Archiv für März 2010
Brüssel: Orientalisch-moslemische Straßenräuber lehren EU-Bonzen das Fürchten
Wie wunderbar harmonisch, friedlich und bunt „multikulturelle“ Städte mit einem Ausländeranteil von 40 Prozent sind, zeigt sich augenfällig am Beispiel Brüssels. Umso mehr, da es sich bei dieser orientalischen Kloake nicht nur um die Hauptstadt Belgiens, sondern auch um den Hauptsitz der „Europäischen Union“ (EU) sowie den Sitz der NATO in Europa handelt.
Wie die „Financial Times Deutschland“ am 12. März 2010 berichtete, haben Gangster aller Art weite Gebiete der belgischen Hauptstadt unter ihre Kontrolle gebracht. Die Polizei schaue mancherorts nur noch zu. Nun, man könnte meinen, warum sollte es den Bewohnern dieser Stadt besser ergehen als ihren Leidensgenossen in Berlin, Hamburg, Duisburg, Bochum und anderswo? Solche Zustände sind ja nichts Neues, nur finden sie in den gleichgeschalteten antideutschen Medien kaum Erwähnung, solange nur die „normale“ deutsche Restbevölkerung bereichert wird.
Seit etwa einem Jahr ist nun die ausschließlich von Orientalen ausgehende Straßengewalt in Brüssel selbst für die Pseudo-Gutmenschen des etablierten politischen EU-Amüsierpöbels ein Thema, seit die Räuber ein neues Revier entdeckt haben, nämlich das Brüsseler Europaviertel. 35.000 EU-Beamte, 2500 Diplomaten, Zehntausende Lobbyisten sind neuerdings das Ziel der sonnengebräunten Bereicherer, denn viele der potenziellen Opfer hätten die Taschen voller Bargeld, Blackberries oder iPhones.
Wie die Zeitung berichtet, drohe Brüssel in Kriminalität und Anarchie zu versinken. Bei Haus- oder Autoeinbrüchen toppe Belgiens Metropole schon lange die internationalen Verbrechensstatistiken. „Jetzt jagt eine neue Welle der Gewalt durch Europas Hauptstadt. Immer öfter trifft sie EU- und Nato-Mitarbeiter. „Es gibt einige Gegenden in der Stadt”, gibt Belgiens Innenministerin Annemie Turtelboom zu, „die die Polizei nur mit Wasserwerfern, massivem Truppeneinsatz sowie der nötigen Bewaffnung unter Kontrolle bringen kann.““
Man wundert sich, ist es nicht genau das, was sich die etablierten Übeltäter aller Schattierungen für ganz Europa wünschten, so wie es zum Beispiel in Brüssels Stadtteil Molenbeek zugeht, wo 90 Prozent der Bewohner Marokkaner sind und die Frauen alle schön brav auf der Straße Kopftuch tragen – eine Zone der Gesetzlosigkeit, die sich ausweitet?
Die bundesdeutsche EU-Abgeordnete Angelika Niebler (CSU) mußte das im November 2009 hautnah erfahren, wie die Zeitung weiter berichtete. Wenige Hundert Meter vor dem Gebäude der EU-Kommission wurde sie von zwei „Jugendlichen“ zu Boden gestoßen und so lange getreten, bis sie ihre Handtasche losließ. Niebler kauerte auf der Straße, ihr Kopf blutete. Ein Wirt rief die Polizei. Doch von der war selbst nach zwei Stunden noch immer keine Spur.
Als die Christdemokratin den „Skandal“, der für normale Menschen blutiger Alltag in einer feindlichen islamisch-orientalischen Umwelt ist, öffentlich machte, bekam sie Hunderte E-Mails. Parlamentarier, Beamte, Lobbyisten oder Botschaftsangehörige berichteten von ähnlichen Gewalttaten: Die Angestellte eines deutschen Energiekonzerns wurde mitten in der Stadt brutal zusammengeschlagen und lag wochenlang im Krankenhaus. Ein Fraktionsmitarbeiter der FDP im Europaparlament schwebte nach einer Messerattacke mit schweren Verletzungen in Rücken und Bauch mehrere Tage in Lebensgefahr.
Als die EU-Abgeordnete Christa Klass (CDU) und ihre Assistentin vor dem Parlament überfallen wurden, kam ihnen „nicht mal die hauseigene Security“ zur Hilfe. Man sei nur fürs Gebäude zuständig, sagte ein Beamter achselzuckend.
Angelika Niebler habe sich seit dem Überfall nur ein einziges Mal allein auf Brüssels Straßen gewagt, um drei Uhr nachmittags. „Jedes Mal, wenn mir junge Männer mit Kapuze entgegenkamen, hatte ich Angst”, erzählt sie. Ihr Parlamentskollege Dr. Jorgo Chatzimarkakis (FDP), dem das Auto gerade zum dritten Mal in zwei Monaten aufgebrochen wurde, fühlt sich von seinen Gastgebern im Stich gelassen. „Das Schlimmste ist, daß es ein Teil der lokalen Bevölkerung gut findet, wenn wir Europäer bestohlen werden”, sagt der Liberale. „Die halten uns für Maden im Speck.”
Hier hat Dr. Jorgo Chatzimarkakis vollständig recht, auch wir halten die etablierten Politiker im Allgemeinen und die EU-Abgeordneten im Besonderen für Maden im Speck (was noch sehr geschmeichelt ist) – nahezu 100 Prozent der denkenden Bevölkerung tut das. Und ja, es ist gut, wenn diejenigen, die die „multikulturelle Gesellschaft“ verbrochen haben und auch weiterhin befürworten, selbst einmal den widerlichen Trunk der Umvolkung kosten müssen! Denn wer das eine will, muß das andere mögen…
Warum sollte man zudem ausgerechnet Mitleid mit jenen haben, die einzig und allein verantwortlich sind für das, was ihnen nun ausnahmsweise auch einmal selbst widerfährt? Sonst findet man sie ja nicht in den „sozialen Brennpunkten“ Europas, die uns die Einwanderung orientalisch-moslemischer Unterschichtler beschert hat.
Aber keine Sorge: Dieselben Mitglieder der etablierten Blockparteien, die das zugelassen haben, werden trotz alledem zum Beispiel die Türkei in die EU lassen und damit die letzten Dämme gegen die islamische Masseneinwanderung einreißen, auch wenn sie bis dahin jeden Tag ausgeraubt werden und auf die Fresse bekommen.
Man sollte sich an den Gedanken gewöhnen, daß die Etablierten den Propaganda-Kot der pausenlosen Gutmenschentümelei so sehr verinnerlicht haben, daß sie, wenn sie es nicht schon immer waren, geistig und charakterlich mürbe geworden sind. Schlimm nur, daß sie immer noch Macht über uns haben.
Ein Politiker
Ein Politiker wird in einem Flugzeug neben einen kleinen Jungen gesetzt.
Der Politiker wendet sich ihr zu und sagt: “Wollen wir uns ein wenig unterhalten? Ich habe gehört, dass Flüge schneller vorüber gehen, wenn man sich mit anderen Passagieren unterhält.”
Der kleine Junge, welcher eben sein Buch geöffnet hatte, schloss es langsam und sagte zu dem Politiker : “Über was möchten Sie sich denn unterhalten?” “Oh, ich weiß nicht”, antwortete der Politiker, “Wie wär’s mit dem Thema Atomstrom?”
“OK”, sagte er, “Dies wäre ein interessantes Thema! Aber erlauben Sie mir zunächst noch eine Frage: Ein Pferd, eine Kuh und ein Reh essen alle dasselbe Zeug: Gras. Doch das Reh scheidet kleine Kügelchen aus, die Kuh einen flachen Fladen und das Pferd produziert Klumpen getrockneten Grases. Warum, denken Sie, dass dies so ist?”
Der Politiker denkt darüber nach und sagt: “Nun, ich habe keine Idee.” Darauf antwortet der kleine Junge: “Fühlen Sie sich wirklich kompetent genug über Atomstrom zu reden, wenn Sie beim Thema Scheiße schon überfordert sind?”
Tag der deutschen Zukunft – 5.Juni 2010
Warum ein Tag der deutschen Zukunft?
Immer wieder demonstrieren wir gegen Überfremdung. Meist im Zusammenhang mit aktuellen Ereignissen wie Überfällen von gewalttätigen Ausländern auf Deutsche. Doch es geht nicht alleine darum, auf kriminelle Ausländer hinzuweisen. Die ganze Ausländer- und Überfremdungspolitik in diesem System wird von uns in Frage gestellt. Mehr als 15 Millionen Nichtdeutsche befinden sich bereits in diesem Land und ein Ende ist nicht in Sicht. Die deutschfeindliche Politik aus Berlin setzt rücksichtslos auf Multikulti, unsere Zukunft steht auf dem Spiel! Wir können es nicht dabei belassen, dann und wann auf aktuelle Ereignisse zu reagieren – wir müssen unsere Forderungen regelmäßiger und tiefgreifender in die breite Öffentlichkeit tragen. Zum zweiten Mal in Folge wollen wir deshalb mit dem Tag der deutschen Zukunft ein Zeichen gegen Überfremdung setzen.
Auf nach Hildesheim zum 2. Tag der deutschen Zukunft am 5. Juni 2010
Hildesheim, eine Stadt im Herzen von Niedersachsen, ist wie viele andere deutsche Städte von einer ständig wachsenden Überfremdung betroffen. In der Vergangenheit kam es immer wieder zu gewalttätigen Übergriffen von Ausländerbanden auf deutsche Bürger.
In vielen Stadtvierteln sind Deutsche nur in Unterzahl oder gar nicht mehr wohnhaft. Ein Bild welches wir nicht mehr länger hinnehmen wollen! Am 5. Juni 2010 werden wir hier die laute Stimme sein und unserem Volk aufzeigen, dass es noch nicht zu spät ist. Wenn wir alle gemeinsam stehen, wird Deutschland noch eine Zukunft haben!
Deshalb unterstützt zahlreich die Demonstration. Bringt Euch aktiv mit ein, damit wir unsere Forderungen am 5. Juni 2010 in Hildesheim auf die Straße tragen können!
Wann: 5.Juni 2010 um 12 Uhr
Wo: Hildesheim, Bahnhof
Thema: Tag der deutschen Zukunft Ein Signal gegen Überfremdung Gemeinsam für eine deutsche Zukunft
Veranstalter: Initiative Zukunft statt Überfremdung
Rechtslage: Angemeldet, nicht verboten
Infos im Netz unter www.tag-der-deutschen-zukunft.info
Die neue D-Mark
Seit Ausbruch der Griechenland-Krise ist der Euro wieder in den Fokus der Währungsskeptiker geraten. Selbst in den qualitätsfreien Massenmedien kommen inzwischen Skeptiker zu Wort, auch wenn der offizielle Tenor lautet, daß die Mauer noch in fünfzig und in hundert Jahren stehen wird… also der Euro. Bei der Mauer glaubten selbst am Nachmittag des 9. November 1989, daß diese “ewig” stehen bleibe. Bei dem Euro ist es ähnlich, da kann von heute auf morgen die “Ewigkeit” zu Ende sein.
Ich werde in letzter Zeit öfter auf eine bevorstehende Währungsreform angesprochen, deshalb schreibe ich diesen Artikel, der durchaus die Überschrift “Wann kommt die Währungsreform?” tragen könnte. An dieser Stelle möchte ich gleich vorausschicken, daß die Währungsreform eine Maßnahme der Phase 5 ist, der strengen staatlichen Ordnung. Die Begründung lasse ich später folgen, nach dem theoretischen Teil.
Ich will hier nicht breit auswalzen, was Geld und eine Währung sind, um eine Kurzfassung kommen Sie aber nicht herum. Gehen wir in die primitivste Form, dann haben Sie etwas, was der Andere will, und der Andere etwas, was Sie wollen. Wenn Sie die Güter austauschen, hat jeder das, was er möchte, allerdings sollte der Wert in etwa übereinstimmen – eine Kuh wird niemand gegen ein Dutzend Hühnereier eintauschen. Wert ist allerdings eine subjektive Einschätzung, das sehen Sie bei Kunstauktionen, wo für Staubfänger Millionen gezahlt werden.
Die 5.000 Hühnereier für eine Kuh anzusparen ist mühselig, zum einen haben die Eier eine begrenzte Haltbarkeit, zum anderen weiß der Viehhändler gar nicht, was er mit 5.000 Eiern anfangen soll. Deshalb hat die Menschheit “Geld” erfunden. Der Eierfabrikant verkauft wochen- und monatelang Eier gegen “Geld”, um sich dann mit diesem “Geld” die Kuh anzuschaffen. Damit hätten wir die beiden Funktionen von “Geld”: Zum einen ist es Tauschmittel und Wertmaßstab, durch die Umrechnung über “Geld” wissen Eierproduzent und Viehhändler was ihr jeweiliges Gut “wert” ist. Zum anderen ist es Schatzmittel, denn der Hühnerbaron hat sich das nicht verfaulende “Geld” hingelegt, anstatt massenweise Eier aufzustapeln.
Als dieses Geld kann alles dienen, dem die Menschen Wert beimessen, von Kauri-Muscheln über bestimmte Steine zu Metallen und bedrucktem Papier. Geld sollte nicht beliebig vermehrbar sein, damit es seinen Tauschwert behält, und es sollte nicht “schwinden”, damit es seinen Schatzwert behält. Edelmetalle wie Gold und Silber haben diese Vorgaben ideal erfüllt. Unsere Vorfahren kamen deshalb auf den Gedanken, Münzen zu prägen. Eine Münze gleicht der anderen, sie enthält eine definierte Menge Metall und damit einen definierten Tauschwert. Nur in einem Punkt sind Münzen lästig: Wer große Beträge bezahlen möchte, braucht kräftige Arme und einen belastbaren Rücken, um einen Sack Gold mit sich herumzutragen. Deshalb erleichterte man sich die Angelegenheit, indem man das Gold irgendwo zentral lagerte und nur noch leichtgewichtige Besitzscheine mit sich führte – eben Papiergeld.
Damit sind wir schon ganz nahe beim Euro. Geld sollte selten und nicht beliebig vermehrbar sein – der Euro hingegen ist Papier oder nur ein Datensatz im Computer, beides läßt sich beliebig vermehren. Vor langer Zeit war Geld übrigens “gedeckt” , das heißt, es gab nur soviel Geld, wie “Wert” dahinter steckte. Eine Gold- oder Silbermünze ist ein Wert aus eigener Vollkommenheit, weil sie eben eine bestimmte Menge an Gold oder Silber in sich birgt. Die frühen Banknoten wurden auf dieses Gold und Silber ausgegeben. Die “Mark” war eine Gewichtseinheit und somit eine festgelegte Menge Silber, so wie das “Pfund Sterling” ursprünglich ein Pfund Sterlingsilber (925er Reinheit) verbrieft hatte. Die Bank von England zahlt dem Inhaber dieser Note ein Pfund Silber… Überaus kluge Leute kamen auf den Gedanken, daß niemals alle Papierbesitzer gleichzeitig Metall abholen wollten, es deshalb völlig in Ordnung sei, für ein Pfund hinterlegtes Silber fünf oder zehn Banknoten auszugeben, mit denen man dieses eine Pfund abholen konnte. Diese wunderbare Geldvermehrung floß dann in die Taschen der klugen Leute, die diese Papiere auf nicht vorhandene Werte verliehen und dafür Zinsen kassierten. Ab dann gab es Schuldner und Banker, wobei Erstere für Letztere zu arbeiten hatten. Wobei Banker sich durch ihren Glauben auszeichnen, den Glauben an das Gute im Menschen: die Fähigkeit, lebenslang Zinsen zu zahlen.
