Archiv für August 2010
Vor einem muslimischen Deutschland wird gewarnt
Man mag von dem Mann halten, was man will. Aber Fakt ist, daß er sich trotz
früherer äußerst übler Entgleisungen immer mehr zu einem Politiker entwickelt, der
sich darum bemüht, durch das Dickicht der politischen Korrektheit und der
bewußten Lügen mit dem Schwert der Wahrheit eine Schneise zu schlagen. Die
Rede ist von Thilo Sarrazin, ehemaliger Finanzsenator von Berlin und derzeitiges
Bundesbank-Vorstandsmitglied, dem von der eigenen Partei, der SPD, nicht selten
in letzter Zeit der Ausschluß angedroht wurde.
Dieser Mann wird am 30. August 2010 sein neues Buch auf den Markt bringen,
welches den Titel „Deutschland schafft sich ab. Wie wir unser Land aufs Spiel
setzen.“ trägt. Der Titel macht schon deutlich und gibt eine Vorahnung, daß
Sarrazin nicht in das Horn der Utopisten und Integrations-Eiermaler blasen wird,
sondern daß er ungeschönte Wahrheiten auszusprechen gedenkt. Es ist in unserer
Republik politisch nicht korrekt, die Masseneinwanderung, die gescheiterte
Integration und die schleichende Islamisierung unseres Landes zu kritisieren.
Es ist aber korrekt, kriminellen Ausländern Verständnis entgegenzubringen, es ist korrekt, unser Land kulturell immer mehr zu überfremden, sodaß in einigen Großstädten der BRD die Feststellung nahe liegt, daß es sich dabei nicht mehr um deutsche Städte handelt. Die „Welt“ geht auch darauf ein, daß laut Sarrazin ganze Berufsgruppen wie Integrationsbeauftragte, Islamforscher, Soziologen und viele andere sich der Verharmlosung und Problemleugnung schuldig gemacht haben. Das Ziel der Integration von Millionen kulturfremden Ausländern wurde jahrelang wie eine Monstranz vor sich hergetragen, nun fällt es vielen selbsternannten Gutmenschen schwer, den Realitäten ins Auge zu blicken und das Gesellschaftsexperiment „Integration“ für endgültig gescheitert zu erklären, weil sie schlicht und ergreifend zu teuer und menschlich nicht praktikabel ist. Auch Sarrazin weist auf die Geburtenrate von 1,3 Kindern pro deutsche Frau hin, welche dazu führt, daß wir Deutschen als Volk von Generation zu Generation um ein Drittel schrumpfen. Er meint auch, daß man über Jahrzehnte kein Wort über den dramatischen Geburtenrückgang verlieren durfte, wollte man in politischen Kreisen eine Chance haben. Doch nun, wo die langsam grau werdenden Alt-68er ins rentenfähige Alter gelangen, fehlt es auf einmal an Beitragszahlern. Da haben doch die Alt-68er, die jahrelang alles erdenklich Mögliche unternommen haben, um unser Volk in den Dreck zu ziehen, sich den Ast abgesägt, auf dem sie selber saßen. Sie schimpften so sehr gegen die Nation und gegen unser Volk, sodaß sie in jungen Jahren gar nicht merkten, daß sie selbst Teil dieses Volkes sind und einst auf den sozialen Schutzraum namens Nation angewiesen sein könnten. Nun ergibt sich das Bild, welches die grünen und roten Weltverschlechterer zeitlebens ausgeblendet haben: Ströbele, Roth und die ganzen anderen Multikulti-Konsorten werden im Alter mit ihrem Rollstuhl durch islamische Stadtviertel in Berlin fahren, werden von anatolischen Jugendbanden, deren Herzlichkeit und kulturelle Bereicherungsfähigkeit auch der Bundesintegrationsbeauftragten Maria Böhmer so langsam im Halse stecken bleiben, angespuckt werden und ihre nicht von politischen Pensionen satt gefütterten Gesinnungsgenossen werden sich die Rente mit der Oma von Ali und Mustafa teilen dürfen. Sarrazin meint in einem „Bild“-Interview, daß es nun 40 Jahre zu spät sei, die katastrophale Entwicklung zu registrieren. Er bemerkt auch, daß die sozialen und wirtschaftlichen Belastungen durch die Masseneinwanderung stets Tabu waren. Der Neuköllner Bürgermeister Buschkowsky(ebenfalls SPD) argwöhnt, daß die Fakten, die Sarrazin in seinem Werk anprangert, Kennern der Einwanderungs- Materie längst bekannt seien. Nur muß man sich dann fragen, warum sich bisher kein System-„Politiker“ befleißigt hat, das Thema auf die Agenda zu setzen. Bisher umschiffen nach kurzen Randnotizen ausnahmslos alle Systembonzen dieses Thema, weil sie wissen, daß es die Karrierechancen in dieser Bunten Republik Deutschland(BRD) binnen Minuten von 100 auf 0 fahren kann. Unzählige Beispiele von Jürgen Möllemann bis Eva Hermann belegen, welche Folgen es haben kann, sich mit der Multikulti-Mafia hierzulande anzulegen – entweder der Fallschirm öffnet sich nicht oder man fliegt auf Nimmerwiedersehen aus der Sendung von Jürgen Baptist Kerner und somit aus dem deutschen Fernsehen. Wie eingangs erwähnt, man mag von Sarrazin halten, was man will, aber er ist derzeit der einzige System-Vertreter, der, warum auch immer, den Schneid hat, unbequeme und ungeschminkte Wahrheiten aufzubieten – und das nicht nur als Einstagsfliege wie so viele andere vor ihm. Es wird Zeit, sich des Themas der Masseneinwanderung, des damit im Zusammenhang stehenden Problems des Kollabierens des Sozialsystems und mit dem drohenden Tod unseres Volkes auseinanderzusetzen. Vor Kurzem wurden all jene, die vom drohenden Volkstod sprachen, noch als Verschwörungstheoretiker und Stammtischpropheten herabgewürdigt. Mittlerweile sieht sich selbst die „Bild“-Zeitung genötigt, über diese katastrophale Problematik zu berichten. Die NPD hat dieses Problem schon lange erkannt und ebenso begriffen, daß die BRD der wesentlichsten Aufgabe, die nach unserem Dafürhalten ein Staat zu erfüllen hat, nicht gewachsen ist, nämlich unser Volk zu erhalten. Mit der BRD wird es das deutsche Volk bald schon nicht mehr geben. Es ist Zeit, dafür zu sorgen, daß sich Sarrazins Buchtitel „Deutschland schafft sich ab.“, sprich der Volkstod, nicht schon bald als bittere Realität erweist.
Die Gutmenschen und die Ausländergewalt

Foto picture-alliance/ dpa/dpa Einsatz nach einer Massenschlägerei in Berlin
Da schreibt einmal einer in der deutschen Presse gegen die Vertuschung von Ausländerkriminalität an. Abgesehen davon, dass Matthias Kamann in der Welt nicht auffällt, dass die Medien dabei eine zentrale Rolle spielen, gibt er unfreiwillig den Blick frei auf die grenzenlose Naivität vieler Gutmenschen, denn er scheint selbst zu dieser Sorte zu gehören. “Was zwingt Integrationspolitiker und generell viele Bürger mit wohlwollender Haltung gegenüber Einwanderern dazu, nach Enthüllungen über Schwerstkriminalität unter Migranten zu reden wie verbohrte Reaktionäre und uneinsichtige Beschwichtiger?” “Warum werden, noch bevor der Schrecken betrachtet oder analysiert worden ist, gleich Salven der Relativierung und des Verdachts gegen vermeintliche Ausländerfeinde abgeschossen, wenn nun im Buch der verstorbenen Berliner Richterin Kirsten Heisig die Gewalttaten junger Migranten und die staatsfeindlichen Strategien ihre Familien beschrieben werden?” Die gestellten Fragen sind in Ordnung, die Antworten jedoch katastrophal: Einerseits kommt der Welt-Schreiber zu dem Ergebnis, dass man Ausländern mit Verschweigen, Vertuschen und Beschwichtigen nicht nütze, weil sie selbst die Opfer der Gewalt seien. Denn es seien türkische Mädchen, vietnamesische Viertklässler und italienische Busfahrer-Söhne, die da misshandelt, verprügelt und beraubt würden. Ganz abgesehen von massiven Zweifeln am Wahrheitsgehalt der Behauptung, dass Einheimische praktisch nie die Opfer von Ausländergewalt sein sollen, provoziert das natürlich Gegenfragen: Wenn die Opfer Einheimische wären und wenn man den Ausländern mit der Vertuschung nutzen würde, wär’s dann in Ordnung? Dazu passt dann auch das Allheilmittel, mit dem Herr Kamann gegen Mafia-Clans, Frauenunterdrückung und Schlägerbanden vorzugehen gedenkt: mit der Aufklärung. Man muss den Leuten einfach nur sagen, dass sie Böses tun. Immerhin hat man so, glaubt der Autor, Kinderheime, Kasernen und deutsche Familien von Gewalt und die Kirche vom Missbrauch befreit. Nach diesen positiven Erfahrungen wird so ein libanesisches Drogenkartell mit elfjährigen Dealern sicher keine große Hürde darstellen.
http://www.unzensuriert.at/001653-die-gutmenschen-und-die-ausl-ndergewalt
Wer Verbrechen totschweigt, schadet den Migranten
Viele wohlmeinende Bürger relativieren Schwerstkriminalität vor allem unter Türken und Arabern. Diese Haltung ist verbohrt und gefährlich.

Foto picture-alliance/ dpa/dpa Einsatz nach einer Massenschlägerei in Berlin
Der Integrationsbeauftragte des Berliner Senats, Günter Piening, warnt, die Debatte um Kinderdealer und kriminelle Jugendliche mit Migrationshintergrund undifferenziert zu führen. Bei elfjährigen Heroin-Kurieren und Intensivtätern mit arabischer Herkunft handele es sich nur um „absolute Ausnahmefälle“, die nicht verallgemeinert werden dürften. Das erinnert an Bischöfe, die angesichts der Missbrauchsskandale vor Pauschalkritik warnten und eine Kampagne gegen die Kirche witterten. Man kann auch an ostdeutsche Bürgermeister denken, die Berichte über Rechtsradikalismus für übertrieben halten. Was zwingt Integrationspolitiker und generell viele Bürger mit wohlwollender Haltung gegenüber Einwanderern dazu, nach Enthüllungen über Schwerstkriminalität unter Migranten zu reden wie verbohrte Reaktionäre und uneinsichtige Beschwichtiger? Warum werden, noch bevor der Schrecken betrachtet oder analysiert worden ist, gleich Salven der Relativierung und des Verdachts gegen vermeintliche Ausländerfeinde abgeschossen, wenn nun im Buch der verstorbenen Berliner Richterin Kirsten Heisig die Gewalttaten junger Migranten und die staatsfeindlichen Strategien ihre Familien beschrieben werden? Und warum wurden Kirsten Heisig bei ihrem Einsatz gegen Versäumnisse und Ausflüchte der Justiz, der Jugendämter und des Gesetzgebers immer wieder von „aufgeklärten“ Leuten Steine in den Weg gelegt? Rücksicht auf Migranten kann der Antrieb solcher Verdrängung nicht sein. Denn es sind ja vor allem Migranten selbst, die unter Vergewaltigern, Schlägern und Räubern aus arabischen sowie einigen türkischen und kurdischen Gruppen leiden. Deutsche fallen denen nur selten zum Opfer. Bedroht aber sind türkische Mädchen, die sich mit den Jung-Machos einließen und dann bei Trennungsabsichten schwer misshandelt werden, sind vietnamesische Viertklässler, die von Mitschülern verprügelt, sind italienische Busfahrer-Söhne, denen jedes Handy geraubt wird. Gerade also wer Migranten wohl will – zumal den unterprivilegierten in ärmlichen Stadtteilen –, muss gegen junge Kriminelle aus Migrantenfamilien vorgehen. Denn deren Tun ist exzessive Gewalt gegen Ausländer. Wo das verkannt und die Kritik an Gewaltstrukturen in einzelnen Migrantengruppen unausgesprochen bleiben soll, berührt sich die vermeintliche Ausländerfreundlichkeit mit der Xenophobie. Wie in dieser wird beim Beschwichtigen so getan, als gebe es „die“ Ausländer, wobei sich Xenophobiker und Verdränger nur darin unterscheiden, dass Erstere „den“ Migranten alles Üble zutrauen, Letztere hingegen nichts Übles.
Kritik nur am Ausland?Wie sehr dabei die Zuwanderer entmündigt werden, wie sehr ihnen das Recht auf individuelle Würdigung und Rechtstaatlichkeit abgesprochen wird, zeigt sich beim Blick darauf, wie wir auf Missstände in deren Herkunftsländern reagieren. Lebhaft ermutigen wir Italiener, gegen die Mafia-Clans in ihrem Land vorzugehen, feuern wir Türkinnen an beim Kampf gegen patriarchalische Herrschaft und libanesische Nichtregierungsorganisationen beim Einsatz gegen gewalttätige Drogenkartelle von Jugendlichen. Wenn all das aber nach Deutschland gelangt, wenn sich hier mafiotische Clans, Frauenunterdrückung und Schlägerbanden breitmachen – soll dann die Kritik nicht geübt, soll dann nicht eingeschritten werden? Es scheint, als hätten manche Leute die Globalisierung noch nicht begriffen, als meinten sie, dass Aufklärung und Kritik sich nach Ländergrenzen richten müssten. Jenseits der Grenzen – ja, da dürfen wir anprangern. Aber innerhalb unserer Grenzen, da soll man beschwichtigen. Als sei es für lernwillige türkische Kinder nicht egal, ob sie in ihrem Herkunftsland oder in Deutschland von Intensivtätern bedroht werden.
Dunkle Seiten aufklärenEs hat bis jetzt noch jeder Institution und sozialen Gemeinschaft gut getan, wenn ihre dunklen Seite aufgeklärt und Missstände abgestellt wurden. Kinderheime haben sich nach der Aufdeckung vieler Prügeleien regelrecht verwandelt, Kasernen wurden nach Berichten über Rekrutenmisshandlungen sicherer, deutsche Durchschnittsfamilien nach jahrzehntelangen Diskussionen über Gewalt und Männerherrschaft freundlicher, und in den Kirchen spricht alles dafür, dass die Debatte über Missbrauch nun ähnlich hilfreich ist. Immer zwar gab es Leute, die das Gegenteil behaupteten, die von Diffamierung und Beschädigung der Institutionen oder Gruppen sprachen. Doch eingetreten ist stets das Gegenteil, es wurde besser. Warum sollten wir diese segensreiche Wirkung der Aufklärung den Migranten vorenthalten?
http://www.welt.de/debatte/kommentare/article8652673/Wer-Verbrechentotschweigt-
schadet-den-Migranten.html
Mord in Marburg – Samuel ist tot
Marburger, der Mitte August von mehreren Tätern vor einer Gaststätte zusammengetreten wurde, ist am vergangenen Wochenende seinen schweren Verletzungen erlegen. Zwei Täter wurden gefasst, Einzelheiten zu Identität und Herkunft werden verheimlicht. Nach Angaben aus dem Umfeld des Opfers gegenüber PI sollen die Täter aber aus dem seit langem berüchtigten Marburger Waldtal stammen und der Gruppe der Sinti zugehören. Über die Tat selber berichtete die Oberhessische Presse: Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei gerieten drei bis vier Männer am Samstag gegen 4.30 Uhr in einer Kneipe am Wehrdaer Weg in Streit. Ein Türsteher warf sie aus der Gaststätte. Vor der Gaststätte prügelten die Täter auf ihr Opfer ein und traten dem am Boden liegenden mehrfach gegen den Kopf. Das Opfer wurde mit schwersten Kopf- und Hirnverletzungen ins Uniklinikum eingeliefert. Die Polizei erfuhr erst am Samstagvormittag durch die Mutter des Opfers von der Schlägerei. Die Ermittlungen dauern an. Die Kommentarfunktion zum Artikel wurde von der Redaktion aufgrund “hasserfüllter Unterstellungen” abgeschaltet. Aufgabe der Presse wäre es allerdings gewesen, so umfassend zu informieren, dass Unterstellungen und Spekulationen garnicht erst entstehen. Eine Woche später die kleine Meldung vom Tod des Opfers: Der Mann, der bei einer Schlägerei vor einer Kneipe im Wehrdaer Weg am 14. August schwer verletzt worden war, ist nach OP-Informationen am Sonntag seinen Verletzungen erlegen. Der 25-Jährige war in den frühen Morgenstunden von zwei weiteren Männern zusammengeschlagen worden und hatte schwerste Hirnverletzungen davongetragen. Dieses Mal wurde die Komentarfunktion vorsorglich garnicht erst aktiviert. Das Marburger Waldtal ist schon seit Jahrzehnten als sozialer Brennpunkt bekannt. Früher waren es hauptsächlich Sinti, die hier lebten und immer wieder durch Aggressionen gegenüber der deutschen Bevölkerung auffielen. Anstatt der gesetzlichen Autorität nachhaltig Geltung zu verschaffen wurde jahrzehntelang sozialpädagogische Quacksalberei betrieben und das Verbrecherviertel zusätzlich multikriminell überprägt, was der Gewalt weiteren Auftrieb gegeben hat. Bei Youtube feiern sich die Bewohner mit dem szenetypischen Rap-Gesängen:
http://anonymouse.org/cgi-bin/anon-www_de.cgi/http://www.pinews. net/2010/08/mord-in-marburg/
62-Jähriger erstochen – Mutmaßlicher Täter in Wißmar gefasst
Wettenberg-Wißmar (go). Die Nachbarn stehen geschockt beisammen, können es nicht fassen. “Heute Morgen habe ich ihn noch auf dem Dach gesehen. Er hat die Antenne runtergeholt. Er war ein lieber Kerl. Der hat keinem was getan”, sagt einen von ihnen: Ein 62-jähriger Wißmarer ist am Dienstagmittag im Hof seines Elternhauses erstochen worden. Die Polizei fasste den mutmaßlichen Täter bereits wenige Minuten nach der Tat.
