stellte Alexander der Titoarmee ein Ultimatum. Sie hätte aus Kärnten abzuziehen, was sie dann angesichts der britischen Übermacht auch tat. Neue Forschungen beweisen, dass es hier einen Deal gegeben hat: Abzug der Tito-Truppen aus Kärnten gegen Auslieferung der Ustaschen, Tscheniks, der Wehrmachtssoldaten und der deutschen Minderheit.
Zehntausende deutsche Soldaten, Ustaschen und Tschetniks standen zum Zeitpunkt der Kapitulation südlich der Drau.
Nahe der Stadt Bleiburg traten starke britische Einheiten den Ustaschen und Tschetniks entgegen, die weiter nach Norden wollten. Nikolai Tolstoj, der Enkel des grossen Dichters, schildert in seinem Werk “Celovska zeroto (Verschwörung von Klagenfurt)” wie der britische Beauftragte für den Mittelmeerraum und spätere Premier, Harold MacMillan, den Verrat inszeniert hat. Auch August Walzl liefert in seinem Buch “Kärnten 1945″ erschütternde Details. Bewaffnete Ustascha-Verbände wurden zunächst in Empfang genommen und zum Niederlegen ihrer Waffen überredet. Dann wurden sie den Titopartisanen ausgeliefert. Hierbei ist es zu ungeheuerlichen Szenen mit Massenselbstmorden gekommen. Bleiburg gilt heute in der offiziellen Geschichtsschreibung Zagrebs als “kroatischer Kalvarienberg”. Es hatte sich auch Löhr als Kommandant der Heeresgruppe E nach Scheitern seiner Gespräche mit den Briten freiwillig in Gefangenschaft der Titoarmee begeben und war später nach einem Schauprozess hingerichtet worden. Einige wenige Kompanieführer der Wehrmacht haben trotz Kapitulation den Weitermarsch befohlen und sind fast alle durchgekommen, zumal kampferprobte NS-Soldaten den Partisanen weit überlegen waren.
Tito waren mit britischer Hilfe zehntausende seiner Todfeinde in die Hände gefallen.
Die Briten setzen auch Lüge und Hinterlist ein, um Tito weiteres “Exekutionsmaterial” in die Hände zu spielen. Die slowenischen Heimwehren der Domobranzen waren ebenfalls nach Kärnten geflüchtet. Dort waren sie von den Briten in einem Lager bei Viktring konzentriert worden. Man versprach ihnen Abtransport nach Italien, doch die versiegelten Züge fuhren durch den Karawankentunnel direkt in die Gewehrläufe der Rache. Einzelne Partisanen konnten es gar nicht mehr erwarten und haben schon im Zug mit den Exekutionen begonnen. Entlang der Bahnstrecke kam es zu apokalyptischen Szenen. Immer wieder hielt der Zug. Immer wieder wurden Leichen aus den Waggons geworfen. Man zerrte gefesselte Heimwehrmänner neben die Geleise, folterte und tötete sie. Die meisten Domobranzen sind dann im Hornwald von Gottschee exkutiert und in dortige Felslöcher geworfen worden. Zur gleichen Zeit krachten in den Wäldern entlang der Drau wochenlang die Salven der Exekutionskommandos. Die deutsche Armee hatte zur Verteidigung von Marburg in Tezno einen langen Panzergraben ausheben lassen. Die Partisanen ersparten sich das Ausheben von Gräbern. Bis zu 15.000 Menschen sind zur Panzersperre von Tezno geführt und mit MG-Salven hingerichtet worden. Ganz Oberkrain war mit Exekutionsorten übersät: In Schlössern der Region, im Bergwerk von Lasko, und im ehemaligen Bunker türmten sich die Leichen. Mit Lastwagen hat der titoistische Geheimdienst OZN (Odzek za zastitu naroda = Volksschutzabteilung) über eine Woche Todeskandidaten auf das Plauteau des Bachern oder Pohorje-Gebirge transportiert.
Der Wald ist mit Skeletten vollgestopft.
“Lieben Sie die Vielfalt dynamischer Ereignisse oder wünschen Sie sich Gemütlichkeit und Individualität zur gleichen Zeit? Für einen bunten Tag: Die Gastfreundschaft wird sie mit traditionell hausgemachten Speisen und Getränken sowie bunten Sitten und Gebräuchen verzaubern!”
So wirbt der slowenische Fremdenverkehr heute für einen Urlaub in Pohorje. Wer dort eine Wanderung durch die Wälder unternimmt, der geht buchstäblich über Leichen. Der Wald ist mit Skeletten vollgestopft. Und bis heute haben die Behörden in der Frage der Täterschaft Umwege genommen.
Hauptverantwortlich für das grösste “Killing Field” Europas ist Josip Broz Tito, der auch in anderen Situationen und nach dem Krieg unfassbare Grausamkeit gezeigt hat. Tito hat gleichzeitig mit dem Kampf gegen die deutschen Besatzer und ihre Kollaborateure eine kommunistische Revolution durchgeführt. Daher finden sich unter den Opfern der Exekutionsserien viele Zivilisten aus der bürgerlichen und begüterten Klasse des ehemaligen Königreiches Jugoslawien. Generell für die Exekutionen in ganz Jugoslawien war Titos späterer Innenminister Aleksander Rankovic verantwortlich. Wer nun die Massenhinrichtungen in Slowenien im Mai 1945 vor Ort organisierte und kommandierte, ist nicht bekannt. Boris Kidric als führender Slowene in Titos Stab dürfte das nicht gewesen sein.
Mitja Ribicic, der spätere jugoslawische Ministerpräsident, war während des Krieges als “Oberst Mitia” ein gefürchteter OZN-Führer. Er hat nachweislich an der Exekution von über 200 Personen teilgenommen, ist aber nie deswegen belangt worden. Es ist in der kommunistischen Zeit 1945-1991 kein einziger Prozess gegen Personen durchgeführt worden, die für die Massaker verantwotlich waren. Aber auch seit dem Zerfall Jugoslawien spielte diese Frage keine Rolle, da sie von den Verbrechen der Separationskriege von 1991-1995 überschattet und verdrängt worden ist.
Von Malte Olschewski
Quelle: Reader’s Edition