Der Trick, auf Gold und Silber Papiergeld auszugeben, wurde bald auf andere Güter übertragen. Auf Grund und Boden, auf Wälder, auf Brücken – so ziemlich alles, was einen begreifbaren Wert hat, wurde im Lauf der Zeit als Deckung für Papiergeld hergenommen. Im durch den ersten Weltkrieg ausgeplünderten Deutschland stand hinter dem Geld schließlich die Arbeitskraft des deutschen Volkes, also die Fähigkeit, lebenslang Zinsen zu zahlen. Schließlich wurde der Gedanke populär, daß hinter Geld gar nichts stehen müsse, abgesehen vom Diktat des Staates, dieses Zeug als Zahlungsmittel zu verwenden. Falls Sie ein Bild bevorzugen: hinter unserem heutigen Geld stehen die Glaubwürdigkeit unserer Politiker und deren Fähigkeit, ihre Ansichten mittels Polizeiknüppel durchzusetzen.
Damit wären wir beim Euro angelangt. Hinter dem Euro steht – nichts. Oder besser gesagt, fast nichts, denn für den Euro garantiert hauptsächlich die Arbeitskraft des deutschen Volkes. Solange Merkel-Deutschland den Euro mit realen Werten unterfüttert, besitzt diese Währung einen gewissen Wert. Sicher, Frankreich, Italien usw. tragen auch ein wenig dazu bei, Haupteinzahler ist und bleibt jedoch das ausgeplünderte deutsche Volk, dessen Regierung sich als Inkassotruppe für nicht begründete Forderungen ausländischer Mächte versteht.
1987 hat KGB-Agent “Tulpe”, Künstlername “Hans-Dietrich Genscher” den Euro als gemeinsame Währung vorgeschlagen. Damals lief der von Helmut Schmidt durchgesetzte erste Versuch, das EWS (Europäische Währungs-System). Dieses System schrieb die Wechselkurse der europäischen Währungen in einer schmalen Bandbreite von 2,25% fest. Dieses EWS ordnete Europa den Zinsentscheidungen der Deutschen Bundesbank unter, es überließ die währungspolitische Führung dem Tüchtigsten. Klar, daß das einem Genscher nicht gefiel.
1989 beeilte sich ein Helmut Kohl, den Schwachsinn seines Komplizen als “Preis der deutschen Einheit” auszugeben, obwohl Frankreichs Mitterand schon damals sein Glück nicht fassen konnte: “Das ist Versailles ohne Krieg!” Das Scheitern des EWS war damals schon abzusehen, die “Europäische Gemeinschaft” eine Veranstaltung geworden, die dank deutschen Geldes zusammengehalten wurde. Kohls williger Vollstrecker war Theo Waigel, so daß sich FDP, CDU und CSU die Schuld am Euro brüderlich teilen. Und weil in diesem Pseudo-Staat wirklich keiner unschuldig ist, haben Schröder/Fischer das dräuende Unheil nicht verhindert und SPD + Grüne den Euro auch tatsächlich eingeführt. Den absolut schamlosen Griff in die Taschen der Bürger haben somit alle zu verantworten. Bis auf die SED, die zwar gewollt, aber mangels Regierungsbeteiligung nicht gekonnt hatte.
Das EWS wurde schließlich gesprengt, durch einen Angriff auf die Bank von England. Der verbliebene Rest eines einstigen Weltreichs wurde mit ein paar Milliarden Dollar in die Knie gezwungen und so erledigt, daß es die Briten nicht einmal gewagt haben, sich dem Euro anzuschließen. Ohne deutsches Geld und die Zuchtrute der deutschen Bundesbank erlebte Großbritannien eine Scheinblüte als Hort für Finanzheuschrecken, jetzt geht das Land trotzdem unter. Seit der Euro eingeführt wurde, geht es vor allem den Deutschen schlechter. Mit deutschem Geld finanzierte Spanien eine Immobilienblase und Griechenland zahlte seinen Beamten 14 Monatsgehälter. In der BRD fallen seit 1995 die Immobilienpreise und die Tariflohnbezieher sind eine dahinschwindende Arbeiterelite in einem Heer von Leiharbeitern. Der Euro hat es geschafft, seit seiner Einführung als Bargeld die Hälfte seines Wertes zu verlieren. Wir sehen heute DM-Preise bei halbierten Löhnen. Und nun bricht dieser Euro zusammen. Warum? Weil Angela Merkel mit ihren Steuererhöhungen und Bankenrettungen ihr Vierzonesien derart ausgepreßt hatte, daß nichts mehr übrig ist, um irgendwelche Fremdstaaten oder Idiotenwährungen zu retten. Die Währungsreform liegt in der Luft… Die Indizien dafür häufen sich. Da werden 14 neue Druckmaschinen für Geldscheine aufgestellt, da gibt es eine neue Fabrik, die Monat für Monat 40.000 Tonnen Geldscheinpapier produziert, da werden Prägemaschinen gekauft. Im Internet kursieren Berichte von Leuten, die Leute kennen, die diese neuen Geldscheine bereits gesehen haben. Und es gibt die Berichte direkt aus dem Büro eines namenlosen Bundestagsabgeordneten… Es ist gar nicht solange her, daß der Amero durch das Internet gegeistert ist, mit Abbildungen der Münzen und den Meldungen, daß bereits Schiffsladungen davon nach China geschafft wurden. Gehen wir es systematisch an. Entgegen der gekauften Meinung unserer qualitätsfreien Journaille haben weder Deutschland noch die Deutschen vom Euro profitiert. Genutzt hat es nur einigen “deutschen” Konzernen, deren Namen deutsche Wurzeln hat, die aber längst derart international aufgestellt sind, daß man sich fragt, wieso deren Hauptversammlungen nicht sonstwo auf der Welt stattfinden. Es ist durchaus richtig, daß deutsche Urlauber kein Geld mehr umtauschen müssen und sich so die Wechselgebühr ersparen. Diese Wechselgebühr haben die lieben Touristen vorher bei jedem Tankstellenbesuch, bei jedem Einkauf, bei Steuern und Abgaben. Jede gesparte Mark an Umtauschgebühren hat an anderer Stelle 20 bis 50 Euro gekostet, selbst jenen Leuten, die sich keinen Urlaub leisten können. Vielleicht nicht für die BRD, aber für jeden einzelnen Deutschen wäre es ein Vorteil, wenn der Euro durch eine neue Mark ersetzt würde. Insofern wären eine Währungsreform und ein Ausstieg aus dem Euro eine Großtat der Politik. Große Taten erfordern Helden, doch diese sind in der deutschen Politik nicht zu finden. Dort dominieren die rückgratsfreien Funktionäre, die sich amöbenhaft allem anpassen, was irgendwie Druck ausübt. Wenn Leute, die sonst bei jeder Gelegenheit Entscheidungen gegen den Willen und zum Nachteil des deutschen Bürgers treffen, aus heiterem Himmel etwas richtig machen, ist allergrößte Vorsicht geboten. Eine Währungsreform ist in Deutschland reichlich unbeliebt. Das Ergebnis einer Währungsreform sind verschwundene Staatsschulden und völlig verarmte, ausgeplünderte Bürger. Sie ist der größte denkbare Raubzug unfähiger Politiker gegen unmündige Bürger. Selbst die scheinbar so ehrliche “Währungsumstellung” des mafiosen Trios Kohl/Genscher/Waigel entwickelte sich zu einem brutalen Abzocken der Mittelschicht in Deutschland, also jener Unbedarften, die diesen Währungsverbrechern ihre Stimme gegeben haben. Selbst wenn man diesen drei Galionsfiguren unbeschränkten Schwachsinn unterstellt, die Leute hinter ihnen haben genau gewußt, welchen Kahlfraß der Euro zur Folge hatte. Bei den Währungsreformen 1923 und 1948 wurde der Staat seine Schulden los, auf Kosten der Kleinsparer. Die Oberschicht wurde weitgehend geschont, zumindest jene, die sich rechtzeitig die Gunst der Regierigen erkauft hatten. Verschuldete Kleinbürger durften nur kurz aufatmen, da wurden sehr schnell Maßnahmen ergriffen, um deren Gewinne abzuschöpfen. Insbesondere Immobilienbesitzer wurden schnellstens belastet. Eine D-Mark Zwei oder neue D-Mark wird bei ihrer Einführung ebenso wirken wie die früheren Währungsreformen, als eine Enteignung großer Teile des Volkes. Gehen Sie bitte nicht davon aus, daß eine Währungsreform schmerzlos abläuft, als eine Art Rückkehr ins Jahr 2001, zu guten alten D-Mark-Zeiten. Deshalb wird keine Regierung leichtfertig eine Währungsreform auslösen, nicht einmal die DDR-konforme Kader-Regierung Merkel. Eine Währungsreform aus heiterem Himmel stößt auf massivem Widerstand. Wie sollte ein alle Schwierigkeiten aussitzender Hosenanzug eine Währungsreform begründen? Genscher war ein Idiot, Kohl ein Volldepp, Waigel ein willenloser Vollstrecker, Schröder hatte keine Ahnung, Fischer nicht durchgeblickt und ich habe fünf Jahre im Wachkoma vor mich hingekanzlert? Deshalb machen wir jetzt eine Währungsreform? Da kann sich Merkel gleich selbst das Abschleppseil um den Hals legen und sich zur nächsten Laterne durchfragen. Hilfreiche Hände wird sie dort schon finden. Eine Währungsreform muß gut vorbereitet werden, wie eine Amputation als letzte Möglichkeit erscheinen. Deshalb gehört eine Währungsreform in die Phase 5, wenn der Staat ohnehin durchgreifen muß. Wie die Phasen 3 und 4 aussehen, erleben wir derzeit in Griechenland. Die Griechen sind aktiver als die deutschen Schlafmenschen, die Schafen gleich alles hinnehmen. In Griechenland genügte die Androhung der Phase 3, um die Phase 4 auszulösen, die sozialen Unruhen. Ich bin immer davon ausgegangen, daß die Phasen 3, 4 und 5 kurz aufeinanderfolgen. Die Versorgungsmängel der Phase 3 werden durch Sparmaßnahmen hervorgerufen, wahrscheinlich nicht durch tatsächliche leere Regale – diese Möglichkeit ist aber nicht völlig vom Tisch, ein Krieg gegen den Iran würde für diese leeren Regale sorgen. Die Folge der Versorgungsmängel sind soziale Unruhen, nicht durch die Schafherde der Merkel-Wähler, sondern durch die dank politischer Vorgaben eingewanderten Migranten-Wolfsrudel. Am Ende der Unruhen folgt das “große Aufräumen”, zu dem auch die Währungsreform gehört. Dies ist keine Ausländerfeindlichkeit, sondern schlicht das Ergebnis logischer Überlegungen. Ein deutscher Hartz-IV-Empfänger ist zumeist passiv. Er hat den gesellschaftlichen Abstieg hingenommen und sich mit der Mindestversorgung eingerichtet. Er findet sich mit weiteren Einschränkungen ebenso hinnehmend ab. Der zugewanderte Hartz-IV-Empfänger ist aktiv. Er hat seine Heimat verlassen, um an die Futtertröge Europas zu gelangen, er betrachtet Hartz IV als Luxusversorgung. Anders als der Deutsche, dem “Fördern und Fordern” eingeredet wird, bekommt der Ausländer gesagt, was ihm alles zusteht, welche Rechte und vor allem Sonderrechte er habe. Der Ausländer findet sich nicht damit ab, daß an ihm gespart wird. Die Deutschen haben nicht das Recht, ihre Mildtätigkeit einzuschränken. Aktive Menschen fordern, vor allem, wenn sie bisher gelernt haben, daß Forderungen erfüllt werden. Setzen wir die Mosaiksteinchen zusammen, ergibt sich ein interessantes Bild: Die Währungsreform wird bereits vorbereitet, in voller Erwartung, daß eine dafür nutzbare Situation eintritt. Die hofierten Ausländer sollen für die sozialen Unruhen sorgen, wenn ihnen der Gürtel gezielt enger geschnallt wird. Die heutige Übertreibung, die gezielte Verhätschelung der Migranten, ist nur eine Taste, die gedrückt worden ist, um später auf Haß und Feindseligkeit umzuschalten, um so die eigene Macht zu erhalten. Der Türke, der heute so gerne vom “Scheiß-Deutschen” spricht, wird dann zum “Scheiß-Türken” – und aus dem Land getrieben, unter Beifall der deutschen Bevölkerung. Eine Übertreibung wird willentlich herbeigeführt, um sie dann spektakulär zu korrigieren. Der “Kampf gegen Deutsch”, der heute als “Kampf gegen Rechts” geschürt wird, wird im Augenblick bis zur Unerträglichkeit gesteigert, um schließlich umzuschalten und die Gegenrichtung zu fördern. Rechts, die “nationale Karte” wird dann gezielt gespielt, um sich der käuflichen Rechten zu versichern. Echte Dissidenten bleiben verfemt, nur ein paar “Geläuterte” werden im Rahmen dieser Annäherung “rehabilitiert”. Keiner sollte vergessen, daß in dieser Welt nichts ohne Grund und Absicht geschieht. Die scheinbar unangreifbare Supermacht USA, das Schwert Israels, ist am Ende. Das grüngedruckte Gold, der US-Dollar, verliert seine Wertbasis, das arabische Erdöl. Der große Dollarimperialist sitzt mittlerweile in Asien und heißt China. Der Dollar begann einmal als eine goldgedeckte Währung, 1913, auch wenn der Name Dollar älter ist. Roosevelt hat ihn abgewertet und seine Landsleute enteignet, Nixon ihn aus der Goldbindung gelöst. Danach war der Dollar eine Ölwährung, heute ist er eine Währung, die nur durch den internationalen Polizeiknüppel der US-Army gedeckt ist. Akzeptiere den Dollar oder die USA werden dich bombardieren. Der Dollar hat sich ebenfalls überlebt, weil die USA in ihren Schulden ertrinken. Dort würde eine Währungsreform ebenfalls die Staatsschulden beseitigen… Wobei eine Währungsreform des Dollars weltweit üble Folgen haben wird, denn die Gläubiger der USA sind nicht die Amerikaner selbst, sondern Japaner, Chinesen und Europäer. Das Weltbeherrschungsinstrument Dollar ist eine finanzielle Massenvernichtungswaffe, geschaffen, um den Wohlstand der Welt einzusammeln.
Der Dollar wirkt, indem er “explodiert”. Nur wird niemand den Dollar so einfach im Feuerwerk zum 4. Juli hochgehen lassen. Der Dollar soll noch ein wenig arbeiten. Der beste Weg, um eine Währung zu ruinieren, ist ein Krieg. Dieser Angriffskrieg zur Verteidigung der bedrohten Nuklearmacht Israel wird seit langem vorbereitet. Im Iran liegt einfach zuviel Erdöl und Erdgas, um das Land sich selbst zu überlassen. Nachdem der Mossad beim Anstiften eines “Volksaufstands” versagt hat, wäre es an der Zeit, daß die US-Flugzeugträger zeigen, was sie können. Sollte der Iran in der irrigen Ansicht, sich gegen die Wohltaten der Demokratie verteidigen zu müssen, diese Flugzeugträger in Unterseeboote zu verwandeln, bezahlt man den Krieg in Dollars, die sich kurz danach in nutzlose Papierschnipsel verwandeln.
Ja, eine Währungsreform steht bevor, doch sie wird nicht morgen erfolgen. Den Währungen, ob Euro oder Dollar, muß noch etwas draufgepackt werden, sei es ein Krieg für Israel oder soziale Unruhen in den Staaten Europas. Kein Volk begrüßt es, wenn seine Ersparnisse sich in Luft auflösen. Dies muß der letzte, der rettende Ausweg sein, zumindest in der Darstellung, in der Begründung für die Schafherde, warum sie geschoren wurde. Es bleibt also noch Zeit, sein Vermögen zu retten. In Immobilien, in Grund und Boden? Deren Besitzer wurden in jeder Währungsreform entreichert, um ihre Gewinne gebracht. Ich kann es nur gebetsmühlenhaft wiederholen: Keine einzige Währungsreform der Geschichte hat dies wirklich beeinträchtigt: Gold und Silber. Es funktioniert seit 5.000 Jahren – warum es also nicht damit versuchen?
