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Archiv für April 2010

Die Schmähung eines aufrechten Deutschen

EMLudendorffDie Ostertagung des Bundes für Gotterkenntnis (Ludendorff) e.V. (BfG) war für die erweiterte Antifa wieder ein Grund, den Dorfmarker Osterfrieden zu stören. Sie setzten dabei die undemokratische Methode fort, die ganz große Mehrheit der Dorfmarker zu beleidigen. Sie warfen ihr vor, daß sie verantwortungslos sei, weil sie nicht an der Hetzveranstaltung teilnahm. Aber allein zwei Tatsachen zeigen das Unredliche der Hetze auf. Einmal mußte die Polizei gegen die selbsternannten „Demokratieschützer“ aufgeboten werden, was zeigt, wie gering deren Rechtsbewußtsein ist. Zu bedauern sind die verführten und verhetzten Jugendlichen, von denen zwei nach einem sachlichen Gespräch feststellten: „Ihr (die Ludendorffer) seid ja gar keine Rassisten.“ Verbrecherisch und das Grundgesetz mißachtend handeln die intelligenten Einpeitscher! Zum anderen ist festzustellen, daß nur einzelne Dorfmarker gelegentlich Gast in einem Vortrag bei der Tagung sind. Das zeigt, daß die überwiegende Mehrheit zwischen einer von ihnen nicht geteilten Anschauung und dem Recht, diese im Rahmen der geltenden Gesetze zu vertreten, unterscheiden kann. Die Antifa lieferte mit ihren Auftritten dagegen den Beweis, daß sie nur Menschen achten will, die ihrem Weltbild unbedingt zustimmen! Einen besonderen Anlaß für Hetze und Verleumdung gab der Besuch der Tagung durch den über 96jährigen Oberst der Luftwaffe a.D. Hajo Herrmann. Ihm wird u.a. Freundschaft mit Hermann Göring vorgeworfen. Eine enge Beziehung von Oberst Herrmann  zu Göring kam dadurch zustande, daß Herrmann eine wirksame Abwehrmetode gegen die mörderischen alliierten Terrorangriffe auf deutsche Städte gefunden hatte und dafür mit besonderen Führungsaufgaben betraut wurde. Linksextremistische Menschheitsverbrecher, die in unserem Staat in bezug auf Dresden ungestraft fordern  können: “Harries do it again”, müssen natürlich einen begabten Deutschen hassen, der dieses Morden jedenfalls etwas eindämmen konnte. Die Kritiker von Oberst Herrmann müssen sich dieser Sorte Mensch zurechnen lassen, wenn sie sich für die Beleidigung nicht ausdrücklich entschuldigen! Und wenn sich Oberst Herrmann noch im hohen Alter für die geschichtliche Wahrheit einsetzt, dann zeigt das ein Rechts- und Verantwortungsbewußtsein, das angesichts der Tatsache nicht zu unterschätzen ist, daß dem „System“ verpflichtete Historiker den Massenmord von Dresden verniedlichen wollen. Das Internationale Rote Kreuz nannte bald nach dem Geschehen eine Zahl von über 250.000 Opfern und der erste deutsche Bundeskanzler sprach Anfang der 1950er Jahre vor dem Bundestag von der  gleichen Zahl. Da ist es wohl eine Dreistigkeit zu behaupten, man wisse es heute genau, daß es nur etwa ein Zehntel an Opfern gegeben habe. Falschbehauptungen der herrschenden Kreise gegen Deutschland oder einzelne Deutsche, die aus politischen Gründen erfolgten, sind nach einer gewissen Zeit als solche entlarvt worden. Denken wir: an die Behauptung von den „abgehackten belgischen Kinderhänden“ durch deutsche Soldaten, an