Archiv für August 2010
Polen freiwillig in Wehrmacht und SS?
Moskau – Sensationelle Beschuldigungen veröffentlichte am Wochenende die Moskauer “Nesawissimaja Gaseta”, die neben der Tageszeitung Kommersant, als inoffizielles Sprachrohr des Kremls und hiermit verbundenen russischen Oligarchen gilt. Unter der Headline ” Polnische Freiwillige in der Wehrmacht ” kommt das Blatt nicht nur zurück auf das Thema “Großvater Tusk” oder “Katyn”, sondern vor allen Dingen auf die nicht unumstrittene Rolle Polens in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. So behauptet die Zeitung z.B. dass nicht nur die Geschichte von Josef Tusk, dem Großvaters vom heutigen polnischen Premier Donald Tusk erfunden sei, sondern auch die von einer weiteren halben Million Polen, da weder die Wehrmacht noch die SS in den besetzten Gebieten zwangsrekrutierte, sondern nur Freiwillige nach strengster Prüfung aufnahm. Josef Tusk soll damals angeblich aber als Danziger Pole von der Gestapo verhaftet worden und ins KZ Stutthof gebracht worden sein. Im Jahre 1944 habe man ihn dann in die Wehrmacht gezwungen.
“Nesawissimaja Gaseta”: “Der Wehrmacht und SS beigetreten waren insgesamt etwa eine halbe Million polnischer Freiwilliger. Unter ihnen war Joseph Tusk, der Großvater des heutigen polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk. Warschau ist aber nicht am Schicksal von 60 277 Polen interessiert, die in Uniformen der Wehrmacht und der SS gekleidet, zwischen 1941 bis 1945 in sowjetische Gefangenschaft geraten waren. Polnische Behörden wollen deshalb auch nicht einmal über die halbe Million “glücksloser” Landsleute reden, die von den “schlimmen” Deutschen “zwangsweise” mobilisiert worden waren. Sie verschweigen ihre Taten, ihre Verbrechen, erwarten aber von Russland druckvoll die Offenlegung der Dokumente von Katyn. Sorry, aber wir wissen dass auch Russen, Franzosen, Ukrainer oder Letten nicht unter Zwang in der Wehrmacht oder SS dienen mussten, warum aber ausgerechnet dann die Polen ? Sie kämpften alle freiwillig für Hitler.”
Die Zeitung verweist auch im Vergleich zu Katyn auf polnische “Greueltaten” bei denen in den Jahren 1920/1921 bis zu 70 000 russische Kriegsgefangene ermordet oder zu Tode gequält worden sein sollen. “Während die stalinistischen Repressionen auf dem XX Kongress der KPdSU verurteilt wurden, stellte man ebenso fest, dass auch ein polnischer Marschall, namens Józef Klemens Pilsudski, das Blut von Hundertausenden an den Händen hatte. Man erklärte ihn verantwortlich, Massenmorde an Deutschen, Russen und Ukrainern begangen zu haben, wofür er dann zum polnischen Nationalhelden gemacht wurde. Die Basis der Aussenpolitik polnischer Nationalisten führt aber über Katyn, die eigenen Verbrechen hierbei völlig außer acht lassend. Polen sind nicht daran interessiert ihre eigenen Wahrheiten zu offenbaren. Der Artikel von “Nesawissimaja Gaseta” kommt zeitlich nicht von ungefähr und zeigt einmal mehr wie wichtig es für den Kreml ist, nicht die rechtliche und moralische Verantwortung für den Genozid von Katyn übernehmen zu müssen. Dies einmal aus möglichen Milliardenforderungen von Opferfamilien und auch aus dem Gesamtbild der sowjetischen Schuld an Ursache und Verbrechen des zweiten Weltkrieges heraus. Moskau setzt nun mit bis heute verschwiegenen Wahrheiten aus der Zeit des zweiten Weltkrieges und danach, auf sanften Druck oder auch Erpressung. Und dies so lange bis die Polen die Sache Katyn für immer ruhen lassen. Russische Archive sind voll von unbekannten Wahrheiten, die nicht nur Polen, sondern auch Deutsche in Probleme bringen könnten die sich schon vor Jahrzehnten eine neue Haut zugelegt hatten, hierunter Politiker, Journalisten, falsche Auschwitzhäftlinge und Literaturkritiker.