© Michael Winkler
Alliierte Umerziehung
EINE ABRECHNUNG MIT DEN SOGENANNTEN “SIEGERMÄCHTEN”
In einer kalten Dezembernacht, kurz vor Ausklang des Jahres 1812, als die von Napoleon zwangsverpflichteten deutschen Truppenverbände in den Schneewüsten Rußlands erfroren und verbluteten, faßte ein preußischer General den einsamen Entschluß, seinem König den Gehorsam zu verweigern, das aufgezwungene Bündnis mit dem Eroberer aus dem Westen zu brechen und sich mit dem russischen General Diebitsch zu einigen. Yorck von Wartenburg wurde der Rebell von Tauroggen. Damit war das Fanal zur Erhebung Preußens und der anschließenden Befreiungskriege von 1813/14 gegen die französischen Zwingherren gegeben. Die deutsche Jugend stand auf, angefeuert durch das Beispiel unserer edelsten Patrioten, die schon lange danach fieberten, das Joch der Fremdherrschaft abzuschütteln. Erinnert sei u.a. an die Reden Johann Gottlieb Fichtes an die Deutsche Nation, an die flammenden Schriften von Moritz Arndt und an die begeisternden Lieder Theodor Körners.
Warum dieser Rückgriff auf eine Epoche der deutschen Geschichte, die nun fast schon 200 Jahre zurückliegt? Weil diese Zeit nach der Niederlage Preußens im Jahre 1806 der unseren nach dem Unglücksjahr 1945 in vielerlei Hinsicht ähnelte. Die preußische Armee geschlagen, Land und Bewohner eine Beute der Eroberer, Hoffnungslosigkeit allerorten und -genau wie heute – Katzbuckeln und kriecherische Anbiederung an den übermütigen Sieger. “Ruhe ist die erste Bürgerpflicht”, verfügte der Berliner Magistrat in devoter Ergebenheit.
Doch hier endet der Vergleich. 1807 lagen die deutschen Städte nicht in Schutt und Asche. Es gab weder “Entnazifizierung” noch sog. “Kriegsverbrecherprozesse”. Das Aushungern der Bevölkerung und der vorsätzliche Mord an wehrlosen Gefangenen waren den angloamerikanischen und bolschewistischen Siegern des 2. Weltkrieges vorbehalten. Und noch ein wesentlicher Unterschied muß hervorgehoben werden: Der Sieger hatte noch nicht die hundertprozentige Kontrolle über das unterlegene Land übernommen. Diesem Umstand ist es zu verdanken, daß eine spätere Gesundung und ein nationales Auflodern möglich wurden.
Die Unterdrückung, der von Napoleon unterworfenen Völker war brutal, aber offen. Die Sieger des 2. Weltkrieges – voran die Amis – spannten um den Besiegten nach dem einleitenden Stadium der ungehemmten Ausbeutung und Rachewillkür ein Netz aus tausend Fäden, so raffiniert gewoben, daß der politisch Ungebildete das Ausmaß der Sklaverei, in die wie alle geraten waren, kaum noch wahrnahm. Die Ausschaltung des großdeutschen Reiches als militärische Macht war nur die Ausgangsbasis zur Erreichung des eigentlichen Zieles unserer Feinde: Die Zerschlagung der deutschen Wirtschaftskonkurrenz sowie die Auslöschung oder zumindest “Neutralisierung” des deutschen Volkes als das vitalste Bollwerk gegen die Weltherrschaftspläne des Kommunismus in Osten und der internationalen Hochfinanz im Westen.
Schon seit Jahren hatte eine Reihe von Plänen – zumeist von jüdischen Beratern Roosevelts ausgeheckt – zur Erreichung dieses Fernziels vorgelegen. Da war einmal, um nur einige Beispiele zu nennen, der wohl radikalste Vorschlag des Nathan Theodore Kaufman, Präsident der American Federation of Peace. In seiner 1941 veröffentlichten und in den höchsten Kreisen beachteten Schrift „Germany must perish“ forderte er nicht weniger als die totale Ausrottung des deutschen Volkes durch Massensterilisation! Derselbe alttestamentarische Haß gegen die Deutschen, wenn auch etwas gewiefter verpackt, spricht aus dem 1943 erschienenen Buch des prominenten New Yorker Anwalts Louis Nizer: „What to do with Germany“. Eisenhower machte es zur Pflichtlektüre für seine Offiziere. Am bekanntesten dürfte der Völkermordplan von Henry Morgenthau jr. sein, Roosevelts Finanzminister, der Deutschland in eine Schafweide verwandeln und 20 Millionen Deutsche durch Hunger ausrotten wollte. Und der Anthropologe E.A. Hooton aus Havard schlug weitblickend vor, nach dem Kriege massenweise Fremdrassige, vornehmlich Männer einzuschleusen bei gleichzeitiger Förderung der Auswanderung, um somit die biologische Substanz unseres Volkes bis ins Mark zu treffen.
Statt der direkten Ausrottung der männlichen Bevölkerung und Versklavung von Frauen und Kindern, wie früher von Römern und Mongolen praktiziert, wandte man ein modernisiertes, subtileres, aber genauso wirksames Verfahren an. Der Generalplan zur Erreichung dieses Endzieles der Alliierten verlief dann nach ihrem Siege in groben Zügen etwa so:
1. Millionen entwaffneter Wehrmachtsangehöriger, die besten Soldaten der Welt, die nur einer erdrückenden Übermacht erlegen waren, wurden nun als unentgeltliche Arbeitssklaven zurückgehalten, oft unter grausamsten Bedingungen, wobei sie auch nach Kriegsschluß noch der primitive Haß ihrer Peiniger an ihnen austobte. Nach Solschenizyn kamen in Stalins Gulag mindestens 1,7 Millionen deutsche Gefangene um. Im Westen war es der Deutschenhasser Eisenhower, der im regnerischen Frühsommer 1945 Hunderttausende deutsche Gefangene, einschließlich noch halber Kinder, auf den Rheinwiesen unter freiem Himmel in Schlammlöchern vegetierend, verhungern oder an Seuchen sterben ließ.
2. Neben dieser allem Völkerrecht spottenden Behandlung bemühte man sich, die durch Hunger und Krankheit Geschwächten moralisch zu brechen und ihnen den Glauben an den gerechten Kampf für ihr Vaterland zu rauben. Nicht alle waren stark genug, der feindlichen Gehirnwäsche zu widerstehen. Die vielleicht allerschlimmste und eiskalt eingeplante Wirkung der langen Gefangenschaft war jedoch das in der Heimat entstandene Vakuum an selbstbewußten und aufrechten deutschen Männern.
3. Als gegen Kriegsende im Osten die Dämme brachen, tobte sich eine pervertierte, von Ilja Ehrenburg zu sinnlosen Haß aufgepeitschte rote Soldateska an den wehrlosen deutschen Frauen aus. Die Zahl der Vergewaltigungen geht in die Millionen, weder junge Mädchen noch Greisinnen wurden verschont. Tausende begingen Selbstmord. Ehrenburg forderte wörtlich die Rotarmisten auf: “Brecht den Rassestolz der germanischen Frauen – nehmt sie als rechtmäßige Beute!” Es handelte sich also keineswegs nur um Befriedigung tierischer Gelüste, sondern auch auf diese Weise sollten die Deutschen gedemütigt werden. Dieses schändliche Treiben war nicht nur auf die Bolschewiki beschränkt.
4. Man schändete und entehrte nicht nur die deutschen Frauen. Die gesamte Bevölkerung des in vier Besatzungszonen (dazu Österreich) auseinandergerissenen Reiches sollte durch bewußte Hungerpolitik demoralisiert und gefügig gemacht werden, wobei man zusätzlich marodierende ehemalige KL-Insassen, kriegsgefangene Russen, Polen usw. auf die deutsche Zivilbevölkerung losließ.
5. Hunger und allgemeine Not gebaren den berüchtigten Schwarzhandel, bei dem sich vor allem amerikanische Soldaten auf Kosten der leidenden Bevölkerung schamlos bereicherten. Ungleich schlimmer noch als die materielle Ausplünderung war die langsame, aber stetige Aushöhlung der bis dahin alle Leiden des Krieges überwindende Volksgemeinschaft. Statt Ehrlichkeit und Sauberkeit breiteten sich Schiebertum, Denunziantentum und nackter Egoismus aus. Mädchen wurden käuflich, um dem Hunger zu entgehen. Aus einem stolzen, tapferen Volke sollte eine Herde zahnloser Heloten werden.
6. Unter den “wohlwollenden” Augen der Besatzer wurde nun der Abschaum nach oben gespült. Dunkle, asoziale Figuren stellten sich plötzlich der verdutzten Bevölkerung als Bürgermeister, Stadträte und als andere Büttel der Alliierten vor.
7. Die letzte Reichsregierung unter Großadmiral Dönitz, dem Millionen deutscher Menschen aus Ostdeutschland Leben und Freiheit verdanken, wurde über Nacht unter entwürdigenden Umständen verhaftet. Damit hatten die Siegermächte, wie Churchill es ausdrückte, die volle Verfügung über Leben, Arbeitskraft und Vermögen der Deutschen erlangt. Deutsches Recht und Deutsche Freiheit waren ausgelöscht. Napoleon hatte einst das besiegte Preußen im Kern weiterbestehen lassen. Die Sieger von 1945 wollten mit einem Federstrich die sogenannte “Wiege des deutschen Militarismus” ausradieren.
8. Es war nicht nur Rachegeist, der die anschließende Hexenjagd auf die Eliten des Reiches auslöste. Indem man seine Führungskräfte ausschaltete, wurde dem vorher geschlossenen Volkskörper der Kopf abgeschlagen. Ein gänzlich neues, künstliches Gebilde konnte nun nach dem Diktat der Sieger herangezogen werden.
9. Aus Gier und Geschäftsneid raubten die Sieger das gesamte Volksvermögen, auch private Auslandsvermögen, stahlen Patente und wertvolle Kunstschätze nachdem sie zuvor die meisten Städte mit teils unersetzlichen Kulturdenkmälern auf barbarische Weise dem Erdboden gleichgemacht hatten. Der Zweck war nicht nur nackter Terror, sondern die gezielte Auslöschung des deutschen Antlitzes unseres Landes (”picture post card bombing”) Ein zusätzlicher, wenig bekannter, aber wesentlicher Grund dieser scheinbar sinnlosen Zerstörung war das einkalkulierte Bombengeschäft, das für die internationalen Finanzhaie beim späteren Wiederaufbau in Aussicht stand.
10. Um angebliche künftige “Aggression” der bösen Deutschen endgültig auszuschalten, demontierte man im Zuge des” Morgenthau-Plans” Betriebsanlagen, die als Grundlage für einen modernen Industriestaat unentbehrlich sind. Doch hier hatten sich die Sieger verkalkuliert: Als man die Deutschen wieder brauchte, entwickelten sich die alten Betriebe rasch zu modernsten Anlagen, die ihren Konkurrenten bald den Rang abliefen. Doch die das Land überschwemmenden Agenten der Wall Street nutzen den aufgeblähten Dollarkurs auch zum billigen Ankauf vieler deutscher Unternehmen. Unzählige nach außen scheinbar deutsche Firmen gehören seither durch Aktienmehrheit in Wirklichkeit der internationalen Hochfinanz.
11. Um unseren Großmachtstatus nachhaltig zu brechen, mußte Deutschland selbstredend auch territorial durch ein “Super-Versailles” geschwächt werden. Der Raub deutscher Lande nach dem 1. Weltkrieg wurde noch bei weitem durch die “vorläufige” Abtretung von über 114.000 km² oder rund einem Viertel deutschen Landes an Polen übertroffen. Zu dem bevorstehenden Schicksal von 14 Millionen deutschen Menschen in diesen vor über 700 Jahren vom Deutschen Ritterorden erschlossenen Gebieten äußerte Churchill zynisch: “They will cease to exist!” (Sie werden aufhören zu existieren). Durch viehische Grausamkeiten der Polen beim Vertreiben der rechtmäßigen Besitzer kamen über 2,5 Millionen Deutsche umsLeben.
12. Bald kam der sog. “Kalte Krieg”, und in dessen Verlauf gelangten die westlichen Besatzungszonen zu einer Scheinsouveränität, die der eines Kolonialvolkes entsprach. Gnädigst gestatteten die Siegermächte die Aufstellung eines Heeres als Kanonenfutter gegen den militanten Kommunismus. Man schlug damit zwei Fliegen mit einer Klappe, nämlich einmal die Behauptung des eigenen Satellitenvorfeldes und außerdem – für den Fall des heißen Krieges – die weitere Dezimierung oder totale Auslöschung der Deutschen in einem thermonuklearen Schlagaustausch. Es gab immer genügend Diensteifrige bei uns, die als Antikommunisten dieses schändliche Spiel nicht durchschauten und mitzumachen bereit waren.
13. Es folgten UNO, NATO, EG usw., alle mit mehr oder weniger schönklingenden Umschreibungen zur “Einbindung” der sog. “BRD” gedacht. Nur Lord Ismay, erster Generalsekretär der NATO, war einmal in seiner Arroganz so unvorsichtig, den eigentlichen Zweck der NATO in Europa unverblümt zu offenbaren: “To keep the Americans in, the Russians out and the Germans down!” (Die Amerikaner drinnen, die Russen draußen, und die Deutschen am Boden zu halten).
14. Und dann kamen die Fremden ins Rumpfdeutschland. Zuerst waren es die sog.“Gastarbeiter”, die von der Industrie in Massen (unter falschen Versprechungen) herangekarrt wurden (auf wessen Betreiben wohl?), weil es angeblich an Arbeitskräften mangelte. Sie sollten nur auf Zeit kommen, doch ergab es sich bald – wohl wieder zufällig? – daß die meisten von diesen armen Teufeln blieben und auch ihre Familien nachholten, sich also noch weiter vermehrten. Der schon erwähnte Hooton-Plan war somit angelaufen! Japan hat in weiser Voraussicht, obwohl es ebenfalls eine Hochkonjunktur erlebte, keine fremden Arbeiter ins Land geholt, weil es seine eigene Kultur und den inneren Frieden nicht gefährden wollte. Die Japaner haben ganz einfach länger und härter gearbeitet und uns damit ein Beispiel geliefert, wie man sich auch als total besiegtes Land mit eigener Kraft wieder hocharbeiten kann. Sie bewiesen, daß wo ein Wille, auch ein Weg ist! Während man von Bonn (jetzt wieder Berlin) und Wien nur sagen kann: Es war kein Wille da und folglich auch kein Weg.
15. Nach der Fremdarbeiterwelle setzte die Asylantenflut ein, ein Problem, das zunehmend zum Dilemma wird. Von wirklichen Volksfeinden und schwachsinnigen “Gutmenschen-Organisationen” mit allen Mitteln gefördert, ist hier wieder mal die unsichtbare Hand der ewigen Deutschenhasser und der internationalen Freimaurerei am Werk. Diese im Dunkeln arbeitenden Drahtzieher wissen sehr wohl, warum gerade dieser Teil ihres Vernichtungsfeldzuges gegen das deutsche Volk mehr als alles andere dazu beiträgt, uns als ernstzunehmenden Konkurrenten zu liquidieren und eines Tages ganz von der Bildfläche verschwinden zu lassen. Die uns vorliegenden einschlägigen Statistiken zeigen es mit aller Deutlichkeit, daß bei der Politik der Geißler, Süßmuth und Genossen es keine hundert Jahre mehr dauern wird, bis der Anteil der Deutschen in diesem bisher noch uns gehörenden Lande auf eine Minderheit zusammengeschmolzen sein wird. Um es in einem Satz zusammenzufassen: Die Indianer wehrten sich einst nicht gegen die Einwanderer, jetzt leben sie in Reservaten!
