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Verbrechen an Deutschen

Kurzer Auszug mit Kommentaren der Grünen

Kommentar:  Auszug aus http://inge09.blog.de/2011/03/16/gau-gau-gruene-10836733/ mit Kommentaren der Grünen,  die ja früher oder später den Kanzler und Präsident der BRD stellen werden. Ein Hinweis darauf, wer Deutschland als nächster endgültig in den Abgrund führen wird, wird die nächste Bilderberger-Konferenz in der Hochburg der Rothschild-Illuminaten, in der Schweiz sein. Das Deppenvolk der BRD wollte es ja so.

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Der Neomarxist und  Jude Daniel Cohn Bendit (auch Hosentürl-Bandit wegen seinen pädophilen Neigungen und Kindermissbrauch genannt), der bei den GRÜNEN ist, sagte folgendes:

“Wir, die Grünen, müssen dafür sorgen, so viele Ausländer wie möglich nach Deutschland zu holen. Wenn sie in Deutschland sind, müssen wir für ihr Wahlrecht kämpfen. Wenn wir das erreicht haben, werden wir den Stimmenanteil haben, den wir brauchen, um diese Republik zu verändern.” Diesen Beitrag weiterlesen »

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Wo die Lüge ist, kann Gott nicht sein – Das Geschwätz vom „Überfall“

feldzug_polen

Wo die Lüge ist, kann Gott nicht sein. [1]

Das Geschwätz vom „Überfall“

Ein Beitrag zur Richtigstellung einer besorgniserregenden Geschichtsdarstellung

Von Karin Zimmermann

Nun haben wir es uns zum 1. September erneut anhören müssen: Das Geschwätz vom „Überfall der deutschen Wehrmacht“ auf das „arme, unschuldige, friedliebende Polen“.

·         Frau Merkel verkündet am 01.09.2009 von der Danziger Westernplatte aus dem staunenden, aber durchaus dankbaren Ausland ihre (von Ahnungslosigkeit gekennzeichnete) Version vom Beginn des 2. Weltkrieges als „Überfall“.

·         Zur besten Sendezeit am 16.08.2010, 20:15 Uhr, bringt „Phoenix“ die Sendung: „Der Überfall – Deutschlands Krieg gegen Polen“. Zur Rede gestellt, verweist „Phoenix“ auf den „NDR“ als verantwortlichen Produzenten des Beitrages.

·         Dieser wiederum verweist auf „ernstzunehmende Historiker“, „seriöse Publikationen“ und die „Bundeszentrale für politische Bildung“, die ihn zu diesem Titel inspiriert hätten, ohne auch nur einen einzigen „ernstzunehmenden Historiker“ bzw. „seriöse Publikation“ anführen zu können. Und was die dem Innenminister unterstehende „Bundeszentrale für politische Bildung“ angeht, so gibt es von Konrad Löw[2] eine unwidersprochene Aussage wie folgt:

„…Man hat uns nach dem Krieg vorgehalten, wir seien in Deutschland manipuliert worden von einem Ministerium für Volksaufklärung und Propaganda. Es ist aber nie gesagt worden, daß alle kriegführenden Staaten ein solches Institut hatten, nur anders genannt: In England hieß es Informationsministerium, in der Sowjetunion waren (es) die Stellen für Agitation und Propaganda. Ich meine, wir haben (heute) genau dasselbe in der Bundesrepublik. Es ist nur dezentralisiert: Es sind die Institute für politische Bildung in Bund und Ländern. Dazu kommen die parteinahen Stiftungen, wie Adenauer-, Ollenhauer-, Heinemann-Stiftung und andere. In sie fließen Millionen und Abermillionen von Steuergeldern. Sie haben nicht die Aufgabe, politisch zu bilden, das hieße ja, umfassend zu bilden, sondern politisch zu beeinflussen. Wir sollten endlich begreifen, daß diese politischen Institutionen nichts tun, um uns politisch zu bilden, sondern daß sie Partei sind, und sie verfolgen in meinen Augen die Linie der Umerziehung, sie setzen sie fort. Wir haben den Feind im eigenen Land…“

Nur so viel zur „Bundeszentrale für politische Bildung“.

