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Archiv für August 2009

Macht und Ohnmacht

Im Grunde läuft Macht immer darauf hinaus, Menschen in einer Mangelsituation, in Not und Elend zu halten und ihnen glaubhaft zu versichern, man könne einzelne von ihnen, bei Wohlverhalten etwas besser als die anderen stellen. Die Not braucht nicht ausschließlich die materielle zu sein, es funktioniert auch mit anderen Nöten, zum Beispiel mit psychischen, mit Minderwertigkeitskomplexen, mit Ängsten etc. Aber die materielle Not (drohender Hunger, Kälte, Obdachlosigkeit etc.) ist die verläßlichste, die massenwirksamste und die preiswerteste von allen. Ohne Not und die Angst davor ist Machtausübung unmöglich. Ohne sie gibt es Zusammenarbeit, gibt es Führung, aber keine Herrschaft. Macht ist immer die Möglichkeit, andere nach Belieben in Not halten und Einzelne – bei entsprechender Gegenleistung – etwas darüber hinaus heben zu können.

Die meisten Wohlstandsbürger, die noch Arbeit haben und ob dessen sich in einer gewissen Sicherheit wiegen, merken heute gar nicht, daß sie auf eine ganz andere Art vom Elend bedroht sind, ja sich sogar im Elend befinden. Ihr Elend ist die allgemeine Desinformation durch die gleichgeschalteten Systemmedien. Schrieben die Systemmedien die Wahrheit, wäre längst der Aufstand ausgebrochen. Wie war das noch mal mit dem Wesenselement des freien Staates? „Eine freie, nicht von der öffentlichen Gewalt gelenkte, keiner Zensur unterworfene Presse ist ein Wesenselement des freiheitlichen Staates; insbesondere ist eine freie, regelmäßig erscheinende Presse für die moderne Demokratie unentbehrlich. …
In ihr artikuliert sich die öffentliche Meinung. … In der repräsentativen Demokratie steht die Presse zugleich als ständiges Verbindungs- und Kontrollorgan zwischen dem Volk und seinen gewählten Vertretern in Parlament und Regierung.”(Wikipedia) Systemmedien dienen – wie schon der Name sagt – dem System, das sich ihrer Hilfe zur Machterhaltung bedient. Medien kann man sehr einfach gleichschalten – dazu gibt es den einen Weg, der schon im ersten Absatz beschrieben wurde. Aber es gibt noch andere Wege.

“Die wenigen Personen, die die Medien kontrollieren, haben die Macht, Lügen in Wahrheit und die Wahrheit in Lüge zu verwandeln und Kritiker zum Schweigen zu bringen.
Das ist das schlimmste Monopol, das sich vorstellen läßt. Wenn eine kleine Machtelite intensiven Gebrauch von den Möglichkeiten der Propaganda macht, dann unterminiert sie die demokratischen Prinzipien.” Es sind in der Tat wenige Menschen, die die Medien kontrollieren, und wer sich ihrer Unterstützung bedienen kann, der hat die Macht. Das kann natürlich in kürzester Zeit total umschlagen, sobald der von diesen wenigen Medienkontrolleuren Protegierte in Ungnade fällt. Um das zu verhindern, hat z. B. der italienische Ministerpräsident Berlusconi ein ganzes Medienimperium aufgebaut. Aber es geht noch perfider. Noam Chomsky hat in seinen Büchern immer darauf hingewiesen, wie in den USA der sogenannte “Konsens” hergestellt worden ist – in Europa ist es zwar ein wenig anders, aber im Endeffekt gleich gelaufen. Ich möchte hier ganz kurz zusammenfassen, worum es dabei im Wesentlichen geht. Chomsky ist in diesem Fall ein ausgesprochen unverfänglicher Zeuge, da er selbst US-Amerikaner jüdischer Abstammung ist.

Im Ersten Weltkrieg war die US-amerikanische Bevölkerung eher pazifistisch gesinnt und wollte sich keinesfalls in einen europäischen Krieg, der sie ja nichts anging, hineinziehen lassen. Die Regierung Wilsons hatte sich (aus wirtschaftlichen Gründen) auf den Kriegseintritt festgelegt und mußte daher etwas gegen die pazifistische Stimmung unternehmen. Mittels der “Creel-Kommission” und dem Übernehmen der Greuelpropaganda des britischen Propagandaministeriums (dieses dichtete den Deutschen z. B. die Zerstückelung belgischer Kinder an, was heute noch in manchen englischsprachigen Geschichtsbüchern zu lesen ist) gelang es dieser Propagandamaschinerie, die US-amerikanische Bevölkerung in Kriegstaumel zu versetzen. Die Folgen sind bekannt. Selbst der Zweite Weltkrieg kann auf diese Hetze zurückgeführt werden, denn die Diktate von St. Germain und Versailles legten den Grundstein zu diesem gewaltigen Krieg. Das britische Propagandaministerium verfolgte das Ziel »die Gedanken fast der ganzen Welt« zu lenken. Es ist ihnen zeitweise gelungen – und die USA waren gelehrige Schüler. Vor allem wollten die Briten die Gedanken der »intelligenteren Mitglieder der Gemeinschaft« in den USA lenken, damit die von den Briten zusammengekochte üble Propaganda dort Verbreitung finden und eine bis dahin friedliche Bevölkerung in Kriegshysterie stürzen konnte. Diese Lehren fielen in den USA auf fruchtbaren Boden – es entstand die Demokratie für Zuschauer…

Walter Lippmann, der Doyen der US-amerikanischen Journalisten war vom Erfolg der Propaganda beeindruckt und stellte daraufhin seine Theorie auf: Er meinte, daß eine von ihm so genannte »Revolution in der Kunst der Demokratie« dazu führen könnte “Konsens herzustellen”. Das heißt mit Hilfe der neuen Propagandatechniken die Öffentlichkeit auf Ereignisse einzustimmen, die sie eigentlich ablehnt. Seiner Theorie nach kann lediglich eine kleine Elite – die Gemeinschaft der Intellektuellen das Interesse der Allgemeinheit adäquat in die Tat umsetzen. Lippmann unterfütterte seine Anschauung mit einer ausgefeilten Demokratie-Theorie. Er meinte, eine gut funktionierende Demokratie bestehe aus zwei unterschiedlichen Klassen von Bürgern. Die Einen seien diejenigen, die analysieren, Entscheidungen treffen und in den politischen, wirtschaftlichen und ideologischen Systemen die Dinge ins Rollen brächten und am Laufen hielten. Diese Klasse von Spezialisten sei allerdings nur ein kleiner Teil der Gesamtbevölkerung. Der Rest sei eine »verwirrte Herde«, vor deren »Gelärm und Getrampel« sich die Spezialisten schützen müßten. Die »Macher« kümmerten sich um das Interesse der Allgemeinheit, während die »verwirrte Herde« die Rolle von Zuschauern spielt und hin und wieder einem Mitglied der Spezialisten applaudiert, indem sie es wählt. Hinter dieser Theorie steckt eine gewisse Logik und sogar ein zwingendes Moralprinzip. Es besagt, daß die Masse der Bevölkerung zu dumm ist, um größere Zusammenhänge zu begreifen. Die Herde also muß mittels einer neuen Revolution in der Kunst des demokratischen Regierens gezähmt werden, nämlich mit der Herstellung von »Konsens«. Medien, Schulen und Alltagskultur müssen zweigeteilt werden. Den Spezialisten vermitteln sie die richtigen Überzeugungen und angemessene Wirklichkeitssinn. Dieser »Konsens« kann nur hergestellt werden, wenn eine entscheidende Voraussetzung zwar vorhanden ist, aber nie ausgesprochen wird. Diese Spezialisten gelangen nur dann an die Entscheidungshebel der Macht, wenn sie (was sie auch vor sich selbst verbergen müssen) den wirklich Mächtigen dienen: den Eigentümern der Gesellschaft, einer ganz kleinen Gruppe von Personen.

Hier sollen keine Mutmaßungen aufgestellt werden, wer diese sind. Aber gerade in unserer Zeit der “Globalisierung” werden das vermutlich die Gleichen sein wie vorher – höchstens um einige wenige Mitspieler vermehrt. Zum Beispiel wurde immer wieder die Frage gestellt: Steuert eine diskrete Finanzelite die Politik, um sich auf Kosten der Allgemeinheit hemmungslos zu bereichern? Bis vor kurzer Zeit tat man in der Allgemeinheit derartige Thesen noch verächtlich als “Verschwörungstheorien” ab. Doch die Bekanntgabe der Zahlen des Bankhauses Goldman Sachs für das zweite Quartal 2009 hat ein Umdenken bewirkt … Und Europa? Die BRD, Österreich? Hier sind es die »Systemparteien«, die diesen wirklich Mächtigen dienen. Sonst wäre es kaum vorstellbar, daß es so wenige Veränderungen der politischen Landschaft gibt. Hier wurde dieser »Konsens« hergestellt, daß es nur Parteien der sogenannten Mitte und solche links davon geben dürfe – nichts darf rechts davon sein. Das ist durchaus verständlich: Parteien rechts der Mitte könnten für das Volk und nicht für die wenigen Mächtigen arbeiten. Mit echter Demokratie hat das natürlich nichts zu tun. Der wirkliche Souverän ist das Volk leider ausschließlich auf dem Papier (von Verfassung oder in der real existierenden BRD: dem Grundgesetz). Die BRD hat ja noch immer keine Verfassung – es wurde nie durch eine allgemeinen Volksabstimmung darüber abgestimmt. Noch schlimmer ist es mit der EU. Die vom Volk gewählten Vertreter haben dort nichts zu sagen – und jene, die etwas zu sagen und zu bestimmen haben, sind nicht vom Volk gewählt…

Von Soslan Khan Aliatasi

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Imperialismus: Steht ein baldiger Totalabzug der USA aus dem Irak bevor?