Die bisher dargestellten Anschläge gegen unseren Volkskörper sind niederträchtig und grausam genug. Doch all diese Verbrechen waren unseren sogenannten “Freunden” noch immer nicht ausreichend, um ihren Sieg und ihr Diebesgut für alle Zeiten ungestört zu genießen. Um einen Wiederaufstieg Deutschlands – wie schon fünfzehn Jahre nach dem 1. Weltkrieg – im Keime zu ersticken, ersannen sie zur Knechtung unseres Volkes in alleEwigkeit die UMERZIEHUNG.
Es war ein Unterfangen, nach dem Motto “Haltet den Dieb…” dem Besiegten all die Verbrechen anzulasten, die man selber in überreichem Maße begangen hatte. Shakespeare hat diese seinen Landsleuten geläufige Denkart in seinem Richard III. so wunderbar treffend geschildert: “Ich tu’ das Bös’ und schreie selbst zuerst. Das Unheil, das ich heimlich angestiftet, Leg’ ich den andern dann zur schweren Last… Und so bekleid’ ich meine nackte Bosheit Mit alten Fetzen aus der Schrift gestohlen Und schein’ ein Heil’ger, wo ich Teufel bin.”
Indem man den Gegner verteufelt und kein gutes Haar an ihm ließ, maßte man sich als allerchristlichster Moralwächter jede Schurkerei an den Deutschen an, ohne die geringsten Gewissensbisse zu empfinden. Der jüdisch-amerikanische und seinerzeit weltbekannte Journalist Walter Lippman verlangte, daß die Geschichtsauffassung des Siegers in die Gehirne der Besiegten einzupflanzen sei, um die moralischen Kategorien der Kriegspropaganda der Sieger in das Gewissen der Unterlegenen zu übertragen. Erst wenn die Kriegspropaganda der Sieger, so stellt er weiter fest, Eingang in die Geschichtsbücher der Besiegten gefunden hat und von den nachfolgenden Generationen geglaubt wird, erst dann kann die Umerziehung als erfolgreich betrachtet werden. Mit anderen Worten: Fortsetzung der Kriegshetze mit anderen Mitteln!
Im “American Reeducation Programm for the United States Army”, das nicht für die Öffentlichkeit bestimmt war, hieß es: “Die Umerziehung wird gleichermaßen alt und jung aufgezwungen werden und sich nicht auf die Schulklassen beschränken. Die enorme Überzeugungskraft von dramatischer Darstellung muß voll in diesen Dienst gestellt werden.”
Ganz offensichtlich arbeitete man im Frieden wie im Kriege nach der Devise des üblen britischen Hetzers Sefton Delmer: “… wir benutzen jeden Trick, selbst den denkbar schmutzigsten. Alles ist erlaubt. Je gemeiner, je besser. Lüge, Betrug, alles…”
Dem “blauäugigen” Michel kommt natürlich nie die Idee, daß jemand so schlecht sein könnte – und wie immer nimmt er in seiner Harmlosigkeit an, daß zumindest etwas Wahres dran sein müsse. “Filme mögen hier”, so fährt die oben erwähnte amerikanische Weisung fort, “ihre größte Wirkung tun. Die hervorragendsten Drehbuchautoren, Produzenten und Schauspieler – unter der Leitung der ‚Internationalen Universität’ – werden die grenzenlose Verderbtheit des Nazismus dramatisieren und – im Gegensatz dazu – die Schönheit und Schlichtheit eines Deutschlands preisen, das sich nicht länger mit Schießen und Marschieren befaßt. Man wird ihnen befehlen, ein attraktives Bild von Demokratie aufzuzeigen, und das Radio wird in die deutschen Häuser eindringen durch Unterhaltung wie ungeschminkte Belehrungen. Die Autoren, Dramaturgen, Schriftleiter und Verleger müssen sich am Anfang einer Prüfung durch die ‚Internationale Universität’ stellen; denn sie sind alle Erzieher. Von Anfang an müssen alle nichtdemokratischen Schriften unterdrückt werden… Der Umerziehungsprozeß muß ganz Deutschland durchdringen und einschließen. Auch die Arbeiter müssen vereinfachte Kurse in Demokratie während ihrer Freizeit erhalten… Viele deutsche Kriegsgefangene werden nach dem Krieg in Rußland bleiben, nicht freiwillig, sondern weil die Russen sie als Fachkräfte brauchen. Das ist nicht nur völlig legal, es verhindert auch die Gefahr, daß zurückkehrende Gefangene den Kern einer neuen nationalen Bewegung bilden könnten. Sofern wir die deutschen Gefangenen nach dem Kriege nicht behalten wollen, sollten wir sie den Russen ausliefern”. (was unter Eisenhower auch “großzügig” geschah!)
Nun weiter wörtlich die US-Direktive: “Jede Form von geistiger Einflößung mit demokratischer Kultur muß in den Dienst der Umerziehung gestellt werden. Dazu werden die Aufgaben der Kirche, Kinos, Theater, von Radio, Presse sowie der Gewerkschaften verordnet. Die Umerziehung wird den Militärdienst ersetzen und jeder Deutsche wird ihr zwangsweise unterworfen, genau wie früher zum Dienst als Soldat. Unser ist die Aufgabe Frieden und Freiheit zu retten; jene Freiheit, die auf dem Berge Sinai geboren, in die Wiege zu Bethlehem gelegt wurde, die ihre kränkliche Kindheit in Rom erlebte, ihre frühe Jugend in England, deren eiserner Schulmeister Frankreich war, die ihr Jünglingsalter in den Vereinigten Staaten durchlebte und die, wenn wir alle unseren Teil beitragen, dazu bestimmt ist, überall in der Welt zu leben.”
Diese pharisäerhafte Selbstbeweihräucherung kann höchstens noch durch das Gebet übertroffen werden, das der amerikanische Kongreß gemeinsam betete, nachdem Wilson das amerikanische Volk in mittelalterlichem Kreuzzugsfanatismus in den 1. Weltkrieg gehetzt hatte, “um die Welt für die Demokratie sicher zu machen” (sprich: für die Herrschaft der internationalen Freimaurer-Hochfinanz):
“Allmächtiger Gott, unser himmlischer Vater… Du weißt, oh Herr, daß wir in diesem Kampf auf Leben und Tod stehen gegen eine der schändlichsten, gemeinsten, gierigsten, blutrünstigsten und sündhaftesten Nationen, die jemals die Geschichtsbücher verunziert hat. Du weißt, daß Deutschland aus den Augen der Menschen genügend Tränen gezwungen hat um jede Woge auf dem Ozean zu röten; daß es aus den Herzen von Männern, Frauen und Kindern genug Schreie und Stöhnen gepreßt hat, um daraus ein neues Gebirge aufzutürmen…”
Nach dieser äußerst netten Beschreibung ihres Gegners (mit dem sie leider wegen der englischen Blockade keine Waffen- und Materialgeschäfte abwickeln konnten), folgt dann die Bitte an den ihnen offensichtlich wohlgesinnten Götzen:
“Wir bitten dich, entblöße deinen mächtigen Arm und schlage das graue Pack dieser hungrigen, wölfischen Hunnen zurück, von deren Fängen Blut und Schleim tropfen. Wir bitten dich, laß’ die Sterne auf ihren Bahnen und die Winde und Wogen gegen sie kämpfen.”
Und dieser soziopathische Paranoiker schließt mit den Worten:
“Und dich preisen wir immerdar – durch Jesus Christus, Amen.”
Ist es vorstellbar, daß im Deutschen Reichstag, in irgendeiner deutschen Dienststelle, ein solch niederträchtiges und bereits pervers anmutendes Gebet jemals von den Lippen deutscher Menschen gekommen wäre? Ähnliche Äußerungen konnten höchstens den Hirnen Deutscher Verräter der Nachkriegszeit entspringen: Wie Caspar Schrenck-Notzing in Charakterwäsche (Seewald 1965, S. 274) schreibt, daß die Woge gerichtlicher Verfolgungen (der “Nazis”) nach dem Krieg notwendig gewesen sei, weil Deutschland noch immer einem Staat von Affen ähnlich sei mit einem zu dünnen Fell von Zivilisation, und daß die Deutschen noch lernen müßten, was es in Wahrheit heißt, ein menschliches Wesen zu sein!
Wer in Wahrheit die kriegslüsternen Affen waren, geht aus “A Study of War”, Quincey Wright, Band 1, S.221, eindeutig hervor. Danach waren die Kriegführenden zwischen 1480 und 1940 an insgesamt 278 Kriegen wie folgt beteiligt: England 28% Frankreich 26% Rußland 22% Türkei 15% Polen 11% Deutschland 8% (einschließlich Preußen)
Nachdem unsere “Herren Befreier” zweimal fast die ganze Welt gegen die bösen Deutschen in den Krieg geführt hatten, um “die Welt sicherer für die Demokratie zu machen”, gab es seit der Auslöschung des “alleinigen Aggressors” anno 1945 schon wieder weit mehr als 200 Konflikte, davon allein im Jahre 1991/92 neunundzwanzig Stück mit rund 6 Millionen Toten (Quelle: NID Nr.12/93, S.5)
Von Prof. Dr. Georg Jaeckel stammt eine Schrift über das Thema Umerziehung, die 1983 von der Landsmannschaft Schlesien, Kreisgruppe Bonn, veröffentlicht wurde.
“Die Umerziehung hat den Zweck”, so schreibt Jaeckel, “das deutsche Volk auf psychologischem Wege in seiner geistig-seelischen Substanz entscheidend zu verändern. Damit schufen sich die Westmächte ein Mittel, daß die Menschen in der BRD einer systematischen Massenbeeinflussung unterwarf und sie alle Schuld freiwillig auf sich nehmen ließ, wogegen die Kriegsschuldlüge des Versailler Diktates zu einem allgemeinen Widerstand geführt hatte”.
Die geistig seelische Umstrukturierung begann schon 1930. In diesem Jahr wurde Max Horkheimer zum Leiter des Instituts für Sozialforschung in Frankfurt/M. bestellt…. Sein Institut, das die Lehren von Marx und Freud zur Sozialpsychologie verknüpfte, wurde bald als Marxburg bekannt und zu einem besonderen Anziehungspunkt linksintellektueller Akademiker, darunter W. Adorno und Herbert Marcuse. Nach seiner Auflösung im Jahre 1933 setzten diese Herren ihre Arbeit ohne Unterbrechung an der Columbia-University von New York fort. Die Arbeit dieses Institutes lieferte die Basis für die später von den Amerikanern aufgegriffene psychologische Kriegsführung. Ihr Ziel wurde die Veränderung der Psychologie der Besiegten. Sie wurde wie der Wirtschaftskrieg zeitlich unbegrenzt angewandt….
Wie sehr schon damals Ziele des internationalen Kommunismus und des internationalen Kapitalismus einander ähnelten, ergibt sich aus einer Ansprache Berijas, Geheimdienstchef in der Stalin-Ära, an amerikanische Studenten der Lenin-Universität, wo er sie belehrte: “Psychopolitik (d.h. in der sowjetischen Terminologie Gehirnwäsche) ist eine wichtige, wenn auch weniger bekannte Abteilung der Geopolitik…. Mittels Psychopolitik werden unsere Hauptzielsetzungen wirkungsvoll vorwärtsgetragen. Ein Maximum an Chaos in der Kultur des Feindes zu erzeugen, ist unser allerwichtigster Schritt. Unsere Früchte gedeihen in Chaos, Mißtrauen, Wirtschaftsdepression und wissenschaftlichem Durcheinander…. Sie müssen angestrengt arbeiten, bis wir die Herrschaft über die Gedanken und Leiber jeder wichtigen Person in ihrer Nation besitzen….” (Code 12/93, S.59)
Eine der Hauptaufgaben der 1946 in Berlin tätigen Abteilung für Informationskontrolle wurde die Vergabe für Lizenzen für Zeitungsherausgeber, Filmintendanten und Rundfunkdirektoren. Anwärter auf diese Posten wurden in Bad Orb im “Screening Center”, das von dem New Yorker David Mordechai Levy ins Leben gerufen wurde, auf ihre “charakterliche Eignung” getestet. Welche Art von “Charakter” dabei erwünscht erschien, ist unschwer auszumalen. Zurück zu Dr. Jaeckel: “1.500 Deutsche wurden von den Siegern ausgewählt, um als Spitzenmitarbeiter den Umerziehungsprozeß voranzutreiben…. Sie bauten damit deutsche Männer und Ideen in die Gesellschaft und Institutionen ein, die die Ziele der Militärregierungen verwirklichen würden, ohne daß der amerikanische Einfluß auf den ersten Blick erkennbar war.”
Obwohl den mit diabolischer Schlauheit eingefädelten Erziehungsmethoden die größte Bedeutung beigemessen wurde, beließ man es nicht bei diesem Feldzug. Um der Umerziehung zum vollsten Erfolg zu verhelfen – der ganze Prozeß war generalstabsmäßig geplant – ließ man nebenher eine andere Operation anlaufen, nämlich die gigantischste Menschenjagd der Geschichte. Ihr Zweck war die lückenlose Ermittlung, Festnahme und Aburteilung aller Deutschen, die auch nur im leisesten Verdacht standen, in irgendeiner Form dem NS-Staat gedient zu haben. Unsere nationale Elite, soweit sie Krieg, Gefangenschaft und Lynchjustiz überlebt hatte, sollte entmündigt und jeglichen Einflusses auf die öffentliche Meinung beraubt werden.
Wieder Udo Walendy in “Reeducation”, S.13: “Außerhalb der 13 Hauptverfahren in Nürnberg wurden insgesamt 5.025 Deutsche von den westlichen Alliierten verurteilt, 806 davon zum Tode. Stalin, der schon in Teheran vorgeschlagen hatte, zwischen 50.000 und100.000 deutsche Offiziere zu erschießen, ließ in der sowjetischen Besatzungszone mindestens 10.000 deutsche Patrioten ermorden.” (Nach jüngsten Ermittlungen in den Archiven der ehemaligen DDR muß diese Zahl noch bedeutend höher veranschlagt werden.)
Und dann traten unsere eigenen Landsleute auf den Plan. Mit deutscher Gründlichkeit und Vasalleneifer stürzten sie sich auf die Möglichkeit, an dem verhaßten politischen Gegner, dem man 1933 in freien Wahlen unterlegen war, ihr Mütchen zu kühlen. Bis Juli 1964 zerrte man allein in den Westzonen nicht weniger als 12.882 Personen vor deutsche Gerichte, von denen 5.445 verurteilt wurden. Beispielsweise mußten sich so hochverdiente Männer wie Generalfeldmarschall Schörner, der vom Feind bereits entlassen worden war, nochmals einem deutschen Gericht stellen.
Es ist diese deutsche Geisteskrankheit, die sich auch während der napoleonischen Herrschaft in Preußen offenbarte. Als deutsche Bürger dem französischen General Elais meldeten, ganz in der Nähe von Berlin lagere wertvolles Holz, das die Franzosen sich aneignen sollten, da antwortete dieser stolze Franzose: “Nein, meine Herren, dies Holz bleibt liegen, damit Euer König, wenn er zurückkommt, Galgen für Euch daraus machen kann!”