·         Und wenn Frau Steinbach oder die in den Stiftungsrat berufenen Herren Tölg und Sänger etwa zum Thema „polnische Teilmobilmachung“ historische Wahrheiten aussprechen, kommt es unionsintern zu einem Eklat, und zum Vorwurf „revanchistischer Positionen“ wie die Welt-Online vom 09.09.2010 berichtet.[3]

Deswegen ist zu klären, was historisch wirklich abgelaufen ist?

I.             Das aufgeteilte Polen

Mehr als 120 Jahre lang existierte kein polnischer Staat. Sein Staatsgebiet war – ebenso wie seine Bevölkerung – zwischen Rußland, Deutschland und Österreich aufgeteilt.

Bei den damaligen „polnischen Teilungen“ (1772, 1793 und 1795) war nicht Preußen, sondern Rußland treibende Kraft und Meistbegünstigter. Die entsprechenden Verträge wurden sämtlich in St. Petersburg abgeschlossen. Man sollte sie daher Petersburger Verträge nennen, formuliert Dr. jur. Botho Spruth[4] und erteilt den deutsch–polnischen Schulbuchempfehlungen eine vernichtende Absage.

Die Ereignisse, die zu den polnischen Teilungen führten, wurden damals keineswegs als das große Unrecht angesehen, wie das nachträglich heute geschieht. Sie waren vielmehr das Ergebnis einer geschichtlichen Entwicklung, für die Polen selbst verantwortlich war.

Als – während des 2. Weltkrieges – Rußland Verbündeter der Westmächte war und Polen gegen Deutschland aufgebracht werden sollte, wurde die Geschichte zu Lasten Preußen–Deutschlands umgeschrieben, wie unter anderen der amerikanische Historiker Louis L. Gerson dargelegt hat.

Die Polen stellten die Verträge von 1772 – 1795 als großes Unrecht heraus, das in erster Linie – wie könnte es anders sein – Friedrich der Große gefördert habe und das „die Konsequenz zielbewußter Hohenzollernscher Machtpolitik“ gewesen sei. So steht es in Punkt neun der berüchtigten deutsch–polnischen Schulbuchempfehlungen, und so sollen es deutsche Kinder lernen, damit sie den Landraub der Polen von 1919 und 1945 als gerecht empfinden und sich damit abfinden. Der Friede zwischen den Völkern, den wir alle wollen, kann jedoch nicht auf eine Verfälschung der geschichtlichen Wahrheit aufgebaut werden. „Wer Frieden will“, stellt Spruth demgegenüber fest, „muß bereit sein, sich zur geschichtlichen Wahrheit zu bekennen.“[5]

Bis zum Ersten Weltkrieg lebten – als Folge der Aufteilung Polens zwischen Rußland, Deutschland und Österreich – über drei Millionen Menschen polnischer Muttersprache in Deutschland, meist in den preußischen Ostprovinzen Posen und Westpreußen sowie Oberschlesien. Ihre volle politische Vertretung in den Berliner Parlamenten bildete die 1849 gegründete Fraktion im Preußischen Landtag und die seit 1871 bestehende Fraktion (Kolo Polskie) im Deutschen Reichstag. Die Zahl der Reichstagsmandate der Polen betrug zwischen 13 (1887) und 20 (1907).[6]

Anders als in der heutigen Bundesrepublik Deutschland, in der jeglicher, auf einem gesunden Nationalbewußtsein fußende Gedanke als „rechtsradikal“ oder „nationalistisch“ gebrandmarkt wird, haben die Polen nie aufgehört, die „nationale Karte“ zu spielen und die Wiederherstellung ihres Landes zu fordern.

So haben zwölf polnische Abgeordnete aus Posen und Westpreußen die ‚Verfassungsberathung‘[7] im Reichstag des Norddeutschen Bundes dazu benutzt, um wieder einmal ihre Forderung einer nationalen Selbstständigkeit der ehemals polnischen ‚Landestheile‘ zu erneuern. Sie haben unter Berufung auf die ihnen vermeintlich zugesicherte Erhaltung einer selbstständigen nationalen Stellung ausdrücklich Verwahrung dagegen eingelegt, daß die polnischen ‚Landestheile‘ Preußens dem Norddeutschen Bunde mit einverleibt werden.