die Versenkung des angeblichen „US-Passagierdampfers“ Lusitania, der Waffen für England transportierte – beides im Ersten Weltkrieg -, an Pearl Habor und Katyn im Zweiten Weltkrieg und in den nachfolgenden Kriegen nur an Vietnam: Die Lüge von der Versenkung dreier US-Schiffe im Mekong-Delta, die für die US-Führung einen Kriegsgrund darstellte, an den Irak: Die Lüge vom Herausreißen kuwaitischer Frühgeborener aus den Brutkästen durch irakische Soldaten und später die Lügen von der Bedrohung der Welt durch irakisches Giftgas. In allen Fällen mußten  die – besonders gegen Deutschland – erhobenen Vorwürfe später fallen gelassen werden. Die von anglo-amerikanischer Seite begangenen Mordtaten in Dresden, also an Deutschen, für die es überhaupt keine militärische Rechtfertigung gab, die werden wahrheitswidrig verniedlicht! Offiziell zwar noch nicht zugegeben, aber von unabhängigen Wissenschaftlern und der inzwischen großen Mehrheit der westlichen Welt sicher angenommen, war das Attentat vom 11. September 2001, mit dem die beiden mörderischen schon jahrelang andauernden Kriege in Afghanistan und dem Irak begründet wurden, mindestens eine bestellte Arbeit mit viel „Eigenleistung“ der Initiatoren (Sprengstoffanbringung in der unteren Zone der Gebäude)! Angesichts so vielen Falschspiels – auch von Fachleuten – ist es also wirklich keine fahrlässige Verdächtigung, daß gekaufte Wissenschaftler und Historiker auf politische Anweisung hin Falschdarstellungen und -beschuldigungen verbreiten. Oberst Hajo Herrmann hat sich als rechtsbewußter Mensch überall dort zu Wort gemeldet, wo er Unrecht gesehen hat. Die Politjustiz nach § 130 StGB war vielfach Unrecht, und so wandte er sich als wirklicher Rechtsanwalt  dagegen. Wo freiheitsfeindliche linksideolgische Fanatiker einen unsauberen „Kampf gegen Rechts“ aufnahmen, unterstützte er die Bedrängten, ohne sich mit diesen zu verbrüdern. Und wenn er die Ostertagung des BfG besuchte, dann auch nicht als Mitglied, sondern nur als Gast, der viele der vorgetragenen Gedanken schätzte, ohne dadurch gleich „Ludendorffer“ zu werden. Aber das ist eben der schwere Fehler von Fanatikern, daß sie die Selbstverständlichkeit, sich überall frei zu informieren, als Untat anprangern. Und warum geschieht das? Weil sie Angst davor haben, daß das von ihnen verbreitete Bild „von den verbrecherischen Andersdenkenden“ durch die sachliche Darlegung von deren Gedanken erschüttert werden könnte. Wer wirklich Extremismus eindämmen oder verhindern will, der müßte sich über jeden freuen, der aus der extremistischen Szene zu „gemäßigten Rechten“ kommt. Wer aber seine Weltsicht durchsetzen will, der zieht unzulässige Rückschlüsse auf die Gruppe, zu der ein „Extremist“ kommt, obwohl sich die Gruppe dadurch in ihrer Einstellung nicht ändert und der Besucher aus „extremistischem Milieu“ vielleicht dadurch von seinem Extremismus abkommt.  Das ist allerdings den wissenden Fanatikern höchst unangenehm. Dies ist wiederum keine unbewiesene Behauptung, sie ergibt sich aus der Tatsache, daß internationalistisch gesinnte „U-Boote“ nationale Gruppen unterwandern, um diese zu radikalisieren. Damit verhindern sie, daß der Normalbürger sich überhaupt mit den Gedanken beschäftigt, denn „Radikales“ lehnt er ab.  