Während man mit lautstarker Entrüstung die (angeblichen) „Zustände in den Konzentrationslagern“ zum Kriegsende in die ganze Welt hinausposaunte, um uns auch im fernsten Winkel Afrikas in Verruf zu bringen, gingen alle vier Siegermächte daran, sich sofort nach der Kapitulation der gleichen Lager für ihre Zwecke zu bedienen, mit dem Unterschied, daß von ihnen nachträglich eingebaute Vernichtungsanlagen von der Verruchtheit der Deutschen zeugen sollten. Unter dem Begriff des “Automatic Arrest” wurden nach einem Bericht des “Economist” vom 23.20.1948 allein in der Ami-Zone 86.500 “prominente Nazis” gefangen gehalten. In den “Internierungslagern” der Briten waren es rund 70.000. Zusätzlich waren 156.000 Personen zwischen Mai 1945 und September 1946 in der britischen Zone aus öffentlichen Ämtern entlassen und 86.000 Bewerber für “verbotene Berufe” abgelehnt worden.
Aber da waren noch andere Deutsche für die Alliierten von Interesse: Solche in Führungsstellungen von Industrie, Forschung oder an Schulen und Universitäten. Schon seit 1944 arbeitete die “Operation Paperclip” (Büroklammern auf den Personalakten deutscher Wissenschaftler). Nach dem Raub unserer Patente, Industrie- und Geschäftsgeheimnisse ging es nun munter an die Plünderung der “lebendigen Wissenschaft”, der Wissenschaftler und Erfinder. 24.000 deutsche Wissenschaftler und Techniker wurden einem eingehenden Verhör unterzogen. 523 von ihnen verfrachtete man in die USA, von denen 362 “angehalten” wurden, die US Staatsbürgerschaft zu beantragen. Die häufigen späteren Pleiten der NASA in den 70er und 80er Jahren waren in erheblichem Umfang auf den Personalwechsel in dieser Forschungsanstalt zurückzuführen. Ohne die Deutschen klappte es nicht mehr wie gewohnt…. Nach ihren eigenen Angaben sparten die Amerikaner dank dieser Menschenjagd mindestens 10 Jahre Forschungs- und Entwicklungszeit. Die Amis waren die “Erfinder” dieser geistigen Demontage; betrieben wurde sie von allen Alliierten gemeinsam. Das Londoner Büro des British Intelligence Objektives Sub-Committee stellte z.B. fest: “Die Produktionsgeheimnisse, die wir den Deutschen abgenommen haben, sind für sie ein größerer Schlag als der Verlust von Ostpreußen.”
Auch Australien profitierte vom gestohlenen deutschen Geist. Wie der australische Premierminister zugab, stellten die 6.000 deutschen Industriegeheimnisse und die Australien “zugeteilten” 46 deutschen Wissenschaftler einen Wert dar, der sich in Geld überhaupt nicht ausdrücken läßt.
Das US-Air Research and Development Command von der Wright-Patterson Air Force Base, Ohio, erhielt die “größte Kollektion von gestohlenen Geheimpapieren der Welt”, ein Gewicht von 1.554 Tonnen! Wie Anton Zischka in seinem Buch „War es ein Wunder?“ schreibt, nannte ein hoher Beamter des Office of Technical Services in Washington seine Dienststelle die “erste Organisation der Welt, die den Zweck hatte, die Erfindungskraft eines ganzen Volkes auszubluten.”
Wirtschaftliche Macht bedingt automatisch politische Macht (außer bei unseren derzeitigen politischen Kleingeistern). Wieder Udo Walendy: “Damit niemand in Deutschland etwa auf die Idee kam, diese alliierten Gangstermethoden als unmoralisch zu empfinden, mußte im gleichen Atemzuge das deutsche Volk und zumal seine Führer als eine in der Weltgeschichte einmalige Verbrecherbande hingestellt werden. Dazu der enorme Aufwand, vornehmlich auf dem Gebiet der Erziehung und öffentlichen Meinungsbildung, die Einsetzung alliierter Kontrolloffiziere an allen deutschen Universitäten, alliierter Skribenten für das Umschreiben deutscher Geschichtsbücher und die Einführung zahlloser fremder Lektoren für Geschichte und politische Wissenschaft an unseren Universitäten.” Nochmals Anton Zischka: “Während die Nazis insgesamt 1.628 Universitätsprofessoren – mit Pension! – entließen, brachten es die ‚Befreier’ nach dem Kriege auf die Entfernung von nicht weniger als 4.289 Professoren und Lektoren – ohne Pension! Im Westen verlor fast jeder dritte Professor seinen Lehrstuhl, in Gesamtdeutschland war es jeder zweite… Allein in der amerikanischen Zone wurden 373.762 Personen in Beamtenstellen oder freien Berufen als ‚unwürdig’ für ihre Berufsausübung eingestuft und konnten sich höchstens als Hilfsarbeiter verdingen…. Die ‚Entnazifizierung’ als geistige Demontage, stellte einen Teil des Morgenthau-Planes dar.”
Man kann den “Siegern” wirklich nicht den Vorwurf machen, daß sie es an Gründlichkeit fehlen ließen. Mord, Plünderungen und Demontage unserer Lebensbasis in bisher ungeahntem Maße, die totale Umkrempelung des deutschen Lehrkörpers, physische Vernichtung bzw. Einkerkerung und Demoralisierung des deutschen Volkes, genügten unseren “Freunden” noch immer nicht. Selbst in unserem Volke noch weiterschlummernde Gedanken an einstige Größe sollten ausgerottet werden. Parallel zu den obigen Maßnahmen setzte eine Großrazzia auf die gesamte deutsche Literatur ein, von der selbst Märchenbücher nicht verschont blieben, wenn auf Bildern der Jäger oder Förster mit einem Gewehr abgebildet war! Dazu einige Auszüge aus dem alliierten Kontrollratsbefehl Nr. 4. (Wieder Udo Walendy): “In Anbetracht der durch die nationalsozialistische Lehre verkörperten Gefahr und um so schnell wie möglich die nationalsozialistischen, faschistischen, militaristischen und antidemokratischen Ideen auszumerzen, ungeachtet der Form, in der sie in Deutschland erschienen, erläßt der Kontrollrat den folgenden Befehl: Innerhalb von zwei Monaten nach Bekanntmachung dieses Befehls haben alle Eigentümer von öffentlichen Bibliotheken, Buchläden, Büchersammlungen und Verlagshäusern den Militärbefehlshabern…. die folgenden Materialien abzuliefern: Alle Bücher, Pamphlete, Zeitschriften, Zeitungskollektionen, Alben, Manuskripte Dokumente, Karten, Pläne Lieder- und Musikbücher, Filme und Filmbände – ebenso für Kinder aller Altersklassen -, die nationalsozialistische Propaganda, Rassenlehre und Aufforderung zur Gewalt oder Propaganda gegen die Vereinten Nationen enthalten….”
Uns so geht es weiter Punkt für Punkt…. “Eigentümer sowie Bürgermeister und zuständige Beamte werden für die ordnungsmäßige Ablieferung mit dem Zweck zur Vernichtung all dieses Materials verantwortlich gehalten.” Und es war kaum jemand da, um diesen irrsinnigen Befehl zu sabotieren. Denn deutsche Patrioten darbten noch fast ausnahmslos in den Gefangenenlagern (und KL’s) der Sieger. Nur diejenigen, die bereit waren, mit den Wölfen zu heulen und ohne Murren alles schluckten, wurden für würdig befunden, beim Wiederaufbau mitzuwirken. Um wirklich Karriere zu machen, überschlugen die Gerissensten sich förmlich, bei den Besatzern als 150%ige Demokraten und “Antinazis” zu gelten. Kurt Ziesel schrieb dazu in seinem Buch “Das verlorene Gewissen”: “Statt Aposteln der Humanität kamen Apostel des Hasses nach Deutschland…. und es begann jene seltsame Umerziehung des deutschen Volkes, eifrig mitbetrieben von den eiligen Dienern dieser neuen Herren und der Hyänen von Elend, die bei allen Katastrophen der Weltgeschichte auftreten…”
Selbstverständlich mußte auch das gesamte Rechtswesen von den Siegern umgemodelt werden. Es gab Spruchkammern und Spruchgerichte (mit umgekehrter Beweislast: Nicht der Ankläger mußte beweisen, sondern die Verteidigung – ein für einen Rechtsstaat unmögliches Verfahren, da es gegen den elementaren Rechtsgrundsatz in dubio pro reo verstößt), die den Deutschen unter alliierter Aufsicht die Verfolgung ehemaliger “Nazis” zuschoben. Der höchste britische Richter im Kontrollrat zu Berlin, ein gewisser Mister Macaskie, belehrte die deutschen Staatsanwälte der Spruchgerichte am 5.6.1947 in Bielefeld u.a. dahingehend, daß:
„Sie zu verstehen haben, nicht einen einzigen Passus der Nürnberger Urteile in Frage stellen zu dürfen(!), und daß gemäß Artikel 10 des Londoner Status vom 8.August 1945 die Einstufung einer angeklagten Organisation als “verbrecherisch” endgültig ist und in nachfolgenden Verfahren nicht angefochten werden darf….“
Die Liste dieser sogenannten verbrecherischen Organisationen umschloß selbstredend alle diejenigen, die einst die Macht des großdeutschen Reiches mitbegründet hatten!
Zurück zu Dr. Jaeckel, wörtlich: “Zur Methode der Umerziehung äußerte sich 1967 der Ordinarius der Politikwissenschaft an der Universität Frankfurt, Prof. Dr. Iring Fetcher: ‚Als durch die totale Niederlage der Wehrmacht die Voraussetzungen für den Aufbau eines neuen demokratischen Deutschland entstanden waren, wußten westliche Alliierte so gut wie deutsche Demokraten, daß hierfür nicht nur die Schaffung von Verfassungen und die Neubildung von Parteien erforderlich sein würde. Sondern auch ein intensiver Wandel des Denkens, der Empfindungen, der Verhaltensweisen…. Hier wird der Grund erkennbar”, kommentiert Dr. Jaeckel, “warum in Westdeutschland systematisch die Emanzipierung der Jugend von der Familie betrieben wird…. Eine Konsequenz ist die in den USA (Benjamin Stock) erfundene und in die BRD eingeführte antiautoritäre Erziehung…Der frühere Sozialistische Deutsche Studentenbund ist ein legitimes Kind der nach 1945 etablierten Soziologen und Politologen, und der Prophet dieser Studentenorganisation war der Professor für Sozialphilosophie Herbert Marcuse. Zu seiner Philosophie gehört, daß es für unterdrückte und überwältigte Minderheiten ein Naturrecht auf Widerstand gibt, „außergesetzliche Mittel“ anzuwenden, sobald die gesetzlichen sich als unzulänglich herausgestellt haben….’ In der Praxis eine Legitimation für Gewalttätigkeit und Zügellosigkeit, wobei der Zweck die Mittel heiligt. Man stelle sich vor, ein national gesinnter Professor würde so etwas äußern. Er müßte noch am selben Tag seinen Hut nehmen und zusätzlich vor den Kadi!
Die Hauptauswirkungen der Umerziehungspolitik sind nach Jaeckel: - Die Ablenkung des Bundesbürgers von der Politik durch das sog. “Wirtschaftswunder” (Churchill: “Keep them fat, but impotent!”) - Auferlegung des Sonderstatus des verbrecherischen und am letzen Krieg alleinschuldigen Volkes. Die Gehirnwäsche war so durchdringend, daß sogar Angehörige der Erlebnisgeneration, die es aus eigener Erfahrung besser wissen sollten, auf diesen Schwindel hereinfielen! - Der nachwachsenden Generation wird eingeredet, daß sie ein Recht habe, ihre Eltern unter einen Schuldvorwurf zu stellen und gegen sie zu revoltieren. - Im Bereich der offiziellen Kulturpolitik ist alles Erhabene, Erhebende und Schöne außer Kurs. Fast ausschließlich letzter Dreck und krankhafter Mist wird staatlich gefördert. - Zur systematischen Zersetzung der deutschen Moral gehört die Einführung des Begriffs der “pluralistischen Gesellschaft (was immer das sein soll), wonach sich jeder seine Wertmaßstäbe selbst bilden kann“. An die Stelle allgemeingültiger Leitbilder ist das eigene Ich getreten, an die Stelle des Gemeinwohls der Egoismus… Man darf hinzufügen, daß mit dem erweiterten, neueren Begriff der “Multikultigesellschaft” die moralische und kulturelle Verwilderung noch ungemein intensiver betrieben wird, wobei sich schon heute am Horizont bürgerkriegsähnliche Zustände abzuzeichnen beginnen….
Schon 1966 wurden unsere heutigen Zustände von Gerd Schumann in seinem Gedichtchen Endzeit treffend geschildert (nur 1. und 2. Vers):
Das war die Endzeit immer: Brot und Spiele. Der volle Bauch und der gefüllte Sack. Und jeder scharf, daß er sein Lüstlein kühle. Gesindel wiehert. Und aus Volk wird Pack.
Sich drücken Trumpf. Verachtet ist die Schwiele. Der falsche Zauber siegt, der billige Lack. Erbärmliches Geschrumpf – sind das noch Ziele? Der Mensch ein Zerrbild und der Staat ein Wrack…
Niemand unter uns wird sich einbilden, man könne diese, nun über 50 Jahre mit allen Machtmitteln des Staates und der internationalen Medienmafia betriebene Geistestyrannei über Nacht aus Herz und Hirn der Deutschen verbannen. Gerade deshalb haben wir uns mit aller Energie und allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln an diese Aufgabe zu begeben. Wie immer hängt das nicht allein von der Zahl der Streiter ab. Es kommt auf diejenigen an, die sich noch – wie einst Sachsenherzog Widukind – mit echt germanischem Trotz der Lügenbrut entgegenstemmen. Auf diejenigen, die noch in Treue und Einsatzbereitschaft zu ihrem Volke und ihrem Lande stehen. Nicht mehr mit dem furor teutonicus – damit würden wir uns nur sinnlos die Köpfe einrennen -, sondern mit einem klugen, wohlüberlegtem Mut, dessen Symbol wie bei Nietzsches Zarathustra der Adler und die Schlange sind. Dann können wir mit Albert Leo Schlageter sagen: “Wenn wir zunächst auch nur wenige sind, aber wir werden es schaffen!” Laßt die anderen vor Zerknirschung kriechen. Ihnen gilt die Verachtung, die Karl Balzer in seinem Gedicht ausdrückt:
Geh du den Weg des ewigen Jammers, der Buße und der falschen Reue. Ich steh’ zu unserer alten Art von Ehre, Freiheit, Pflicht und Treue, Zu unserm angestammten Land und Volk, für das wir gern gelitten, Zu unsren toten Kameraden, die nicht umsonst gestritten.
Daß uns unsere Gegner als ausgeflippte Außenseiter einstufen, soll uns ehren statt kränken.
So wie einst der preußische General Yorck den Ruf des Schicksals verstand, so müssen auch wir willens sein, neue ungewöhnliche Wege zu gehen. Während die Weltgeschichte mit ihrer eigenen Logik unaufhaltsam und unerbittlich fortschreitet – indem die Supermächte wie Rußland sich ideologisch wandeln, oder die USA trotz ihrer militärischen Schlagkraft langsam dahinsiechen – werden sich auch für uns Deutsche neue Möglichkeiten ergeben, die zum Wiederaufstieg unseres Landes genutzt werden können. Genutzt allerdings nicht von umerzogenen Lakaien und Kreaturen, sondern von harten und wendigen Naturen, die sich ihrer Verantwortung vor der Geschichte stellen werden.
Vor jeder außenpolitischen Tat – dessen sind wir uns nur zu sehr bewußt – hat die schon lange fällige Wende im Innern zu kommen. Neben dieser absolut notwendigen Rückbesinnung möge der Appell an das nationale Spektrum, mit der verbrecherischen Uneinigkeit aufzuräumen, das nötige Gehör finden. Wer heute noch immer Parteien, Pöstchen, Klübchen -gleich welcher Schattierung – vor unsere gemeinsame Mission stellt, ist kein deutscher Patriot, sondern entweder ein krankhaft ehrgeiziger Egoist oder ein bezahlter Systembüttel!