Nachdem die US-Imperialisten auf Drängen Israels seinerzeit den Irak als regionalen Machtfaktor ausgelöscht hatten, wächst nun angesichts der dramatischen Sicherheitslage in diesem Land die Erkenntnis, daß es nun besser für die USA sein könnte, sich schnellstmöglich zu verdrücken. Wie zu Beginn des verbrecherischen und völkerrechtswidrigen Angriffskrieges der USA versinkt der Irak erneut in Chaos und Gewalt. In der ersten Hälfte des Jahres war es relativ ruhig war, jetzt steigt die Zahl schwerer Terroranschläge aber wieder spürbar an. An den Werktagen trifft es Bauern, Gelegenheitsarbeiter oder Polizeirekruten, an den Feiertagen vor allem schiitische Muselmanen in ihren Moscheen.

„Wir sollten unseren Sieg erklären und möglichst schnell abhauen”, schrieb kürzlich nach Medienberichten vom 14. August 2009 ein hoher US-Militär in einem vertraulichen Memorandum, das der Presse zugespielt wurde. Vor allem den irakischen Ordnungskräften stellte er ein schlechtes Zeugnis aus. Zwar verfügten Polizei und Militär mit rund 750.000 Mann über eine beachtliche Truppenstärke. Schlagkraft und Einsatzwille jedoch ließen jedoch sehr zu wünschen übrig. Viele Offiziere seien korrupt, Mannschaften würden schlecht behandelt und hätten keine Lust, ihre Haut zu riskieren. Faulheit sei verbreitet wie eine Seuche. Und die Militärführung könnte in den Einheiten „weder Disziplin noch die einfachsten militärischen Standards” durchsetzen, heißt es in dem Gutachten. Als dieser Tage eine irakisch geführte Patrouille ein drei Kilometer langes, ausgetrocknetes Kanalbett nach versteckten Waffen absuchen sollte, wurde mehr gejammert, als gesucht, wie ein amerikanischer Reporter beobachtete. Erst war den irakischen Uniformierten das Schilf zu dick, dann forderten sie eine Mittagspause. Schließlich wollten sie die Suche nach der Hälfte der Strecke abbrechen und waren nur mit Mühe durch ihre amerikanischen Begleiter zu bewegen, ihre Arbeit zu Ende zu bringen. An diesem Beispiel wird natürlich deutlich: Niemand, selbst nicht der letzte arabische Eseltreiber, hat Lust, für USraels Interessen zu krepieren. Damit sind diese unwilligen Hiwis der USA jedoch zweifellos intelligenter als die Bundeswehrsoldaten, die sich derzeit in Afghanistan für Geld und fremde Interessen abschießen und wegsprengen lassen.

„Wir sollten unseren Sieg erklären und möglichst schnell abhauen.” Das bedeutet: Hier soll wieder einmal eine peinliche Niederlage der USA verschleiert werden. Diese Niederlage ist allerdings folgerichtig und die gerechte Strafe für einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg, und man will hoffen, daß sich die USA auch in Afghanistan weiter abnutzen.

Am Hindukusch sind in diesem Jahr bereits mehr amerikanische Soldaten gefallen als im Zweistromland. Im nächsten Jahr sollen die Militärausgaben des Pentagon für Kabul erstmals höher liegen als für Bagdad. In Afghanistan die Taliban niederkämpfen und in Pakistan die innere Lage stabilisieren, darin sieht Washington künftige Prioritäten seiner Politik in der Region. Recht und Moral spielen dabei übrigens keine Rolle, wenn es um die „Demokratie” geht, so wie die US-Amerikaner sie. Allerdings wird auch das Afghanistan-Abenteuer zwingend mit Pauken und Trompeten in die Hose gehen. Die Taliban werden trotz des modernsten Kriegsgerätes der US-Amerikaner früher oder später siegen, weil sie im Gegensatz zu den Besatzern und ihren Hiwis bereit sind, für ihre zugegebenermaßen wahnsinnige Moslem-Ideologie zu sterben. Welcher Idiot würde hingegen ernstlich für die afghanische „Demokratie” und die Freiheit des Drogenhandels seine Haut riskieren?

Von Hans Kohlhase

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Polen: Wieder deutsche Frauen und Kinder in Massengrab gefunden

Während am Freitag auf einem Soldatenfriedhof bei Stettin in Polen über 2000 deutsche Zivilisten, meist Frauen und Kinder aus dem Marienburger Massengrab offiziell beerdigt werden, gehen die Ausgrabungen an anderen zivilen Massengräbern in Polen weiter. Die meisten dieser Gräber sind nicht einzusehen; sie wurden mit hohen metallenen Wällen vor den Augen besorgter Nachbarn und Journalisten verschlossen, denn die Wahrheit ist nicht für jedermann bestimmt. Auch im ehemaligen Steinbach, dem heutigen Podla Góra unweit der deutsch-polnischen Grenze, war man ebenso wie schon in Marienburg vor einigen Monaten, bei Bauarbeiten auf ein großes ziviles Massengrab gestossen. Überall unter der Hauptstrasse des Ortes, in Höfen und Vorgärten hatte man Menschen verscharrt. Sie lagen übereinander, meist Frauen und Kinder, die jüngsten schätzungsweise gerade mal 2-3 jahre alt, einige hatten Einschusslöcher in ihren Schädeln.

Wie viele Skelette man bis heute in Podla Góra geborgen hat ist unklar, doch vor einigen Wochen waren es nach Angaben der Exhumierer aus Posen (Poznań) bereits über 150 Tote, die nackt und ohne jeglichen Hinweis auf ihre Identität, von ihren Mördern hier zurückgelassen wurden. Überall in Polen wo man bisher auf solche Massengräber mit vermutlich deutschen Zivilisten gestossen war, weisen die Umstände der “Opferentsorgung” auf ein und dieselbe Tätergruppe hin. Immer die gleiche Vorgehensweise und immer die gleichen Opfergruppen: Meist Frauen aller Altersgruppen und Kinder zwischen zwei- und etwa 14 Jahren sowie jeweils ein kleinerer Teil älterer Männer fand man bisher regelmäßig in diesen “mysteriösen” Massen-Gräbern. Alle unbekleidet, kein Zahnersatz, keine persönlichen Gegenstände und meist die ersten gefundenen Schädel hatten Merkmale wie Einschusslöcher aus aufgesetzten Waffen.

Wie schon in Malbork, dem früheren deutschen Marienburg, werden auch in Podla Góra alle Ermittlungen der durch Bewohner eingeschalteten Staatsanwaltschaft im Sande verlaufen. Schon jetzt gibt es hierzu erste Stimmen aus dem Lebuser Grünberg (Zielona Góra):” Typhus, Kälte, hunderte Krankheiten und die Russen waren es” – liest man in den regionalen Medien. Doch die jetzigen Bewohner des früheren Steinbach wissen mehr: “Die Toten müssen Deutsche sein. “Ich kam nach 5 Jahren Arbeit in Deutschland am August 1945 hier in Podla Góra an. Mir ging es gut bei den Deutschen, deshalb spürte ich in mir kaum Hass. Was sich hier aber ereignete, können menschliche Worte nicht beschreiben. Unsere Miliz mordete kaum weniger grausam als die Russen es taten. Aber auch mit Lastwagen wurden Menschen mit Schusswunden im Körper oder Kopf herangefahren und hier und in der Nähe vergraben” – schilderte der Dorfälteste Tadeusz Mierkiewicz seine Eindrücke vom Herbst 1945.

“Das waren grausame und seltsame Zeitabläufe. Bevor die ersten Ansiedler aus Ostpolen hier ankamen, grassierten hier Banden. Sie schnitten den Deutschen die Hälse durch. Die Russen hatten damals sogar eine spezielle Division geschaffen, die den Kampf mit diesen Verbrechern aufnehmen sollte. Seit Jahren suchen wir aber schon im Raume Schwiebus (Swiebodzin) nach Massengräbern deutscher Zivilisten die dort in großer Zahl in Lagern umgekommen sein sollen” – sagte der Historiker Andrzej Toczewski in der Regionalzeitung “Gazeta Lubuska” im Zusammenhang mit dem Massengrab im ehemaligen Steinbach und fügte hinzu, dass es nach seiner Erkenntnis eigentlich im Raume Podla Góra kein Lager oder Massengrab gab, obwohl in der gesamten Region wohl viele davon existieren müssen oder mussten.