“Polskaweb” ist davon überzeugt, dass die Geschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts im großen Maße von Fälschungen und gigantischen Übertreibungen zum Nachteil der Deutschen dominiert wird. So lange sich Polen und Russen streiten, erfährt man nun wenigstens manchmal ein wenig mehr. Wir können leider nur begrenzt die Ergebnisse unserer eigenen Geschichts-Recherchen veröffentlichen, da es sowie in Deutschland als auch in Polen Gesetze gibt, die auch Veröffentlichungen von Wahrheiten unter Strafe stellen. Wir hoffen, dass diese Menschen welche derartige Gesetze geschaffen haben oder wie Journalisten aus niederen Beweggründen unterstützen, alsbald mit der Wahrheit konfrontiert werden. Ausgerechnet von Moskau ist, trotz dem Leugnen von Katyn, eher die Wahrheit zu erwarten, denn aus Berlin oder Warschau.
Die Frage worauf wir jetzt erst eimal eine Antwort erwarten ist, was denn Opa Tusk denn wirklich nach Stutthof geführt hatte. Im Sommer vergangenen Jahres hatte nämlich ausgerechnet sein Enkel in der Nähe dieses ehemaligen Konzentrationslagers eine flammende Rede gegen die “Deutschen Massenmörder” gehalten, die hier in einem nahen Wald (Piaśnica) 12 000 Häftlinge des Lagers erschossen und begraben haben sollen. Gefunden wurden aber bis heute nur die Überreste von 300 Menschen, die nach unseren Erfahrungen mit anderen Massengräbern im Norden Polens, eher deutsche Zivilisten gewesen sein könnten.
Copyright © Polskaweb News 23.05.2010
Nach Kriegsende – Vergewaltigt, verschwiegen, verdrängt
Eine neue Untersuchung belegt: Nicht nur russische Soldaten, sondern auch Amerikaner und Franzosen schändeten 1945 deutsche Frauen.
Am Ende des Zweiten Weltkrieges wurden vermutlich Hunderttausende Frauen vergewaltigt. (Im Bild: Eine Frau geht durch das zerstörte Dresden) Foto: dpa
Der Krieg war vorbei, die Lage normalisierte sich, als in Bad Reichenhall die Nachricht kursierte, daß eine hiesige Geschäftsfrau im Thumsee ins Wasser gegangen sei. So sagte man damals, wenn jemand den Freitod wählte und sich ertränkte.
Im Sterberegister wurde lediglich vermerkt: “Tod durch Ertrinken in Folge eines Nervenzusammenbruchs”. Den Gerüchten zufolge aber verbarg sich etwas anderes hinter dieser Tragödie. Die Frau sei am Kriegsende von US-Soldaten vergewaltigt worden, erzählte man sich in den Wirtshäusern von Bad Reichenhall, aus Scham über ihre Schändung habe sie sich das Leben genommen.
Die Zahl der Frauen, die am Ende des Zweiten Weltkriegs vergewaltigt wurden, geht vermutlich in die Hunderttausende. Bislang wurden die Schändungen vor allem der Roten Armee zugeordnet, und das hat sich auch tief ins kollektive Bewußtsein der deutschen Nachkriegszeit eingebrannt. “Die Russen waren Vergewaltiger, die Amerikaner Befreier.” So urteilte das deutsche Volk nach 1945.
ANZEIGE
Heute wissen wir, daß dies nicht der Wahrheit entsprach. 65 Jahre nach dem Kriegsende wird immer deutlicher, daß viele Vergewaltigungen auf das Konto von amerikanischen und französischen Soldaten gingen, und nicht zuletzt hatten sich auch freigelassene Gefangene schuldig gemacht.
In den ersten Besatzungswochen war sexuelle Gewalt nicht nur im Osten, sondern auch im Süden Deutschlands an der Tagesordnung. Allerdings blieben diese Übergriffe in Bayern von Anfang an ein Tabuthema, zumindest auf der Seite der Opfer. Allenfalls von “Einzelfällen” nahm die Öffentlichkeit Notiz, ansonsten wurde das Thema verdrängt und von einer kollektiven Amnesie zugedeckt.
Daß beim Reden über das Kriegsende einiges unter dem Deckel gehalten wurde, das ahnte die Journalistin Maximiliane Saalfrank schon lange. Schließlich hatte sie in ihrer eigenen Familie von Vergewaltigungen durch alliierte Soldaten gehört. “Darüber wurde aber nicht offen gesprochen.
Es gab da ein Familienschweigen”, sagt Frau Saalfrank, die deshalb schon in den neunziger Jahren begann, Zeitzeugen zu befragen. Dabei machte sie die gleiche Erfahrung wie in der eigenen Verwandtschaft: “Niemand wollte über die sexuellen Gewalttaten reden. Die Opfer und ihre Familien schwiegen, um in ihren Dörfern ohne gesellschaftliche Ächtung weiterleben zu können.”