Wie Polizei-Pressesprecherin Cornelia Braun vor Ort schilderte, hatte ein Zeuge die
Tat gegen 13.50 Uhr gemeldet. Als die Polizei wenig später am Tatort in der
Pestalozzistraße eintraf, lag das Opfer sterbend in einer Blutlache auf dem Hof.
Nachbarn hatten gesehen, dass der mutmaßliche Täter in Richtung
Holztechnikmuseum geflüchtet sei. Im Rahmen der Fahndung wurde er um 14.04
Uhr gefasst. Er sei blutverschmiert gewesen.
Laut Braun ist der vermutliche Täter ein 39-Jähriger aus Surinam, der in Gießen lebt. “Er ist wegen Einbrüchen und Gewaltdelikten polizeilich gut bekannt. Er wurde im Januar aus dem Gefängnis entlassen. Das Messer hatte er bei sich”, so die Polizeisprecherin.
Das spätere Opfer sei von Nachbarn darüber informiert worden, “dass
irgendjemand ums Haus schleicht”, sagte die Cornelia Braun. Wenig später sei der
62-Jährige, der im Wißmarer Gewerbegebiet eine Klempnerei und Kanalreinigung
betrieb und dort seit mehreren Jahren wohnte, mit seinem Wagen vorgefahren.
Vermutlich sei dann alles “sehr schnell gegangen. Die Autoschlüssel steckten noch
im Zündschloss. Das Opfer ist zwei, drei Schritte auf den Hof gegangen und wurde
dann vermutlich gleich niedergestochen”, so Braun. Eine Auseinandersetzung
hatten Zeugen nicht bemerkt.
Das Haus des Getöteten Handwerkers stehe leer, berichteten Anwohner. Er habe es
mit seinem Sohn, der dort einziehen wolle, hergerichtete. Eine andere Nachbarin
berichtete, dass ihr Mann den mutmaßlichen Täter schon länger in der
Pestalozzistraße gesehen habe. “Er ging da immer auf und ab. Der hat wohl
abgewartet, bis niemand mehr da ist”, mutmaßte sie. Der Getötete habe am
Vormittag zusammen mit seinem Sohn in dem Haus gearbeitet. Gemeinsam seien
sie dann zur Mittagspause weggefahren.
http://www.wnz.de/lokales/region_giessen/wettenberg/215535_62- Jaehriger_erstochen.html
Thilo Sarrazin: Jeder Schüler sollte eine Uniform tragen!
Quelle: ddp
• Schuluniformen sollten obligatorisch sein.
• Ein Kind, das geistig gesund ist, muss unter allen Umständen bis Ende des zweiten Schuljahrs fließend lesen können, es sollte bis Ende des vierten Schuljahrs eine einwandfreie Rechtschreibung sowie die vier Grundrechenarten beherrschen. Damit verglichen ist es völlig gleichgültig, ob es ein paar Brocken Englisch kann oder nicht.
• Zumindest für die größeren Kinder muss die Ganztagsschule so aufgebaut sein, dass sie zu Hause neben dem Wochenende nur den Feierabend verbringen. Das ist die beste Methode, jenes Übermaß an Medienkonsum zu begrenzen, das für zusätzliche Benachteiligungen der Kinder aus bildungsfernen Schichten sorgt.
• Die Eltern werden für jede unentschuldigte Fehlzeit mit empfindlichen Geldbußen belegt. Diese werden mit den Transferzahlungen auch dann verrechnet, wenn dadurch das sozioökonomische Existenzminimum unterschritten wird.
Gabriel legt Sarrazin SPD-Austritt nahe
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,713605,00.html
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Alliierte Pläne zur Ausrottung des deutschen Volkes
»Was sollen wir mit Deutschland machen?« · Maßnahmen zur Vernichtung des Herzens Europas
Von Dr. Claus Nordbruch, ergänzt und kommentiert
Vorwort und Kommentar: Diese Pläne, ausschliesslich das deutsche Volk (sprich Amalek) auszurotten, sind aber 2010 nicht mehr aktuell. Obwohl finanziell ausgeblutet, kann man dennoch noch einige Blutstopfen herauspressen. Daher werden sie noch gebraucht. Vor allem die tausend Gedenkstätten der eigenen Schuld, egal wie verlogen oder verfälscht, müssen weiterhin gepflegt werden. Auch die nach wie vor vorangetriebene Umvolkung und Umerziehung ist noch nicht zufriedenstellend gelöst.
Es geht also nicht mehr um die Vernichtung des Deutschen in Europa an sich (das steht, an ohnehin kurz vor dem Ziel) sondern vor allem um die Beherrschung der ganzen Welt. Eine neue Weltordnung, in der aber 96% der Menschheit vernichtet werden müssen. Dieser Plan ist sogar in Stein gehauen und für jeden sichtbar. Sollte sich die Folgen des Öl-Holocausts (das Tor zur Hölle) eines Tages weltweit ausbreiten und für Mißernten, Hungersnöte, Aufstände, Mord und Totschlag sorgen, so werden tatsächlich nur wenige Auserwählte an einem sicheren Ort überleben können. Darunter mit Sicherheit ein Grossteil der Bilderberger-Gruppe, CFR, Trilateralen, Bohemians, Bill Gates, zahlreiche Satanisten, sowie der Rothschild und Rockefeller Clan. Einige auserwählte Sklaven werden aber auch dabei sein müssen, denn diese Gruppe will gefüttert, versorgt und betreut werden.
Um diese hochgesteckten Ziele zu erreichen wird erbarmungslos (Kollateralschäden) jedes Mittel angewendet: Künstliche Naturkatastrophen, Seuchen, Terrorakte, Aufhetzung der Völker und Religionen, Pandemien, künstliche Nahrungsmittel-Verknappung durch neue Pilze, Ablenkung und Volksverblödung durch Brot- und Spiele, Meinungsdiktatur und totale Überwachung der Menschheit, neuartige Waffen (tödliche Drohnen) usw. usw. Nachzulesen sind alle diese Zukunftspläne – wortwörtlich – in den angeblich gefälschten Protokollen der Weisen von Zion aus dem Jahre 1895. Erreicht werden soll die Weltherrschaft, die neue Weltordnung, wenn es sein muss sogar mit Hilfe von „Injektionen und Seuchen“ (also die berühmten Massenimpfungen gegen Pandemien) Logisch, dass diese Aufdeckungs-Schriften der Wahrheit in vielen Ländern verboten und Zensiert wurden.
Einen kurzen Blick in diese Zukunft gewährt uns der sogenannte Coudenhove-Kalergi Plan. Seine Idealvorstellung ist ein weltweites bunt gemischtes, leicht zu kontrollierendes, dummes, ehrloses, charakterloses, moralloses weiß-gelb-braun-schwarzes Völkergemisch welches von der Edelrasse der Juden regiert werden soll. Wie weit sind wir heute von diesem Plan entfernt? Es geht doch nur mehr darin, den größten Teil dieses wertlosen Völkergemisches zu vernichten. Und für die Veröffentlichung dieses Planes steht am 20. Juli 2010 ein Mann in Wien vor Gericht, den man mit Sicherheit wegen NS-Wiederbetätigung verurteilen wird müssen. Die jüdischen Machthaber dieses Planes dulden keine Kritik und keine Aufdeckung ihrer Pläne und Absichten.. Und sie vergessen auch nie und verzeihen auch niemals.
Ohne jeden Zweifel hat weder der Erste- noch der Zweite Weltkrieg das endgültige geplante Ziel jener Mächte erreicht die schon seit Jahrhunderten die Vernichtung des deutschen Volkes auf ihre Fahnen geschrieben hatten. Und ohne jeden Zweifel gehörte ein Grossteil dieser Volksvernichter der jüdischen Ethnik an. Von einem gemeinsamen Volk der Juden kann man in diesem Fall aber auch nicht reden, denn zu unterschiedlich sind die Beweggründe wie z.B. Macht, Geld, wirtschaftliche Vernichtung und höchst dubiose religiöse Motive. Nicht wenige Rabbiner und viele religiöse Zionisten-Fanatiker nehmen immer wieder Bezug auf das Alte Testament und die Thora wo das deutsche Volk als die ultimativen Todfeinde der Juden – Amalekiter – beschrieben wird. Und die gilt es auszurotten vom Antlitz der Erde und deren Erinnerung daran, auf ewige Zeiten auszulöschen. Nachdem aber zwei Weltkriege und zahlreiche andere Kriege und Revolutionen, die ohne jeden Zweifel von genau jenen Kräften inszeniert und finanziert wurden (Rothschild) noch nicht zum erklärten Ziel geführt hatten, werden diese Kriege nun mit anderen Mitteln (wirtschaftliche, finanzielle und die fortschreitende Umvolkung) fortgeführt. Nicht erwähnt wurden in der nachfolgenden Geschichtsaufklärung die Tatsache, dass jüdisch-zionistische Gruppen nach Ende des Zeiten Weltkrieges eine Trinkwasservergiftung des deutschen Restvolkes geplant hatte, sowie eine generelle Sterilisierung aller überlebenden deutschen Männer. Und dieser Ausrottungsplan betrifft leider nicht nur Europa, sondern die ganze Welt, wenn man bedenkt die verstärkt eingesetzten technisch-chemischen Möglichkeiten von Pandemien, Impfungen, Chemtrails, durch Haarp initiierte Naturkatstrophen, künstliche Seuchen und DNA zerstörende Umwelteinflüsse wie Elektrosmog und Handystrahlung. Offenbar ist für einige Auserwählte die ganze Welt zu „Amalek“ geworden.
Und um dieses angestrebte Ziel zu erreichen ist es logisch, eine Vernichtungswaffe zu verwenden die weltweit wirksam sein wird. Eine neuartige Pandemie oder/und das für Menschen, Tiere und Pflanzen (Nahrungsmittel vernichtende) tödliche Dispergiermittel Corexit von BP. Auch eine neue Variante des Schweinegrippe- oder BSE Virus wäre möglich oder ein, außer Rand und Band geratener, bisher unsichtbar gebliebener HIV-Virus. Nicht zu vergessen, in den GEN-Labors gewissenloser Wissenschaftlern lässt sich 2010 praktisch jeder beliebige Virus genetisch künstlich herstellen oder verändern.
Sicher ist es nur Zufall dass kein anderes, unschädlicheres, Dispergiermittel zur Bekämpfung der Ölverseuchung als Corexit verwendet werden darf. Die Herstellerfirma von Corexit gehört der Goldman Sachs Bank und damit dem Rothschild Clan.
Dies alles erinnert uns an die Anfänge der Computerviren, wo Antivirenhersteller nicht nur effektive Antiviren-Software anbieten konnten, sondern immer wieder selbst für Virennachwuchs sorgten. In den begründeten Verdacht dieser Praxis, Viren in Osteuropa produzieren zu lassen, gerieten u.a. auch israelische Antivirenhersteller und in Amerika McAfee.
Zum Hauptthema: Alliierte Pläne zur Ausrottung des deutschen Volkes
Von Dr. Claus Nordbruch
Lange vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges, und erst recht lange bevor der Ausgang dieses europäischen Brudermordes absehbar war, hatten die späteren Sieger und ihre Komparsen bereits Pläne für eine künftige Behandlung Deutschlands entworfen, die allesamt Verstöße gegen geltendes Völkerrecht beinhalteten. Neben der beabsichtigten Entmilitarisierung und Entnazifizierung waren vor allem Pläne zur Vernichtung bzw. Austreibung der Deutschen aus vielen angestammten Gebieten vorgesehen. So wurde beispielsweise die Austreibung der Sudetendeutschen schon im Dezember 1938, also noch fast ein Jahr vor dem offiziellen Ausbruch des Krieges, durch den späteren tschechischen Präsidenten Eduard Benesch propagiert. Ohne daß er dabei jedoch die Vorreiterrolle gespielt hätte. Der Deutschenhaß der Tschechen war viel älter. Bereits während des Prager Panslawistenkongresses im Jahre 1848 wurde eine Entschließung gefaßt, nicht nur alle Sudeten-, sondern auch alle Ostdeutschen östlich der Isthmuslinie Triest-Stettin zu vertreiben. Im Sommer 1917 übergaben Benesch und der spätere Ministerpräsident Kramář den Alliierten ein Memorandum, in dem sie die Zerstückelung Deutschlands und die Einverleibung großer Gebiete des Deutschen Reiches und Österreich-Ungarns in die zu schaffende tschechoslowakische Republik forderten. Nach Unterzeichnung des Versailler Diktats standen tschechisch-nationalistische bzw. panslawistische Äußerungen und Forderungen auf der Tagesordnung der Politik, auf die hier nicht näher eingegangen werden kann.[1] Sie alle hatten aber mehr oder weniger fanatisch die Vertreibung der Sudetendeutschen zur Absicht.
Dies waren mitnichten lediglich die fragwürdigen Gedanken einzelner chauvinistischer, panslawistischer oder kommunistischer Politiker. Es handelte sich bei diesen völkerrechtswidrigen Vorhaben um die offiziellen Standpunkte der Staatsführung: Den Beitritt zur Atlantik-Charta versah die Tschechoslowakei sogar ausdrücklich mit dem Vorbehalt, daß mit der Unterzeichnung des Dokuments die Austreibung der Deutschen nicht gehindert werden dürfe. Bereits im September 1942 erhielt Benesch, pikanterweise Vorsitzender seiner national-sozialistischen Partei, die sich nach dem Krieg in »volkssozialistisch« umbenannte, von der englischen Regierung gewissermaßen Schützenhilfe. London ließ mitteilen, daß man gegen die Ausweisung der Sudetendeutschen, einer Bevölkerungsgruppe, die in der Tschechoslowakei ebensolange ansässig war wie die Tschechen und Slowaken, nichts einzuwenden habe. Im Mai 1943 erhielt Benesch eine entsprechende Zusage von Roosevelt und im Juni 1943 dann auch von dem sowjetischen Botschafter in Frankreich, Bogomolow. Tatsächlich hatten die Tschechen im allgemeinen und Benesch im besonderen nie ernsthaft beabsichtigt, das Ziel einer entgermanisierten Tschechei auf dem Wege einer internationalen Aufsicht oder gar nach humanen Kriterien zu erreichen. Im Juli 1944 kursierte im tschechischen Widerstand eine von höchster Stelle herausgegebene Anweisung:[2]
»Wir rechnen also mit der Möglichkeit der Durchführung eines Transfers unserer deutschen Bevölkerung. Es kann jedoch heute noch nicht definitiv gesagt werden, daß sämtliche drei Millionen Deutsche auf der Grundlage irgendeiner internationalen Regelung transferiert werden können. [...] Es ist notwendig, daß wir in den ersten Tagen nach der Befreiung vieles selbst erledigen, daß möglichst viele schuldige Nazisten vor uns fliehen, aus Angst vor einer Bürgerrevolte gegen sie in den ersten Tagen der Revolution, und daß möglichst viele derjenigen, die als Nazisten sich wehren und Widerstand leisten, in der Revolution erschlagen werden.«
Nach der militärischen Kapitulation mußten die Tschechen nicht mehr konspirativ agieren und bekannten sich denn auch öffentlich zu ihren blutigen Absichten. Am 31. Mai 1945 stellte die tschechische national-sozialistische Zeitung Slovo národa lapidar fest:[3]
»Es wird nicht geduldet, daß sich Bürger deutscher Volkszugehörigkeit frei unter der tschechischen Bevölkerung herumtreiben.«
Mit dieser bezeichnenden Ankündigung wollen wir zusammenfassen, daß es erwiesen ist, daß die tschechoslowakische Exilregierung unter Benesch eindeutig auf eine ethnische Säuberung in einer wiederherzustellenden tschechoslowakischen Republik hingearbeitet und diese, wie im folgenden zu zeigen sein wird, auf menschenverachtende Weise und entgegen jeglichen Völkerrechts auch durchgeführt hat.