Für den Vorsitzenden des Vereines “Pomost” in Posen, Tomasz Czabanski, der die Ausgrabungen in Podla Góra im Einvernehmen mit der deutschen Kriegsgräberfürsorge in Kassel durchführt, waren die hier entdeckten Gebeine deutscher Zivilisten Opfer der roten Armee: “Die Russen waren bekanntlich nicht sehr ehrgeizig Kriegsgefangene zu übernehmen, was auch für die Zivilbevölkerung galt” – sagte kürzlich erst dieser Mann. Nach seiner Meinung sollen auch die toten Deutschen aus Podla Góra auf einem Soldatenfriedhof bei Stettin ihre letzte Ruhestätte finden. Dort werden die Steinbacher dann auch auf die Überreste der Bevölkerung des ehemaligen Marienburgs treffen, die schon an diesem Freitag in Anwesenheit von Trauernden und diejenigen welche nur so tun dort beerdigt werden. Viele der Trauergäste wissen was sich nach dem Kriege in Marienburg, Steinbach und Tausenden anderen Orten in denen Deutsche damals lebten nach dem Kriege wirklich abgespielt hatte, doch keiner der Anwesenden wird sich trauen dies offen zuzugeben oder nur hierüber laut zu spekulieren, denn das Ausmaß dieser Verbrechens sprengt jegliche Vorstellungskraft.

Es sprengt auch schon unsere Vorstellungskraft, dass man grausam Kinder und schwangere Frauen fließbandmäßig töten konnte, wie es auch in den KZ mit Juden und Zigeunern geschah, doch genauso fehlt uns die Kraft daran zu denken, dass es Menschen des 21. Jahrhunderts sind, die solche Bestien und Grausamkeiten von damals, noch heute decken und schützen. Einige dieser Mörder leben mit Sicherheit noch, denn es waren damals sehr viele.

Quelle: Polskaweb

Von Handalf

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US-Erschießungsquote über 1 zu 100

Lass uns mal sehen wie die Amerikaner sich benahmen wenn einen US-General im Krieg erschossen wurde.

US-Erschießungsquote über 1 zu 100

Der Deutschen Wehrmacht wird vorgeworfen, daß sie in ihrem Kampf gegen die gnadenlosen Morde der völkerrechtswidrig vorgehenden Partisanen als Abschreckungsmaßnahme Erschießungsquoten von 1 zu 10 (selten mehr) angewendet habe. Alliierte haben jedoch mit viel höheren Quoten vergolten, auch in offensichtlich unbegründeten Fällen.

Ein Beispiel ereignete sich im März 1945 beim Schloß Hamborn nahe Paderborn in Westfalen. Dort war der US-amerikanische General Maurice Rose von einem regulären deutschen Soldaten erschossen worden. Der feindliche Rundfunk schob die Tat jedoch gar nicht existierenden „Werwolf-Partisanen” zu, die den General ‚hinterrücks ermordet‘ hätten.

Zur Vergeltung liquidierten die Amerikaner 110 gar nicht an dem Tod des Generals beteiligte gefangene Deutschen. Die Paderborn Zeitung (4. April 1992) schrieb darüber nach Jahrzehnten zum Hergang der Tat: „Der deutsche Panzerkommandant steckte seinen Kopf aus der Turmluke, winkte mit der Maschinenpistole und forderte die drei Amerikaner auf, ihre Waffen niederzulegen. Die Begleiter folgten, Rose trug als General seine Pistole in einer Tasche, die er aufknöpfen wollte. In diesen Augenblick knatterte die Maschinenpistole des Panzerkommandanten. Der Deutsche hatte die Bewegung des US-Generals offenbar mißverstanden. Maurice Rose stürzte auf die Straße, er war sofort tot. Seinen Begleitern gelang die Flucht.”

Und zu den Vergeltungsmaß nahmen gibt die genannte Zeitung an: „in blinder Wut erschossen die Amerikaner insgesamt 110 unbeteiligte gefangene deutsche Soldaten. Hitlerjugend waren darunter und ältere Männer des Volkssturms. Hinter dem Friedhof in Etteln kamen 27 um. Durch Genickschoß, berichtet Augenzeugen. 18 weitere Leichen wurden in Dörenhagen tagelang liegen. Die Amerikaner im Fort Knox (USA) ist der Vorgang um den Tod Roses zwar korrekt wiedergegeben, die als Folge davon den amerikanischen Truppen verübte Vergeltungsaktion wird jedoch dort nicht erwähnt. Dieses offensichtliche Kriegsverbrechen der Amerikaner ist ebenso wenig gesühnt oder in der Weltpresse kritisiert oder gar angeprangert worden wie andere(1)

AnmBild hinzufügenerkung Vgl Heinrich Wendig, Richtigstellung zur Zeitgeschichte Grabert Verlag Tübingen Hefte 2, S. 47 „Das Massaker von Lippach”

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Siegerjustiz, die Xte – Der Fall Scheungraber

Wieder einmal bestätigt sich, dass die bundesdeutsche Justiz sich weiterhin den Siegermächten beugt. Der ehemalige Wehrmachtsoffizier Josef Scheungraber (90) wurde heute vor dem Landgericht München I zu lebenslanger Haft verurteilt. Er soll, so das Gericht, für die Ermordung von 10 italienischen Zivilisten verantwortlich sein. Der Staatsanwaltschaft zufolge hatte Josef Scheungraber, der damalige Kompaniechef des Gebirgspionierbataillons 818 im Juni 1944 eine Vergeltungsaktion, für die Ermordung zweier deutscher Soldaten, angeordnet bei der zehn italienische Zivilisten ums Leben kamen. Diesen Vorwurf bestritt er während der gesamten 11 monatigen Prozessdauer. Vom Vorwurf die Erschießung von weiteren vier Italienern angeordnet zu haben wurde er freigesprochen. Scheungraber war bereits 2006, in Abwesenheit, von einem Militärgericht in La Spezia (Italien) zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Dieses geschah ebenfalls ohne jegliche Beweise.

Im Dorf Falzano di Cortona, in der Toskana, wurden 1944 nach der Ermordung zweier deutscher Soldaten durch italienische Partisanen elf Jungen und Männer im Alter von 15 – 67 Jahren, die angeblich nicht den Partisanen angehörten, in ein vermintes Bauernhaus verbracht worden. Bei der anschließend herbeigeführten Explosion starben zehn von ihnen, einzig ein 15-jähriger Junge überlebte schwer verletzt.

Nach dem Urteil zeigten sich die Nebenkläger, angereiste Hinterbliebene der Opfer sowie der Bürgermeister des Dorfes zufrieden mit dem Ausgang des Prozesses. Für sie sei, “das ein sehr richtiges Urteil und ein wichtiges Urteil für unsere Familien”, es sei ihnen aber hauptsächlich darum gegangen, die Wahrheit ans Licht zu bringen.

Diese Wahrheit hätten auch gerne die Hinterbliebenen der von den Partisanen ermordeten deutschen Soldaten, doch darauf ist wohl nicht zu hoffen. Ihre Morde werden, wie so viele andere, ungesühnt bleiben.

Das deutsche Volk will endlich Gerechtigkeit!

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Herbert Schweiger: »Ich hege keinen Haß«

Wegen der »falschen« Gesinnung hinter Gitter? Die DS sprach mit dem Publizisten und Zeitzeugen Herbert Schweiger.

Herbert Schweiger, geboren 1924 in Spital am Semmering in der Steiermark, meldete sich 1941 als 17-jähriger freiwillig zur Waffen-SS. Nach der Heimkehr aus der Kriegsgefangenschaft zunächst beim Verband der Unabhängigen (VdU) aktiv, dann bei der FPÖ, 1980 auch beim »Komitee zur Wahl eines nationalen Deutsch-Österreichers« zum österreichischen Bundespräsidenten. Mehrmals wegen NS-»Wiederbetätigung« in Haft; mehrere Buchpublikationen. Schweiger ist seit vielen Jahren vielgefragter Gastreferent in Deutschland und Österreich. Publikaitionen (u.a.): »Wahre Dein Antlitz. Politik, Lebensgesetze und die Zukunft des deutschen Volkes« (1963), »Deutschlands neue Idee. Nationales Manifest für Deutschland & Europa« (2004), »Mythos Waffen-SS. Militärische Leistung und weltanschauliches Fundament einer europäischen Elitetruppe« (2007).

Herr Schweiger, Sie wurden vor wenigen Wochen vom Landesgericht Klagenfurt wegen sogenannter »Wiederbetätigung« zu zwei Jahren Haft verurteilt und müssen die Strafe möglicherweise in wenigen Wochen antreten. Was wird Ihnen denn konkret vorgeworfen – und was sagen Sie zu diesem Vorwurf?