Trotzdem ist es Maximiliane Saalfrank und ihrem Kollegen Thies Marsen nach jahrelanger Recherche gelungen, wenigstens einen Teil der verdrängten Ereignisse vom Sommer 1945 in Südbayern ans Licht zu holen. Eine Reihe von Opfern war nach langem Zureden bereit, ihr Schweigen zu brechen.
Natürlich gab es gute Gründe für das Schweigen der Frauen. Im Chaos des Kriegsendes hatte sich sowohl die deutsche Verwaltung als auch die Polizei aufgelöst. Wo hätte man eine Vergewaltigung anzeigen sollen? Die Alliierten kamen nicht in Frage, vor deren Soldaten hatten die meisten Frauen nach der erlebten Gewalt große Angst. Dazu kam die Scham. In einer tief katholisch geprägten Gesellschaft wie im damaligen Bayern war die Sexualität ein Tabuthema. Deshalb hatte in den Familien niemand gelernt, offen mit solchen Themen umzugehen.
Wer außerehelichen Geschlechtsverkehr hatte, war als Flitscherl gebrandmarkt, auch wenn der Akt gewaltsam erzwungen worden war. Schon deshalb verzichteten viele Frauen auf eine Anzeige. Lediglich 180 Opfer wandten sich im Mai 1945 an die Amerikaner. Andere vertrauten sich lieber den örtlichen Pfarrern an, deren Berichte heute eine unersetzliche Quelle sind.
Die Pfarrer der Diözese München-Freising mußten nämlich im Sommer 1945 sogenannte Einmarschberichte über das Kriegsende in ihren Pfarreien abliefern. Somit gehören diese Schilderungen zu den wenigen schriftlichen Dokumenten über das leidvolle Kapitel der Vergewaltigungen.
Beharrliches SchweigenDie Berichte der Pfarrer schufen die Grundlage für die Recherche von Saalfrank und Marsen. In der Folge stießen sie noch auf manch weiteres Schriftstück aus dem Frühsommer 1945, das Zeugnis ablegte von sexueller Gewalt, von Angst und Terror. Die Kabarettistin Ursula Herking erwähnt beispielsweise in ihrer Autobiographie ihre Vergewaltigung durch Amerikaner nahe Deggendorf.
Recht bald merkten Saalfrank und Marsen aber auch, daß es bei Gesprächen mit Opfern weitaus schwieriger war, etwas über die schrecklichen Ereignisse zu erfahren. “Da haben wir viel Widerstand erlebt”, sagt Frau Saalfrank. Oftmals gelang ein Kontakt überhaupt nur über Vertrauensleute aus dem familiären Umfeld der Betroffenen.
Leben in ständiger AngstEines Tages erlebten die Journalisten, wie eine Frau lebhaft über ihre Erlebnisse zu erzählen begann. Bis sie plötzlich zusammenbrach. “Das ist eine typische Reaktion”, sagt Frau Saalfrank.
“Zuerst erzählen die Opfer, als wäre es eine fremde Geschichte. Dann kommt der Punkt, da geht es nicht mehr weiter.”
Wie viele Opfer und Täter es gab, wird sich wohl nie klären lassen. Nach Schätzungen könnten in der amerikanischen Besatzungszone bis zu 95.000 Frauen vergewaltigt worden sein. Dabei sind die Amerikaner und die Franzosen mit dem Thema sofort offen umgegangen. Die Amerikaner ermittelten laut Saalfrank und Marsen zügig, verhörten die Beteiligten und verhängten sogar Todesurteile. In Flintsbach wurden im Mai 1945 sechs amerikanische Soldaten wegen Vergewaltigung gehängt.
Im Time Magazine wurde schon im Sommer 1945 über sexuelle Gewalttaten amerikanischer Soldaten berichtet. Maximiliane Saalfrank vermutet, daß in US-Militärarchiven noch jede Menge aufschlußreiches Material zu den Vergehen schlummert.
Die Wahrheit hinter den GerüchtenIn Bayern aber wurden die schrecklichen Taten schnell aus dem öffentlichen Bewußtsein verdrängt. In Bad Reichenhall, so fanden Saalfrank und Marsen heraus, kam es im Mai 1945 tagelang zu Plünderungen und vermutlich zu mehr als 1000 Vergewaltigungen durch französische Soldaten. Aber es ist nichts dokumentiert. Die Wahrheit ist oft nur hinter Gerüchten zu erahnen: Wie sich etwa in einem Café Mädchen verbarrikadiert haben sollen, die dann von französischen Soldaten regelrecht ausgeräuchert und auf der Straße abgefangen worden seien.