Die ihre Sonderstellung eifersüchtig bewachenden Platzhirsche müssen schnellstens von ihren Mitgliedern abgeschoben oder auf Vordermann gebracht werden. Das ist in dieser Stunde -fünf Minuten nach Zwölf – unser aller Aufgabe und Gebot!
Prinz Eugen sagte einmal: “Du darfst nicht für dich, sondern du mußt für eine große Sache leben!” Und abschließend noch der Text des wohlbekannten Liedes von Karl Bröger, entstanden zur Zeit des französischen Terrors während der Ruhrbesetzung nach dem 1.Weltkrieg: Nichts kann uns rauben Liebe und Glauben zu unserm Land. Es zu erhalten und zu gestalten Sind wir gesandt. Mögen wir sterben, Unseren Erben gilt dann die Pflicht: Es zu erhalten und zu gestalten DEUTSCHLAND STIRBT NICHT!
Neue Ordnung & Kehrusker – Aufkleber
Tickt vor Helgoland eine „Giftgas-Zeitbombe“?
Etwa vier Kilometer vor der Küste Helgolands lagern 90 Tonnen Kriegsmunition, und zwar der hochgefährliche Nervenkampfstoff Tabun. Unter „Granaten bleiben im Meer — Landesregierung: Bergung der 90 Tonnen Kriegsmunition zu risikoreich” berichtet die DLZ vom 12.02.2010 auf Seite 4 darüber.
Die Ausführungen beginnen: „Die Gefahr schlummert seit 60 Jahren auf dem Meeresgrund und wird es auch in Zukunft tun: 6000 Giftgas-Granaten, die nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges südlich von Helgoland versenkt wurden, werden nicht geborgen.” Die erste Frage lautet: Wer hat die Granaten dort versenkt? Dazu heißt es: „Die 90 Tonnen Kriegsmunition waren im September 1949, nur vier Kilometer vor der damals noch unbewohnten Nordseeinsel auf Anweisung der britischen Militäradministration, versenkt worden.” Es ist eine Frechheit von einer damals „noch unbewohnten Insel” zu sprechen, ohne zu erwähnen, weshalb sie zu dem Zeitpunkt unbewohnt war. Die Bevölkerung war nach Kriegsende von den Briten vertrieben worden, weil man die Insel zerbomben wollte. Das gelang aber zum Glück nicht.
Und warum werden die Granaten nicht endlich geborgen, bevor sie verrotten und dabei ein Seegebiet unbekannter Größe verseuchen? Der „Staatssekretär des Innenministeriums Volker Dornquast” erklärte, daß die Granaten erst richtig gefährlich werden, „wenn man versuchen sollte, sie zu beseitigen. Der Entscheidung seien intensive Recherchen und fachliche Beratungen vorausgegangen”.
Einige mutige junge Deutsche besetzten schließlich die Insel und setzten damit der Bombardierung ein Ende! Die Helgoländer konnten trotzdem nur auf ihre total zerstörte Insel zurückkehren, weil Adenauer den „Großen Knechtsand” als „Ersatzinsel” für die englischen Bombenabwürfe anbot. Diese Insel liegt vor der Weser- und Elbmündung im östlichsten niedersächsischen Wattenmeer. Ab 1952 diente sie der Royal Air Force als Abwurfgebiet für scharfe Spreng- und Brandbomben. Der Vertrag lief 1957 aus und wurde wegen des Erwachens starken Umweltbewußtseins nicht verlängert, wie es in Wikipedia heißt.
Mit welchem Recht wurde die Helgoländer Bevölkerung vertrieben und mit welchem Recht maßte sich die britische Militärmacht an, deutsche Inseln als Bombenübungsgebiete nach Kriegsende zu benutzen?
Der Berichterstatter des Zeitungsartikels kommt dann näher auf das Nervengift zu sprechen. Er schreibt: „Ihr gefährlicher Inhalt: Der Nervenkampfstoff Tabun. Er wirkt binnen Sekunden auf das menschliche Nervensystem, führt in hoher Konzentration nach wenigen Minuten zum Tod, Gasmasken bieten keinen Schutz.
Daher sei die Gefahr zu groß, daß die Granaten während des Hebens aus rund 50 Meter Tiefe aufgrund des nachlassenden Außendrucks aufplatzten, erklärte Dornquast. ,Für unsere Taucher wäre das nicht zu verantworten.”
Jetzt sollen Vorsichtsmaßnahmen eingeleitet werden. „Die Marine wird gebeten, ihre Übungen in dem Gebiet einzuschränken. Auch ein Fischereiverbot, das erste in deutschen Gewässern, soll ausgesprochen werden.”
Merkwürdig, daß nicht schon viel früher Vorsichtsmaßnahmen ergriffen wurden. Man will doch wohl nicht behaupten, daß dieses von einer Besatzungsmacht vier Jahre nach Kriegsende verübte Verbrechen nicht bekannt war!
Sehr widersprüchlich sind die Aussagen des Staatssekretärs. Einmal heißt es, daß „aus den meisten Granaten das Tabun bereits ausgewaschen” wurde. Auf der anderen Seite erklärt er, daß „der aktuelle Zustand der Granaten bisher unklar” ist. Im vorigen Jahr wurden mehrere „Meßfahrten des Kampfmittelräumdienstes” durchgeführt. Mit „Sonartechnik” konnte man die Munition zwar orten, aber „Videoaufnahmen waren aufgrund der Wetterverhältnisse nicht machbar, sollen aber folgen. Fest steht immerhin, daß die Granaten nicht auf einem Haufen liegen. Das hatte der Fachmann für Kriegsmunition, Stefan Nehring, zunächst noch angenommen, und vor einer Giftgaswolke in Folge einer Detonation gewarnt.” Vor zwei Jahren hatte Nehring bei „Recherchen in zahlreichen Archiven erstmalig Hinweise für die Versenkung von Giftgas-Munition vor Helgoland” gefunden und „die Regierungen der Küstenländer” wegen der „Verharmlosung” kritisiert. Eine Verharmlosung ist nur möglich, wenn man von einer Sache weiß und diese zu verheimlichen oder herunterzuspielen versucht.
Außerdem werden die Kriegsgegner immer so gern als Freunde bezeichnet, aber wie ist es mit einer Freundschaft zu vereinbaren, wenn die deutsche Regierung nicht von der britischen über die Giftgasversenkung in Kenntnis gesetzt wird?
Auf jeden Fall ist es mehr als merkwürdig, daß das deutsche Volk erst nach fast 60 Jahren über die Giftgaslagerung informiert wird.
Tagundnachtgleiche
Morgen vollzieht sich die Tagundnachtgleiche! Damit hat die Sonne die Dunkelheit wieder besiegt und die Tage sind von nun an länger als die Nächte. Der Frühling hält Einzug, die Natur erwacht aus ihrem Winterschlaf und in der Tierwelt beginnt ein emsiges Treiben. Es ist die Zeit für ausgiebige Spaziergänge, um die ersten warmen Sonnenstrahlen zu genießen und die fruchtbaren Schaffenskräfte dieser Jahreszeit in sich aufzunehmen.
Mit dem Frühlingsbeginn feiern wir auch das Osterfest, dessen Name höchstwahrscheinlich von der Fruchtbarkeitsgöttin Ostara herrührt. Daher wird das Fest in naturreligiösen Kreisen auch als Ostara-Fest bezeichnet. Über diese mythologische Gestalt ist leider recht wenig überliefert. Es steht aber fest, daß mit ihr ein typisch weiblicher Aspekt versinnbildlicht wird, der in engem Zusammenhang mit der Mutter Erde steht. Da darf gerade in dieser Jahreszeit der männliche Gegenpol natürlich nicht fehlen und so ergibt sich das Bild des Himmelsvaters, der sich mit der Erdmutter vereint und damit für das wunderbare Ergrünen und Erblühen sorgt.
Nach der Phase eines kalten Winters und des Vergehens, heitert dieses neue Werden unser Gemüt auf und letzten Endes hängt selbst unser Überleben davon ab. Ohne Wachstum keine Ernte und damit blieben auch die Teller leer. Das klingt für uns Wohlstandsmenschen unvorstellbar. In ärmeren Regionen der Welt ist es die bittere Realität und diese Menschen wissen um den schicksalhaften Bund zwischen Menschen und Erde. Fängt die glitzernde Fassade unserer Konsumgesellschaft erst einmal an zu bröckeln, werden auch wir schlagartig mit der Erkenntnis konfrontiert, daß uns Supermärkte und Mc Donald’s allein nicht ernähren können.
Zur Einstimmung auf das Fest, findet ihr im Folgenden meinen Beitrag “Quellenehrung, Mysterienspiel und Osterfeuer”, der in etwas gekürzter Form im Buch “Ostara -Zeremonien und Brauchtum zu Fasnacht, Ostern und Hohe Maien” veröffentlicht wurde. Das Buch aus der Reihe “Edition Björn Ulbrich” erschien letztes Jahr im Arun Verlag. Im Anschluss gehe ich noch auf ein zentrales Element des Brauchtums rund um Ostern ein – Wasser, als Quell unseres Lebens.
Der Blick in die Lehren der Naturwissenschaft zeigt auf, was bereits unseren Vorfahren vor mehreren tausend Jahren bewusst war: Die Natur funktioniert in Kreisläufen. Ob Planetenbewegungen, Stoffwechselvorgänge oder ein Menschenleben, das Prinzip des Werdens und Vergehens, der fortlaufende Zyklus von Geburt, Heranwachsen, Altern und Sterben ist allgegenwärtig. Wer sich diese Erkenntnis vor Augen führt und in sein tägliches Leben übernimmt, hat schon den ersten und wichtigsten Schritt hin zur Spiritualität geschafft. Wer aufmerksam durch den Alltag geht und die vielen kleinen und großen Kreisläufe bewusst begeht, hat sein Leben bereits deutlich bereichert. Nicht im Alltag aufzugehen und sich zu lösen von dem stets linearen Denken unserer Zeit, schafft Spielraum für ganz neue Erfahrungen. Eine spirituelle Lebensweise erfordert keine besondern esoterischen Kenntnisse. Es sind auch keine Zauberkräfte oder schamanischen Fähigkeiten nötig. Für den Anfang genügt der wache und aufmerksame Blick auf die Welt um sich herum und auf die Vorgänge in der Natur.
Der Begriff “Ritual” wird oftmals missverstanden und falsch interpretiert. Ganz automatisch gehen wir bereits Ritualen nach, wenn ein Geburtstag gefeiert wird, zum Trinken angestoßen wird, oder die Familie abends gemeinsam am Küchentisch isst. Es sind die feststehenden und immer wiederkehrenden Punkte in einem Zyklus, die durch ein Ritual manifestiert werden, um ihre Wichtigkeit zu verdeutlichen. Rituale geben uns Halt, sie schaffen Ordnung und eine vertraute Atmosphäre. Der Verlauf eines Jahres wird viel bewusster wahrgenommen, wenn man den Lauf der Sonne verfolgt. Dabei spielen die zwei Sonnenwenden und die beiden Tagundnachtgleichen eine ganz besondere Rolle. Diese vier Fixpunkte weisen wie Leuchttürme den Weg durch das Jahr.
Es stellt sich die Frage, wie die Sonnenfeste begangen werden können? Zunächst sollte das Fest, also das Naturereignis als solches wahrgenommen, geschätzt und gefeiert werden. Das kann im persönlichen Bereich beispielsweise dadurch passieren, daß die Wohnung dementsprechend geschmückt wird, oder kleine Opfergaben in Verbindung mit einem Ritual im Wald dargebracht werden. Eine ganz neue Dimension eröffnet sich, wenn diese Feste nicht nur allein, sondern in einer Gemeinschaft begangen werden. Dadurch bekommt der Anlass eine neue Qualität, denn es lassen sich mit einer Gruppe Dinge realisieren, von denen man alleine nur träumen kann. Doch auch schon ganz ohne großen Aufwand ist es möglich, wunderschöne gemeinsame Ritualerfahrungen zu sammeln.
In einem zweiten Schritt stellt sich dann die Frage, mit welchem mythologischen oder spirituellen Hintergrund die Feier begangen werden soll? Ob in keltisch / germanischer Tradition, als Wicca oder einfach nur als moderne aber naturverbundene Menschen. Das Motiv dahinter ist jedes Mal das gleiche: Es wird versucht, in Einklang mit der Natur zu kommen und sich mit seiner Umgebung zu synchronisieren. Unangebracht erscheint es allerdings, wenn versucht wird, dem Fest durch Einflüsse ferner Kulturen eine besonders exotische Note zu verleihen. Wer seiner Heimat näher kommen will, orientiert sich am besten an der Geschichte seiner Region. Sagen und Mythen dieser Gegend, noch erhaltene Fragmente aus vorchristlichen Zeiten und die Bräuche der Alten passen am besten zur Umgebung, der sie entsprungen sind.
Im Folgenden wird beispielhaft die Ostarafeier einer jungen, germanisch / alemannischen Gruppe geschildert. Überliefertes Brauchtum, neuheidnische Ansätze sowie historische und mythologische Elemente verschmelzen zu einem lebendigen Fest. Stets aber in dem Bewusstsein, daß es sich nicht um die tatsächliche Rekonstruktion einer alten Religion handelt.
Der 21. März steht ganz im Zeichen der Ostarafeier. Noch vor Sonnenaufgang treffen wir uns am vereinbarten Ort, einem Parkplatz am Waldesrand. Ungewöhnlich kalt ist es, denn der schon verschwunden geglaubte Winter zeigt uns noch ein letztes Mal mit nächtlichen Schneefällen sein eisiges Gesicht. Nach ein paar einführenden Worten über den Hintergrund des Festes ziehen wir los. Das Ziel der morgendlichen Wanderung ist eine Quelle tief im Wald. Einem alten Brauch folgend, wird der Weg dort hin schweigend zurückgelegt. Nur so wird dem Wasser der Ostaraquelle auch die besondere Bedeutung beigemessen. Mit dem Schlaf noch in den Augen stapfen wir gemeinsam, aber jeder für sich in stille Gedanken versunken, durch den Wald. Die Ruhe und der monotone Schritt wirken fast schon meditativ. Ein Reh huscht über den Weg und wirkt erstaunt über die frühen Wanderer. Unsere Schurwollmäntel und die selbst genähten Gewandungen schützen uns gut vor der Kälte. Schon durch das Tragen dieser Kleidung wird einem bewusst, daß es sich nicht um einen gewöhnlichen Tag handelt. Es ist ein Feiertag und die natürlichen Materialien helfen, sich auf das Wesentliche und Ursprüngliche einzustimmen.
Am Ziel angekommen, legt jeder sein kleines Quellopfer nieder. Bemalte Eier, Symbolgebäck, eine Bienenwachskerze… der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Hauptsache die Gaben sind biologisch abbaubar und fügen sich gut in die Natur ein. Das Trinkhorn wird mit frischem Quellwasser gefüllt und jeder nimmt einen Schluck. Dann wird noch eine Tonflasche befüllt. Den Lauf des Jahres über verwenden wir das Wasser für unterschiedliche rituelle Handlungen. Die Rufhörner werden geblasen und brechen das Schweigen. Jeder hat eine Aufrufung vorbereitet, die nun an die Quelle gerichtet wird. Thematisch geht es dabei um die Fruchtbarkeitsgöttin Ostara/Eostre, die Mutter Erde und verschiedene mythologische Motive. Auch bei der Vorbereitung dieser Aufrufungen in den vorangegangenen Tagen war Kreativität gefragt. Ob Stabreim, Endreim oder freie Worte, es gelten keine festen Regeln und Möglichkeiten gibt es viele. Langsam kommen die ersten Sonnenstrahlen zum Vorschein und wir beginnen mit dem gemeinsamen Frühstück an der Quelle. Das Angebot ist reichhaltig, denn jeder hat etwas anderes mitgebracht und der warme Tee kommt jetzt sehr gelegen. Frisch gestärkt verabschieden wir uns von der Quelle und treten den Rückweg an.