Schweiger: Am Ende der Anklageschrift steht: »In Subsumtion des vorstehend dargestellten Sachverhaltes ist Herbert Schweiger anzulasten, daß er mit den von ihm verfaßten, mit seiner Zustimmung herausgegebenen und von ihm verbreiteten Büchern ›Deutschlands neue Idee – nationales Manifest für Deutschland und Europa‹ und ›Wahre dein Antlitz – Lebensgesetze, Politik und die Zukunft des Deutschen Volkes‹ sowie mit seiner Vortragstätigkeit vorsätzlich spezifische Zielsetzungen der NSDAP auch in Österreich revitalisieren und propagieren wollte. Er hat daher den Tatbestand des § 3g Verbotsgesetz in subjektiver wie auch objektiver Hinsicht erfüllt…«

Die Anklage hat Sätze aus meinen Büchern aus dem Zusammenhang gerissen und damit eine Anklage fabriziert. Mein ganzes »Verbrechen« besteht darin, daß ich als Angehöriger der Erlebnisgeneration mit den Jungen spreche. Man will mich aus dem Verkehr ziehen. Die BRD-Deutschen haben keine Ahnung, wie sehr die sich zum Deutschtum in Österreich bekennenden Österreicher verfolgt werden. Das Ganze ist ein Grundsatzprozeß, bei dem das Bekenntnis zum deutschen Volk angeklagt ist. Wegen meines Buches »Die Evolution des Wissens« (1995) wurde ich 1996 verhaftet und 1997 durch das Schwurgericht Leoben wegen NS-Wiederbetätigung zu einer Haftstrafe von 16 Monate, davon vier Monate unbedingt, verurteilt.

1959 wurde ich erstmalig verurteilt. Wegen Vorträgen, die ich in Deutschland gehalten hatte, steckte man mich für drei Monate ins Gefängnis. 1962 unterstütze ich mit meinen Erfahrungen, die ich im Zweiten Weltkrieg als Pionier bei der LAH (»Leibstandarte Adolf Hitler«; d. Red.) gesammelt hatte, die Freiheitskämpfer in Südtirol. Wir absolvierten Sprengübungen, wofür ich ein paar Wochen inhaftiert wurde. 1989 ging ich einige Monate in Haft, weil ich die Schrift »Recht auf Wahrheit« verfaßt und in Umlauf gebracht hatte.

Die aktuelle Haftstrafe werde ich wohl frühestens im Herbst antreten müssen. Ich habe dem Richter gesagt: »Sperren Sie mich doch ruhig ein. Meine Frau ist tot, so bekomme ich dann jeden Morgen wieder mein Frühstück serviert. Auch freue ich mich auf die Gefängnisbibliothek. Diese und die viele Zeit, die ich dann habe, werde ich nutzen, ein neues Buch zu schreiben. Mich schreckt ihr nicht!«

Gehen wir ein Stück zurück in Ihrer Biographie: Sie waren SS-Freiwilliger und haben den Krieg bis zu seinem Ende erlebt. Warum haben Sie sich zur Waffen-SS gemeldet, und inwieweit kann man sagen, daß Sie von dieser Truppe für Ihr späteres Leben geprägt wurden?

Schweiger: Klar festzustellen ist vorab die prägende Atmosphäre unserer Jugendzeit. Wir haben die Not erlebt. In Österreich gab es 700.000 Arbeitslose, davon circa 30 % sogenannte »Ausgesteuerte« ohne jegliche staatliche Fürsorge. Sie bekamen keinen Groschen und mußten zusehen, wie sie ihre Suppe auf den Tisch bekommen. 50 % meiner Mitschüler kamen ohne Frühstück zur Schule. Diese Not ging bis 1938. Ferner gehört zur Grundstimung in meiner Jugend die antideutsche Einstellung des klerikalen Austrofaschismus. Der österreichische Kanzler Dollfuß nannte die Österreicher die »besseren Deutschen«.

1938, also nach dem Anschluß Österreichs an das Deutsche Reich, war innerhalb weniger Monate die Not beseitigt. Der Volksgemeinschaftsgedanke war Grundlage zur Lösung der nationalen und sozialen Probleme. Das hat uns zu überzeugten Anhängern des Nationalsozialismus gemacht. Aus dieser Erfahrung heraus, daß der Nationalsozialismus die Alltagsprobleme der einfachen Menschen – der Arbeiter, Bauern und Angestellten – löst, bin ich dann auch politisch aktiv geworden. Ich selbst war HJ-Führer von über 400 Hitlerjungen. Die Waffen-SS repräsentierte für mich die militärische und geistige Kraft dieser neuen, frischen Bewegung am ehesten, und so fiel mein Entschluß, dorthin zu gehen.

Als Absolvent der Junkerschule Braunschweig möchte ich im Kontrast zu dem alibisierenden Gerede, wir seien »Soldaten wie andere auch« gewesen, betonen, daß Weltanschauung das erste Fach war. Unser Lehrer in diesem Fach war ein Assistent des später als Verhaltensforscher berühmt gewordenen Professors und Nobelpreisträgers Konrad Lorenz, der damals Lehrstuhlinhaber für Psychologie in Königsberg (Ostpreußen) gewesen war. Uns wurde ganz klar vor Augen geführt, daß es bei unserem Kampf um die Bewahrung des Abendlandes, daß es um die Sicherung der Zukunft Europas geht. Daß der Bolschewismus in Rußland ab 1917 50 Millionen Bauern, Gewerbetreibende, Aristokraten und Kulturschaffende liquidierte und Stalin die Weltrevolution, sprich Welteroberung, als strategisches Ziel propagierte.

Von der Ausbildung, die ich an der Junkerschule absolvieren durfte, ging auf mich und viele andere Kameraden eine große geistige Stimulanz aus. Nach Abschluß wurde ich zum SS-Untersturmführer (Leutnant) befördert und kam wieder zu meiner Fronteinheit der 1. Pionierkompanie der 1. SS-Panzerdivision »Leibstandarte Adolf Hitler«. Mein Fronteinsatz war ab Juli 1941 an der Ostfront. Dort wurde ich dreimal verwundet. Zum Schluß im Einsatz am Plattensee, wurde ich im Heimatlazarett von der Amerikanern verhaftet: Arme hoch, Blutgruppe tätowiert am linken Oberarm, ab ins der berüchtigte Gefangenenlager Altheim (Oberösterreich) bzw. später Ebensee. Nach einem halben Jahr Lagerhaft robbte ich unter dem Stacheldraht in die damals relativ mögliche Freiheit aus.

Philosophisch gesehen hat mich Friedrich Nietzsche am meistens fasziniert und beeinflußt. Durch ihn, aber auch durch zahlreiche andere Philosophen des Abendlandes – angefangen bei den griechischen Vorsokratikern – habe ich mich innerlich soweit entwickelt, daß ich meine Weltanschauung als quasi »religiös« empfinde, allerdings nicht im Sinne einer Konfession, sondern als eine höhere metaphysische Bindung. Ich bin Anhänger einer Religion des Lebens.

Neben der politischen und weltanschaulichen Grundeinstellung war das Prägende die Kameradschaft des Fronteinsatzes und das Bewußtsein, daß es um das Reich ging. Uns alle verband eine geistige und seelische Kameradschaft.

Nach 1945 haben wir unseren Opfergang verteidigt. 700.000 deutsche Österreicher hatten über Nacht nach der »Befreiung« ihre Arbeit verloren, weil sie Parteigenossen waren. Zusammen mit den verfolgten Heimkehrern wurde ich in der »Heimkehrer Hilfs- und Betreuungsstelle« (HHB) aktiv, aus welcher der Verband der Unabhängigen (VdU) und später die FPÖ hervorgingen.

Ihr Beitrag zur politischen Diskussion der Gegenwart beschränkt sich ja nicht nur auf »Wiederbetätigung« – Sie haben mehrere Bücher veröffentlicht, darunter auch zu Fragen der Weltanschauung und eines lebensrichtigen Weltbildes für unsere Zeit. Können Sie kurz umreißen, wie ein »lebensrichtiges« Weltbild aussehen sollte, das uns zur Lösung der großen Gegenwartsprobleme befähigen könnte?

Schweiger: Der Rahmen eines naturwissenschaftlich abgesicherten Weltbildes wird von den Bereichen Evolution, Genetik und Verhaltensforschung und damit eben Volk und Rasse abgesteckt. Es gibt keine Gleichheit der Menschheit. Das hat nichts mit einer Bewertung der einzelnen, jeweils einzigartigen und wertvollen Völker zu tun. Die Politik wird vom Naturgesetz bestimmt und nicht umgekehrt, auch wenn es die Politiker in ihrer Kurzsichtigkeit immer wieder versuchen.

Sie haben Krieg und Nachkriegszeit erlebt und die Jahrzehnte seither. Wenn man einen so langen Zeitraum überschauen kann, muß man da nicht manchmal den Eindruck haben: es ist alles verloren? Oder anders gefragt: woher schöpfen Sie Hoffnung?

Schweiger: Die Hoffnung ist die Jugend, besonders in der ehemaligen DDR. Die Agitation gegen den Kapitalismus hat sich teilweise positiv ausgewirkt, auch im Hinblick auf den Zusammenbruch des Kommunismus. Diese Jugend ist national, antikapitalistisch und sozial. Trotz aller Schwierigkeiten und Gefahren sehe ich also große Chancen.

Konkret gefragt: was müßten Deutschland – und Österreich – heute tun, um auch künftigen Generationen von Deutschen noch eine Lebensperspektive bieten zu können?