Dabei könnte ein Besucher ohne Vorurteil bei „Nationalen“ manches Richtige entdecken. Sicherheitshalber wird betont, daß die vorstehende allgemeine Darstellung nicht auf Hajo Herrmann zutrifft, den die Antifa als extremistischen „Altnazi“ verunglimpft. Er kam nicht als ehemaliger Extremist zu den Ludendorffern, sondern besuchte die Tagung des BfG als freier und  – wie schon erwähnt – als rechtsbewußter Bürger! Das eindeutigste Beispiel für teuflisches Falschspiel war der Nationalsozialismus, der auch von der weitgehend jüdischen Hochfinanz unterstützt wurde, um das völkische Erwachen in falsche, teils gewalttätige Bahnen zu lenken. Nach dem Sturz des Regimes konnte das Volksbewußtsein zunächst nur als anrüchig hingestellt und später – mit fortschreitender Umerziehung – verstärkt als „geistige Grundlage für Judenmord“ kriminalisiert werden. Dafür lieferte die „taz“-Meldung „‚Blutsvermischung führt zum Volkstod‘“ vom 05.04.2010 wieder einen Beweis. Darin wird  festgestellt: „In der Zeitschrift der Ludendorffer ‚Mensch und Maß‘ (M&M) führen gar Gundolf und Elke Fuchs aus, daß der ‚hitlerische Antisemitismus‘ durch ‚jüdische Glaubensmächte‘ finanziert wurde, auch um den ‚reinen Gedanken der Volkserhaltung‘ zu beschädigen.“  Das ist zunächst einmal nur eine Feststellung, bei der man eine Rüge nur aus dem Wort „gar“ ableiten könnte.  Beabsichtigt ist natürlich der Vorwurf einer üblen Verschwörungstheorie, und so faßt es der normale Zeitungsleser auch auf. Auf keinen Fall kann man die taz-Äußerung jedoch als einen Versuch werten, den zitierten Gedanken zu widerlegen. Einer der fotographierenden Belagerer gab zu erkennen, daß Hajo Herrmann für ihn ein interessantes Objekt sei, viel wichtiger als einige Teilnehmer der Tagung, die keine Angst vor dem „Bildlich-Festgehalten-Werden” hatten, und sich vor die Kamera stellten. Bei der feindseligen Absicht wollten wir dem Kamera-Jäger den Triumph nicht gönnen und brachten Hajo Herrmann vor ihm in Sicherheit. Damit dadurch kein falsches Bild entsteht, sei mitgeteilt, daß Hajo Herrmann jeder Zeit Rede und Antwort zu stehen bereit gewesen wäre, wir ihn nur von der Sinnlosigkeit überzeugten, mit solchen Leuten zu reden, die sich durch  Hetzartikel bereits deutlich gekennzeichnet hatten Es gibt einen „Pressekodex“ den der Deutsche Presserat am 12. Dezember 1973, dem damaligen Bundespräsidenten Gustav W. Heinemann übergab. In einer überarbeiteten Form wurde er am 28.11.2001 dem damaligen Bundespräsidenten Johannes Rau zugestellt. Diese Ausfertigung kann man unter „http://www.kleigartenweb.de/80/kodex.html“ abrufen. Gleich in Ziffer 1 wird mit großen Worten verkündet: „Die Achtung vor der Wahrheit, die Wahrung der Menschenwürde und die wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit sind oberstes Gebot der Presse.