An ihren Früchten sollt ihr Sie erkennen
Der Text unter den Schaubildern, wohl nicht nur wegen der Kürze, bringt keinen Hinweis auf das Exotenproblem. So wächst Frankreich z. B. NUR über seine farbigen, sowie muslimischen „Zuwanderer“, die hierzulande als die „lieben Migranten“ bezeichnet werden, die man „BRAUCHT“, damit wir unseren Wohlstand (!) halten können, so wird behauptet. In Wahrheit müssen wir, ungefragt, mit anderen teilen – siehe Griechenland + andere ..
Luxemburg – Beim Kinderkriegen sind die Deutschen in Europa Schlußlicht. Mit einer Geburtenziffer von 7,9 auf 1.000 Einwohnern liegt die BRD hinter Österreich (9,1) auf dem letzten Platz, wie das Europäische Statistikamt Eurostat am Dienstag bekanntgab.
Während die Bevölkerungszahl in Deutschland schwindet, wächst sie in der EU: Zum 1. Januar 2010 wurde erstmals die Schwelle von fünfhundert Millionen Einwohnern geknackt. Laut Eurostat leben 501,1 Millionen Menschen in der EU, das sind 1,4 Millionen mehr als im Vorjahr. Das Plus ist auf einen Geburtenüberschuß von 400.000 sowie ein Zuwanderungsplus von 900.000 Einwanderern zurückzuführen.
In Deutschland lebten zu Beginn des Jahres noch 81,8 Millionen Menschen, 200.000 weniger als im Vorjahr. Es starben nicht nur mehr Menschen als zur Welt kamen, auch wanderten mehr Menschen aus als ein, das Saldo lag bei minus 13.000. Der Bevölkerungsschwund ist in absoluten Zahlen mit Abstand der stärkste in der EU, in 20 der 27 Mitgliedsstaaten wuchs die Bevölkerungszahl. Insbesondere der Abstand zu Frankreich wird kleiner: Im westlichen Nachbarland lebten am 1. Januar 2010 insgesamt 64,7 Millionen Menschen, 350.000 mehr als im Vorjahr. Ein Grund ist die hohe Geburtenziffer von 12,7 pro 1.000 Einwohner. Fruchtbarer sind nur Iren (16,8) und Briten (12,8). Der EU-Durchschnitt liegt bei 10,7 Geburten. Kindermuffel sind neben Deutschen und Österreichern die Portugiesen (9,4), Italiener (9,5) sowie Letten und Ungarn (je 9,6 Geburten pro 1.000 Einwohner).
Matthäus 7: An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Kann man denn Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln? So bringt jeder gute Baum gute Früchte; aber ein fauler Baum bringt schlechte Früchte. Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen. Jeder Baum, der nicht gute Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Darum: an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.
Freiheit
Es wird viel über Freiheit geredet.
Doch hören wir genauer hin, was uns da erzählt wird, müssen wir feststellen, daß wir weit davon entfernt sind, zu begreifen was Freiheit überhaupt ist.
Immer wieder wird von Freiheitsrechten gesprochen. Von Religionsfreiheit, dem Recht auf freie Meinungsäußerung usw. Doch dies ist keine Frage des Rechts. Freiheit ist eine Lebensweise.
Alles was das Recht reguliert, wird nur garantiert durch eine Institution. Damit sind wir automatisch in der Abhängigkeit dieser Institution, also unfrei.
Freiheit finden wir nie außerhalb uns selbst, weil wir uns so immer in eine Abhängigkeit begeben. Wirkliche Freiheit erreichen wir nur dann, wenn wir so handeln, wie wir wollen. Es sei hier mit aller Deutlichkeit gesagt: „Frei ist man dann, wenn man handelt wie man WILL.“ Hier geht es also nicht um „handeln können“. Wer von Recht spricht, hat immer nur das „handeln können“ im Auge. Doch das unabhängige Leben äußert sich nicht in der Möglichkeit zum Handeln, sondern wie wir tatsächlich Handeln.
Viel mehr geht es hier um das was man WILL. Leicht lassen wir uns hier verführen, Wille als etwas Beliebiges zu sehen, wobei der Wille abhängig ist von den Umständen, in denen wir uns befinden, oder sich danach richtet, wozu wir gerade Lust haben. Jedoch ist Wille für jeden etwas Grundsätzliches. Wille ist nicht beliebig, sondern Sinnvoll.