Schweiger: Nun, primär sind für Gesamteuropa Alternativen anzubieten. Beim Aufzeigen von Zukunftsperspektiven ist stets eine biologische Weltanschauung als Mittelpunkt der globalen Lagebeurteilung zugrundezulegen. Aus den wissenschaftlichen Erkenntnissen gerade der letzten Jahre ergibt sich immer deutlicher, daß Biologie gleich Leben ist. Wer die Gesetze des Lebens ignoriert, das heißt gegen biologische Gesetzmäßigkeiten verstößt, hat auf Dauer keinen Bestand und betreibt seinen eigenen Untergang. Geopolitisch betrachtet kann uns nur eine Partnerschaft mit Rußland vor einer demographischen Überflutung durch die anschwellenden Bevölkerungsmassen Asiens und Afrikas retten.

Wenn Sie am Ende Ihres Lebens zurückblicken und sich Rechenschaft ablegen müssen: glauben Sie, daß Sie ein klein wenig von Ihrem Vermächtnis, von Ihren Überzeugungen weitergeben konnten?

Schweiger: Ja, ich denke schon. Ich glaube, mein Möglichstes für die Aufklärung der nachkommenden Generationen in Form von Vorträgen und Buchveröffentlichungen gerade auch gegenüber dem jüngeren Publikum getan zu haben.

Letzte Frage: Sollte das Urteil von Klagenfurt rechtskräftig werden und Sie die Haftstrafe antreten müssen – welche Gefühle begleiten Sie dabei? Haben Sie etwas zu bereuen?

Schweiger: Ich hege keinen Haß und empfinde keine Wut. Ja, ich stelle sogar die mich verfolgenden und verurteilenden Personen von individueller Schuld frei, weil sie in einen Zeitgeist hineingeboren wurden, der sie geprägt hat. Sie handeln allzu menschlich, und sie können – mangels Charakterstärke, teils auch aufgrund mangelnder Intelligenz oder aus Gründen des Opportunismus – dem Diktat der Umerziehung nicht entfliehen. Manche Richter und Staatsanwälte nehme ich hier aus, denn wir sind ein geistig und materiell besetztes Land, und manche der Betreffenden stehen aktiv und aus Überzeugung im Sold der Besatzungsmächte.

Wenn ich heute Bilanz ziehe, würde ich alles wieder genauso machen, wie ich es gemacht habe. Ich bereue nichts, was ich getan habe. »Ich bin mir selbst nie untreu geworden«, sagte mein Vater auf dem Sterbebett. So sehe ich es auch.

Im übrigen: Wenn man klar Gesicht zeigt, wird man auch vom Gegner respektiert. Der größte Fehler ist es, sich für seine Grundeinstellung zu entschuldigen.

Herr Schweiger, wir bedanken uns für das Gespräch und wünschen Ihnen allles Gute!

Das Gespräch führten unsere Redakteure Henrik Ostendorf und Adrian Preißinger.

27.07.2009 | von Redaktion Deutsche Stimme

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Weltwirtschaftskrise: Immer mehr Selbständige werden zu Hartz-IV-Empfängern

Nach Medienberichten vom 5. August 2009 sind auf Grund der Weltwirtschaftskrise immer mehr Selbständige trotz eigenen Einkommens auf „Hartz IV” angewiesen. Die Zahl der sogenannten aufstockenden Selbständigen habe sich von 56.000 im Jahr 2007 auf 114.000 im vergangenen Jahr verdoppelt, erklärte die Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg. Dieser Trend setze sich weiter fort. Hauptgrund sei der Auftragsmangel wegen der Wirtschaftskrise. Die Zahlen zeigten, daß immer mehr Selbstständige mit ihrem Einkommen unter dem Existenzminimum lägen und deswegen auf finanzielle Unterstützung angewiesen seien. Über die Hälfte der Bedürftigen habe monatlich weniger als 400 Euro zur Verfügung. BA-Vorstandsmitglied Heinrich Alt nannte die Entwicklung bedenklich. Es müßten zusätzliche Angebote für die Betroffenen geschaffen werden. Denkbar seien berufsbegleitende Qualifizierungen oder die Vermittlung einer ergänzenden Beschäftigung. Häufig wählen Arbeitslose den Weg in die Selbstständigkeit, um beruflich wieder Fuß zu fassen, wie die BA erklärte. Seit Jahresbeginn seien 12.000 Empfänger des Arbeitslosengeldes II in die Selbstständigkeit gewechselt, im Vorjahr waren es insgesamt 25.000. Vor allem der Anteil der 30- bis 50-jährigen Männer sei dabei hoch.

Von Totila Veckenstedt

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EINLADUNG zur Herbsttagung vom 02.10 bis zum 04.10.2009

Liebe Freunde, Kameraden, am Zeitgeist Leidende, auf einen Neubeginn Hoffende und an einem solchen teilnehmen Wollende:

Alle, die sich so angesprochen fühlen, sich dazu zählen und die bisherigen drei Sonnwendfeiern noch für steigerungs- und ausbaufähig halten, laden wir zu einer neuen Veranstaltung ein. Diese soll am Freitag, dem 02. 10. 2009, 20.30 Uhr beginnen und bis Sonntag, den 04. 10. 2009, 11.00 Uhr dauern. Diese Veranstaltung soll noch besser organisiert sein, sowohl inhaltlich wie vom äußeren Rahmen her. Wir haben daher dafür eine Hotelanlage in Thüringen, der Mitte Deutschlands, ausgewählt, die diesen Ansprüchen genügt und in der wir willkommen sind. Ein neuer Impuls, der uns zur Gesundung nicht nur der deutschen Verhältnisse unabdingbar scheint, und der alle Gebiete menschlichen Lebens umfassen muß -nicht nur Politik, diese natürlich auch-, muß beruhen einerseits auf dem festen, in die Zukunft gerichteten Willen einer bewußten Elite, andererseits muß er ausgehen von dem sicheren Urteil über die tatsächlichen gegenwärtigen Gegebenheiten und Voraussetzungen. Diese im Hinblick auf unsere Ziele zu bewerten ist eine der vielen Aufgaben. Ich gehe davon aus, daß unter uns Einigkeit besteht, daß wir von unseren Zielen weit entfernt sind, und daß über die Mittel, den Weg zur Erreichung, ja über die zu erreichenden Ziele selbst große Uneinigkeit herrscht. Ein Mitglied der Hochfinanz oder Hochgradmaurerei wird dies ganz natürlich ganz anders sehen. Dieses wird aus seiner Sicht die Lage höchst positiv einschätzen, diese Organisationen haben ihre Ziele in jahrhunderte-, ja jahrtausendelangem, zähem Kampf erreicht und sind sich der erfolgreich angewandten Mittel sehr bewußt. Ihr Hauptmittel ist die Verschleierung der heutigen Situation und des Weges, der zu dieser geführt hat, also geradeheraus: Die Lüge. Hiergegen gibt es nur ein Mittel: Die Wahrheit! Erfolgreich lügen kann allerdings nur der, der die Wahrheit kennt. Wir haben uns also möglicherweise der Kenntnisse unserer Gegner zu bedienen, und es ist nicht unwahrscheinlich, daß sich dabei herausstellt, daß sie ihre Kenntnisse garnicht selbst gewonnen haben. Zu unserer Selbsterkenntnis gehört aus meiner Sicht, daß wir es eben nicht so herrlich weit gebracht, sondern einen langen Weg des Niedergangs und vieler verlorener Schlachten hinter uns haben. Die meisten Mitglieder unseres Volkes, auch diejenigen, die die jetzige Lage als niederschmetternde zu empfinden und darüber sich zu empören noch imstande sind, sind sich nicht bewußt, wie lang dieser Weg des Niedergangs, der Vernichtung letztlich aller Kultur(en) war und über welche Stationen er verlief.

Das Thema unserer Veranstaltung soll also sein, die Fälschung der Geschichte aufzudecken. Nicht können wir leisten, gleich die wahre Geschichte zu erzählen, hierzu reichen die Kräfte (noch) nicht. Gleichwohl können Elemente der geschichtlichen Wahrheit geboten werden. Drei Vorträge zu dieser Thematik sollen den Kern der Veranstaltung bilden. Überblick und kleine Erläuterung des Vortrags-und Schulungsprogrammes

1. Vortrag: Die Fälschung der deutschen Geschichte Dieser Vortrag wird ansetzen an den Erkenntnissen Wilhelm Kammeiers, der als Erster nachgewiesen hat, daß die deutsche Geschichte nicht so stattgefunden haben kann, wie sie heute gelehrt wird. Heute geben ja selbst die universitären Historiker zu, daß mindestens 70% der mittelalterlichen Urkunden gefälscht sind. Im Übrigen befassen sich diese fast ausschließlich mit Grundstücksübertragungen an die Kirche und sind darüberhinaus keine Urkunden, sondern lediglich spätere Abschriften?, Originale aus der Zeit sind praktisch nicht vorhanden. Desweiteren werden die Erkenntnisse der Architekten Humpert und Schenk über die gemeinsame Gründung fast aller deutschen Städte zu Beginn des letzten Jahrtausends herangezogen.