“ Wenn man diese Grundsatzaussage und die daraus erwachsenden Richtlinien mit der Wirklichkeit vergleicht, dann kann man nur mit Bedauern feststellen: Papier ist geduldig. Ein Beispiel:  Richtlinie 2.2 besagt, daß „Symbolfotos“ im Text als solche gekennzeichnet werden müssen. In der taz vom 05.04.2010 erscheint  ein Bild zweier Tagungsteilnehmer aus dem Jahre 2008, die bei den Tagungen 2009 und 2010 nicht anwesend waren,  über einem Text, der von 2010 handelt. Es wird wider die Richtlinie ein „gleiches Motiv bei anderer Gelegenheit“ gezeigt, also der Eindruck erweckt, die Abgebildeten hätten die Tagung 2010 besucht. Die Methode ist in diesem Falle widersinnig, denn, wenn man durch steckbriefartiges „Ins-Netz-Stellen“ von Tagungsteilnehmern das Ziel verfolgt, diese zu verängstigen, damit sie nicht wiederkommen, dann zeigt die unzulässige Art, Symbolfotos zu zeigen, daß es gar keinen Zweck hat, der Tagung fernzubleiben, um nicht weiterhin stigmatisiert zu werden! In Ziffer 8 heißt es u.a.: „Die Presse achtet das Privatleben und die Intimsphäre des Menschen. Berührt jedoch das private Verhältnis öffentliche Interessen, so kann es im Einzelfall in der Presse erörtert werden.“   Hier ist genau zu beachten, welche Teile des privaten Verhältnisses das öffentliche Interesse berühren. Als die homosexuelle Einstellung noch verpönt war, wurde diese oft zur Erzeugung eines Negativbildes des Menschen vorgebracht, obwohl diese mit dem Streitgegenstand überhaupt nichts zu tun hatte. In Ziffer 8 heißt es aber weiter: „Dabei ist zu prüfen, ob durch eine Veröffentlichung Persönlichkeitsrechte Unbeteiligter verletzt werden.“ Wenn man bei einer Hetzkampagne an einem Ort (Dorfmark) aus Wut, daß die Bevölkerung (also Unbeteiligte) nicht mitmacht, diese beschimpft, dann handelt man klar der Richtlinie zuwider. Ziffer 8.1 (4) „Die Nennung des vollständigen Namens und/oder die Abbildung von Tatverdächtigen, die eines Kapitalverbrechens beschuldigt werden, ist ausnahmsweise dann gerechtfertigt, wenn dies im Interesse der Verbrechensaufklärung liegt und Haftbefehl beantragt ist …“ Die Antifa und ihre Gesinnungsgenossen wollen ja suggerieren, daß der Besuch einer „Ludendorff-Veranstaltung“ eine Straftat ist. Selbst wer diese Verunglimpfung glaubt, muß aber erkennen, daß die „ausnahmsweise Rechtfertigung“ für eine „Abbildung“ nicht gegeben ist. Also auch hier wieder ein Verstoß gegen eigene Richtlinien, oder wagt jemand friedlich auftretende „Ludendorffer“ mit Kapitalverbrechern gleichzusetzen?! Nach diesen kurzen Auszügen ist die Aufnahme von Hetzartikeln von Linksfanatikern in Zeitungen ein glatter Verstoß gegen den eigenen „Pressekodex“. Oder gibt es im Pressekodex wie in der UNO-Charta eine Art Feindstaatenklausel, die gewisse Gruppen von den feierlich erklärten Menschenrechten ausschließt? Oder deutlicher gefragt: Gilt der Ehrenkodex nicht für Rechte, die man ungeprüft zu Unmenschen erklärt? Diese Frage sollten sich Medienvertreter aller Stufen stellen, denn „Befehlsnotstand“ wird nicht immer als Entschuldigung anerkannt. Vor allem aber sollten Zeitungsleser die Stigmatisierung von Andersdenkenden nicht einfach als berechtigt hinnehmen, sondern prüfen ob Ideologen in Politik, Justiz und Medien nicht falsche Maßstäbe setzen. Der zunehmende Vertrauensverlust durch immer verlogenere Politik könnte die Prüfung erleichtern. Gundolf Fuchs    Elke Fuchs