Auch in Polen träumte man von expansionistischen Raubzügen und schwärmte von polnischen Grenzen bis nach Stettin, ja selbst bis Berlin – und dies lange vor dem 1. September 1939: im offiziellen Programm des polnischen Westmarkenverbandes hieß es:
»Die natürliche Grenze Polens ist im Westen die Oder.«
Auf einem Flugblatt des Vorbereitungsausschusses zur Grunwald-Feier zum Gedenken an die Schlacht von Tannenberg 1410 wurde angekündigt:
»Wir werden zurücknehmen, was uns der Deutsche weggenommen hat an der Elbe, Oder und Weichsel!«
Als Vorsitzender der Großpolnischen Landwirtschaftsvereine sagte Stanisław Mikołajczyk am 21. Juni 1939:
»Man muß sich darüber Rechenschaft geben, daß Polen solange keinen Frieden kennen wird, solange es sich nicht auf die Oder stützen kann.«
Am 7. August 1939 äußerte sich die Thorner Słowo Pomorskie über die Deutschen:
»Deshalb sagen wir Polen heute ganz deutlich: Geht dahin zurück, woher Ihr gekommen seid. Auf Schubkarren, die von Hunden gezogen wurden, kamt Ihr angekarrt. Ihr brachtet nur ein schlechtes Unterbett mit. Mit einem solchen könnt Ihr wieder losziehen.«
Die Wochenschrift Naród w walce forderte am 20. Juli 1939, Danzig müsse »polnisch bleiben« und Deutschland gezwungen werden, den ostpreußischen Raum ohne Bevölkerung an Polen abzutreten.[4]
Ähnlich wie die Tschechoslowakei erhielt auch Polen während des Krieges vor allem aus London Rückendeckung. Der Besetzung Ostdeutschlands durch die Polen und eine damit verbundene Massenvertreibung der Deutschen sah Churchill gelassen entgegen. Zwar gestand er ein, daß es in Britannien viele Menschen gebe, die einer Ausweisung entgegenstünden, ihn persönlich diese aber nicht beunruhigen würde.[5] Im Gegenteil.
Bereits am 15. Dezember 1944 meinte der britische Premierminister im Unterhaus: Die vollständige Austreibung der Deutschen aus dem von Polen neu zu erwerbenden Gebiet im Westen und Norden sei die Methode, die,[6]
»soweit wir sehen können, am meisten befriedigt und am dauerhaftesten sein wird. Es wird keine Vermischung der Völker geben, aus der endlose Schwierigkeiten entstehen, wie es bei Elsaß-Lothringen der Fall gewesen ist. Es wird reiner Tisch gemacht werden. Ich erschrecke nicht vor dem Gedanken, Bevölkerungen umzusiedeln, erschrecke nicht einmal bei diesen großen Umsiedlungen, die unter neuzeitlichen Bedingungen eher möglich sind, als sie es je zuvor waren.«
Seiner Meinung nach könnten sechs Millionen Deutsche “bewältigt” werden. Diese Zukunftsvisionen waren mitnichten Propagandageschwätz, sondern stellten die tatsächliche Meinung des britischen Premiers dar. Auf der 4. Sitzung der Konferenz in Jalta bekräftigte Churchill nochmals seine menschenverachtende Auffassung:[7]
»In der Frage der Verschiebung der polnischen Grenze nach Westen möchte die britische Regierung folgenden Vorbehalt machen: Polen müsse das Recht erhalten, sich das Gebiet zu nehmen, das es nehmen wolle und das es verwalten könne. Es wäre aber kaum zweckmäßig, wenn die polnische Gans derart mit deutschem Futter gestopft würde, daß sie an Verdauungsstörungen stirbt.«
Zwei Sätze weiter erklärte er Stalin, daß er nicht vorschlage, »mit der Vernichtung der Deutschen aufzuhören.«
Es ist vielleicht noch nicht ganz in Vergessenheit geraten, daß Churchill, der mehr als vier Jahrzehnte seines Lebens u.a. damit verbracht hatte, Kriege gegen Deutschland vorzubereiten bzw. zu führen, in der BRD als “großer Europäer” gefeiert wurde und wird. Im Mai 1956 wurde ihm in Aachen für »seine Verdienste um die Einigung Europas« der Karlspreis verliehen. Selbst nach Jahrzehnten seines Ablebens scheint man in leitenden Positionen der BRD immer noch nichts hinzugelernt zu haben: Im März 1999 brillierte Bundesverteidigungsminister Rudolf Scharping, der sich während des Angriffskrieges der NATO gegen Serbien 1999 zweifelhaften Ruhm erworben hatte, mit dem Vorschlag, Bundeswehrkasernen mit Namen von Wehrmachtsangehörigen, wie z.B. Feldmarschall Erwin-Rommel-Kaserne, umzutaufen, und beispielsweise nach Winston Churchill zu benennen.
Zurück zur Frage, was “man” mit Deutschland machen solle: Nach der Konferenz in Casablanca vom 14. bis 25. Januar 1943 wartete US-Präsident Roosevelt mit einer Sensation auf:
»Ich und der Premierminister Churchill werden uns nur mit einer bedingungslosen Kapitulation Deutschlands, Italiens und Japans zufrieden geben.«
Dieses kurzsichtige Bekenntnis sollte wesentlich zur Verlängerung des Krieges beitragen, da mit ihr die Möglichkeit für einen Verhandlungsfrieden zunichte gemacht worden war. Mit dieser »Erklärung des totalen Krieges bis zum totalen Sieg« waren alle bis dahin noch offen stehenden Brücken abgebrochen. Der Reichsregierung war spätestens zu diesem Zeitpunkt klar, daß nun alle diplomatischen Möglichkeiten für Friedensverhandlungen zunichte gemacht worden waren. Deutschland stand mit dem Rücken zur Wand. Gab es eine andere Möglichkeit, als nach dem Motto “Sieg oder Tod!” bis zum bitteren Ende weiter zu kämpfen und alle militärischen Wege für einen endlichen Sieg auszuschöpfen? Und so unmöglich war ein deutscher Sieg gar nicht.
Der ungeheure Vorsprung der deutschen Wissenschaft, vor allem auf dem Gebiet der Wehrtechnik, ist beispielsweise daraus ersichtlich, daß das Oberkommando des Heeres bereits am 15. Oktober 1942 an eine Deckadresse, hinter der sich die deutsche Atomforschung verbarg, den Prüfungsauftrag gegeben hatte, ob sich Atomzerfall und Kettenreaktion zum Raketenantrieb eignen. Das war offenbar der Fall: Gegen Ende des militärischen Schlagabtauschs bereiteten die Deutschen – um nur zwei der vorliegenden “Wunderwaffen” namentlich zu nennen – ihre gigantische A4-Rakete für die Produktion vor. Diese war 14 Meter hoch, wog knapp 11 Tonnen und hatte eine Reichweite von 370 Kilometern, wobei sie sich 100 Kilometer über den Erdboden erhob und eine Höchstgeschwindigkeit von 5.400 km/h erreichte. Ihr Geheimnis bestand in einem Raketenmotor, der mit Alkohol und flüssigem Hydrazin betrieben wurde. Da diese radar- bzw. selbstgelenkte Rakete etwa fünfmal schneller flog als der Schall, konnte sie vor ihrem Einschlag nicht gehört und damals auch nicht geortet werden.
Eine weitere in Vorbereitung befindliche Rakete war die A9, die etwa 13 Tonnen wog, mit Flügeln bestückt war, eine Reichweite von etwa 5.000 Kilometer hatte und die unglaubliche Höchstgeschwindigkeit von 9.400 km/h erreichen konnte. Der Erkenntnis des Angehörigen des US-Führungsstabes in den besetzten Gebieten, Oberst D. L. Putt, zufolge, der die Ermittlungen über den Stand der deutschen Atomrüstung leitete, würde es nur noch wenige Wochen gedauert haben, »und die Deutschen hätten über die Anwendung der mit Atombomben bestückten V2 die kriegsentscheidende Waffe besessen.«[8] Angesichts der unermeßlichen Erfindungen und Patente, die die Alliierten unmittelbar nach Eintritt des Waffenstillstandes im Reich suchten, fanden und beschlagnahmten – hierüber in einem gesonderten Kapitel später mehr – bekannte der Stellvertretende Kommandierende General des US-Luftwaffengeheimdienstes vor der Gesellschaft der Aeronautischen Ingenieure:
»Die Deutschen bereiteten Raketen-Überraschungen für die ganze Welt im allgemeinen und für England im besonderen vor, die, das ist höchstwahrscheinlich, den Lauf des Krieges gewandelt haben würden, wenn die Invasion für die kurze Zeit von einem halben Jahr verzögert worden wäre.«
Auch der britische Geheimdienst kam beispielsweise bezüglich der rasanten Entwicklung der deutschen Düsenflugzeuge Me 262 zu dem Schluß, wenn Deutschland nicht bis Juli 1945 geschlagen würde, habe es bei gutem Flugwetter die Überlegenheit in der Luft über Deutschland und über den Armeen.[9]
Die ungeheure Motivation der Deutschen, für den Endsieg zu kämpfen, fand nicht zuletzt ihre Triebkraft in immer wiederkehrenden Androhungen der Alliierten, wie sie im Falle eines Sieges mit Deutschland und dem deutschen Volk umzuspringen gedächten. Am 23. Februar 1944 bestätigte der britische Außenminister Eden während einer Debatte im Unterhaus,
»daß Deutschland nicht den rechtlichen Anspruch werde erheben können, aus der Atlantik-Charta in einer Weise Vorteile zu ziehen, daß die siegreichen Mächte daran gehindert würden, territoriale Berichtigungen auf seine Kosten vorzunehmen.«
Deutschland, so Eden, könne noch nicht einmal den rechtlichen Anspruch erheben, daß überhaupt irgendein Teil der Charta »auf Deutschland anzuwenden wäre.«[10] Am 22. April 1944 bekräftigte Churchill dieses fragwürdige Vorhaben:[11]
»Kein Vertrag und keine Verpflichtung wird die Alliierten im Moment der deutschen Kapitulation binden. So kommt es beispielsweise nicht in Frage, die Atlantik-Charta auf Deutschland im Sinne einer Rechtsgrundlage anzuwenden, oder territoriale Veränderungen und Grenzberichtigungen bei feindlichen Ländern auszuschließen. Wir werden keinerlei Argumente gelten lassen. – Bedingungslose Kapitulation bedeutet, daß die Sieger freie Hand haben.«
Es zeugt von einer schier unfaßbaren Groteske und einer unbeschreiblichen Selbstüberheblichkeit, daß die Alliierten, allen voran die USA und Britannien, vorgaben, ausgerechnet für Menschenrechte und Gerechtigkeit in den Krieg gegen Deutschland zu ziehen. Die Kräfte für die Errichtung der Einen Welt zeichneten sich bereits damals deutlich ab. Am 14. Juni 1942 betete (!) Roosevelt über den Rundfunk:[12]
»Gott der Freien, wir geloben heute unser Herz und unser Leben der Sache der gesamten Freien Menschheit. Unsere Erde ist nur ein kleiner Stern im großen Universum. Aber wir können, so wir wollen, aus ihr einen Planeten machen, der unbelästigt ist vom Kriege, verschont ist von Hunger und Furcht, ungespalten ist durch die sinnlosen Unterscheidungen von Rasse, Hautfarbe und Theorie. Der Geist des Menschen ist erwacht, und die Seele des Menschen ist vorangeschritten. Gib uns das Geschick und den Mut, die Welt von der Unterdrückung und der alten gemeinen Lehre, daß die Starken die Schwachen aufessen müssen, weil sie stark sind, zu säubern. Schenke uns einen gemeinsamen Glauben, daß der Mensch Brot und Frieden, Gerechtigkeit und Rechtschaffenheit, Freiheit und Sicherheit, Gelegenheit und die gleiche Chance, sein Bestes zu tun, nicht nur in unserem Land, sondern in der ganzen Welt, kennenlernen wird. Und in diesem Glauben laßt uns marschieren, auf die saubere Welt zu, die unsere Hände schaffen können. Amen.«
Diese zu erstrebende Sauberkeit, so erklärte der Gutmensch Roosevelt nach der Konferenz von Teheran, sollte gekennzeichnet sein durch Beseitigung von Tyrannei, Sklaverei, Unterdrückung und Intoleranz. Ganz im Sinne der Globalisten der neunziger Jahre schwebte ihm eine “Weltfamilie demokratischer Staaten” vor.
In Abs. 2 der Atlantik-Charta vom 12. August 1941 heißt es, daß die Unterzeichner keine territorialen Veränderungen anstrebten, »die nicht mit dem frei zum Ausdruck gebrachten Wunsch der betreffenden Völker übereinstimmen.« Von dieser Neuauflage der Wilsonschen Interpretation des Selbstbestimungsrechtes der Völker waren die Deutschen ausdrücklich ausgeschlossen. Was es mit den amerikanischen Versprechungen bezüglich Gewährleistung des Selbstbestimmungsrechts der Völker auf sich hat, hatten die Europäer – allen voran die deutsche Nation – bereits nach Ende des ersten Weltkriegs erfahren dürfen. Wir erinnern uns: Damals wurden unter Mißachtung des Völkerrechts große Teile des Deutschen Reiches zugunsten anderer Staaten abgetrennt. Was damals den Bruch jeglicher Rechtsmoral ferner unterstrich, war die Tatsache, daß deutsche Gebiete sogar nach vorherigen Volksabstimmungen, die ausnahmslos zugunsten Deutschlands ausgefallen waren, abgetrennt und fremden Staaten zugesprochen wurden.
Vom 28. November bis 1. Dezember 1943 trafen sich die “Großen Drei” zu einem Gipfeltreffen in der Botschaft der UdSSR in Teheran, um ihre Vorstellungen über die Behandlung des Deutschen Reiches nach einem Siege gemeinsam abzustimmen. Für unsere Untersuchung ist das schicksalhafte Engagement Churchills von Bedeutung, da er es war, der zuerst eine Revision der Grenzen zugunsten Polens ins Gespräch brachte. Seine Regierung sei der Meinung, »daß man Polen zweifelsohne auf Kosten Deutschlands zufriedenstellen muß.«[13] Diese Auffassung wurde von Roosevelt und Stalin geteilt, wobei sich Churchill immer wieder als Vorreiter für die Idee von der Zerstückelung des Reiches hervortat. Vor allem während der 2. Sitzung am 1. Dezember propagierte er die Aufgliederung Deutschlands und plädierte für die Zerschlagung Preußens als der »Wurzel allen Übels« sowie für die Abtrennung Bayerns und anderer Provinzen von Deutschland. Seine Chance witternd, machte Stalin bei dieser Gelegenheit Forderungen der Sowjetunion geltend:[14]
»Die Russen haben keine eisfreien Häfen in der Ostsee. Deshalb brauchen die Russen die eisfreien Häfen Königsberg und Memel und einen entsprechenden Teil Ostpreußens.«
Tatsächlich setzten die Sowjets 1945 die Regierungsbezirke Königsberg und Gumbinnen mit Königsberg (13.200 km²) unter sowjetische Verwaltung und gründeten hier den Bezirk Kaliningrad, wobei das Memelland 1946 der neugegründeten litauischen Sowjetrepublik einverleibt wurde.
Während eines Umtrunks auf dieser Konferenz platzte Stalin ein Trinkspruch heraus, der vor allem von Roosevelt mit herzhaftem Lachen aufgenommen wurde:[15]
»Die Stärke der Deutschen Wehrmacht hängt von 50.000 hohen Offizieren und Wissenschaftlern ab. Ich erhebe mein Glas mit dem Wunsche, sie zu erschießen, sobald wir sie erwischen; alle 50.000.«
Um Mißverständnissen vorzubeugen: Auch die Amerikaner waren Massenerschießungen keineswegs abgeneigt. Im August 1944 meinte General Eisenhower in Washington gegenüber dem britischen Botschafter, sämtliche Offiziere des Oberkommandos der Wehrmacht sowie alle führenden Kräfte der NSDAP ab Bürgermeister und alle Angehörigen der Geheimen Staatspolizei sollten ausgelöscht werden.[16] Hierbei handelte es sich immerhin um eine Größenordnung von etwa 100.000 Menschen.