Es gibt noch viel zu tun an diesem Tag. Der Platz, auf dem das folgende Ritual stattfinden soll, wartet darauf vorbereitet zu werden. Ein Teil der Gruppe säubert die Wiese und zieht einen großen Kreis aus Sägespänen. In der Mitte wird der Feuerstoß aufgebaut. Dafür schaffen die restlichen Leute das Holz herbei. Während all dieser Arbeiten vollzieht sich in der Natur etwas, was schöner und passender nicht passieren könnte. Die Sonne lässt die Temperaturen steigen und schmilzt den letzen Schnee. Pünktlich zur Tagundnachtgleiche siegt das Licht über die Kälte und lässt alle Überreste der dunklen Jahreszeit verschwinden. Ganz in diesem Sinne steht auf dem Scheiterhaufen unser selbst gebauter Wintergeist. Schon vor einigen Tagen haben wir ihn aus Leintüchern, Ästen, Stroh und einer Gipsmaske gebastelt. Er wird bei der Feuerentzündung in Flammen aufgehen. Außerhalb des Ritualkreises wir eine weitere kleine Feuerstelle angelegt. Hier wird schon bald der Kessel hängen, in dem der Eintopf für das Abendbrot zubereitet wird. Bereits im Vorfeld wurden die Feuerstellen mit der Gemeinde und der Feuerwehr abgesprochen. Wer vor hat, selbst eine Feier mit größerem Feuer abzuhalten, sollte dies in jedem Fall auch anmelden. So erspart man sich Ärger während oder nach dem Fest.
Mit all den Vorbereitungen vergeht der Tag wie im Flug. Schon bricht die Nacht herein und wir versammeln uns um den Feuerstoß herum. Mit einer Platzweihe grenzen wir den Ritualkreis ab von der Außenwelt. Die Grenzen zwischen Midgard und Asgard sollen verschwimmen. Dazu gehen wir im Sonnenlauf um den Kreis und entzünden in allen vier Himmelsrichtungen kleine Blockfeuer. Im Namen Donars wird der Platzt geweiht und wir vergießen einige Tropfen des neuen Ostarawassers. Während des Rituales soll die Verbindung zum eigenen Ursprung und den Naturkräften der Heimat spürbar werden. Unser Blick richtet sich nicht nur auf die Gegenwart und die Zukunft, sondern im besonderen Maße auf den eigenen Ursprung. Diese Perspektive kommt im Alltag oftmals zu kurz, aber nur wer alle drei Richtungen beachtet, kann sich selbst ganzheitlich erleben. Letztlich erkennt nur derjenige, der weiß wo er her kommt, auch instinktiv den Weg, der ihn in die Zukunft führt. Mit diesem Hintergrund wird eine Einladung an die Wesen des Platzes, die Ahnengeister und die Götterwelt gerichtet.
In einem vorher geprobten Schauspiel wird symbolisch die Bedeutung der Frühjahrstagundnachtgleiche dargestellt. Dabei kommt es zu einer Kampfszene zwischen dem Jüngsten unserer Gruppe und dem mit einer Perchtenmaske und Fellen verkleideten Ältesten. Musikalisch unterstützt durch Trommel und Tamburin, gehen die beiden aufeinander los. Alle Hiebe sind gut einstudiert und nach einem wilden Kampf erliegt schließlich die düstere Gestalt dem jungen Streiter. Die darauf folgende Entzündung des Feuers stellt, wie bei jedem unserer Jahreskreisfeste, einen Höhepunkt dar. Mit dem Ostarafeuer bricht das neue Jahresviertel voller Wachstum, Fruchtbarkeit und Schaffenskraft an. Wir bedanken uns bei den Göttern für ihren bisherigen Beistand und schließen den Bund zwischen ihnen und uns aufs Neue mit einem Trank- und Speiseopfer. Das Trinkhorn, mit dem ein Schluck Met ins Feuer gegossen wird, geht danach im Sonnenlauf durch die Gruppe. Jedes Mitglied sagt frei heraus, was ihm durch den Kopf geht und nimmt einen kräftigen Schluck. Danach wird das Ritual für beendet erklärt. Noch einige Minuten stehen wir regungslos und still um das Feuer. Der Blick versinkt in den Flammen und jeder für sich lässt den Tag und seine Geschehnisse noch einmal Revue passieren. In geselliger Runde klingt der Abend bei Eintopf am Feuer aus. Es wird gesungen, geredet und das Trinkhorn zieht noch so manche Runde.
Spirituell gestärkt durch die erfahrene Rückbindung und mit dem Wissen, daß wir den Bund mit den Ahnen und der Götterwelt erneut geknüpft haben, kehren wir mit dem nächsten Tag wieder zurück ins alltägliche Leben. Auch hier soll der Blick für den ewigen Kreislauf nicht verloren gehen und wir versuchen, die wachsende Energie der Sonne bewusst in unseren Alltag einfließen zu lassen.
Wasser ist der Quell des Lebens auf der Erde und eines der wichtigsten ebensmittel für uns. Noch immer umgibt das, was chemisch einfach mit H2O beschrieben wird, etwas Geheimnisvolles. Hat Wasser ein Gedächtnis, kann es Informationen speichern? Fragen, die bis jetzt noch nicht eindeutig geklärt werden konnten. Von März (Lenzing) bis April (Ostaramond) werden in der Tierwelt die meisten Jungen geboren. Gerade in dieser fruchtbaren Zeit wird das Wasser, der Quell des Lebens, besonders gewürdigt. Im germanischen und slawischen Kulturraum findet sich eine Vielzahl von Bräuchen und Traditionen rund um das kostbare Naß. Das oben beschriebene, morgendliche Wasserschöpfen ist ein Beispiel dafür. In vielen Gemeinden wird auch heute noch zu Ostern der Dorfbrunnen prächtig geschmückt. So wie im Jahreskreis für jedes menschliche Bedürfnis – ob Freude, Trauer, Lust und Begierde, Hoffnung oder Dank – der richtige Rahmen zur richtigen Zeit gegeben ist, so hat auch das flüssige Element seinen festen Platz. Die Wichtigkeit des Wassers wird zu diesem Termin, im Einklang mit den Vorgängen in der Natur, besonders betont.
Unsere Heimat hält glücklicherweise reichlich sauberes und genießbares Trinkwasser für uns bereit. Wir haben offensichtlich so viel davon, daß wir es sogar für die Klospülung ver(sch)wenden können. Dabei ist es ein streng überwachtes Lebensmittel, das stärker kontrolliert wird als abgefüllte Mineralwässer, die noch dazu wesentlich teurer sind. Es spricht also nichts dagegen, seinen Durst mit dem Wasser aus der Leitung zu stillen. Letztlich wird aber nur das analysiert, was durch Parameter und gesetzliche Richtlinien festgelegt ist. Bei den Wasseruntersuchungen ist das vornehmlich die relativ übersichtliche anorganische Chemie. Die bis dato bekannten, über 19 Millionen organischen Verbindungen sind analytisch nicht vollständig erfassbar. Im zunehmenden Maße gelangen solche Stoffe in den natürlichen Kreislauf. Kunststoffweichmacher, Spritzmittel, Hormone die beispielsweise über die Pille aufgenommen und durch den Urin wieder ausgeschieden werden, Pharmazeutika aus der Tierzucht und im Tonnenmaßstab produzierte und konsumierte Massenmedikamente wie Cholesterinsenker können nahezu in allen Oberflächengewässern nachgewiesen werden. Bei der Trinkwasserüberwachung kann nur gefunden werden, wonach auch gesucht wird und so kann es sein, daß wir mitunter in kleinen Mengen aber regelmäßig Stoffe über das Leitungswasser aufnehmen, die unserer Gesundheit schaden.
Ich habe ausgiebig über diese Thematik nachgedacht und bin zu einer einfachen und kostengünstigen Lösung gekommen. Aktivkohle ist ein natürlicher Rohstoff, der durch seine poröse Struktur eine enorm große innere Oberfläche aufweist. Organische Stoffe lagern sich an der Aktivkohle an, wodurch sich dieses Material bestens zur Filtration von Wasser eignet. Mittlerweile habe ich mir einen Aktivkohle-Blockfilter von dem innovativen Anbieter “Carbonit” aus Sachsen-Anhalt zugelegt. Damit kann ich unproblematisch und schnell mein Leitungswasser filtern und hab somit immer genügend Trinkwasser in bester Qualität, ganz ohne Flaschen zu schleppen oder Müll zu produzieren. Wer Interesse an weiteren Informationen dazu hat, kann sich gerne bei mir melden.
Eine weitere Gefahr für unser Wasser ist die nicht zu stillende Gier des Kapitalismus. Einrichtungen wie die Bahn, die Post oder öffentliche Verkehrsmittel, die im Grunde nicht zur Gewinnmaximierung geschaffen wurden, sondern wichtige Funktionen für die Volksgemeinschaft ausüben, blieben in der Vergangenheit nicht von Privatisierungsbestrebungen verschont. In den letzten Jahren haben Politiker sogar städtische Wasserversorger in dem Irrglauben verkauft, damit ihre maroden Haushalte sanieren zu können. Dadurch hat das Wasser seinen Status als Allgemeingut verloren und ging in private Hände über. Die Investoren und Aktionäre haben bekanntlich wenig Interesse an gemeinnützigen Belangen. Sie reduzieren die Unternehmen auf das, was am meisten Profit verspricht und gehen damit teils hohe Risiken für die Qualität ein. Die Dokumentation “Wasser unterm Hammer” zeigt dies sehr deutlich auf. Hier die Filmvorschau:
http://www.youtube.com/watch?v=2vO9yupax2k
Wer den Film ganz sehen will, kann sich an mich wenden. Ich wünsch euch allen ein frohes Oster- / Ostara-Fest und einen guten Start in ein Jahresviertel voller Schaffenskraft! Euer Peter
Der Staatsbankrott von Griechenland
Griechenland ist plötzlich als todkranker Patient in der EU entdeckt. Da stellt sich als erstes die Frage: Sind die hochbezahlten Spitzenfunktionäre der EU so unfähig, daß sie eine grandiose Fehlentwicklung erst nach mehr als acht Jahren erkennen können?
Inzwischen ist auch eine Erklärung für den Betrug gegeben. Die „Husumer Nachrichten“, 15.02.10, S. 7, berichtet: `US-Banken halfen Athen beim Schummeln@. Wie so oft bei Meldungen, die viele Menschen noch empören, beginnt der Text: `Große US-Banken sollen Griechenland jahrelang dabei geholfen haben, seine wachsende Verschuldung zu verschleiern.@ Es wird also noch als fraglich hingestellt, daß dieses Wirtschaftsverbrechen wirklich stattgefunden hat. Inzwischen ist die Tatsache in vielen Berichten bestätigt.
Es ist eine sträfliche Verniedlichung, solchen Betrug nur ein `Schummeln@ zu nennen! Wie raffiniert dieser Betrug verschleiert wurde, erfährt man im weiteren Verlauf des Berichtes. Nach der `NewYork Times@ seien `Griechenland 2001 kurz vor seiner Aufnahme in die Eurozone mehrere Milliarden Dollar geliehen. Diese seien nicht als Kredite und somit als Schulden, sondern als Währungsgeschäft verbucht worden.@
Der Normalbürger wird den Unterschied zwischen Krediten und Währungsgeschäften kaum kennen. Aber vielleicht kann man Finanzleute durch eine solche `Umdeutung@ von Krediten ja täuschen. Und die Täuschungsaktion sollte noch weitergehen. `Als dann die Haushaltskrise in Griechenland auf ihren Höhepunkt zusteuerte, sei ein Team von Goldmann Sachs im November nach Athen gereist. Sie habe der Regierung Finanzinstrumente vorgeschlagen, mit denen die Offenlegung der Probleme vermieden werden sollte. Die Regierung in Athen habe nicht zugestimmt.@ Aus Menschenfreundlichkeit wurde das Angebot, den Betrug fortzusetzen, sicher nicht gemacht, und die griechische Regierung hat bestimmt erkannt, daß das Falschspiel zu einer völligen Versklavung führen würde.
Abschließend wird der Leser über das ganze Ausmaß der Aktivitäten der Hochfinanz unterrichtet. Danach ist das einfache Wort `Betrug@ auch noch eine Verharmlosung. Es heißt nämlich: `Europaweit seien aber von Goldmann Sachs, JPMorgan Chase und anderen Banken Finanzinstrumente zum Einsatz gekommen, die auch zum Zusammenbruch des US-Hypothekenmarktes und letztlich zur Weltwirtschaftskrise geführt hätten.@ Das war also ein `menschheitsverbrecherischer@ Betrug, der fast alle Völker der Erde schwer trifft.
Da die Hochfinanz an den betrügerischen Machenschaften gewaltig verdient hat, müßten diese für den entstandenen Schaden haftbar gemacht werden. Im Falle Griechenlands wäre das sehr einfach, denn `für Geldspritzen seien (wie im Bericht angeführt) künftige Einnahmen auf lange Sicht abgetreten worden, im Fall Griechenland zum Beispiel Einnahmen aus Flughafengebühren und Lotterien.@ Diese `Rechte@ aus mehr als zweifelhaften Machenschaften der Hochfinanz könnten an die EU abgetreten werden und von dieser den Griechen ohne Gewinn zur kontrollierten Neuordnung der Finanzen zur Verfügung gestellt werden. Aber dieser Vorschlag wird an der Macht der Hochfinanz scheitern, die nur darauf beruht, daß so viele Menschen für Geld ihre Gesinnung verkaufen, insbesondere auf dem Gebiet der Medien. Gegen diese Ausraubung hilft es weder zu streiken, noch vor Wut die Fensterscheiben bei Großbanken und anderen `kapitalistischen Organisationen@ einzuwerfen, wie es jetzt gerade in Kanada geschehen. Dagegen hilft nur eine Änderung der Lebenseinstellung, sich nicht durch Versprechen von Augenblicksvorteilen zur Hinnahme von Entwicklungen verleiten zu lassen, die – wie die griechische Regierung zuletzt merkte – zum völligen Ruin führen!
Es gilt auch hier: Zur Änderung seiner Lebenseinstellung kann niemand gezwungen werden, die Änderung kann jeder nur in sich selbst vornehmen. Aber die klare Erkenntnis der tatsächlichen Lage kann den Antrieb dazu stärken.
Die „Realpolitik“ bearbeitet diesen Fall natürlich weiter, zumal bei der unsicheren Lage des Euro der Kollaps in einem Land den Zusammenbruch des ganzen Truggebildes von der wirtschaftlich vorteilhaften EU bedeuten könnte. So soll entgegen einer Bestimmung des Maastricht-Vertrages, die Hilfe für ein Land verbietet, das sich in den Ruin gewirtschaftet hat, ein europäischer Fonds zur Stützung Griechenlands gegründet werden. Und Deutschland darf dabei natürlich wieder die Hauptlast tragen. Dazu fand man ein vielbewährtes Mittel in der Behauptung, daß Maßnahmen der NS-Führung der Grund für die heutige katastrophale wirtschaftliche Lage seien. So wurde tatsächlich das Märchen aufgetischt, daß sich die Nazis das griechische Staatsgold angeeignet hätten. Nun liest man unter.
http://www.handelsblatt.com/politik/international/verfehlte-nazi-vorwuerfe-die-wahrheit-ueber-das-gold-der-griechen;2536415 , daß einige Vertreter der Griechen zwar immer noch behaupten, sie seien von Deutschland bestohlen worden, aber diese müssen immerhin zugeben daß das Gold nicht dazu gehörte. Es heißt: `Das Gold 18,86 Tonnen, wurde vielmehr im Frühjahr 1941 vor dem Vormarsch der Deutschen zunächst auf die Insel Kreta gebracht. Als deutsche Fallschirmjäger auch dort landeten, transportierte der britische Kreuzer `DidoA das Gold der Griechen nach Alexandria in Ägypten.