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Katyn – Die deutschen Opfer

katyn-massakerDie polnische Journalistin Krystyna Grzybowska hat lange in Deutschland gelebt und über deutsche Probleme in polnischen Medien berichtet. Ihre Berichte waren und sind von herausragender Art: nationalbewusst polnisch, verständnisvoll für Deutsche und Deutsches, fußend auf immenser Belesenheit und historischem Wissen.

Frau Grzybowska hat im August 2004 einen Artikel über Katyn publiziert, dem in Deutschland einige Verbreitung zu wünschen wäre: In diesem Artikel legt die Autorin nämlich detailliert dar, daß die Deutschen vielleicht nicht gut beraten sind, wenn sie Katyn entweder für eine rein polnische Angelegenheit halten oder überhaupt nichts davon wissen. Denn damit unterschätzen sie ihren derzeitigen Lieblingspartner in Osteuropa: “Russland verzeiht es den Deutschen nicht, daß sie ihm die Verantwortung für Katyn aufgebürdet haben, wie es dieses auch den Polen nicht verzeiht”.

Worum geht es? Vermutlich um den russischen Verdacht, jemand wolle unter dem Deckmantel von Katyn die Glorie der sowjetischen Sieger über Hitler-Deutschland schmälern, die deutschen Nationalsozialisten mit sowjetischen Rotarmisten zum Nachteil letzterer vergleichen oder ganz einfach geschichtsnotorische antirussische Affekte ausleben. Wenn es diesen Verdacht geben sollte, dann kann er durch keine Argumente und Beweise aus der Welt geschafft werden, vielmehr verhalten sich die gegenwärtigen Russen so wie die damaligen Sowjets, die erst ein Verbrechen begingen, es dann auf jede Weise zu verschleiern suchten und am Ende die Welt zwingen wollten, ihre Lügen als bare Münze zu nehmen.

Nur darauf wollte die Polin Grzybowska aufmerksam machen, und sie tat es mit einem bemerkenswerten historischen Exkurs. Im September 1943 eroberte die Rote Armee das Gebiet Smolensk zurück und zerstörte den polnischen Friedhof, dessen Bau die Deutschen erlaubt hatten. Im Januar 1944 setzten die Sowjets eine eigene Untersuchungskommission ein, die nach ihrem Leiter benannt wurde, dem angesehenen Chirurgen Burdenko. Sie sollte beweisen, daß die Morde von Katyn 1941 begangen worden waren, also von Deutschen. Für diese Datierung präsentierte man auch einige polnische Briefe und lokale Zeugen – wunderlicherweise oft dieselben, die kurz zuvor die russische Täterschaft bezeugt hatten. Diese offenkundigen Fälschungen legte Stalin dann der Konferenz von Teheran (28.11.-1.12. 1943) vor und fügte den Vorschlag hinzu, “für die Ermordung polnischer Offiziere in Katyn 50.000 deutsche Kriegsgefangene zu erschießen”. US-Präsident Franklin D. Roosevelt erklärte diese Idee zum “Scherz” und damit war sie zunächst vom Tisch.

Aber Stalin hatte nicht gescherzt, denn es folgte eine Serie von Prozessen, bei denen deutsche Offiziere als Schuldige der Katyn-Morde verurteilt wurden. Der erste Prozeß fand bereits 1943 in Mariupol am Azowschen Meer statt, bei welchem vier deutsche Offiziere zum Tode verurteilt und umgehend hingerichtet wurden. Es folgten zwei weitere Prozesse in Smolensk mit zusammen 85 Todesurteilen, davon 18 gegen deutsche Generäle. Spektakulär verlief ein weiterer Prozeß in Leningrad, in welchem sich ein deutscher Angeklagter namens Arno Dührer schuldig bekannte und aussagte, er sei an Exekutionen im Wald von Katyn beteiligt gewesen, wobei 15-20.000 Personen getötet worden seien, unter ihnen Russen und Juden. Für diese Aussage wurde Dührer “nur” zu Straflager verurteilt, das er überlebte und nach Deutschland zurückkehrte. Andere Angeklagte -

Karl Strüffling,

Heinrich Remmlinger,

Ernst Böhm,

Eduard Sonnenfeld,

Hebard Janike,

Erwin Skotki und

Ernst Geherer -

verurteilte das Gericht zum Tode und am 5. Januar 1946 wurden sie hingerichtet. Drei weitere deutsche Angeklagte bestrafte man mit 20 Jahren Zwangsarbeit. Die Schuld dafür wurde später 10 deutschen Soldaten zugeschoben. Im Winter 1945/46 wurde in Leningrad mehreren deutschen Offizieren als angeblich für die Katyn-Morde verantwortlich der Prozeß gemacht, worüber die sowjetische Agentur “Tass” am 30. Dezember 1945 berichtet.