2. Vortrag: Die Fälschung der europäischen Geschichte Hier werde ich mich besonders mit dem angeblichen römischen Weltreich und seiner Aufspaltung in Westrom am Tiber und Ostrom/Byzanz am Bospous (russische Schule, Morosow) befassen, dem klassischen Altertum, den vorderasiatischen Kulturen, der Einführung und Herkunft des Christentums, der weltweiten Klimazäsur des 9. Jahrhunderts und dem Atlantisproblem.

3. Vortrag: Die Fälschung der Weltgeschichte Dieser Vortrag ist der Problematik der Evolutionstheorie und des Aktualismus gewidmet, sowie ihres geistesgeschichtlichen Hintergrundes. Meines Erachtens entspringt er als Geisteshaltung dem ungelösten Nominalismusstreit der Scholastik und dem folgenden Zerfall des bis dahin wenn auch nicht völlig richtigen, so doch wenigstens einheitlichen Weltbildes. Dieser Streit gebar über Descartes {“Cogito, ergo sum” (Ich denke, also bin ich) statt: “Ego sum, cogito ergo”(Ich bin, also denke ich)} das Kant’sche Ding an sich, folgerichtig entwickelte sich daraus der Materialismus mit seinem Ignorabimus. Ob der Creationismus eine glaubwürdige Alternative darstellt, oder nicht ebenfalls die Struktur einer zukunftslosen Sackgasse hat, gehört zu dieser Thematik hinzu.

Diese drei Vorträge sollen nebst abrundenden Kurzreferaten zur Grundlage von Diskussionen und Gesprächen dienen. Auf diese Weise sollen sie dem Auftrag der deutschen Kultur und ihres Trägers, des deutschen Volkes, gerecht werden, dem Auftrag, eine Perspektive zu erarbeiten, die Bestimmung des Deutschtums zu erfüllen. Diese ist, die Spaltung der Wirklichkeit in Geist und Materie zu überwinden und damit eine dann neue einheitliche Weltanschauung wiederzugewinnen, also einer Denkweise, Welt und Mensch als Einheit zu erschauen und zu erkennen.

Gleich wichtig wie der Inhalt dieses Treffens soll aber die kultische Gestaltung sein. Deshalb soll am Samstagabend die Tag- und Nachtgleiche festlich begangen werden und damit eine Feier des in den letzten Jahrhunderten Michael genannten deutschen Volksgeistes sein. Hierzu gedenke ich auf das überlieferte Brauchtum unseres Volkes zurückzugreifen. Der Gedanke des Reichserntedankfestes soll aufgegriffen werden. Näheres wird etwaigen Interessenten in einer ihnen auf Bestellung zugesandten Seminarmappe gegen Kostenerstattung (12,- €, incl. Versand) mitgeteilt werden.

Die Kosten zweier Übernachtungen in einem Hotel gehobenen Standards (Unterbringung überwiegend in Zweibettzimmern) und wirklich guter Verpflegung (Haben wir ausprobiert!) betragen 88,00 € , plus der Veranstaltungsgebühr von 25,- €. Die Mappe wird den genauen Ablauf, eine Reihe von anregenden Texten (Gedichte, Märchen, Fabeln, Lieder, Aufsätze) sowie Kurzfassungen der Vorträge enthalten und soll Beispiele bieten, was deutsche Kultur war, sein kann und wieder werden muß. Angefügt wird eine Bücherliste, die zum Eigenstudium anregen kann. Sollte diese Veranstaltung erfolgreich sein, ist angedacht, jährlich vier solche Tagungen abzuhalten, jeweils anläßlich der Sonnenwenden und Tag- und Nachtgleichen. Die nächste fände als heidnisches Weihnachtsfest oder christliche Sonnwendfeier am 24/25. 12. dieses Jahres statt, denn es liegt mir am Herzen, möglichst viele religiöse Vorstellungen unserer Vorfahren aus ihrem kirchlich-konfessionellen Kerker zu befreien, vor allem die Jenseitsvorstellungen, die daraus resultierenden Begräbnissitten (Erd- und Feuerbestattung), überhaupt die religiösen Bräuche unseres Volkes, die, nur notdürftig getauft, ihre vorchristliche Herkunft kaum verbergen können. Die früheren Vorstellungen von Gott und Göttern, Engeln und Heiligen, und das aus der Erfahrung der Einheit von Welt und Mensch resultierende Bewußtsein der Einheit von Erde und Weltenall und das Schwingen zwischen beiden, die Wiedergeburt als Ausdruck des Wissens, Bürger beider Welten zu sein, werden ins Auge gefaßt.

Ich hoffe auch auf Mitstreiter, die bereit sind, sich freiwillig und aus eigener Einsicht zu solcher Vorgehensweise, zum Ringen um Wahrheit, zum Kampf um eine deutsche Weltanschauung, zu solchem Ziel zu verpflichten, indem sie sich zu einer kontinuierlichen und damit verantwortlichen Zusammenarbeit zuverläßig verbinden. Ob jemand sein Alltagsleben besser bewältigen, oder zusätzlich politisch, wissenschaftlich, künstlerisch oder religiös tätig sein will, ist unerheblich; zur Erkenntnis des Wahren, Guten und Schönen sind alle ge- und berufen, um es in die Zukunft zu tragen, eine Zukunft, die ohne Wahrheit, Schönheit und Gerechtigkeit nicht bestehen könnte und nicht ohne Menschen, die hierfür einzutreten sich berufen fühlen.

Heil Euch – Gott mit uns!

Heinz-Franz Schulte                                                                        Meinolf Schönborn

Diese Tagung wir unterstützt von der Aktion “Deutschland uns Deutschen” der Zeitschrift “Recht und Wahrheit”, vom Z-Versand, vom Wilhelm Kammeier Verein und von einigen freien Kameradschaften aus Thüringen, OWL, Bochum und Bayern.

Tagungsablauf Ankunft im Hotel (Großraum Erfurt) am Freitag den 02.10.2009 bis 20:30 Uhr Erster Schulungstag 02.10.2009 21:00 bis 22:00 Uhr Begrüßung der Teilnehmer, Einweisung und Organisatorisches. Danach Einführungsvortrag (Wer oder was ist Michael/Odin). Zweiter Schulungstag 03.10.2009 08:00 bis 09:00 Uhr Frühstück 09:30 bis 11:00 Uhr 1. Vortrag Die Fälschung der deutschen Geschichte 11:00 bis 11:30 Uhr Pause 11:30 bis 13:00 Uhr 2. Vortrag Die Fälschung der europäischen Geschichte 13:00 bis 14:30 Uhr Mittagspause 14:30 bis 16:00 Uhr 3. Vortrag Die Fälschung der Weltgeschichte 16:00 bis 16:30 Uhr Kaffeepause 17:00 bis 19:00 Uhr Diskussion über die Vorträge, gemeinsames Singen 19:00 bis 20.30 Uhr Abendessen 20:30 bis……. Uhr Tag- und Nachtgleiche/michaelisches Erntedankfest! Dritter Schulungstag 04.10.2009 08:00 bis 09:00 Uhr Frühstück 09:30 bis 11:00 Uhr Vortrag Wie organisieren wir uns 11:00 Uhr Verabschiedung der Teilnehmer

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Anmeldung zur Teilnahme an der Herbsttagung vom 02.10 bis 04.10.2009 Der Tagungsort wird nur den Teilnehmern bekannt gegeben, die sich verbindlich angemeldet und die Übernachtung plus Tagungsgebühr bezahlt haben!

Anmeldeschluß ist der 12.09.2009 Anmeldung einsenden an: Meinolf Schönborn * Dieselstr. 126 * 33442 Herzebrock-Clarholz Tel.: 05245 – 7974 Funk 0171 – 8944966 Fax: 05245 – 858244

O Ich möchte zunächst nur die umfangreiche Tagungsmappe bestellen. (Bestellung nur bis 30.08.2009 möglich) O Hiermit melde ich mich verbindlich mit ……… (Anzahl) Personen an.