Der Präsident der Bundes–Kommissarien, Graf Bismarck, hat diese Verwahrung als völlig rechtswidrig zurückgewiesen und dabei die Verhältnisse der polnischen ‚Landestheile‘ selbst eingehend beleuchtet. Er äußerte sich im Wesentlichen wie folgt:

„Wir alle sind gewählt, darüber ist kein Zweifel, um den Norddeutschen Bund zu Stande zu bringen; auch die Abgeordneten der Provinz Posen sind aus keinem anderen Rechtsgrund gewählt; auf dieser Grundlage sind die Bewohner zur Wahl aufgefordert, und wie die ‚Thatsachen‘ ergeben, haben sie sich daran mit einem ungewöhnlichen Eifer ‚betheiligt‘. Wenn dennoch ein Protest gegen das Zustandekommen dieses Bundes gerichtet ist, so glaube ich, ist deutlich genug zu erkennen, daß dieser Protest sich gegen die Einheit der preußischen Monarchie selber richtet. Denn dagegen zu ‚protestiren‘, daß der Staat, zu dem man gehört, berechtigt sei, seine staatlichen Zwecke auch im Verein mit anderen Nachbarstaaten zu verfolgen, mit denen er glaubt sie besser erreichen zu können, kann in der ‚That‘ sonst niemandem einfallen. Der Protest richtet sich also gegen die Einheit der preußischen Monarchie. Es ist nicht meine Aufgabe, mich in eine Beleuchtung der Unrichtigkeit der dargestellten Verhältnisse einzulassen, sondern nur den allgemeinen Standpunkt der preußischen Regierung gegen diese Bestrebungen hervorzuheben. Hauptsächlich aber kommt es mir darauf an, die Täuschung zu bekämpfen, als ob eine erhebliche Anzahl von Wählern der Abgeordneten polnischer Nationalität mit diesen Bestrebungen überhaupt einverstanden wäre, als ob die Herren irgend ein Mandat hätten, Namens ihrer Wähler diese Ansichten hier auszusprechen…“ [8]

Diese Art der parlamentarischen Diskussion zeigt, daß der polnischen Bevölkerung und ihren frei gewählten Abgeordneten im Reichstag volle demokratische Rechte eingeräumt worden sind.

II.             Nationalistische Bestrebungen Polens nach dem 1. Weltkrieg

Der Deutsche und der Österreichische Kaiser hatten bereits im Jahre 1916 erklärt, für ein selbständiges, unabhängiges Polen einzutreten, und tatsächlich wurde ein polnischer Staat 1916 von den beiden Mittelmächten eingerichtet. Dennoch hielten es die Polen für angezeigt, die Ende 1918 eingetretene Niederlage Deutschlands auszunutzen, um sich durch Gewaltakte (militärische Eroberung gegen waffenlose Zivilisten) große deutsche Gebiete Schlesiens mit reichen Kohlengruben, ferner das Gebiet von Posen/Westpreußen mit insgesamt über 2 Millionen Deutschen einzuverleiben. Das Gebiet von Posen/Westpreußen schließt den »Korridor« ein.

Seine Wegnahme zerriß das Deutsche Reich gegen alle politische und wirtschaftliche Vernunft in zwei Teile. Anstatt sich friedlich mit dem damals am Boden liegenden Deutschen Reich zu verständigen, und vor allem, ohne eine Abstimmung der Bevölkerung zuzulassen, riß Polen die von ihm begehrten Gebiete an sich. Es kümmerte sich bei seinem Vorgehen auch nicht darum, daß das vom USA–Präsidenten Wilson zur Grundlage einer Friedensregelung gemachte Selbstbestimmungsrecht der betroffenen Menschen gröblich mißachtet wurde. Wilson ließ die Polen gewähren; diese hatten ihm gefälschte Unterlagen und Karten über die betroffenen Ostgebiete[9] vorgelegt. Wilson gab sich mit diesen Unterlagen ohne jede Nachprüfung zufrieden, weil er, wie der nordamerikanische Historiker Louis L. Gerson in seinem Werk „Woodrow Wilson und die Wiedergeburt Polens“ (deutsch Würzburg 1956) festgestellt hat, die Stimmen der polnischen Bevölkerung in den USA für seine Wiederwahl zum Präsidenten benötigte.[10] Dabei wurde die politische Grundrichtung, die sich in dem Zitat: „Polen soll so rein, wie ein Glas Wasser sein“[11] äußert, von allen Parteien und allen Politikern Polens vertreten.