Mit den aus deutscher Sicht zunehmend negativ verlaufenden Kriegsgeschehnissen nahmen die Absichten der Alliierten über eine künftige Behandlung des “deutschen Problems” sowohl immer dreistere als auch immer konkretere Vorstellungen an. Sie sollten ihren einstweiligen Höhepunkt auf der Konferenz von Jalta erleben. Dieses Gipfeltreffen der “Großen Drei” fand vom 4. bis zum 11. Februar 1945 im ehemaligen Zarenpalais Livadija bei Jalta auf der Krim statt. Hier äußerten sich die Alliierten erstmals ausgiebig über das Wesen einer dem Deutschen Reich aufzuzwingenden bedingungslosen Kapitulation. Alle drei Konferenzteilnehmer waren sich einig, daß nur eine solche Kriegsbeendigung in Frage käme. Lediglich über verschiedene Einzelheiten war man sich noch nicht völlig im klaren, z.B. ob man eine deutsche Regierung im Amt belassen solle, wie die einzelnen Besatzungszonen vergeben werden sollten, oder ob man Restdeutschland in einen nord- und süddeutschen Staat mit Wien als Hauptstadt des letzteren aufteilen wolle. Letztlich sei dies aber alles unmaßgeblich. Churchill erklärte:[17]
»Seiner Meinung nach sei es nicht erforderlich, die Deutschen über die Politik zu informieren, die in Zukunft gegenüber ihrem Land zur Anwendung kommen wird. Man müsse den Deutschen bekanntgeben, sie sollten nach der Kapitulation Deutschlands die weiteren Forderungen der Alliierten abwarten. Die weiteren Forderungen würden den Deutschen im gegenseitigen Einverständnis der Alliierten bekanntgegeben werden.«
Diese Absicht konnte in Bezug auf die Deutschen nur eine Art Blankoscheck bedeuten. Tatsächlich erklärte Churchill:[18]
»Die bedingungslose Kapitulation sei eine Voraussetzung für die Einstellung der Kampfhandlungen. Wer die Bedingungen einer bedingungslosen Kapitulation unterschreibe, ordne sich dem Willen der Sieger unter.«
Als die Rotarmisten 1944/45 nach Ostdeutschland vordrangen, waren sie[19]
»vor allem von offizieller politischer Seite psychologisch auf die Besetzung Deutschlands vorbereitet worden. In unzähligen Frontzeitungsartikeln waren Verhaltensmaßregeln für die Soldaten der Roten Armee festgelegt worden. Des weiteren äußerten sich diesbezüglich auch Propagandisten und Schriftsteller, z.B. Alexej Tolstoj, Michail Alexandrowitsch Scholochow (Die Schule des Hasses), Konstantin Michailowitsch Simonow (Tötet ihn!) und Surkow (Ich hasse!). Am maßgeblichsten wirkten sich jedoch die Flugschriften Ilja Ehrenburgs aus. In seinem Buch Wojna (= Der Krieg), erschienen 1943 im Staatsverlag für schöne Literatur, Moskau, heißt es u.a.: “Die Deutschen sind keine Menschen [...] Wenn du nicht im Laufe eines Tages wenigstens einen Deutschen getötet hast, so ist es für dich ein verlorener Tag gewesen [...]
Wenn du einen Deutschen getötet hast, so töte einen weiteren – für uns gibt es nichts Lustigeres als deutsche Leichen.” Nicht nur von politischer und propagandistischer Seite wurde zu Verbrechen gegen die deutsche Bevölkerung und deutsche Soldaten aufgerufen. Auch von militärischer Seite her war die Einstellung eindeutig: Marschall Tschernjakowski konstatierte anläßlich des Einmarsches in Ostpreußen in seinem Tagesbefehl u.a.: “Gnade gibt es nicht – für niemanden [...] Es ist unnötig, von Soldaten der Roten Armee zu fordern, daß Gnade geübt wird. Sie lodern vor Haß und vor Rachsucht.”[...] Andere Aufrufe forderten ausdrücklich zur Vergewaltigung deutscher Frauen und Mädchen auf. Heinz Nawratil weist darauf hin, daß auch Alexander I. Solschenizyn in seinem zwischen 1964 bis 1968 verfaßten Roman Archipel Gulag berichte, daß die Rotarmisten nach drei Wochen Krieg in Deutschland Bescheid gewußt hätten: “[...] deutsche Mädchen dürfe man vergewaltigen und danach erschießen, und das gelte fast noch als kriegerische Tat.” Der Schriftsteller, Bürgerrechtler und Freund Heinrich Bölls, Lew Kopelew, habe, so Nawratil, die Worte eines kommunistischen Agitators während des Einfalls in Ostpreußen folgendermaßen geschildert: “[...] was ist zu tun, damit der Soldat Lust zum Kämpfen behält? Erstens: er muß den Feind hassen wie die Pest, muß ihn mit Stumpf und Stiel vernichten wollen [...] zweitens [...] er kommt nach Deutschland und alles gehört ihm – die Klamotten, die Weiber, alles! Mach, was du willst.” Ein derartiges Auftreten der Rotarmisten war sowohl unter den Soldaten der Wehrmacht als auch in der deutschen Zivilbevölkerung bekannt. Bei den begangenen Ausschreitungen handelte es sich nicht um Einzelfälle, sondern teilweise um von höchster offizieller Stelle geduldete Massenverbrechen, die später als eines der größten Völkerrechtsverbrechen der Neuzeit in die Geschichte eingehen sollten.«
Mitnichten stellten die Haßtiraden und die Hetze des Ilja Ehrenburg[20] und Konsorten eine Ausnahme oder vereinzelte Propagandamaßnahmen der Sowjetunion dar. Der Kriegsberichter Oberleutnant Günther Heysing hatte sich die Mühe gemacht, sowohl aus sowjetischen Publikationen als auch bei Verhören von Rotarmisten Notizen zu machen bzw. Zitate herauszuschreiben.[21] So ist in der Soldatenzeitung Bojewaja Trewoga vom 20. Oktober 1944 zu lesen:
»Erzittere Deutschland! Erzittere verfluchtes Deutschland! Wir werden Dich mit Feuer und Schwert durchziehen und in Deinem Herzen den letzten Deutschen, der russischen Boden betreten hatte, erstechen.«
In einem Aufruf an die sowjetische Luftwaffe zu Beginn des sowjetischen Angriffs auf Ostpreußen heißt es:
»Die Rote Armee ist zur Offensive angetreten, um den Befehl des Genossen Stalin zu erfüllen und der deutschen Bestie den Todesstoß in ihrer Höhle zu versetzen. [...] mit glühendem Haß im Herzen betreten wir das Land des verhaßten Feindes. Wir kommen als Richter und Rächer. Der Feind muß ohne Gnade vernichtet werden.«
Der Kriegsrat und die Politische Verwaltung der 3. Weißrussischen Front haben am 25. Oktober 1944 folgenden Aufruf erlassen:
»Vorwärts Sieger! Möge das deutsche Land, welches den faschistischen Auswurf gezeugt hat, unter eurem dröhnenden Tritt erzittern! Möge der blutrünstige verhaßte Feind, der uns soviel Leid und Qualen zugefügt hat, erzittern und in den Strömen seines schwarzen Blutes ertrinken.«
In einem Referat über das Thema »Was verlangt die Kommunistische Partei von einem Angehörigen des Kommunistischen Jugendverbandes im Fronteinsatz« vom Oktober 1944 wird gesagt:
»Junger Krieger! Du weißt, welche furchtbaren Qualen und welches Leid die Deutschen deinem Volk, deiner Familie, deinem geliebten Mädchen gebracht haben. Räche sie erbarmungslos. Für das Leben jedes sowjetischen Menschen nimm zehn Deutschen das Leben [...] Denke daran, daß ein Tag, an dem Du keinen einzigen Deutschen getötet hast, ein verlorener Tag war.«
Ein Gefangener der 88. S.D./S.R. 758 sagte aus:
»Vor dem Betreten deutschen Bodens wurde von Offizieren gelehrt, daß man den Besitz der deutschen Zivilbevölkerung nicht zu schonen brauche und die Bevölkerung als Freiwild behandeln könne. Frauen könnten vergewaltigt werden.«
Ein Gefangener des selbständigen Panzervernichtungsartillerieregiments 529 gab zu Protokoll:
»In Polen wurde Diebstahl von Kartoffeln strengstens bestraft. In Ostpreußen konnte jeder Lebensmittel entnehmen. Dagegen war das Entwenden von Kleidungsstücken und anderen Gegenständen auch in Ostpreußen strengstens verboten, da diese für den Abtransport in die UdSSR vorgesehen waren.«
Ein Überläufer der 135. S.D./S.R. 163 berichtete:
»Vor 2 Wochen sagte der Zugführer, daß die Soldaten beim Betreten deutschen Bodens frei plündern und brandschatzen durften.«
Ein Überläufer der 331. S.R./S.D. 1104 bestätigte dies:
»Früher war das Beutemachen verboten, jetzt aber auf deutschem Boden ist es nicht mehr strafbar. Jedermann kann so viel nehmen, wie er tragen kann.«
Ein Gefangener der 174. S.D./S.R. 494 gestand:
»Es wurde ihnen vom Kompaniechef und Zugführer gesagt, daß sie auf deutschem Gebiet ungestraft plündern und sich auch an deutschen Frauen vergreifen könnten.«
Wen kümmerte da schon Art. 28 der Haager Landkriegsordnung, in dem es ausdrücklich heißt:
»Es ist untersagt, Städte oder Ansiedlungen, selbst wenn sie im Sturme genommen sind, der Plünderung preiszugeben.«
Keineswegs standen antideutsche und volksverhetzende Aufrufe nur in der Sowjetunion an der Tagesordnung. Auch in England und in den USA waren während des Krieges viele Propaganda- und Hetzschriften gegen Deutschland und das deutsche Volk erschienen. In England gehörte Sir Robert Vansittart zu den maßgeblichen Initiatoren germanophober Aktivitäten. Als Erster Berater des britischen Außenministers genoß er in diplomatischen Kreisen die bezeichnende Berufbezeichnung Deutschenhasser. In seinen Büchern Black Record (1941) und Lessons of my Life (1943) vertritt er den Grundgedanken, daß das deutsche Volk der ewige Störenfried der Weltgeschichte sei, der »Mördervogel« unter den zivilisierten Nationen. Deshalb gelte es, dieses barbarische, aggressive und mordlüsterne Verbrechervolk auszurotten. Vansittarts Einfluß war enorm. Er gilt als Schlüsselfigur der britischen Kriegstreiberclique, die darüber hinaus für drakonische Maßnahmen gegen Deutschland eintrat.
Gerade in Amerika erschien eine Reihe rassistischer und menschenverachtender Veröffentlichungen. Hier seien auswahlweise aufgezählt What about Germany? (1942) von L.P. Lochner, How to treat the Germans? (1943) von Emil Ludwig und Germany: To be or not to be? (1943) von G.H. Seger und S.V. Marck. Als die Amerikaner 1944/45 begannen, Deutschland zu besetzen, wurde in der amerikanischen Truppe kostenlos eine Schrift des New Yorker Rechtsanwalts und Vorsitzenden einer Hilfsorganisation für jüdische Einwanderer, Louis Nizer, verteilt, das den überheblichen Titel What to do with Germany? trug. In diesem Buch empfahl Nizer u.a., jeden deutschen Offizier ab dem Dienstgrad Oberst vor Gericht zu stellen, das Schulsystem in alliierte Hände zu legen und Deutschland die Schwerindustrie zu entreißen. Es handelte sich bei diesem Pamphlet nicht etwa um eine unwichtige oder zu vernachlässigende Propagandaschrift eines unbedeutenden Deutschenhassers: Der spätere US-Präsident Harry S. Truman war, wie man dem Buchumschlag entnehmen kann, vom Inhalt gar hingerissen:
»Ich habe What to do with Germany? soeben gelesen und ich finde, es ist eines der faszinierendsten und bestunterrichteten Bücher, die ich je gelesen habe. Jeder in unserem Lande sollte es lesen!«
Präsident Roosevelt verteilte die Schrift an seine Kabinettsmitglieder, General Eisenhower versandte 100.000 Exemplare und ließ alle Offiziere seines Stabes Aufsätze über den Inhalt des Machwerks schreiben. Nizers Buch strotzte nur so von Tiraden gegen alles Deutsche und die deutsche Nation selbst. Das Fatale war, daß die Hetze von vielen höchsten Repräsentanten in Politik und Wirtschaft, beim Militär und in den Medien als Tatsachenbericht gelesen und für bare Münze genommen wurde. Der Grundton, auf den das Deutschlandbild dieses und anderer Propagandisten gestimmt war, war die Annahme, daß die Deutschen eine negative Sonderrolle in der Weltgeschichte spielten, die in ihrer Philosophie, ihrer Politik und ihrem Volkscharakter ausdrückt werde. Der Nationalsozialismus sei lediglich der zeitgemäße Ausdruck dauernder Aspirationen des deutschen Volkes, andere Völker auszubeuten und in Knechtschaft zu stecken. Die Deutschen allgemein und eben nicht nur die Nationalsozialisten wurden als die Bösen schlechthin erkannt und gebrandmarkt. So wundert es kaum, daß in dem für die US-Armee 1944 herausgegebenen Taschenkalender Germany Weisheiten stehen wie z.B.:
»Seit 1933, als Hitler an die Macht kam, ist die deutsche Jugend bedachtsam und gründlich zur Welteroberung, zum Töten und zum Verrat erzogen worden.« (S. 7)
»Wir Amerikaner kämpften gegen die Deutschen und Japaner, weil unsere Freiheit bedroht wurde.« (S. 15)
»Deutsche Aggression und deutscher Eroberungsdrang sind nichts Neues in der Geschichte.« (S. 28)
Auch Churchill glänzte immer wieder mit neuartigen Geschichtsinterpretationen und abstrusen Einschätzungen der Deutschen. Am 9. November 1940 beispielsweise erklärte er in einer Rede im Mansion House, daß Österreich eines derjenigen Länder sei, für die Britannien das Schwert gezogen hätte und für die ein britischer Sieg Freiheit bedeuten würde. Am 21. September 1943 erklärte er, die Deutschen verbänden in der tödlichsten Weise die Eigenschaften des Kriegers und des Sklaven.
»Sie schätzen die Freiheit nicht für sich selbst und der Anblick von Freiheit bei Dritten erfüllt sie mit Haß. Immer wenn sie stark werden, suchen sie sich ihre Beute und folgen demjenigen, der sie dorthin führt, mit eiserner Disziplin. Die Pestbeule Deutschlands ist Preußen.«[22]
Verständlich bei derart fundamentalem historischen Hintergrundwissen, daß die Guten – also die Alliierten und allen voran die Amerikaner -, dafür zu sorgen hatten, daß diesem Volk für alle Zeiten die Möglichkeit genommen werden mußte, den Gang der Weltgeschichte weiter zu beeinflussen – es mußte ausgeschaltet werden.