Jeder Mensch ist als sinnvoller Teil des Ganzen mit einem spezifischen Willen auf die Welt gekommen. Es gilt diesen Willen zu verwirklichen, das ist die göttliche Aufgabe eines jeden Menschen. Das ist Selbstverwirklichung.
Gerade in der heutigen Gesellschaft erleben wir, wie schwer es ist „zu tun was man will“.
Denn wenn wir um uns herum schauen, und auch bei aller Ehrlichkeit zu uns selbst, unseren eigenen Lebenswandel betrachten, dann sehen wir, das wir immer darauf bedacht sind, genau das zu tun was wir NICHT wollen.
Wir tun nicht was wir wollen, auf Grund finanzieller Umstände. Wir tun nicht was wir wollen, auf Grund von juristischen Umständen. Wir tun nicht was wir wollen, weil es gesellschaftlich-moralisch aufdiktiert wird. Wir tun nicht was wir wollen, weil wir Angst haben.
Wir haben Angst zu verlieren.
Angst, die Sicherheit zu verlieren. Die Sicherheit einer Welt die uns bekannt ist, in der das Leben in geregelten Bahnen läuft. In der es Regeln gibt, von denen wir glauben, uns auf sie verlassen zu können. Wir sind in diese Welt hinein geboren worden und sind darin aufgewachsen. Wir haben gar nichts anderes kennen gelernt. Außerhalb dieser Welt, in der alles fein geregelt ist, liegt das Unbekannte und davor fürchten wir uns. Wir trauen uns nicht, die Sicherheit auf zu geben für etwas, von dem wir nicht wissen was uns erwartet. Diese Welt mit ihren Regeln, ist ein Gefängnis. Es hält uns davon ab frei zu sein. Und was machen wir? Statt die Freiheit zu wählen, ziehen wir es vor in diesem Gefängnis zu leben, das uns ja Sicherheit verspricht. Doch diese Sicherheit ist nicht mehr als eine Illusion. Diese Sicherheiten gibt es nicht. Denn dort, wo wir uns sicher wähnen, kann schnell das Unglück über uns herein brechen. Wenn es nicht so traurig wäre, dann wäre es der größte Witz, wenn wir feststellen müssen, daß wir unser ganzes Leben lang so gelebt haben, wie andere es wollten, aber niemals wie wir selbst es gewollt hätten, um dann solch eine bittere Enttäuschung zu erleben.
Aber selbst wenn dieser Unglücksschlag nicht eintrifft, blickt so mancher auf seinem Leben zurück und muß dann feststellen, bei aller Ehrlichkeit zu sich selbst: Ich habe mein Leben nicht gelebt, ich wurde gelebt! Das, was wir uns unser ganzes Leben mit so viel Mühe erarbeitet haben, verliert auf einmal gänzlich seine Bedeutung. Das, was wir erreicht haben, ist auf einmal wertlos und es wird uns bewußt, daß wir unser ganzes Leben vergeudet haben. Dieses Phänomen wird auch Midlife Crisis genannt.
Freiheit ist eine Lebensweise.
Freiheit ist die Lebensweise, in der wir tun was wir WOLLEN! Doch, was WOLLEN wir? Es geht hier nicht darum, zu tun was wir gerne möchten. Es geht um das, was tief in jedem von uns schlummert. Das gewisse Etwas, das für ein jeden persönlich den wirklichen Sinn seines Leben ausmacht. DAS ist der Grund des irdischen Lebens. Stellt man sich also die Frage was man will, wirkt diese Frage ziemlich überwältigend. Jedoch weiß jeder Mensch was er will. Tief in sich selbst spürt er was er tun muß. Tief in sich spürt er, was seine göttliche Aufgabe ist. Fühlen wir in uns hinein, können wir es wirklich spüren, das was wir wollen. Aber häufig erkennen wir es nicht, weil wir uns ablenken lassen durch die Außenwelt. Da wir uns Jahrzehnte lang vor dieser Außenwelt versteckt haben, ist es nicht leicht, sich davon zu befreien. Es ist nicht leicht …aber nicht unmöglich! Zu jeder Zeit und in jedem Augenblick können wir uns entscheiden frei zu sein. Aber auch dann müssen wir uns immer wieder und jeden Augenblick für die Freiheit entscheiden. So gilt es einerseits zu erkennen was man will und andererseits sich selbst zu ermutigen, alles zu tun damit es verwirklicht werden kann. Denn das ist die wahre Selbstverwirklichung.
Tu was Du WILLST und sei FREI.
Das ist die Erfüllung Deiner Göttlichen Aufgabe.
Akasha Chronik