Die Sowjets waren sich ihrer Sache so sicher, dass sie die Vorfälle von Katyn sogar in die Anklage des Nürnberger Prozesses (18.10.1945-1.10.1946) hineinschrieben; anfänglich war von 925 Ermordeten die Rede, bis der sowjetische Chefankläger Roman Rudenko (1907-1981) diese Zahl im Februar 1946 plötzlich auf 11.000 erhöhte. Als Täter benannte er ein Pionierbataillon unter dem Tarnnamen “Stab 537″, das angeblich unter Führung der Offiziere Arens, Hott und Rechts gestanden habe. So berichtete es die von den US-Besatzern herausgegebene “Neue Zeitung”, wo es der ehemalige Offizier Reinhardt von Eichborn las und augenblicklich als Fiktion erkannte: Die Offiziere hießen Ahrens, Rex und Toth und die bewusste Einheit 537, in der Eichborn gedient hatte, war von Dezember 1941 bis Januar 1943 in Kasernen untergebracht gewesen, die sieben Kilometer von Katyn entfernt lagen. Eichborn fuhr nach Nürnberg, um dort auszusagen; auch der von Rudenko genannte Ahrens fand sich am Prozeßort ein.

Die deutschen Ex-Offiziere kamen im Prozeß zu Wort, aber dieser war durch Rudenkos Vorstoß in eine peinliche Lage geraten: Den meisten Richtern und Anklägern war klar, dass die Sowjets in Sachen Katyn niemanden belasten konnten, weil sie sich selber entlasten wollten. Das hätte der deutschen Verteidigung große Möglichkeiten verschafft, sowjetische Anklagen zurückzuweisen und die Sowjetunion im Gegenzug in Kriegsverbrechen zu verwickeln. Wäre die deutsche Verteidigung dabei jedoch blockiert worden, dann wäre der ganze Prozeß zur Absurdität geworden. Was tun? Rudenkos Auslassungen wurden als “verleumderisch” abqualifiziert und der Ankläger mit einer Festnahme wegen Missachtung des Gerichts bedroht. Eichborn, Ahrens und ein dritter deutscher Zeuge sagten aus, drei sowjetische Zeugen beschworen das Gegenteil, aber danach war von Katyn in Nürnberg nicht mehr die Rede.

Dennoch konnten sich die Sowjets “siegreich” (zwycięsko) fühlen, schrieb Krystyna Grzybowska: Ihre haltlosen Anklagen waren einmal mehr zu hören gewesen, und zusammen mit den Katyn-Prozessen in der Sowjetunion fanden sie westliches Medienecho in dem Sinne, dass zu den ungezählten Verbrechen der Deutschen auch das von Katyn gehörte.

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Zustände an deutschen Schulen

121108DUS910Leserzuschrift (Auszug):

[Zitat]:  Es tut mir leid, wenn es jetzt ein wenig lang wird. Aber ich muss mir einfach ‘mal meinen Frust von der Seele schreiben. In mir kommt derzeit ein Hass auf, den ich so noch nicht kannte. Ich mache gerade eine Erfahrung durch, die ich bisher nur Fernsehberichten über die „Rütli-Schule“ in Berlin-Neukölln kannte.