Diese wortwörtlich zu verstehende Ausschaltung konnte auf verschiedene Weise vorgenommen werden. Unter anderem ist die biologische Vernichtung des deutschen Volkes vorgeschlagen worden, beispielsweise von Theodore Nathan Kaufman, dem Präsidenten der Amerikanischen Vereinigung für Frieden (American Federation of Peace). Als solcher gehörte er zu dem Beraterstab Roosevelts, der direkten Einfluß auf die Entscheidungen des US-Präsidenten nahm. Kaufman veröffentlichte bereits 1940, also zehn Monate bevor die USA offiziell in den Zweiten Weltkrieg eintraten, ein Buch mit dem bezeichnenden Titel Germany must perish, zu deutsch: »Deutschland muß vernichtet werden«. In dieser vor Haß triefenden Publikation, die als Kaufman-Plan in die Geschichte eingegangen ist, forderte der Präsidentenberater die Ausrottung des gesamten 80-Millionen-Volkes der Deutschen, einschließlich der Frauen und Kinder, sowie die Aufteilung des Reiches unter seine Nachbarn. Konkret heißt es dort:
»Der jetzige Krieg ist kein Krieg gegen Hitler allein. Er wird auch nicht gegen die Nazis geführt [...] Es gibt für Deutschland nur eine Strafe: Deutschland muß für immer vernichtet werden! Es muß sterben! Und zwar tatsächlich! Nicht nur in der Einbildung! [...] Es gibt keinen Mittelweg, keinen Ausgleich, keinen Kompromiß: Deutschland muß sterben und für immer vom Erdboden verschwinden! Die Bevölkerung Deutschlands beträgt etwa 80 Millionen, die sich auf die beiden Geschlechter nahezu gleichmäßig aufteilen. Um die Auslöschung der Deutschen zu erzielen, braucht man etwa 48 Millionen Menschen zu sterilisieren [...] Die Sterilisierung der Männer in den Heeresgruppen ist verhältnismäßig am leichtesten und am raschesten durchzuführen. Angenommen, daß etwa 20.000 Ärzte eingesetzt werden und jeder von ihnen pro Tag mindestens 25 Operationen vornimmt, dauert es höchstens einen Monat, bis die Sterilisierung in den Heeresgruppen durchgeführt ist [...] Da mehr Ärzte zur Verfügung stehen, ist noch weniger Zeit erforderlich. Die Bilanz der männlichen Zivilbevölkerung kann innerhalb von drei Monaten abgeschlossen sein. Da die Sterilisierung der Frauen und Kinder etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt, kann man für die Sterilisierung der ganzen weiblichen Bevölkerung Deutschlands, einschließlich der Kinder, eine höchstens dreijährige Frist annehmen. Da schon ein Tropfen deutschen Blutes den Deutschen ausmacht, ist die Sterilisierung beider Geschlechter als notwendig zu betrachten. Bei vollständiger Sterilisierung wird der Bevölkerungszuwachs durch Geburten in Deutschland aufhören. Auf Grund der normalen Sterblichkeitsziffern von 2 Prozent jährlich, wird das deutsche Leben jährlich um 1,5 Millionen Seelen schwinden. So wird innerhalb von zwei Geschlechtern dasjenige zur vollendeten Tatsache werden, was sonst Millionen Menschenleben und jahrhundertelange Anstrengungen kosten würde: Nämlich die Auslöschung des Deutschtums und seiner Träger.«
Sehr ähnlich vertrat auch Ernest Albert Hooton, seines Zeichens Professor für Anthropologie an der Harvard Universität und Verfasser des am 4. Januar 1943 erschienenen Artikels Breed war strain out of Germans, die künftig einzuschlagende Politik gegen die Deutschen. Außer vielfältigen Genmanipulationen, um den Deutschen die »kriegerischen Erbanlagen« wegzuzüchten, empfahl er den Großteil der Angehörigen der Deutschen Wehrmacht für 20 Jahre oder länger in alliierten Staaten als Arbeitssklaven einzusetzen. In einer kanadischen Schrift wird das Programm auf die Formel No Germany, therefore no more German wars gebracht. Der Kriminalschriftsteller Rex Stout trat u.a. mit seinem Artikel Wir werden hassen – oder wir werden verlieren in der New York Times hervor. Der Journalist William S. Shirer pries die Idee von der Kollektivschuld und seine Schlußfolgerung wird vom Titel seines Aufsatzes zusammengefaßt: »They are all guilty – punish them« (Sie sind alle schuldig – bestraft sie).
Ein weiterer Weg der biologischen Ausschaltung wurde in Harvard ausgearbeitet. Die deutschen Männer sollten als Zwangsarbeiter auf die Nachbarvölker verteilt werden und in ihrer Freizeit diese Völker biologisch auffrischen und mit den martialischen Eigenschaften der Deutschen versehen.[23] Wie bereits diese angeführten Beispiele belegen, hatte man sich also gerade auf amerikanischer und britischer Seite intensiv Gedanken gemacht, die deutsche Nation biologisch auszumerzen bzw. wirtschaftlich zu neutralisieren. Es kristallisierte sich deshalb noch lange vor Eintritt des Waffenstillstandes heraus, daß es unbedingt galt, auch die deutsche Forschung auszuschalten.
Als mögliche Wege zur Ausschaltung der Wissenschaft boten sich u.a. die Aneignung deutscher Patente, die Entführung und Verpflichtung der Wissenschaftler, das Verbot oder die Kontrolle von Laboratorien und Instituten an. Wie wir später darlegen werden, ist seitens der Alliierten auch diese verbrecherische Theorie in die Praxis umgesetzt worden.
Der tonangebende Macher dieser ausgefeilten und vielfältigen Taktiken zur Vernichtung bzw. Ausbeutung Deutschlands war jedoch der Finanzminister der Vereinigten Staaten von Amerika, Henry Morgenthau jr., »einer der führenden amerikanischen Juden«[24]. Er war es, der Roosevelt davon überzeugte, mit den Deutschen »tough«, also hart, zu sein. Das vom Obersten Hauptquartier der Alliierten Expeditionsstreitkräfte (SHAEF) im August 1944 herausgegebene Handbook for Military Government in Germany, das als Anleitung für die Besatzungspolitik konzipiert war, stieß wegen seiner »laschen Stellen« auf Morgenthaus Ablehnung. Beispielsweise erschien Morgenthau eine wie im Handbuch vorgeschlagene tägliche Zuteilung von 2000 Kalorien für arbeitende Deutsche viel zu hoch. Roosevelt war von den “Verbesserungsvorschlägen” angetan. Er stimmte darin überein, Deutschland müsse hart angepackt werden, und er meinte damit ausdrücklich das deutsche Volk, nicht nur »die Nazis«:[25]
»Man muß die Deutschen entweder kastrieren oder sie so behandeln, daß sie nicht erneut Leute in die Welt setzen, die so handeln wollen, wie sie es in der Vergangenheit getan haben.«
Nach dieser generellen Übereinkunft wurde das Handbuch in aller Eile zurückgezogen (»the Handbook was hastily withdrawn«).[26]
Morgenthau, dem von Roosevelt nun vorbehaltlos der Rücken gestärkt wurde und der damit quasi Narrenfreiheit genoß, wollte eine endgültige Entscheidung. Er wollte die deutsche Frage ein für allemal gelöst wissen. Er beabsichtigte, die Endlösung für Deutsche durchzuführen. Hierfür stellte er seinen nach ihm benannten Plan auf. Deutschland sei in Zukunft als entindustrialisierter, bevölkerungsarmer Agrarstaat zu behandeln. Morgenthaus Pläne wurden gemeinhin als »Maßnahmen zur Verhinderung eines Dritten Weltkrieges durch Deutschland« bezeichnet.
Diese als Morgenthau-Plan in die Geschichte eingegangenen “Maßnahmen” beinhalteten u.a. neben den Punkten Entmilitarisierung Deutschlands, Restitutionen und Reparationen, Erziehung und Propaganda, Politische Dezentralisation, Verantwortung der Armee für die Wirtschaft, Kontrolle der deutschen Wirtschaftsentwicklung, einem Agrarprogramm und der Bestrafung von Kriegsverbrechern und die Behandlung spezieller Gruppen vor allem auch »die neuen Grenzen Deutschlands« und die »Aufteilung des neuen Deutschland«. Der Völkische Beobachter gab am 30. September 1944 die beabsichtigten Maßnahmen detailliert wieder:
»Die gesamte Stahlindustrie, die chemischen Werke und die Fabriken zur Herstellung synthetischen Benzins sollen den Deutschen genommen und in andere Länder verlegt werden. [...] Die Erziehung der Jugend soll unter die Kontrolle der Vereinten Nationen kommen, wobei die Schulen so lange geschlossen bleiben, bis sich genügend jüdische Lehrer finden. Außerdem sollen zunächst neue Schulbücher hergestellt werden, über deren Text sich Washington, London und Moskau noch einigen müßten. Eine Universitätsbildung würde nach dem Plan Morgenthaus für die deutsche Jugend überhaupt nicht mehr gestattet werden, die Gebäude der deutschen Hochschulen geschlossen und ihre Bibliotheken und Forschungsanstalten zwischen Amerika, England und der Sowjetunion aufgeteilt werden.«
Nach den Vorstellungen Morgenthaus galt es, Deutschland nicht nur völlig zu entwaffnen, sondern auch die gesamte Industrie abzubauen bzw. zu vernichten. Die Bergwerke und Kohlenschächte sollten überflutet werden. Auch hinsichtlich der zu erbringenden Reparationen hatte Morgenthau detaillierte Pläne: Sie sollten weniger durch Zahlungen und Ablieferungen erfolgen als vielmehr durch die Abtretung der vorhandenen deutschen Hilfsquellen (Bodenschätze) und Gebiete. Im einzelnen durch »Rückerstattung des Eigentums«, welches die Deutschen in den besetzten Gebieten »geplündert« hätten, durch Abtretung deutscher Gebiete und deutscher Privatrechte auf industrielles Eigentum an die »überfallenen Länder«, durch Abtransport und Verteilung der industriellen Anlagen und Ausrüstungen, durch Zwangsarbeit Deutscher außerhalb Deutschlands und durch Beschlagnahme aller deutschen Guthaben jedweder Natur außerhalb Deutschlands.[27] US-Präsident Roosevelt teilte Morgenthaus Idee von der deutschen Kollektivschuld am Krieg und stimmte den Absichten zu, Deutschland der strengsten Nachkriegsbehandlung zu unterziehen. So wundert es nicht, daß Morgenthaus Pläne zur Vernichtung des Herzens Europas von Roosevelt und Churchill während der Zweiten Konferenz in Quebec im September 1944 offiziell als Programm für das Nachkriegsdeutschland anerkannt wurden[28], und Morgenthau in seinem Buch Germany is our Problem auf Seite XII mit Genugtuung schreiben konnte:
»Die grundlegenden Prinzipien des Programmes haben den amtlichen Standpunkt der Regierung der Vereinigten Staaten repräsentiert.«
Im amerikanischen Senat machte man keinen Hehl aus der insgeheimen Vorstellung, daß ein entwaffnetes, entindustrialisiertes Deutschland die benachbarten Staaten in Europa von der wirtschaftlichen Dominierung Deutschlands befreien würde. Die Tatsache, daß ganz Europa von Deutschlands wirtschaftlicher Stärke seit jeher profitierte, und ein wirtschaftlicher Zusammenbruch Deutschlands folglich auch negative Folgen für die europäischen Staaten mit sich bringen würde, wurde vom amerikanischen Finanzministerium für nichtig erklärt. In einer entsprechenden Note vom 7. September 1944 hieß es, daß der europäische Wohlstand von Deutschland gar nicht abhängig sei, »weil die Vereinigten Staaten, Großbritannien, Frankreich und Belgien mit Leichtigkeit das produzieren könnten, was Deutschland vor dem Krieg geliefert habe.«[29]
Als die Amerikaner im Frühjahr 1945 ihren militärischen Kreuzzug in Europa auf deutschem Boden beendeten, erteilte Washington seiner obersten Militärführung in Europa spezielle Anweisungen für den Rahmen ihrer Besatzungspolitik. Diese strengen Richtlinien mit dem Namen Direktive JCS 1067, die erst Mitte 1947 zurückgezogen werden sollten, gingen direkt auf die im Morgenthauplan vertretenen Positionen zurück. Hierin verzichteten die Amerikaner zwar auf die vollständige Zerstörung der deutschen Industrie – diese sei auf einem Minimum zu halten, um Seuchen und Aufstände zu vermeiden -, und lehnten auch die Flutung der Minen ab, sie erklärten aber den industriellen Abbau und die wirtschaftliche wie intellektuelle Ausbeutung sowie die Entmilitarisierung, Entnazifizierung und Dezentralisierung Deutschlands als die wesentlichen Hauptanliegen ihrer künftigen Politik. Die Grundelemente der Direktive JCS 1067 waren damit identisch mit den Vorstellungen Morgenthaus, der in Deutschland das kriegstreibende Übel überhaupt sah.
Die Direktive JCS 1067 der amerikanischen Stabschefs an den Oberbefehlshaber der US-Besatzungstruppen in Deutschland wurde am 26. April 1945 vom amerikanischen Kongreß verabschiedet und am 10. Mai von Präsident Truman gebilligt. Hinsichtlich der grundlegenden Ziele der Militärregierung in Deutschland heißt es in dieser verbindlichen Vorgabe u.a.:[30]
»a) Es muß den Deutschen klargemacht werden, daß Deutschlands rücksichtslose Kriegführung und der fanatische Widerstand der Nazis die deutsche Wirtschaft zerstört und Chaos und Leiden unvermeidlich gemacht haben, und daß sie nicht der Verantwortung für das entgehen können, was sie selbst auf sich geladen haben.
b) Deutschland wird nicht besetzt zum Zwecke seiner Befreiung, sondern als ein besiegter Feindstaat. Ziel der Besetzung ist nicht die Unterdrückung, sondern die Besetzung Deutschlands, um gewisse wichtige alliierte Absichten zu verwirklichen. Bei der Durchführung der Besetzung und Verwaltung müssen sie gerecht, aber fest und unnahbar sein. Die Verbrüderung mit deutschen Beamten und der Bevölkerung werden Sie streng unterbinden.
c) Das Hauptziel der Alliierten ist es, Deutschland daran zu hindern, je wieder eine Bedrohung des Weltfriedens zu werden. Wichtige Schritte zur Erreichung dieses Zieles sind die Ausschaltung des Nazismus und des Militarismus in jeder Form, die sofortige Verhaftung der Kriegsverbrecher zum Zwecke der Bestrafung, die industrielle Abrüstung und Entmilitarisierung Deutschlands mit langfristiger Kontrolle des deutschen Kriegspotentials und die Vorbereitungen zu einem späteren Wiederaufbau des deutschen politischen Lebens auf demokratischer Grundlage.
d) Andere alliierte Ziele sind die Durchführung des Reparations- und Rückerstattungsprogramms, Nothilfe für die durch den Naziangriff verwüsteten Länder und die Betreuung und Rückführung der Kriegsgefangenen und Verschleppten der Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen.«
Bezüglich der Wirtschaftskontrollen vertritt die Direktive im darauf folgenden Absatz eine klare Position:[31]
»Sie werden bei der Durchführung des Reparationsprogramms oder anderweitig nichts unternehmen, was geeignet wäre, die grundlegenden Lebensbedingungen in Deutschland oder in Ihrer Zone auf einem höheren Stand zu halten als in irgendeinem benachbarten Mitgliedstaat der Vereinten Nationen.«
Frankreich und Britannien hatten diese destruktive amerikanische Deutschlandpolitik mehr oder weniger übernommen. In der zunächst nur die amerikanische (nach der Potsdamer Konferenz die gesamtalliierte) Deutschlandpolitik bestimmenden Direktive JCS 1067 wurden auch die Maßnahmen zum industriellen Abbau genau dargelegt. Es wurden drei Formen des Abbaus genannt: erstens Reparationen »in kind«, also die Demontage deutscher Fabriken und Maschinen, zweitens die völlige Zerstörung deutscher Produktionsmöglichkeiten und drittens die staatlich vorgeschriebene Verneinung (»statutory neglect«) von Fabriken und Maschinen. Auch diese Maßnahmen zur Vernichtung der Existenzmittel des deutschen Volkes gehen direkt auf den Morgenthau-Plan zurück.
Die Richtlinien der amerikanischen Besatzungspolitik waren damit im Geiste Morgenthaus gehalten. In seinem Buch, das den bezeichnenden Titel Crusade in Europe (Kreuzzug in Europa) trägt, meint Eisenhower nicht ohne Stolz, daß die Offiziere der amerikanischen Militärregierung bei der Durchführung der in der Direktive JCS 1067 beschriebenen Maßnahmen bezüglich ihrer Aufrichtigkeit, schnellen Auffassungsgabe und Solidarität ihrer Spezialausbildung eine bemerkenswerte Arbeit geleistet hätten.[32] Selbst der gewiß nicht germanophil eingestellte Universitätsprofessor Nicholas Balabkins räumte ein, daß die Direktiven, wenn auch in leicht abgeschwächter Form, die offizielle Version des Morgenthau-Planes gewesen sind.[33]
Nachkriegsdeutsche Zeitgeschichtler, wie beispielsweise Rolf Steininger, Professor für Geschichte an der Universität Innsbruck, verschließen sich freilich dieser nüchternen Feststellung und meinen allen Ernstes, der Morgenthau-Plan nehme, »insbesondere beim Thema Zerstückelung und zukünftige Wirtschaft Deutschlands, in der Geschichtsschreibung immer noch einen herausragenden Platz ein, der ihm von seiner tatsächlichen Bedeutung her jedoch nicht zukommt.«[34]
Tatsächlich bildete der Morgenthau-Plan »während des Krieges den Höhepunkt bei der Friedensplanung der Westmächte, und zwar sowohl der öffentlichen wie der offiziellen Kreise.«[35] Der Morgenthau-Plan war Grundlage aller weiteren Deutschlandplanung, denn auch die artverwandten sowjetischen Pläne wichen nicht wesentlich von der Direktive JCS 1067 ab: Beide liefen auf die territoriale Verstümmelung und Zerstückelung Deutschlands, die (zeitweilige) Aushungerung des deutschen Volkes, den Abbau der deutschen Industrie und die wirtschaftliche Entmachtung Deutschlands hinaus, um so Deutschland als politischen Faktor auf Dauer ausschalten und damit die eigenen wirtschaftlichen und politischen Positionen ausbauen und festigen zu können.