Name:____________________________________Vorname___________________________

Straße:____________________________________Hausnummer_______________________

PLZ(____________) ORT_______________________Telefon__________________________

0 Die Summe von 88,00 € plus Tagungsgebühr von 25,00 €, Paare 35,00 €, habe ich am____________ überwiesen.

0 Die Summe habe ich diesem Schreiben bar beigegeben

0 Ich bestelle vorerst nur die Seminarmappe von 12,00 € (einschließlich Porto) Bei einer Seminarteilname wird der Betrag gutgeschrieben

0 Ich übernehme eine Patenschaft für ………………….jugendliche Teilnehmer bzw. stelle einen Teilbetrag in Höhe von Euro……………….zur Verfügung

Datum:___________Unterschrift:_______________________

Bankverbindung: B. Hell KNr: 12438842 BLZ: 47853520 (KSpark Wiedenbrück) Verwendungszweck: Herbsttagung

Einsenden per Brief an: Postfach 2114, 33437 Clarholz, oder Fax: 05245-858822, Tel: 05245-7974, Funk 0171-8944966 oder per Email: info@neueordnung.org

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Desinformation und Agitation vs. Information und Wissen

“Wir leben nicht in einer echten Demokratie, was man schon daran erkennen kann, daß alle Angst haben. Die Herrscher haben vor dem Volk Angst, deshalb gibt es Maulkorbgesetze, und das Volk hat vor den Regierenden Angst, deshalb wagt es nicht zu sagen, was es denkt” (Ursula Haverbeck)

Nein, dieser Artikel handelt nicht von “Kulturbereicherern”. Er handelt von viel gefährlicherem. Ein anatolischer Ziegenhirte kann meist nichts dafür, daß er keinerlei Bildung und Wissen hat. Er ist ein einfacher und oft von gewissen Kreisen einer synkretistischen Religionsgemeinschaft mißbrauchter Mensch. Die höchstrangigen Vertreter dieser Religionsgemeinschaft sind allerdings höchsterfreut, daß diese einfachen Menschen fanatisiert und für ihre – aus unserer Sicht – sinistren Zwecke eingesetzt werden können. Aber es gibt eine etwa 600 Jahre ältere synkretistische Religionsgemeinschaft, die ganz genauso verfährt. Das Unwissen vieler millionen ungebildeter Menschen war seit ihrer Entstehung ihr größtes Kapital. Und mit diesem Kapital wirtschaftet sie noch jetzt. Und dennoch war diese Religionsgemeinschaft einer der Motoren für unsere abendländische Kultur. Auch darum geht es in diesen Gedanken nur am Rande – wenngleich auch in diesem Artikel das Unwissen der Menschen und ob dessen die Indoktrination und die Gleichschaltung von »Gleichlingen« untersucht werden soll.

Hass, Hochmut, Lügen, Neid, Geiz, Angst, Gier, Schamlosigkeit, Trägheit sind die schwersten Verbre-chen an der Menschlichkeit. Diese hat es zu allen Zeiten gegeben – von der Antike bis heute. Für die Zeit, über die wir weniger Informationen haben, weil keine für uns erhaltene schriftlichen Aufzeichnungen vorhanden sind, muß allerdings das Gleiche angenommen werden.

Vieles vom dem, das heute »Politische Korrektheit« genannt wird, ist leider von diesen Verbrechen wider die Menschlichkeit ausgelöst worden – die Indoktrination hat in den Gehirnen vieler (eigentlich der meisten) Menschen gravierende Veränderungen hervorgerufen. Für heute gilt bereits der Satz von George Orwell: “In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen bereits eine revolutionäre Tat”. Die Zensur findet heute nicht nur von außen statt – der Zensor sitzt bereits in den Hirnen vieler Mitbürger. Doch es geht ja nicht nur um diese Political Correctness (wie es auf Neusprech, pardon: Neudeutsch heißt). Gewiß: der Mensch ist ein sprachbegabtes Wesen und Gedanken, die sich ausdrücken lassen, können nur mit dem Medium Sprache mitgeteilt werden. Die Sprache als Medium der Zensur zu verwenden ist zwar nicht neu, aber es ist ein perfides Mittel. Ein alter Spruch besagt, daß “Wer das Geld hat, hat die Macht”- aber man sollte auch bedenken, daß nur derjenige, der sich der Sprache manipulativ bedient, auch das Geld hat.

In den letzten Jahrzehnten ist eine Gruppe von Zeitgenossen epidemisch geworden, die sich vor allem durch folgende Verhaltensmuster „auszeichnet”: Ignoranz, Vandalismus, asoziales (neudeutsch: „anti-soziales”) bzw. anmaßendes Verhalten, Haß auf alle Gruppierungen, die nicht mit ihren ach so huma-nitären Zielen übereinstimmt. Das sind “charaktergewaschene”, politisch angeblich korrekte »antifa-schistische« Gruppierungen, die ihr Heil in der Diffamierung politisch andersdenkender (nämlich: selbst denkender) Menschen und deren Bekämpfung auch mit den Mitteln der Gewalt suchen. Wären es nur einige wenige Typen vom »Linken Narrensaum«, so wäre das Ganze nicht katastrophal. Aber es sind nicht nur einige Wenige, sondern es sind so große Gruppen, daß die Polizei mit Großaufgeboten gegensteuern möchte – richtig gelesen: möchte. Es gelingt nicht wirklich, da diese verhetzten »An-tifaschisten« (man sollte sie besser “Antidemokratische Aufrührer und Anarchisten” nennen) von so manchen etablierten Parteien Schützenhilfe erhalten – und womöglich sogar finanzielle Unterstützung. Das ist daran der Skandal. Schützenhilfe von etablierten Parteien für die Anarchie – das ist die Bank-rotterklärung dieser angeblich “demokratischen” Parteien. Toleranz von den Andersdenkenden fordern, aber diesen gegenüber nicht einhalten ist schon immer diesen »Gleicheren« vorbehalten gewesen. Es ist unnötig hier Beispiele aufzählen zu wollen – sie füllen bereits die Systemmedien (allerdings »politisch korrekt«). Die Systemmedien werden schon lange für die Indoktrination ganzer Völker mißb-raucht. Dem systemkonformen und ob dessen nicht selbst denkenden »Gleichling« fällt das nicht auf – nur Wissen und tatsächliche Information könnten gegensteuern. Da sich aber der Gleichling (man-chesmal wird er auch respektlos als »Schnarchnase« betitelt) vor Repressionen wegen »Gesinnungs- und Gedankenverbrechen« fürchtet, hat eine neue »Verbiedermeierung« eingesetzt. Man schimpft nur noch im kleinen vertrauten Kreis über die Zensur und die Repressionen – aber man unternimmt nichts dagegen. Das aber nützen die Anarchisten, politisch links stehende Agitatoren und andere Volksver-derber schändlich aus. So lange das Volk kuscht kann man ja getrost Agitation und Desinformation ungestraft betreiben…

Wie könnte man als einfacher Bürger eines Staates – zum Beispiel: Österreich – der Indoktrination durch z. B. die Systemmedien entschieden entgegentreten? Dazu benötigt man zuersteinmal Zivil-courage. Nämlich die Courage selbst zu denken. Das ist ein erster aber entscheidender Schritt. Dem aber steht etwas Entscheidendes entgegen. Der folgende Ausspruch von Lenin (1870-1924) drückt es ganz deutlich aus (auch wenn es nur auf Deutschland gemünzt war, läßt es sich auf die meisten Völker anwenden):
”Revolution in Deutschland? Das wird nie etwas, wenn die Deutschen einen Bahnhof stürmen wollen, kaufen die sich noch eine Bahnsteigkarte.” Und selbst zu denken ist eine Revolution. Vielleicht nicht für alle – immerhin gibt es ja noch eine Reihe von Selbstdenkern (sie finden sich in erster Linie in Parteien wie z. B. der FPÖ). Als Zweites wäre es unumgänglich den Wahrheitsgehalt von Meldungen der Systemmedien anzuz-weifeln. Das erfordert wiederum die vorher erwähnte Zivilcourage. Und schließlich ist etwas ganz Ent-scheidendes vonnöten: man muß sich auch einmal eingestehen können, daß man Indoktrinationen, Lügen und der Agitation aufgesessen ist – und nun die Bereitschaft haben, den Irrtum als solchen einzugestehen, Lüge auch tatsächlich als solche zu bezeichnen – und die Wahrheit mit allen zur Ver-fügung stehenden Mitteln ergründen zu wollen. Das alles erfordert heute sehr viel Mut und Durchhal-tevermögen. Daran aber mangelt es heute sowohl dem deutschen Blödmichel als auch dem österrei-chischen Dummseppl. Womit wir wieder bei der Verbiedermeierung wären… Und die Agitatoren und Indoktrinierer applaudieren – leider zu Recht. Aber vielleicht geschieht ein Wunder und das Volk wacht auf. Dann aber möchte ich nicht in der Haut der Volksverderber, Indoktrinierer und Agitatoren – und schon gar nicht der gewisser Politiker stecken…

Von Soslan Khan Aliatasi

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Vertreter des Judentums empören sich künstlich

Jüdische Organisationen haben wieder einmal Gelegenheit sich aufzuregen. Der Formel-1-Chef, der Brite Bernie Ecclestone, hat am 4. Juli 2009 in der „Times” in einem Interview u.a. erklärt: „Ich vermute, es ist schrecklich, das zu sagen, aber – abgesehen von der Tatsache, daß Hitler mitgerissen und überredet wurde, Dinge zu tun, … konnte er viele Menschen führen und war fähig, Dinge zu erledigen, … aber er war kein guter Diktator, denn am Ende hat er die Übersicht verloren”. (google, Netzeitung I Sport-Nachrichten: Bernie Ecclestone lobt Adolf Hitler) Bevor wir die Wirkung dieser Aussage betrachten, wollen wir sie selbst einmal unvoreingenommen untersuchen. Ein Lob Hitlers kann man darin nicht erkennen, höchstens ein Abweichen von der Pauschalverdammung. Aber Ecclestone betont, daß Hitler kein guter Diktator war. Nur etwas merkwürdig klingt der Begriff „die Übersicht verloren”. Auch stellt sich die Frage: Von wem wurde Hitler überredet und mitgerissen? Ein Diktator kann normalerweise doch nur Gefolgsleute mitreißen. Oder soll der Eindruck erweckt werden, das böse deutsche Volk habe seinen Führer zur Judenverfolgung „mitgerissen”? Und wer sollte Hitler „überredet” haben, Unerlaubtes oder Verbrecherisches zu tun? Das könnten doch nur seine Geldgeber oder eingeweihte Berater getan haben. Als Hitler über fehlende Finanzmittel klagte, gab Hjalmar Schacht die Versicherung: „Wer die Macht hat, der hat auch das Geld!” Und der Jesuitenzögling Goebbels förderte mit seinen öffentlichen Lobesreden Hitlers Auserwähltheitsglauben, so daß Hitler selbst vielfach davon sprach, von der „Vorsehung” ausersehen zu sein. Zu der Aussage, daß „Hitler Dinge bewegen konnte”, muß gesagt werden, daß Hitler Dinge bewegen durfte, wie Alex Möller1 in seinem Buch „Genosse Generaldirektor” auf Seite 13 ausführt. Hitler wurde nämlich von „Menschen finanziert, von denen man es am wenigsten erwartet hätte”, wie der ehemalige Reichskanzler Brüning 1947 in einem Brief an Rudolf Pechel, dem Herausgeber der Deutschen Rundschau, schrieb. Wenn jemand von solchen Mächten finanziert wird, dann kann man davon ausgehen, daß diese ganz was anderes wollen, als nach außen in Erscheinung tritt.