Derzeit befinde ich mich noch im Referendariat auf einem Berufskolleg. Meine bisherigen Zwischenbenotungen waren durchweg positiv und ich habe mich der Aufgabe bisher auch immer gewachsen gefühlt und niemals an meiner Berufswahl gezweifelt. Aufgrund meiner bisherigen Leistungen, meinem fortgeschrittenen Alters (über 30) und meiner mitgebrachten erzieherischen und ausbildenden Erfahrung als Offizier der Bundeswehr, wurde mir dieses Jahr neben meiner herkömmlichen Referendar-Tätigkeit bereits ein eigener Kurs anvertraut, den ich ohne Beistand von schon ausgebildeten Lehrkräften verrichte und den ich mehr oder weniger freiwillig angenommen habe. Grund hierfür war zum einen das nette Zureden meines Schulleiters, der laut seiner Aussage großes Vertrauen in meine Lehrfähigkeiten hat und meinte, ich sei menschlich genau der richtige für diesen Kurs (was mir damals sehr geschmeichelt hat, mich aber schon da hätte aufhorchen lassen sollen), zum anderen aber auch, da für diese Mangelfach derzeit keine Krankheitsvertretung auffindbar ist und am allerwichtigsten, wie sich später herausstellen sollte, dies wohl seither als Problemkurs verschrien wurde, da meist Problemschüler dieses Fach zwangsweise wählen und sich hier ein laues Leben erhoffen und andere Lehrer meiner Schule lieber irgendwelche AGs zusätzlich leiten, als sich diesen Kurs anzutun (dies wurde mir aber erst später von Kollegen mitgeteilt, nachdem sich erste Ermüdungserscheinungen bei mir sichtbar machten). So weit zur Vorgeschichte…

Die Klasse setzt sich aus 28 Schülern zusammen: 19 davon muslimisch (Türken, Araber, Perser), 5 russisch/osteuropäisch und 4 Deutsche. Gerade ‘mal 3 weibliche Schüler dabei.

Schon zur ersten Unterrichtsstunde wusste ich, das wird anders werden, als meine bisher durchlaufenden Klassen als Referendar. In der ersten Stunde waren es erst optische Eindrücke, die diesen Kurs von anderen Kursen unterschied. Der hohe Ausländeranteil zum einen (normal sind bei uns etwa 1/3), aber auch die Art und Weise, wie diese sich hier in diesem Kurs zu kleiden verstehen: Ein durchweg aggressiver, übercooler Kleidungsstil, in Art des typischen Straßengangsters. Jeder kann sich wohl vorstellen was ich meine. Aber jede Generation hat ihren Stil und Toleranz für die Jugend sollte man als Lehrer wohl aufbringen.

Lassen wir aber an dieser Stelle die Oberflächlichkeiten bei Seite und kommen zu weit tiefgehenderen Problemen, welche ich nun der Dreistigkeit aufsteigend auflisten möchte und dabei meine Gegenmaßnahmen nenne (jugendpädagogisch allerdings nicht lehrbuch-artig und nicht zum Nachahmen empfohlen):

- der Krankenstand ist mit etwa 25% zu beziffern. Von den restlichen 75% kommt die Hälfte der Schüler durchweg zu spät (>5 Minuten) / versuchte Gegenmaßnahmen: gegen Krankmeldungen kann man nichts machen; gegen die Zuspätkommer wurden zuerst Droheinträge vorgenommen (kein Erfolg), für die zu spät kommende Unterrichtsstunde eine 6 verteilt (kein Erfolg), beim Direktor melden (kein Erfolg), Zwangshausaufgaben erteilt (kein Erfolg), Nachsitzen (großer Erfolg, jedoch nach Beschwerden an die Schulleitung wurde mir diese Möglichkeit genommen)

- zugehört wird nicht, wobei ich den Kurs wenigstens von einer anfänglichen Schreilautstärke auf Flüsterlautstärke bringen konnte / Gegenmaßnahme: Eine volle Unterrichtsstunde wurde von mir ebenfalls in Brüll-Lautstärke geführt und in späteren Unterrichtsstunden hat sich meine Stimme immer wieder dazu entwickelt, wenn sich ein Lauterwerden der Klasse bemerkbar machte

- selbst einfachster Unterrichtsstoff will nicht verstanden werden / Gegenmaßnahmen:  sich dem Niveau anpassen (kein Erfolg, das Niveau wird nur noch schlechter), gute Unterrichtsmaterialien besorgt (kein Erfolg, wird nicht angenommen), leichte Hausaufgaben mit Lösungshinweise gegeben (kein Erfolg, werden nicht gemacht), Schüler durch Tests oder an die Tafel holen und in Leistungsdruck setzen (kein Erfolg, Nichtskönnen ist „cooler“!)