Mit diesen alle zivilisatorischen und humanen Errungenschaften verachtenden Vorstellungen, die nur kranken Gehirnen entsprungen sein können, unterscheiden sich die Kriegstreiber der westlichen Hemisphäre nicht von den Mordhetzern der Sowjetunion á la Ilja Ehrenburg. Sie sind alle derselben Wurzel entsprungen. Sie sind entscheidend mitverantwortlich für die an Deutschen begangenen Greueltaten. Die gewählte Wortwahl innerhalb der Vernichtungshetze mag von Propagandist zu Propagandist, von Kriegsgewinnler zu Kriegsgewinnler, von Gremium zu Gremium unterschiedlich gewesen sein. In ihrem Ziel, die Deutschen auszuschalten, unterschieden sie sich nur unwesentlich.
Anmerkungen
Der vorliegende Artikel beruht auf einem in Kürze bei Grabert (Tübingen) erscheinenden Buch Der deutsche Aderlaß (ISBN 3-87847-194-7) von Claus Nordbruch. Zur Zeit des Redaktionsschlusses stand der endgültige Titel des Buches noch nicht fest.
[1] Vgl. Hanns Hertl u.a. (Hg.), Der “Brünner Todesmarsch” 1945. Eine Dokumentation, Stenzel & Bauer, Schwäbisch Gmünd 1998, S. 15ff.
[2] Ebenda, S. 26.
[3] Zitiert nach ebenda, S. 189.
[4] Vgl. Wolfgang Wagner, Die Entstehung der Oder-Neiße-Linie in den diplomatischen Verhandlungen während des Zweiten Weltkrieges. 2., durchgeseh. u. erw. Aufl., Brentano, Stuttgart 1959, S. 6ff.
[5] Vgl. The Tehran Yalta & Potsdam Conferences. Documents, Progress, Moskau 1969, S. 104. [6] Zitiert nach Herbert Marzian, Zeittafel und Dokumente zur Oder-Neiße-Linie 1939-1952/53, Holzner, Kitzingen 1953, S. 25.
[7] Zitiert nach Alexander Fischer (Hg.), Teheran Jalta Potsdam. Die sowjetischen Protokolle von den Kriegskonferenzen der “Großen Drei”, Verlag Wissenschaft und Politik, Köln 1968, S. 146.
[8] Zitiert nach Franz Kurowski, »Von der bedingungslosen Kapitulation bis zur Mondorfer Erklärung vom 6. Juni 1945« in: Gesellschaft für Freie Publizistik (Hg.), Jalta und Potsdam überwinden. Kongreß-Protokoll 1985, GfP, Berg 1985, S. 22.
[9] Vgl. Tom Bower, Verschwörung Paperclip. NS-Wissenschaftler im Dienst der Siegermächte, List, München 1988, S. 108.
[10] Herbert Marzian, Zeittafel und Dokumente zur Oder-Neiße-Linie 1939-1952/53, Holzner, Kitzingen 1953, S. 18.
[11] Zitiert nach Franz Kurowski, aaO. (Anm. 8), S. 10.
[12] Zitiert nach Caspar von Schrenck-Notzing, Charakterwäsche. Die Politik der amerikanischen Umerziehung, Kristall bei Langen-Müller, München 1981, S. 68.
[13] Zitiert nach Alexander Fischer (Hg.), aaO. (Anm. 7), S. 83.
[14] Zitiert nach ebenda, S. 87.
[15] Das dies kein zu vernachlässigender Scherz war, wie man in der gängigen Geschichtsschreibung suggeriert, ist u.a. dem vom United States State Department 1961 veröffentlichten Dokument Foreign Relations of the United States: Diplomatic Papers: The Conference at Cairo and Tehran 1943 auf den Seiten 553f. zu entnehmen: »At least 50000, perhaps 100000 of German Commanding Staff must be physically liquidated.« (Wenigstens 50.000, vielleicht 100.000 Personen der deutschen Führungsschicht müssen physisch liquidiert werden). Siehe auch Michael Balfour & John Mair, Four-Power Control in Germany and Austria 1945-1946. Oxford University Press, London (u.a.) 1956, S. 35, Hanns D. Ahrens, Demontage, Universitas, München 1982, S. 19, und Heinz Nawratil, Vertreibungsverbrechen an Deutschen. Tatbestand, Motive, Bewältigung, Ullstein, Frankfurt am Main/Berlin 1987, S. 124. Selbst in dem amtlichen, d.h. vom Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland herausgegebenen Begleitbuch zur Ausstellung deutscher und sowjetischer Soldaten in Kriegsgefangenschaft wird die Zahl 50.000 als authentisch anerkannt. (Vgl. S. 77).
[16] Vgl. James Bacque: Other Losses. An investigation into the Mass Deaths of German Prisoners at the Hands of the French and Americans after World War II, Stoddart, Toronto 1989, S. 23.
[17] Zitiert nach Alexander Fischer (Hg.), aaO. (Anm. 7), S. 111.
[18] Zitiert nach ebenda, S. 112.
[19] Claus Nordbruch, Über die Pflicht. Eine Analyse des Werkes von Siegfried Lenz. Versuch über ein deutsches Phänomen, Olms, Hildesheim 1996, S. 159f. Ausführliche Zitate aus den Hetztiraden des Ilja Ehrenburg sind aufgeführt bei Joachim Hoffmann, Stalins Vernichtungskrieg 1941-1945, Herbig, München 72001, S. 224-237.
[20] 1991 hielten es mehrere bundesdeutsche Journalisten sowie Politiker für angebracht, Ehrenburg anläßlich seines 100. Geburtstages zu würdigen. Ob aus Unwissenheit, Böswilligkeit oder Gründen der bewußten Volksverdummung kann an dieser Stelle nicht näher erörtert werden. Jedenfalls stellte die CDU-Fraktion der Bezirksverordnetenversammlung in Berlin-Schöneberg beispielsweise den Antrag, im Rahmen einer Ausstellung »Russen in Schöneberg« auch das »Schaffen« Ehrenburgs gebührend zu würdigen und die Erinnerung an diesen »Journalisten und Schriftsteller« zu pflegen. Meinungsbildende Tageszeitungen ließen es sich nicht nehmen, wie Joachim Hoffmann herausstellt, seiner ehrend zu gedenken., seine »sprudelnde Schreiblust« hervorzuheben, ihn u.a. als »Meister der Satire« zu glorifizieren und seine »grandiosen Panoramabilder« zu bewundern.
[21] Bundesarchiv, Ost-Dok. 2, Nr. 43/30ff.
[22] Zitiert nach Michael Balfour und John Mair, Four-Power Control in Germany and Austria 1945-1946, Oxford University Press, London 1956, S. 34. (Übersetzung durch Verf. C.N.)
[23] Caspar von Schrenck-Notzing, Charakterwäsche. Die Politik der amerikanischen Umerziehung, Kristall bei Langen-Müller, München 1981, S. 62.
[24] Rolf Steininger: Deutsche Geschichte 1945-1961. Bd. 1, Fischer, Frankfurt/M. 1983, S. 34. [25] Henry Morgenthau in seinen Tagebuchaufzeichnungen vom 19. August 1944, zitiert nach David Irving, Der Morgenthau-Plan 1944/45. Amerikanische Deutschlandpolitik: Sühneleistungen, “re-education”, Auflösung der deutschen Wirtschaft, Soyka, Bremen 1986, S. 23.
[26] Vgl. Michael Balfour und John Mair, aaO. (Anm. 22), S. 19.
[27] Vgl. Helmuth K.G. Rönnefarth und Heinrich Euler (Hg.), Konferenzen und Verträge, Bd. 4: »Neueste Zeit 1914-1959«, Ploetz, Würzburg 21959, S. 231f.
[28] Vgl. Nicholas Balabkins, Germany under direct controls. Economic aspects of industrial disarmament 1945-1948, Rutgers, New Brunswick 1964, S. 10.
[29] Vgl. ebenda, S. 11f.
[30] W. Cornides und H. Volle, Um den Frieden mit Deutschland, Oberursel 1948, S. 58ff. zitiert in Rolf Steininger, Deutsche Geschichte 1945-1961, aaO. (Anm. 24), S. 48.
[31] Ebenda, S. 48 u. 52.
[32] Vgl. Dwight D. Eisenhower, Crusade in Europe, Doubleday, New York 1948, S. 434.
[33] Vgl. Nicholas Balabkins, aaO. (Anm. 28), S. 14.
[34] Rolf Steininger, aaO. (Anm. 24), S. 34.
[35] Wilhelm Treue, Die Demontagepolitik der Westmächte nach dem Zweiten Weltkrieg, Niedersächsische Landeszentrale für Politische Bildung, Hannover 1967, S. 22.
Quelle: STIrPES.NET – Verteiler: RSS-Server Netzwerk
BRD 2010 – Der ganz alltägliche Wahnsinn
13. August 2010 – Ein Leser sandte uns untenstehenden Beitrag zu, dieser befaßt sich mit dem Thema Schußwaffengebrauch, überforderte Polizisten und deren psychische Probleme (die nicht selten im Selbstmord enden) usw. In der Auflistung über die Schießereien sind einige mit entsprechenden Presseberichten darüber verlinkt, die restlichen kann man bei diversen Suchmaschinen eingeben. Als Schlußpunkt des Textes ein Gespräch mit einem Waffenhändler. Hier nun der Leserbeitrag:
Achtung! Dieser Beitrag ist nicht für Jugendliche unter 18 Jahren geeignet
Schießereien bis die Läufe glühen und kein Ende in Sicht
Kennen Sie das noch: „Die Renten sind Sicher.“ Für die Sicherheit der Bevölkerung ist alles getan. „Niemand muß in deutschen Städten Angst haben.“ Warum auch? Schwerkriminalität gibt es nicht in Deutschland. Wir haben schließlich keine amerikanischen Verhältnisse wo der Bürger täglich mit Schießereien auf den Straßen rechnen muß.
Höchstens mal am:
01. 01. 2010 Schießerei in Eberswalde
13. 01. 2010 Schießerei in RÜSSELSHEIM
20. 01. 2010 Schießerei in Preetz
08. 02. 2010 Schießerei in Greifenberg
20. 02. 2010 Schießerei in Arnsberg/Vosswinkel
27. 02. 2010 Schießerei in Essen
01. 03. 2010 Schießerei in Grossköllnbach
13. 03. 2010 Schießerei in Coesfeld/Havixbeck
14. 03. 2010 Schießerei in Bremen
16. 03. 2010 Schießerei in Jena
17. 03. 2010 Schießerei in Anhausen
19. 03. 2010 Schießerei in Hemsbach
29. 03. 2010 Schießerei in Troisdorf
01. 05. 2010 Schießerei in Hopsten
05. 05. 2010 Schießerei in Delmenhorst
09. 05. 2010 Schießerei in Duisburg
16. 05. 2010 Schießerei in Wittenberge
20. 05. 2010 Schießerei in Wiesbaden
27. 05. 2010 Schießerei in Berlin
09. 06. 2010 Schießerei in Kamen
12. 06. 2010 Schießerei in Blumenau
18. 06. 2010 Schießerei in Berlin
19. 06. 2010 Schießerei in Sulzbach
22. 06. 2010 Schießerei in Berlin
23. 06. 2010 Schießerei in Bremen
26. 06. 2010 Schießerei in Orscholz
28. 06. 2010 Schießerei in Bremerhaven
29. 06. 2010 Schießerei in Kassel
04. 07. 2010 Schießerei in Erfurt
05. 07. 2020 Schießerei in Hannover
20. 07. 2010 Schießerei in Dortmund
Dann höchstens noch –
am 26. 01. 2010: „Polizei erschießt Mann vor Klinik in Frankfurt“
am 15. 01. 2010: „Fliehender Bankräuber von Polizei angeschossen“
am 27. 01. 2010: „Polizist schießt Mann in den Oberschenkel“
am 01. 02. 2010: „Polizistin schießt Randalierer nieder“
am 03. 02. 2010: „Polizist schießt Wüterich in den Hintern“
am 14. 02. 2010 „Blutbad in Rostock“
am 16. 03. 2010: „Berlin: Polizist erschießt Angreifer“
am 19. 03. 2010: „Polizist schießt in den Arm“
am 28. 04. 2010: „Polizist schießt auf mutmaßlich bewaffneten Mann“
Rechnet man die an den obigen Schießereien Beteiligten zusammen, ergeben sich recht „eigenartige“ Schlußfolgerungen:
Rechnet man jetzt die „BRD-Bürger“, zwar mit „BRD – Ausweis“, aber mit Migrationshintergrund bzw. Abstammung hinzu, dann kommt man auf einen Ausländeranteil von über 70 %. Das paßt wiederum nicht so richtig zum Loblied von “Kulturbereicherung und Lebensfreude”, deshalb läßt man da lieber die Nationalität weg, dafür gibt man sich als Ausgleich Mühe auf die Rockerauseinandersetzungen besonders hinzuweisen. Rechnen wir jetzt die Ausländer und die Rockerbanden mal raus, dann haben wir lediglich eine schwere Kriminalität von 10 %, wovon dann über 80 % Aufgeklärt werden. Also kein Grund in Panik zu verfallen.
Oder sieht das Volk das anders?
Da lesen wir am 09.02.2010:
Zwei Polizisten erschießen sich mit Dienstwaffen
Zwei Polizisten des gleichen Abschnittes in Berlin – Wedding haben sich mit ihren Dienstwaffen das Leben genommen. Am Dienstag nahm sich ein 49-jähriger Polizeihauptkommissar während seines Dienstes in den Räumen des Polizeiabschnitts 35 in der Oudenarder Straße das Leben, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Kollegen fanden ihn tot im Sanitätsraum, nachdem er zu einer Besprechung nicht erschienen war.
Bereits am Wochenende hatte sich in einer Kleingartenanlage am Halligweg in Tegel ein 44-jähriger Kollege des Abschnittes 35 mit seiner Dienstwaffe getötet.
Was ist auf den Dienststellen in Berlin los, daß gestandene Polizisten reihenweise die Dienstwaffe für Suizide mißbrauchen. Konkrete Nachfragen werden nicht beantwortet. Warum? Vielleicht weil es dann zur Sprache kommt, daß bei ihrem Chef schon mal zwei Polizistinnen sich das Leben genommen haben. Bianca Müller war wohl die Bekannteste von ihnen. Vielleicht wäre es angebracht zu überprüfen ob ein Chef der solche „Todsicheren“ Posten anbietet, geeignet ist andere Menschen zu führen. Bei 4 Suiziden sind Zweifel mehr als berechtigt.
Bei den Kollegen herrscht eine Mauer des Schweigens. Wenn mal eine Antwort kommt, dann ist sie unbestimmt wie: „na ja, der hat das Elend wenigsten hinter sich.“ oder „ ist manchmal vielleicht das Beste“ oder „welche Alternativen haben wir denn?“
Anfangs durchaus von Idealismus beseelte Polizisten werden gleichgeschaltet und verheizt!
Der amerikanische Polizeipsychologe Violanti untersuchte das Phänomen der Selbsttötung von Polizisten intensiv und nennt folgende Risikofaktoren für Suizide in diesem Berufsfeld: o Psychologische Schwierigkeiten: Schwere Depressionen, Angstreaktionen.
o Alkoholmißbrauch.(50 – 55 %)
o Streß und Trauma, wie fortgesetzte Konfrontation mit Gewalt, Tötung von Kollegen im Dienst, Schuldgefühle.
o Disziplinäre Probleme: Schwierigkeiten mit der Polizeiorganisation, Verstrickung in Ermittlungen wegen Beteiligung an Korruption, Suspendierungen, unterdurchschnittliche Leistungen.
o Beziehungen: Streit mit Ehepartnern und Lebensgefährten, partnerschaftliche oder familiäre Probleme, finanzielle Probleme in der Partnerschaft, Trennung.
Hinzu kommt System – Mobbing bei der Berliner Polizei. Schafften sie nach dem Selbstmord der Polizei-Meisterin Stefanie L. vor vier Jahren brisante Unterlagen beiseite? Warum wurden ihre Unterlagen beim Notar deponiert und der Untersuchungskommission so vorenthalten?
Es gibt Berufe, die eine etwas höhere Suizidrate aufweisen. „Das sind vor allem helfende Berufe“, etwa Polizisten, Feuerwehr oder auch Ärzte.