Von dort wurde es später nach Pretoria und schließlich nach London gebracht, wo es die Bank von England für die Griechen verwahrte. Nach Kriegsende wurde das Gold nach Athen zurückgebracht und in den Tresoren der Bank von Griechenland eingelagert. Dort liegt es heute noch. Inzwischen ist der Goldschatz der Griechen sogar auf 112,4 Tonnen angewachsen.@
Aber selbst wenn dieser Betrugsversuch gescheitert ist, werden die dem Globalismus verpflichteten EU-Politiker einen Weg finden unter Inkaufnahme des eigenen Ruins besonders uns Deutsche zur Kasse zu bitten. Angesichts der Uneinsichtigkeit der aufgehetzten griechischen Massen, die gegen den nun unumgänglichen Sparkurs revoltieren, wäre jede Hilfe sträflich. Damit soll nicht gesagt werden, daß in Griechenland kein Grund zum Protest gegen Regierungsmaßnahmen bestehe, aber der hätte – wie auch in anderen europäischen Völkern – früher erfolgen müssen. Wenn die Substanz an die Hochfinanz bereits verschleudert worden ist, dann macht man die Lage durch Streik und gewalttätige Verwüstungen nur noch ungünstiger!
In diesem Zusammenhang abschließend die Frage: Den Bürgern und Unternehmen werden Steuererleichterungen in Aussicht gestellt, aber keine Partei stellt an die Bürger die Frage: Wollen wir mögliche Beträge zur Steuerentlastung nicht lieber zur Tilgung von Schulden verwenden? Wer ein klein wenig mitdenkt, der weiß, daß ein Großteil der heute angespannten Finanzlage durch Zins- und Zinseszinsbeträge hervorgerufen wird, die wir für die Staatsschulden zahlen.
Von den Politikern kann man einen solchen Vorschlag kaum erwarten, denn diese sind Sachwalter ihrer Auftraggeber aus dem Hintergrund, letztlich der Hochfinanz, die an den Staatsschulden außerordentlich gut verdient. Und wer die Abhängigkeit der Politiker als Verschwörungstheorie abtun will, dem sei die Erklärung der Internationalen Bankenallianz 1913 in Paris erinnert. Diese lautete: „Die Stunde hat geschlagen für die Hochfinanz, öffentlich ihre Gesetze für die Welt zu diktieren, wie sie es bisher im Verborgenen getan hat … Die Hochfinanz ist berufen, die Nachfolge der Kaiserreiche und Königtümer anzutreten, mit einer Autorität, die sich nicht nur über ein Land, sondern über den ganzen Erdball erstreckt!”
Ganz so öffentlich, wie hier dargestellt, konnte die Hochfinanz allerdings doch nicht gleich auftreten. Es bedurfte erst zweier Weltkriege und einer von Israel maßgeblich mitbestimmten mörderischen Weltmachtpolitik der USA, bevor das Ziel der globalen – also über allen Nationalstaaten stehenden – „Neuen Weltordnung“ offen verkündet und mit Macht angestrebt werden konnte.
Ostara – Frühjahrs-Tagundnachtgleiche
Frühjahrs-Tagundnachtgleiche
Termin: 20./21. Lenzing
Es ist das Gefühl der frühen Morgenstunden, wenn im Strauch oder dem Baum vor dem Fenster die Vöglein zwitschern und ein zuversichtsspendender Sonnenstrahl den neuen Tag einleitet. Nachdem man von der Sonne wachgeküsst wurde, zieht ein ein kühles Lüftlein durch das gekippte Fenster, welches sanft das Gesicht streichelt. Man geht aus dem Hause und bemerkt, daß die Tage wieder deutlich länger werden, die Temperaturen langsam steigen und die Natur aus ihrem Winterschlaf erwacht. Hier und da noch ein stürmischer Tag, ein kleiner Schnee- oder Hagelschauer, doch stets das Bewusstsein im Hinterkopf, daß sich der Winter verabschiedet. Die Blumen fangen an zu sprießen, in der Tierwelt beginnt ein emsiges Treiben und auch wir verspüren das Erstarken unserer Libido. Erwacht die Natur, so erwachen auch wir. Ob wir es wollen oder nicht, ob wir uns dagegen wehren oder nicht, ob wir es anerkennen oder nicht – die Sonne ist wieder auf ihrem Siegeszug! Ein niemals endender Zyklus des Werden, Sein und Vergehens. Zu Ostara wird das Werden deutlich spürbar.
Mit dem Ostarafest feiern wir den Frühling und damit auch einen Neubeginn. Heraus aus der Winterdepression, hinein in das Erblühen. Deswegen werden bunte Eier als Symbol der Metamorphose und Hasen als Zeichen der Fruchtbarkeit verwendet. Ostara, oder auch Eostra, hat vorchristliche Wurzeln und wurde im Jahre 325 unserer Zeit beim Konzil zu Nicaea auf den ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond gelegt. Der Hase scheint das heilige Tier Eostras gewesen zu sein, womit sich erklären lässt, weshalb das Essen von Hasenfleisch durch Bonifatius und Papst Zacharias im Jahre 755 verboten wurde. Mitte des achten Jahrhunderts war die Zeit der Christianisierung Zentraleuropas unter fränkischer Führung. Es war zwar möglich, den Menschen mit Gewalt gewisse Handlungen zu verbieten, dadurch manifestierten sich diese jedoch nur in anderer Form wieder. Die Menschen begannen Symbolgebäck zu backen, wie es auch von anderen Festanlässen her bekannt ist. Ein weiterer Brauch ist die schweigende Prozession der Frauen und Mädchen zu einer Quelle im Morgengrauen. Damit einher geht auch das Schmücken der Quelle, oder des Brunnens, wie es noch heutzutage in ländlichen Gegenden praktiziert wird. In unserer Region ist es beispielsweise die Stadt Königsbrunn, die ihrem Namen zur Osterzeit alle Ehre macht und den zentralen Brunnen prachtvoll schmückt.
Die Vielfalt der Bräuche und Überlieferungen in dieser Jahreszeit ist enorm. Der römische Geschichtsschreiber Tacitus, der jedoch eher als Schriftsteller einzuordnen ist, berichtet von der Göttin Nerthus. Sie wird im Frühling aus ihrem Hain geholt und mit einem Wagen feierlich über die Felder gezogen. Dadurch soll die fruchtbare Kraft der Frühlingsgöttin auf den Ackerboden übergehen. Aus der nordischen Mythologie ist bekannt, daß die Germanen zu ihrem Frühlingsfest die Göttin Idun besonders ehrten. Sie ist die Bewahrerin der goldenen Äpfel, von welchen die Asen täglich kosten, um jung zu bleiben. Mancherorts wird heute noch der Winter mit wilden Masken und viel Lärm ausgetrieben, damit der milde Frühling endlich Einzug halten kann. Als Beispiel wäre hier die Alemannische Fastnacht zu nennen.
Ein weiterer Brauch besteht darin, den Winter symbolisch zu verbrennen. Diese schöne Sitte, welche der städtischen Bevölkerung mittlerweile weitgehend unbekannt ist, findet sich auf dem ganzen europäischen Kontinent verteilt, in vielerlei Formen wieder. Bei unseren slawischen Nachbarn im Osten ist der Wintergeist als Morena bekannt. Die Morena geht ebenfalls auf vorchristliche Traditionen zurück und es ist begrüssenswert, daß in den slawischen Teilen Europas das Verlangen nach kultureller Rückbindung zunehmend erwacht. Was die Mythologie betrifft, bestehen viele Gemeinsamkeiten zwischen Germanen und Slawen. Die Unterschiede sind gering, doch machen den jeweiligen Charakter aus. Beide Völkerschaften leben auf ungefähr der gleichen geographischen Breite und damit unter ähnlichen natürlichen Gegebenheiten, denen man sich im Laufe der Geschichte mit dem jeweiligen Brauchtum anpasste.
Eine wichtige Aufgabe erfüllt bei diesem Feste auch Donar, vielen bekannt als Thor. Er ist der Freund der Menschen und besonders der Bauern. In einem Vers der karolingischen Zeit des achten Jahrhunderts heisst es “Donerdutigo dietewigo” bzw. “Donerdutiger dietmahtiger”, was soviel bedeutet wie Donar Vertrauter, des Volkes Kämpfer (oder Weiher). Ein Spruch, der wohl als Fragment eine Zeit lang die Christianisierung überlebte. Der Donnerer prescht auf seinem Wagen herbei und vertreibt die feindlichen Reifriesen von den Feldern, auf daß die Bauern ihre Saat ausbringen können. Speis- und Trankopfer waren der Dank der Bauern an ihren göttlichen Freund. Ihm, dem Gott der Weihe und der Opfergabe, wird die Farbe Rot zugeordnet. Donar schwingt seinen Hammer, bzw. die Keule und weiht damit die Welt. Die südgermanischen Völker, wie beispielsweise die Alemannen, schrieben Donar eine Keule zu (siehe Reallexikon germanischer Altertumskunde). Erst Jahrhunderte später gibt es Belege für den Hammer “Mjölnir”, mit dem Thor – die nordgermanische Entsprechung Donars – ausgestattet ist. Die Parallelen zu dem griechischen Herkules sind deutlich. Eine treffliche Gelegenheit also für jeden Augsburger, sich zur Frühlingszeit an den Brunnen in der Maximilian Straße zu setzten, wo Herkules siegessicher seine Keule schwingt.
Neben dem betont weiblichen Aspekt in Form der Göttin Ostara und der Mutter Erde, die jetzt besonders empfänglich für die neue Saat wird, kann in Donar das maskuline Gegenstück gesehen werden. Diese Notwendigkeit der zwei Geschlechter ist ein zentrales Thema des Ostarafestes. Im Symbol des Hammers bzw. der Keule sind sämtliche männliche Attribute gebündelt. Befruchtende, weihende und zerstörende Eigenschaften werden in einem sonst profanen Werkzeug vereint. In vorchristlicher Zeit ergab es daher für einen Mann in der Regel keinen Sinn, sich mit einem Hammer- oder Keulenamulett zu schmücken. Die damit verbundenen Eigenschaften sollte er naturgegeben selbst repräsentieren. Durch Grabfunde ist eindeutig belegt, daß dieses befruchtende Symbol nahezu ausschließlich von Frauen getragen wurde. Auch im Thrym-Lied der Älteren Edda wird der befruchtende Charakter des Hammers noch einmal sehr deutlich. In einer beschriebenen Hochzeitsszene ist von dem heidnischen Brauch die Rede, der Braut den Hammer in den Schoß zu legen. Mjölnir stellt hier also einen Phallus dar. Mit dieser Erkenntnis wird nun also das Bild Donars, dem Freund der Menschen klar, der auf seinem Wagen übers Land zieht und mit der Keule den Boden weiht und befruchtet.
Keule bzw. Hammer sind Zeichen der gebündelten männlichen Kraft, die zerstörerisch sein kann, aber auch zur Zeugung neuen Lebens beiträgt. Diese Dualität birgt einen tiefen Sinngehalt. Im Hammer verschmelzen Leben und Tod zu einer Einheit. Die Ganzheit der kosmischen Existenz wird ersichtlich, vom Anbeginn bis zum Untergang und einem daraus wieder erwachsenden Neubeginn. Das Zeichen der Keule / des Hammers mahnt uns, daß das Leben nicht auf das Individuum begrenzt ist, sondern in einem viel größeren Zusammenhang steht. So leben die verstorbenen Ahnen in uns selbst weiter und auch wir werden einst in unseren Kindern weiter leben. Donars Waffe spiegelt die Bündelung und den Ausgleich der kosmischen Kräfte wider. Der individuelle Tod ist daher – wenn auch für Angehörige schmerzhaft – weder als gut noch als schlecht anzusehen, sondern als dringend notwendig, um das Leben an sich sicherzustellen.
Artbekenntnis von Jürgen Rieger, Satz 11: Ohne den Tod des Einzelwesens sind die Arten nicht lebens- und entwicklungsfähig. Wir bekennen, daß der einzelmenschliche Tod nicht Strafe oder Erlösung aus einem angeblichen irdischen Jammertal, sondern Voraussetzung für das künftige Gedeihen unserer Art ist.
Sextus Empiricus, griechischer Arzt und Philosoph, 2. Jahrhundert unserer Zeit: „Von der Natur aus gibt es weder Gutes noch Böses. Diesen Unterschied hat die menschliche Meinung gemacht.“
Der oft formulierte Wunschgedanke der Menschheit nach Unsterblichkeit findet also in diesem Symbol seine Antwort, genauso wie sich hier der Sinn des Lebens erschließt. Der Sinn des Lebens ist das ganzheitliche Leben an sich und auf das Individuum bezogen, die bloße Weitergabe des Lebens, um anderen Individuen - ja gar der ganzen Sippe, dem Volke und schlussendlich der ganzen Spezies – das Leben zu ermöglichen.
Artbekenntnis von Jürgen Rieger, Satz 12: Der Mensch ist unsterblich in den Nachkommen und Verwandten, die sein Erbe teilen. Nur sie können unsere von den Ahnen erhaltenen Anlagen verkörpern. Wir bekennen, daß der höchste Sinn unseres Daseins die reine Weitergabe unseres Lebens ist.
Nur durch diesen stetigen Generationenwechsel, bestimmt von Werden und Vergehen im Zeichen des Hammers, erfüllen sich die ehernen Naturgesetze. Es muß vernichtet werden, um wiederum Leben zu ermöglichen. Würde Donar im Frühjahr nicht die Frostriesen von den Feldern vertrieben, könnten die Bauern keinen Ackerbau betrieben. Das kosmische Gleichgewicht würde also aus den Fugen geraten.
Mit Donars Amulett um den Hals verstehen wir uns nicht als isolierte Statisten in einer „Umwelt“, sondern als notwendige Zahnräder im Gefüge unserer “Mitwelt”. In ihr hat jedes Element seinen Sinn und seine Aufgabe, derer man sich nur bewusst werden muss. Findest du zum Hammer, so findest du in Einklang zum Kosmos und zu dir selbst. So erschliessen sich dir ganz neue Facetten und Perspektiven. Du wirst verstehen, daß die mannigfaltigen Vorgänge und Kreisläufe der Natur in einem kausalen Zusammenhang stehen wodurch unsere blanke Momentaufnahme der Dinge an Relevanz verliert. Das eigene Leben gewinnt an Dynamik und befreit sich selbst aus der Stagnation.
Deswegen feiern wir zu Ostara unter anderem den deutlich spürbaren Fruchtbarkeitsaspekt des Hammers in dieser Jahreszeit. Das Gleichnis des Hammers und die mit ihm verbundenen Philosophien helfen uns, mit unserem Leben, all den Höhen und Tiefen und letztendlich mit uns selbst und unserer Mitwelt klar zu kommen.
Ich wünsche mir, daß noch viele folgende Generationen den Zauber dieses Festes miterleben. Deswegen hoffe ich, daß unsere heiligen Feste des alten Europas nicht zwischen Mc Donalds und Coca Cola untergehen. Genauso wenig sollen diese Feste durch rote Gleichschaltung und Kulturfrevel entstellt und vergewaltigt werden. Daher freut es mich ganz besonders, daß die mongolische Schamanenkultur, also die eigentliche Kultur der zentralasiatischen Steppenvölker, nach Jahrzehnten des Sowjetterrors endlich wieder eine Blüte erlebt. Stehe ich am Feuer und blicke auf den verbrennenden Wintergeist, bin ich im Gedanken auch bei allen anderen Völkern, die nach ihrer Art den nahenden Frühling feiern. Symbolisch geht die Tyrannei in Flammen auf und gibt uns die Hoffnung auf eine Wiedererstarkung alter Werte.