- Hausaufgaben werden kollektiv nicht gemacht, zu beginn hatten vier Schüler (deutsch!!!) wenigstens die Aufgaben versucht zu erledigen, wurden daraufhin aber von den Mitschülern beim Vortragen oder Abgeben ausgebuht, mit Gegenständen beschmissen und fortlaufend gemobbt / Gegenmaßnahme: Hausaufgaben mit Note bewerten (kein Erfolg); Hausauf-gaben vortragen lassen und öffentlich zur Rede stellen (kein Erfolg), Verweis zum Direktor (kein Erfolg)

- Mobbing der deutschen Schüler / Gegenmaßnahme: sofort eingeschritten und die Täter zurechtgewiesen (kein Erfolg, Deutsche Schüler haben sich seit diesem Vorkommnis nicht mehr am Unterricht beteiligt und sich duckmäuserisch verhalten, sich immer wieder mit Gegenständen beschmeißen lassen und seither nichts gelernt, wobei ich aufgrund ihrer versuchten Motivation zu Beginn auf Interesse oder zumindest Pflichtbewusstsein schließen muss)

- es wird untereinander nicht in Deutsch gesprochen / Gegenmaßnahme: Zur Rede stellen, auf Diskussion einlassen und zurechtweisen (kein Erfolg, Zitat: „Warum söllen wir hier Deutsch schpreschen? Wir schpreschen doch hier eh‘ alle Türkisch und in 50 Jahren wird eh‘ keiner von eusch deutschen Schweinefressern Deutsch schpreschen und ihr müsst unsere Schprache lernen“).

- ich selber wurde in ausländischen Sprachen beschimpft, beleidigt und/oder bewitzelt / Gegenmaßnahme: Zurechtweisen (kein Erfolg, mir wird hämisch ins Gesicht gelacht und behauptet, man hätte mir nur „Komplimente“ gemacht…)

- Schlägerei im Unterricht, vier Ausländer gehen auf deutschen Mitschüler los, bedrohen diesen und einer verpasst ihm eine Kopfnuss / Gegenmaßnahme: körperlicher Eingriff meinerseits, Arm umgedreht, auf dem Boden Bewegungsunfähig gemacht, dabei den anderen drei Tätern brüllend klargemacht, dass keiner es wagen solle, einen Schritt auf mich zu machen, Handy von einer Mitschülerin geben lassen und Polizei gerufen. Schüler wurden beim Eintreffen der Ordnungskräfte zum Direktor geführt. Mir wurde jetzt mit Anzeige seitens der Schüler gedroht und nur durch die Nachsicht und Mediation meines Schulleiters habe ich meinen Weiterverbleib im Referendariat sichern können. Die gewalttätigen Schüler müssen aber bis Halbjahresende im Kurs verweilen und der Fall wird vorerst ad acta gelegt.

- fortlaufendes Mobbing der deutschen Schüler durch Schmeißen von Gegenständen, Be-spucken und üblichen deutschfeindlichen verbalen Entgleisungen / Gegenmaßnahme: alle vier Deutschen Schüler wurden letzte Woche von mir aus der Klasse genommen und ver-weilen derzeit in einem parallel laufenden Kurs eines höheren Jahrgangs (Direktor hat dem zugestimmt)

Berufswahl/Berufswunsch dieser Schüler: Gangster!

[Ende des Zitats]

Anm.:  UND  DAS  ARSCHLOCH  VON  DIREKTOR  SIEHT  ALL  DEM TATENLOS  ZU!!

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