„Wer häufig mit Suizid und Tod konfrontiert ist, ist auch stärker gefährdet“, sagt Siegfried Kasper, Primarius der Abteilung für Allgemeine Psychiatrie am AKH Wien. Kasper spricht in diesem Zusammenhang vom sogenannten „Ansteckungsmodell“. Nach einem Suizid treten gehäuft weitere Selbstmorde auf, vor allem in der unmittelbaren Nachbarschaft. Ein Effekt, der auch immer wieder nach medialer Berichterstattung über Suizide – und speziell detailliert über die Todesarten – auftritt. Das ist einer der Gründe, warum etwa über Menschen, die sich vor die U-Bahn werfen, nicht mehr berichtet wird, um nicht auch noch Nachahmungstäter zu motivieren. Ein Grund warum Suizide innerhalb der Polizei, möglichst im kleinen Kreis und als Chefsache behandelt werden. Ein Fehlverhalten von politisch bestimmten Vorgesetzten ohne nötige Fach- und Führungsqualitäten wird so nie festgestellt. Leidtragende sind nicht nur die Polizisten die im Namen der Politik verheizt werden, sondern auch die Bürgerinnen und Bürger. Man gaukelt ihnen polizeiliche Sicherheit vor, die einfach nicht vorhanden ist. Man versucht diesen Zustand durch Fehlinformationen zu kompensieren, wenn das nicht klappt gibt es eben eine Nachrichtensperre. Sollte ein Journalist trotzdem im Alleingang vorgehen, verliert er seine Akkreditierung. So werden Serientäter in ihren Straftaten bestärkt, sogar unterstützt. Wichtige Nachrichten werden der Bevölkerung vorenthalten.
So wird lediglich teilweise und halbherzig Regional berichtet, wenn es gar nicht mehr anders geht. Auch wir wollen und werden nicht alles bringen um keine Panik zu verursachen, doch was sein muß, das muß sein:
Seit Monaten oder besser seit Jahren schon feuern Unbekannte auf Sattelschlepper und PKW auf den Autobahnen.
“Bisher ist wie durch ein Wunder noch niemand verletzt worden,” tönte der gleichgeschaltete BRD – Blätterwald. Doch nun wurde offenbar zum ersten Mal eine Autofahrerin getroffen, so heißt es. Eine Frau wurde auf der Autobahn in den Hals geschossen. Aber eben kein Einzelfall: In einem weiteren PKW wurden zwei Insassen durch willkürliche Schüsse von der Gegenfahrbahn getroffen. Ein Kind wurde in einem anderen Fahrzeug durch einen Schuß verletzt. Zwei Discobesucher wurden aus einem fahrenden Auto heraus beschossen.
Eine Pressemeldung aus München besagt:
„Er schießt auf der Autobahn wahllos auf andere Fahrzeuge. 400 hat er schon beschädigt, eine Frau wurde schwer verletzt. Die Polizei vermutet einen Brummi-Fahrer hinter dem Geisterschützen.“
Man versucht hier die ganzen ungeklärten Fälle, einem einzigen Schützen zuzuordnen. Ist die einfachste Methode. Bei einem neuerlichen Vorfall im anderen Bundesland ist man dann fein raus, weil nicht mehr zuständig.
Es wird geschossen wie noch nie auf deutschen Autobahnen, seit Oktober 2008 sind 160 Lastwagen getroffen worden, in elf Bundesländern wurden Einschüsse gemeldet. Vielleicht war es ein Täter, vielleicht mehrere. Die Zahlen steigen jedoch wöchentlich. Die Orte legen jedoch die Vermutung nahe, das es sich hier einerseits um mehrere Personen handeln muß, bzw. eine Reihe von Trittbrettfahrern. Einige Autobahnschützen sind bereits verhaftet und verurteilt. Die Schießereien auf unbeteiligte Autofahrer nehmen jedoch zu, nicht ab.
Betroffen sind besonders unter anderem, die Autobahnen in Rheinland – Pfalz, A61 und die A3 A4, A5 sowie die Autobahn A8 um das Autobahnkreuz Stuttgart. Nun kommt vermutlich die A 45 nach den Protokollen des BKA hinzu. So liest man auch: Auf verkehrsärmeren Strecken rund um Langenfeld und Monheim ballern Schießwütige nachts aus dem Autofenster auf Schilder. Eine Gefahr für alle Autofahrer. Unbekannte Täter haben am frühen Donnerstagmorgen auf der Autobahn 44 zwischen Aachen und Jülich auf fahrende Fahrzeuge geschossen. Nach ersten Ermittlungen waren die noch unbekannten Täter auf der Gegenfahrbahn in Richtung Düsseldorf unterwegs und hatten die Schüsse aus ihrem fahrenden Auto abgefeuert. An einem Auto konnte man einen Einschuß klar feststellen. Verletzt wurde aber niemand.
Diesmal, kann man da nur sagen.
Die wilden Schießereien beschränken sich jedoch nicht nur aus LKW oder PKW auf den Autobahnen. Ein Ziel seit Jahren sind Straßenlampen und Verkehrsschilder.
Noch mal zur Erinnerung, wir sprechen hier nicht über dumme Jungenstreiche oder Luftgewehrschützen, sondern um reale scharfe Munition die hier verschossen wird. Und das nicht wenig wie das Beispiel von Heede zeigt:
Heede – Unbekannte Täter haben in der letzten Zeit mehrere Straßenlaternen und Verkehrszeichen in Heede beschossen und erheblichen Sachschaden angerichtet. Nach den bisherigen Feststellungen der Polizei schossen die unbekannten Täter vermutlich mit einer Kleinkaliberwaffe auf mehrere Straßenlaternen und Verkehrsschilder in den Straßen Hermann – Abels – Straße, Neurheder Straße und Kämpe. Die Geschosse durchschlugen teilweise den kompletten Beleuchtungskörper der Straßenlaternen. Insgesamt wurden sieben Straßenlaternen und mehrere Verkehrszeichen beschädigt. An einem der Beleuchtungskörper konnten bis zu 30 Einschüsse gezählt werden. Auf ein Verkehrszeichen wurde bis zu einhundert Mal geschossen. Die Gemeinde Heede hat für Hinweise, die zur Ermittlungen der Täter führen, eine Belohnung von 150 Euro ausgesetzt. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Dörpen unter der Telefonnummer (04963) 8911 zu melden.
Glaubt man ernsthaft mit 150,- Euro jemanden zur Aussage zu bewegen?
Am Dienstag, 29.06.2010, führte die Polizei bei einer länderübergreifenden Aktion Fahndungskontrollen zur Bekämpfung des Phänomens „Schüsse auf der Autobahn“ durch. Bundesweit waren am Einsatztag 708 Beamte beteiligt. Die Polizeibeamten kontrollierten 2673 Personen, fanden jedoch keinen Heckenschützen. Vielleicht verständlich wenn man sich vor Augen hält, daß der oder die Schützen, aus sicherer Deckung heraus auf die Autobahn feuern.
Nach all dem fragt man sich natürlich, was hat, oder was bringt das neue Waffengesetz. Um kurz zu sagen nichts.
Deutschland hat ca. 84 Millionen Einwohner, das entspricht ca. 50 Millionen Erwachsenen. Nimmt man nun an, daß nur sehr wenige Frauen ein Interesse an Waffenbesitz haben, so verbleiben ca. 27 Millionen potentielle Waffenbesitzer. Der Waffenbestand wird von der Polizei exakt in dieser Höhe eingeschätzt, nämlich daß die Bundesbürger 27 Millionen Waffen besitzen. Davon sind 7.2 Millionen Waffen in legalem privatem Besitz.
Das bedeutet, statistisch hat jeder 3. Deutsche erwachsene (fast ausschließlich) Mann eine Waffe. In der Realität ist es allerdings so, daß 2/3 dieser Personen keine Waffen haben und 1/3 im Durchschnitt je 3 Waffen. Das bedeutet, 2,4 Millionen Bürger der BRD verfügen über jederzeitigen Zugriff auf wenigstens eine legale scharfe Waffe. Illegale Waffenbesitzer kümmern sich ohnehin nicht um Statistiken, geschweige denn Gesetze. Man unterstellt Waffensammlern gerne, durch den Waffenwunsch ein gestörtes Verhältnis zur Machtausübung zu veräußerlichen, genau das trifft nun aber zum Teil genau auf den Personenkreis zu, der bereits zum Einstieg ins Berufsleben den Polizeiberuf als Ziel anstrebt. Das Phänomen ist der Polizeiführung durchaus seit langem bekannt. Diese statistische Auswertung zeigt das wirkliche Ausmaß. Diese wird jedoch als Top – Secret der Öffentlichkeit verschwiegen. Hier zeigt sich, es geht bei den Waffengesetzen nicht darum die Bevölkerung zu schützen, oder den kriminellen die Waffen weg zu nehmen. Die geben die illegalen Waffen sowieso nicht ab. Es geht einzig allein darum, denen den Zugang zu den Waffen zu verwehren, welche die Mißstände erkannt haben und sich mit den Waffen aufmachen könnten, das Volk aufzurufen diesen Mißstand zu beseitigen. Denn der Sumpf ist noch viel tiefer als man uns weis machen will.
Einer unserer Kameraden hat in diesen Sumpf unter Lebensgefahr gestochert.
Wir bringen hier nur ein kleinen Auszug um die Ausmaße überhaupt begreiflich zu machen, ohne unsere Quellen offen zu legen. Was wir können, das sollte die Polizei, BKA oder wer auch immer, mit Leichtigkeit können. Wir werden ihnen nicht die Arbeit abnehmen. Sofern von den „Politikern“ überhaupt Grünes Licht gegeben würde, diese Waffenschieberei ernsthaft zu unterbinden. Wir hegen da jedoch ernsthafte Zweifel, daß dies überhaupt beabsichtigt sein könnte.
Auszug aus dem Protokoll:
...wie verabredet traf ich mich mit meinem Kontaktmann am Bahnhof Zoo. Wir fuhren mit einem Taxi in einen anderen Stadtteil. Dort bestiegen wir ein
Kleinbus mit PL – Nummer. Die Türen fielen zu und die Fahrt ging los. Jetzt war die Frage: halten sie ihr Versprechen oder ist im nächsten Wald Endstation. Nach mehreren Stops ohne daß ich aussteigen durfte oder etwas sehen konnte, kamen wir nach ca. 3,5 Stunden an. Mein erster Gedanke beim Aussteigen war: Au weia, du bist nicht mehr in Deutschland. Mein Kontaktmann machte mich mit einem anderen bekannt, der würde mein Dolmetscher und Leibwächter sein. Ich sollte ihn für die Dauer unseres Treffen Tomacek nennen. Tomacek schleppte mich kreuz und quer durch die halbe Stadt zu einem anderen Transporter. Nachdem wir eingestiegen und losgefahren waren, war Funkstille angesagt. Uhr und Handy wanderten in eine Kassette. Tomacek erklärte, „ist aus Blei geht nichts kaputt.“ Nach weiteren 2 oder waren es drei Stunden, trafen wir am Ziel ein. Die Tür ging auf und welch ein Lichtblick, ich erkannte Grünberg. Seit meinem letzten Besuch waren zwar über 20 Jahre vergangen, aber in Grünberg läuft die Zeit doch nicht so schnell. Dann kam er in seinem schwarzen 7er BMW, der ominöse „Janek“ wie er sich selbst nannte.
Einer von vielen Waffenschiebern von Berlin.
Seine erste Frage:
„Weißt Du wo Du hier bist?“
„Ja, in Grünberg“
„Du meinst Zieljona Gora“
„Keine Ahnung ich kann kein polnisch“
„Glaubst du daß du hier lebend wieder weg kommst?“
„Klar sonst wäre ich nicht hier?“
„Woher willst Du Dir so sicher sein“
„Weil wir dich erpreßt haben und du kein Ärger mit den Litauern haben willst. Außerdem bist du nicht dumm und weißt was dein Vorteil ist“
„Du bist sehr direkt, komm trinken wir erst mal einen Wodka.“
„Nein ich trinke nicht.“
„Traust du mir nicht“
„Nein, du traust mir doch auch nicht“
„Gut als Deutscher bist du wenigsten ehrlich, was willst du wissen, warum bist du hier?“
„Ich will wissen was und wie viel Waffen und Munition ihr nach Berlin liefert und an wen?“
„Du traust dich viel, für die Fragen würdest du bei uns die Oder runter treiben.“
„Wir wollten ja nicht Kaffee trinken, das wußtest du. Du sagst mir was dir möglich ist und ich garantiere Eure Anonymität.“
„Und deshalb läuft das Diktiergerät mit.“
„Ja, aber wir können jederzeit Auszüge löschen, oder Ausschalten wenn du das willst.“
„Gut, was willst du wissen?“
„Wie viel Waffen und was für welche verkauft ihr in Berlin?“
„Waffen eigentlich nicht so viele, mehr Munition.“
„Was für Waffen?“
„Hauptsächlich Pistolen und Revolver aus China und Serbien, dazu einige Scharfschützengewehre mit Schalldämpfer.“
„Wer braucht in Berlin Scharfschützengewehre mit Schalldämpfer?“
„Die gehen Hauptsächlich an Araber und Türken, die gehen zwischen Berlin und Frankfurt auf Jagd. Die verkaufen das Wild und finanzieren sich so ihre Munition.“
„Wer kauft das Wild?“
„Große Hotels in Berlin und Umgebung und Potsdam, oder wir nehmen das Wild mit und verkaufen es bei uns.“
„Ok, wie sieht das ganze aber in Zahlen aus. So kann ich mir kein Bild machen. Wolodja hat mir zugesagt das du meine Fragen beantwortest. Kommen wir also zur Sache, du hast sicher noch was zu tun und ich hab noch eine Verabredung mit Wolodja. Was für Munition und welche Mengen verkauft ihr im Monat“
„Meine Buchführung lege ich dir nicht offen, aber wir liefern pro Sendung zwischen 8 und 10 tausend Schuß, je nach Bestellung.“
„Was für Munni ist das, will da einer ein Krieg ausrüsten?“
„Klingt nur viel, Hälfte ist 9 mm und andere hälfte ist 22 er. Dann noch 2 – 3 hundert Schuß für Gewehr.“
„Wer nimmt dir die Munition ab und was machen die damit.“
„Was die damit machen ist uns egal, wir dürfen ja nur in Kreuzberg an Türken verkaufen. Die verkaufen dann weiter an die Araber und Libanesen. Wir wissen aber, daß die Türken ihre Banden ausrüsten und in Nacht fahren sie um Berlin auf den Autobahnen und beschießen Schilder an Autobahn. Mußt du gucken wenn zurück fahren. Wirst sehen wo Munition bleibt. Einige Türken ganz verrückt, schießen ein Wochenende 2 – 3 hundert Schuß pro Mann in Schilder oder Bäume. Aber uns egal, das gut für Geschäft“
„Ihr verkauft also nur in Kreuzberg? Und wer verkauft in Tegel und Spandau?“
„Frag Wolodja. Wir haben nur Lizenz für Kreuzberg. Dürfen nur an Türken verkaufen sonst großen Ärger“
„Verkauft ihr auch an die Rechten und Linken oder die Skinheads“
„Hier in Polen verkaufen an jeden, kein Problem. In Berlin geht nicht, das Gesetz. Mußt die Regeln einhalten. Andere polnische Gruppe hat Lizenz für Marzahn und verkauft an Deutsche.“
„Kannst du mir da ein Kontakt machen?“
„Laß lieber, die Gruppe nicht gut.“
„Wie viele Pistolen und Revolver verkaufst du pro Lieferung? Wie viel Lieferungen macht ihr im Monat?“
„Du sehr hartnäckig. Wir machen 2 manchmal 3 Lieferungen im Monat. Haben pro Lieferung 10 manchmal mehr Pistolen und 3- 5 Gewehre. Wenn bestellt. Jetzt zufrieden.?“
„Wie macht ihr das mit der Polizei, daß die euch nicht kriegen. Ist ja schließlich ein ganzer Haufen Munition den ihr dann dabei habt.“
„Mit Polizei keine Problem, macht andere Gruppe perfekt. Keine Kontrolle wenn wir fahren. Manchmal wir holen die Munition auch direkt in Berlin bei Polizei.“
„Wie bitte, bei der Polizei in Berlin? Ich versteh nicht, wie soll das gehen?“
„Einfach, Polizei ist in eigenen Klub und kann schießen. Sie haben Scheine das können kaufen Munition soviel sie wollen, keiner fragen. Kann kaufen in Klub, kann kaufen in Laden, kann kaufen in Dänemark, in Holland, keiner fragen wofür. Wir kaufen und müssen nicht Transport machen.“
„Ihr habt also die Polizei geschmiert. Und wie viel Polizisten verkaufen euch Munition?“
„Möchtest du nicht doch etwas trinken, ist so schönes Wetter heute.“
„Ich verstehe, aber das muß bei der Polizei doch auffallen wenn die soviel Munition privat kaufen? Irgendwann fällt das doch auf.“
„Wie genau geht, uns egal. Ich denke viele wissen, aber nichts sagen. Wenn was sagen, dann Pistole gehen los bei sauber machen. Wenn nicht sagen dann langes Leben und viel Geld.“
„Was kostet bei euch die Munition und die Waffen?“
„Ich weis nicht, ist so warm heute. Hier sieh dir mal an, such dir aus was du brauchst. Ich mache dir ein Sonderangebot“
„Die Glock ist nicht schlecht, was kostet die komplett mit dem Schalldämpfer da und den 3 Magazinen?“
„Der komplette Koffer dazu noch 500 Schuß, und das Halfter, für dich, 2000.“
„Ich bin doch nicht Rockefeller, was willst du für die Luger hier, aber ohne Munition?“
„ Gib 600 und wir werden Freunde.“
„Für deine Preise habe ich den falschen Paß in der Tasche, ich bin doch kein Türke mit unbegrenztem Kredit. Von den Tschechen bekomme ich die gleichen Sachen aber wesentlich billiger.“
„Ja ich weiß, aber nicht in Berlin. Willst du noch was wissen, ich habe noch ein Termin.“
„Ja ich habe auch noch einen Termin, aber sag mal wer verkauft in Nordrein-Westfalen, in Köln oder Duisburg und Umgebung.“
„Kann ich nicht helfen, mußt du Albaner oder Kroaten fragen. Haben ihre Nutten, die vermitteln dich. Oder die schwarzen, aber die verkaufen dir erst Drogen bevor du ein Schuß bekommst. Aber denk daran, kommen hier Polizei fragen, dann bekommen du großes Problem.“
„Keine Sorge, wir stehen zu unserem Ehrenwort. Wenn ich darüber schreibe, darf ich schreiben das wir uns in Zieljona Gora getroffen haben.“
„Ich denke du kannst kein polnisch. Du kannst aber auch schreiben wir haben uns in Warschau getroffen, solange du keine Beschreibung von uns machen wirst. Du weißt daß hier nur ein neutraler Ort ist.“
„OK, das ist mir schon klar. Ich wollte mich nur vergewissern das es kein Mißverständnis gibt.“
„Gut dann ist alles bestens. Dann steig ein und Tomacek bringt dich zurück.“
„Ok, bis dann, vielleicht sehen wir uns irgendwann noch mal.“
„Vielleicht, aber auf der Straße du mich besser nicht erkennen, alles klar?“
Ich nickte und die Tür flog zu. Der BMW fuhr los und dann fuhren wir zurück zum
vorherigen Treffpunkt. Mein Kontaktmann aus Berlin brachte mich nun zur russischen Grenze. ….