Alex Möller fährt wahrscheinlich in Unkenntnis dieser Machenschaften verwundert und erzürnt fort: „Wie bitter war es später” (nach der Machtübergabe an Hitler) „für die sogenannten Systempolitiker, im Dritten Reich immer neue politische Erfolge Hitlers zu erleben, die man in einem früheren Zeitpunkt vor allem bei den erforderlichen finanzwirtschaftlichen Entscheidungen der Demokratie und zuletzt nicht einmal Brüning zugebilligt hatte. Dem Weimarer Staat fehlte nicht nur das feste Fundament der sich zu ihm bekennenden Bürger2, sondern auch – und da entstand eine unheilvolle Verklammerung – das primitivste Verständnis der Sieger des Ersten Weltkrieges für die Notwendigkeit der wirtschaftlichen Wiedergesundung des Deutschen Reiches im Herzen Europas. Es war und bleibt auch heute nicht zu fassen, welche Toleranz diese Staaten plötzlich gegenüber Deutschland entwickelten, als Hitler die Regierungsmacht übernommen hatte.”

Anschließend führt Möller verschiedene Maßnahmen Hitlers an: Wiedereinführung der Wehrpflicht, Anschluß Österreichs, Austritt aus dem Völkerbund, Abschluß des sog. Rhein-Locarno-Paktes, Einmarsch der Truppen ins Rheinland 1936, Olympiade 1936 in Berlin, „auf der die Jugend der Welt an Hitler vorbeidefilierte”, Vertrag von München 1938, Einmarsch in die Tschechoslowakei im März 1939. Und schließlich erinnert Möller daran: „Am 20. April 1939 nahm Hitler zu seinem 50. Geburtstag die Glückwünsche des diplomatischen Korps entgegen”. Warum gratulierte das diplomatische Korps Hitler zum Geburtstag, wenn damals schon bekannt gewesen sein soll, daß es sich bei dieser Person um einen einmaligen Verbrecher der Menschheitsgeschichte handelt und das deutsche Volk das schon seit Erscheinen seines Buches „Mein Kampf” im Jahre 1926 gewußt haben müßte, wie Nachkriegspropagandisten behaupten?

Merkwürdig, daß die Vertreter „demokratischer” Parteien – einschließlich Prof. Heuß – diesem Mann die Macht übertragen haben. Als Berufspolitiker mußten diese Herrschaften doch auf jeden Fall gewußt haben, wem sie die Macht übergaben, oder kümmerten sie sich genausowenig darum, worüber sie abstimmten wie die heutigen Abgeordneten? Man denke nur an den Lissabonner Vertrag, den kaum einer gelesen hat, oder an die Militäreinsätze der Bundeswehr.

Zurück zu den Ausführungen A. Möllers, daß Hitler alles gestattet wurde. Warum „durfte” Hitler das alles? Wollte man Vertrauen im deutschen Volk zu Hitler wachsen lassen und vor allem, wollte man mit Hitler prüfen, welche Kraft noch im deutschen Volk steckt, um besser abschätzen zu können, wie man nach dem Ende des geplanten Krieges das deutsche Volk endgültig vernichten kann? Hunger und Not nach dem 1. Weltkrieg vermochten es nicht. Im Gegenteil, der volksbewußte Gedanke verstärkte sich angesichts der furchtbaren Lebensverhältnisse, und immer mehr Menschen begannen, sich der Aufklärung des Hauses Ludendorff zuzuwenden. Da wurde es Zeit, umzuschalten und einen „Führer” aufzubauen, der einen schnellen Weg aus der Verelendung versprach. Die tatsächlich eintretende Verbesserung der elementaren Grundbedürfnisse der Menschen – im Innern Arbeit und Brot, Eindämmung der Kriminalität sowie im Äußeren die Zerreißung des Versailler Diktats, Einstellung der Kriegsschuldzahlungen1 und vieles mehr – ließ ein Vertrauen wachsen, auch wenn bald die Diktatur spürbar wurde. Es ging den Menschen äußerlich gut, und so glaubten die meisten, die Diktatur in Kauf nehmen zu müssen. Eine solche Einstellung hätten die meisten auch heute, wenn sich die Scheindemokratie mit Katastrophen selbst widerlegt.

Jetzt gehen Entsetzensrufe wegen der Aussagen Ecclestones durch die Medien, und die Absetzung des 78jährigen wird vom jüdischen Weltkongreß gefordert. Am kommenden Sonntag sollten nach Medienmeldungen „am Rande des Großen Preises von Deutschland auf dem Nürburgring Verhandlungen zwischen dem württembergischen Ministerpräsidenten Oettinger und Ecclestone, der nun einmal die ,Formule One Administration’ repräsentiert, über die Zukunft des Formel-1-Rennens auf dem Hockenheimring geführt werden”. Doch der Herr Ministerpräsident sagte ab, denn der Vizepräsident des Zentralrates der Juden in Deutschland hatte diese Aufforderung an ihn gerichtet, und dem nicht Folge zu leisten, könnte ja das Amt kosten. Nun soll ein „Anwalt oder ein anderer Beauftragter des Landes” die Verhandlungen führen.

Inzwischen hat Ecclestone „eingesehen”, daß er mit seiner Äußerung eine „Dummheit” beging. Er erging sich schon in reuevollen Entschuldigungen gegenüber den Kritikern, wie man im Netz lesen konnte. Zuvor hatte Ecclestone bereits seine Teilnahme an den Feierlichkeiten am Nürburgring abgesagt.

Ob Eccelstone wirklich die Wirkung seiner Worte vorher nicht übersah, oder ob es ein abgekartetes Spiel war, sei dahingestellt. Auf jeden Fall war die Äußerung Eccelstones für die Mächte, die mit der Pauschalverteufelung Hitlers die Welt regieren wollen, ein gefundenes Fressen. Sie konnten demonstrieren, wie gehorsam die Amtsträger sind, und zeigen, was jeden Bürger erwartet, wenn er Hitler nicht nur als „Monster” sieht, sondern auch sachlich gute Entscheidungen bei ihm findet.

E. und Dr. G. Fuchs,

2)Alex Möller, seit 1922 SPD-Mitglied, während der NS-Zeit verfolgt, Wiederaufnahme der politischen Tätigkeit nach Kriegsende, von 1969 bis 1971 Bundesfinanzminister. 3)Zu dem System konnten sich die Bürger angesichts der furchtbaren Verhältnisse wie Massenarbeitslosigkeit, Kriminalität und Unterdrückung auch nicht bekennen. 4)Hitler durfte die Zahlungen einstellen, aber nach dem Krieg mußten die Zahlungen wieder aufgenommen werden, wie aus dem Bericht „Matthöfer zahlt für den 1. Weltkrieg“, (Dithmarscher Landeszeitung, 16.06.1979) hervorgeht. Es heißt u.a.: „Zur Finanzierung der am Ende auf 132 Milliarden Goldmark festgesetzten alliierten Reparationsforderungen waren 1929 im Rahmen des Young-Plans umfangreiche Kredite auf Anleihebasis dem ehemaligen Reich zur Verfügung gestellt worden, deren Verzinsung und Tilgung Hitler kurzerhand aussetzte. Nach dem 2. Weltkrieg erklärte sich die Bundesrepublik im Rahmen des Londoner Schuldenabkommens bereit, diese Altschulden zu übernehmen und zu bedienen, wodurch die Bundesrepublik ihre internationale Kreditwürdigkeit erlangte. Mittlerweile sind es noch rd. 550 Millionen DM, die aus der damaligen Young-Anleihe offenstehen, die der Bundesfinanzminister mit jährlich 4 Prozent verzinsen muß und die bis 1980 voll zu tilgen sind. Dieser Vorgang gewinnt jetzt wieder finanzpolitisches Interesse, weil die Gläubiger darauf bestehen, daß die zwischenzeitlichen DM-Aufwertungen der Jahre 1961 und 1969 nicht zu ihren Lasten gehen sollen“.

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