Quelle: Kehrusker
„Was geht mich mein Geschwätz von gestern an?“
Wie wir in der Ausländerfrage belogen und betrogen wurden
von Thomas Brehl
So mancher, der heute -im Sommer 2010- kopfschüttelnd auf die immer unerträglicher werdenden Auswüchse einer völlig verfehlten Ausländer- und Integrationspolitik blickt, stellt sich die Frage, warum es überhaupt soweit kommen mußte, daß Parallelgesellschaften entstehen, islamistische Terrorsympathisanten in Moscheen auf deutschem Boden weiter radikalisiert werden und das Bildungsniveau auch Dank eines integrationsunwilligen Subproletariats soweit abgesunken ist, daß viele Ausbildungsbetriebe zwar händeringend um Nachwuchs werben, diesen vielfach aber gar nicht ausbilden können, weil den künftigen „Hartz-IV-Empfängern“ die elementarsten Grundkenntnisse in Lesen, Schreiben und Rechnen fehlen.
Deutsche als Minderheit in „deutschen“ Schulklassen haben bereits jeden Sensationscharakter verloren, sie sind alltäglich geworden. Stadtviertel in „deutschen“ Großstädten, in denen unsere Polizei quasi nichts mehr zu melden hat und sich daher auch nur in großer Zahl und mit kugelsicheren Westen hineintraut, werden von Zeit zu Zeit bedauernd erwähnt, entgegengesteuert wird aber nicht, wenn man mal von der genialen Idee absieht, in diesen Problemvierteln zukünftig gar keine deutsch- sondern wahlweise türkisch- oder arabischstämmige Polizisten einzusetzen.
War das alles vorhersehbar oder hat es uns wie eine Naturkatastrophe erwischt? Konnte es überhaupt gut gehen, Millionen von Menschen fremder Rasse, Religion und Kultur in ein dichtbesiedeltes Land wie Deutschland einwandern zu lassen? Nein, das konnte es nicht und diese Erkenntnis ist keine rechtsradikale Parole, sondern eine jener Einsichten, zu denen Politiker bisweilen gelangen, freilich immer erst dann, wenn sie nichts mehr zu melden haben.
Sü überraschte uns ausgerechnet die alte SPD-Ikone, der ehemalige Bundeskanzler Helmut Schmidt bereits 2002 mit der Aussage „Wir haben viel zu viele Ausländer hereingeholt!“ Mit „Wir“ kann er allerdings nicht das deutsche Volk meinen, sondern bestenfalls die Entscheidungsträger, also jene Politikerkaste, die Deutschland gegen den Willen der angestammten Bevölkerung zu einem Einwanderungsland machte, während sie fortwährend versprach die Zahl der in Deutschland lebenden Ausländer zu begrenzen und später sogar sie zu verringern.
Um das ganze Ausmaß dieser Lügen- und Vernebelungskampagne zu erfassen, lohnt ein Blick zurück und hier ein besonderes Augenmerk auf die Aussagen jener, die uns in den entscheidenden Jahren regiert haben. Was sie vom Stapel ließen, während sie gleichzeitig das Gegenteil taten, gehört vor jeder Wahl öffentlich plakatiert:
„Deutschland war nie ein Einwanderungsland und kann auch keines werden. Die berechtigten Sorgen derjenigen deutschen Mitbürger sind ernst zu nehmen, die in dieser Situation befürchten, im eigenen Lebensbereich zur Minderheit zu werden und die sich als Opfer einer bisher wenig durchdachten und unberechenbaren Ausländerpolitik ansehen.“
Um es gleich vorauszuschicken, es war kein „Rechtsextremist“ der das sagte. Es war der damalige Bundesinnenminster Friedrich Zimmermann laut BMI-Mitteilungen vom 28.01.1983. Na ja, der war doch bei der CSU, wird mancher vielleicht denken, die haben ja gerne am rechten Rand gefischt. Gut, zitieren wir noch einige Herren, die für rechte Töne so gar nicht bekannt sind und beginnen wir mit dem damaligen Bundeskanzler Willy Brandt:
„Es ist aber notwendig geworden, daß wir sehr sorgsam überlegen, wo die Aufnahmefähigkeit unserer Gesellschaft erschöpft ist und wo soziale Vernunft und Verantwortung Halt gebieten.“
Dieser Satz ist Bestandteil seiner Regierungserklärung vom Januar 1973. Es geht aber noch deutlicher. So lassen uns die Ruhr-Nachrichten vom 13.02.1975 wissen:
„Schmidt (Helmut, damals Bundeskanzler, der Verf.) warnte vor einem Nationalitätenproblem in der Bundesrepublik. Vor dem Kabinett vertrat er die Ansicht, daß beim Zuzug von Gastarbeiterangehörigen die zulässige Grenze inzwischen erreicht und in manchen Fällen schon überschritten sei.“
Hatte Bundeskanzler Ludwig Erhard rund zehn Jahre zuvor noch ökonomisch argumentiert,
„Die Heranziehung von noch mehr ausländischen Arbeitskräften stößt an Grenzen. Nicht zuletzt führt sie zu weiteren Kostensteigerungen und zusätzlicher Belastung unserer Zahlungsbilanz.“ Bundeskanzler Ludwig Erhard in seiner Regierungserklärung vom 10.11.1965
so führte man später ungerührt völkische Argumente ins Feld. Es war Heinz Kühn, der Ausländerbeauftragte der SPD, der laut Neue Osnabrücker Zeitung vom 13.09.1980 sagte:
„Wenn die Zahl der Ausländer, die als Minderheit in einer Nation leben, eine bestimmte Grenze überschreitet, gibt es überall in der Welt Strömungen des Fremdheitsgefühls und der Ablehung, die sich dann bis zur Feindseligkeit steigern.“
Da wundert es nicht, wenn die BRD-Länderfürsten zu dieser Zeit in die selbe Kerbe hauen. In einer dpa-Meldung vom 05.03.1982 erfährt das Deutsche Volk:
„Die Ministerpräsidenten der 11 Bundesländer halten es aus Sorge über eine wachsende Ausländerfeindlichkeit in der Bundesrepublik für erforderlich, den Zustrom von Gastarbeitern und Asylanten weitgehend zu stoppen.“
Und auch einer der Landesinnenminister, nämlich Ekkehard Gries (FDP) aus dem besonders gebeutelten Hessen, spricht bereits 1982 deutliche Worte:
„Ich bin der Meinung, daß die Aufnahmefähigkeit der Bundesrepublik erreicht oder überschritten ist. Das gilt besonders auch für die Ballungsgebiete in Hessen, Frankfurt oder Offenbach. Das heißt, daß weiterer Zuzug unterbunden werden muß, auch der legale oder illegale Zuzug von Familienangehörigen muß beschränkt oder unterbunden werden.“
Zu etwa der gleichen Zeit nimmt auch das deutsche Staatsoberhaupt Stellung zur Ausländerfrage. DIE WELT vom 29.08.1982 berichtet:
„Bundespräsident Karl Carstens hat das schweizerische System der befristeten Aufenthaltsbewilligungen für Ausländer zur Bewältigung des Ausländerproblems als >erwähnenswert<, wenn nicht >nachahmenswert< bezeichnet.“
Angesichts dieser Verlautbarungen verwundert es auch rückblickend nicht, daß sich die Mehrheit der Deutschen im Vertrauen auf eine Kehrtwende in der Ausländerpolitik nicht nach einer wirklichen und in Sachen Ausländer auch glaubwürdigen politischen Alternative umsah.
Es würde schon alles gut werden, Sätze wie dieser bestärkten den einfachen Mann in dieser leider reichlich naiven Überzeugung:
„Ich möchte, daß auch in Zukunft Ausländer nach Deutschland kommen können. Das setzt aber voraus, daß die Rückkehr der Ausländer in ihre Heimat nicht die Ausnahme, sondern die Regel ist…Selbst für die Mitgliedsstaaten der Europäischen Gemeinschaft bedeutet Freizügigkeit nicht die Einräumung eines Dauerwohnrechts für jeden…es ist nicht unmoralisch zu fordern, daß der uns verbliebene Rest Deutschlands in erster Linie den Deutschen vorbehalten bleibt.“
So jedenfalls Dr. Alfred Dregger, CDU-Fraktionsvorsitzender auf einer Tagung der CDU in Bonn am 21.10.1982. Aber auch SPD-Politiker weckten völlig falsche Hoffnungen auf eine Änderung der zunnehmend unangenehmer werdenden Situation gerade in den Ballungsgebieten und Großstädten unseres Landes. So sagte Herbert Bath SPD-Mitglied und Landesschulrat von Berlin laut Berliner Morgenpost vom 28.11.1982:
„Wir müssen dafür Sorge tragen, daß unsere Kinder und Kindeskinder als Deutsche in ihrem Vaterland friedlich und unangefochten leben können und wir dürfen ihnen nicht ein Land mit unlösbaren Problemen hinterlassen. Es hat nichts mit einer Diskriminierung von Ausländern zu tun, wenn die Abneigung der Bevölkerung gegen eine Ausländerpolitik wächst, die sich durch Tatenlosigkeit gegenüber unhaltbaren Zuständen auszeichnet.“
Das erweckte den Eindruck, als könne man bedenkenlos eine der damals noch so genannten „großen Volksparteien“ wählen. Die hatten das Problem also erkannt und würden es schon richten. Absichtserklärungen gab es in Hülle und Fülle. So auch in einem CDU-Flugblatt zur hessischen Landtagswahl 1982:
„Mit 4,7 Millionen im Bundesgebiet und über 500.000 in Hessen ist die Ausländerzahl in diesem Land zu hoch… Die CDU will erreichen, daß in c.a. 5 Jahren die Zahl der Ausländer in Deutschland um etwa 1 Million abnimmt. Andernfalls entstehen Probleme, mit denen die nächste Generation kaum noch fertig werden kann.“
Also, nicht nur Zuzugsstopp, nein Verringerung der Ausländerzahlen war das Ziel. Warum sollte man dann rechts wählen? Ändern kann es ja nur die Regierung, also mußte man die Etablierten stärken. Außerdem hörten sich wohlfeile Worte wie die von Dr. Pirkl, dem bayerischen Staatsminister sehr viel staatstragender an, als die „Ausländer raus!“-Parolen einer rechten Minderheit. Laut Plenarprotokoll Nr. 09/85 vom 25.03.1981 führte Dr. Pirkl aus:
„Die mit der Ausländerproblematik verbundenen humanitären, infrastrukturellen, sozialen, gesellschaftlichen und politischen Belastungen sind inzwischen so schwerwiegend, daß niemand mehr leichtfertig einer weiteren Zunahme der Ausländerzahlen das Wort reden darf, niemand mehr die weitere Umgehung von Anwerbestopps durch eine ungeahnte Flut von zum Teil sehr problematischen Scheinasylanten dulden kann.“
„Lieb Vaterland magst ruhig sein…“ werden sich die meisten Zuhörer im Bayerischen Landtag gedacht haben, hatte doch bereits im Vorjahr der Sozialdemokrat Horst Ehmke einschneidende Schritte angekündigt. Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung zitiert ihn am 19.09.1980 wie folgt:
„Es ist schwer für uns, die illegale Zuwanderung zu stoppen. Wir werden relativ drastische Maßnahmen treffen müssen.“
Alles schien in Butter aber all diesen Verlautbarungen zum Trotz lief eine Politik weiter, deren Folgen wir nun mehr und mehr zu tragen haben. Und auch die von Helmut Kohl großspurig angekündigte geistig-moralische Wende hielt nicht in Ansätzen, was der neue Bundeskanzler versprach. Die AP-Meldung vom 26.01.1983 setzte nur die jahrelange Desinformationskampagne fort:
„Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) hat darauf hingewiesen, daß der Zuzugsstopp für ausländische Arbeitnehmer nicht genüge. Darüberhinaus muß nach den Worten des Kanzlers ein erheblicher Teil der rund 2 Millionen in der Bundesrepublik lebenden Türken in ihre Heimat zurückkkehren.“
Und auch Bundesaußenminister Hans Dietrich Genscher beteiligte sich nach Kräften an der allgemeinen Augenwischerei, in dem er in einer Bundestagrede (Quelle: „Das Parlament“ vom 27.10.1984) verkündete:
„Wir sind kein Einwanderungsland. Wir können es nach unserer Größe und wir können es wegen unserer dichten Besiedelung nicht sein. Deshalb geht es darum ohne Eingriffe in die Rechte des einzelnen und der Familie, ohne Verletzung der Grundsätze der Toleranz zu einer Verminderung der Ausländerzahlen zu kommen.“
Angesichts dieser Dauerberieselung von Analysen, Bekundungen und Absichtserklärungen, die dem einfachen Bundesbürger durchaus aus der Seele sprachen, hielt unser Volk still und wurde am Ende von einer Entwicklung überrollt, die noch lange nicht an ihrem Ende ist und gestoppt werden muß, wenn Deutschland und unser Deutsches Volk überleben wollen.
Bereits im Jahre 1968 hatte der spanische Philosoph Salvador de Madariaga in der Neuen Zürcher Zeitung (Ausgabe vom 03.05.1968) bekundet:
„Kenia, Tansania oder Mali haben ebenso das Recht darauf zu achten, daß sie nicht durch eine Invasion von Europäern mulattisch oder weiß werden, als Großbritannien, Deutschland oder Polen dafür sorgen dürfen, nicht durch eine Invasion von Afrikanern schwarz zu werden.“
Und selbst für „bibeltreue Christen“ sei ein Zitat angefügt:
„Nimmst Du einen Fremden in Dein Haus auf, so wird er Dich in Unruhe stürzen und Dich Deinen Angehörigen entfremden.“ (Buch Sirach, Kap.11, Vers 31)
Man muß kein „Rechtsextremist“ sein, um zu erkennen, daß unser Volk gerade in den Schicksalsfragen der Nation ganz bewußt hinter´s Licht geführt wurde. Es gibt auch keinen Grund dafür anzunehmen, dass sich das zwischenzeitlich geändert habe. Im Gegenteil, die Frage muß erlaubt sein, in welchem Zustand sich ein Staatswesen befindet, das sich Demokratie nennt, in dem aber die Herrschenden offensichtlich ganz und gar nicht das tun, was sie versprochen haben oder wofür sie gewählt wurden.
Langen, den 12.08.2010