Verhängnisvolle Entwicklungen hin zum 2. Weltkrieg

1.       Sichtbares Zeichen für die erkannte Angriffslust unserer östlichen Nachbarn ist die 100 km lange Festungsfront „Oder-Warthe-Bogen“, die Deutschland vor Angriffen aus dem Osten schützen sollte. Eigentlich müßte jedem einleuchten, daß nur derjenige, der glaubt, sich vor Angriffen schützen zu müssen, ein solches Bauwerk anlegt und nicht einer, der selbst anzugreifen beabsichtigt. Gleiches gilt für die vom Deutschen Reich angelegten Autobahnen, die bevorzugt in Nord-Südrichtung verlaufen. Hätte das Deutsche Reich Angriffspläne in Richtung Osten gehabt, hätte es wohl auch seine Autobahnen entsprechend anlegen müssen.

2.       Polen führte nach seiner Wiedergründung nach dem 1. Weltkrieg infolge der nationalistisch–überbordenden Gefühle imperialistischen Krieg gegen fast alle seiner Nachbarn. Weite Gebiete wurden (von Staaten ohne Armee!) erobert und annektiert. Polen entwickelte sich so zum Vielvölkerstaat (ähnlich CSR und Jugoslawien), in dem ethnische Polen nur eine knappe Mehrheit stellten. Nun wurde ein Programm zwangsweiser „Polonisierung“ verfolgt. Die zumeist in geschlossenen Gebieten lebenden Minderheiten (Juden, Ukrainer, Deutsche, Weißrussen, Litauer und Angehörige nichtpolnischer slawischer Restvölker, etwa Slonzaken) wurden drangsaliert, enteignet und insgesamt furchtbaren Lebensbedingungen ausgesetzt, so daß zwischen 1921 und 1931 allein 800.000 bis 1 Million Deutsche das Land verlassen mußten. Das war die Hälfte! In 10 Jahren![12] 1918 bis 1939 wurden mehr als zwei Drittel der Deutschen aus Polen vertrieben. Nach dem Polenfeldzug trachtete das Reich danach, den vertriebenen Deutschen die Rückkehr in ihre Heimat zu ermöglichen, teils wurden Volksdeutsche aus dem Baltikum und Südtirol in diesen Gebieten angesiedelt. Auch dies ist ein Beweis für die Friedenspolitik des Deutschen Reiches. Denn hätte Deutschland aggressive Pläne gegen seine Nachbarn gehegt, hätte es die Volksdeutschen nicht zur Ansiedlung im Reich veranlaßt, sondern sie als Ansatzpunkt zu einer Kolonisierung in den Gebieten des ostens belassen. Die imperialistischen Bestrebungen des wiedergegründeten polnischen Staates ergeben sich schematisch aus der Grafik auf der Folgeseite.

3.       Max von Ponçet schreibt in der Märkischen Zeitung vom März 2006 (S. 3 u. 4): „… Ostern 1922 erhielten wir das erste Mal die Benachrichtigung, daß unser Gut Altomischel laut Versailler Vertrag zur Liquidation durch den polnischen Staat bestimmt sei. Das Grundbuch wurde gesperrt und der polnische Staat ließ im Grundbuch sofort die Eintragung vornehmen, daß das Gut nach Durchführung der Liquidationsbestimmungen für den Staat vorgemerkt sei…“

4.       Am 10. April 1923 stellte der polnische Ministerpräsident Sikorski fest, daß „die deutsche Gefahr” nicht eher beseitigt sei, als bis alles deutsche Land in polnische Hände übergegangen sei.

5.       Am 9. Oktober 1925 war in der Gazeta Gdansk zu lesen: „Polen muß darauf bestehen, daß es ohne Königsberg, ohne ganz Ostpreußen nicht existieren kann. Wir müssen jetzt in Locarno fordern, daß ganz Ostpreußen liquidiert wird.“

6.       Die dem polnischen Staatspräsidenten Pilsudski nahestehende Zeitschrift Mocarstwowiec schrieb schon 1930: „…Wir sind uns bewußt, daß ein Krieg zwischen Deutschland und Polen nicht vermieden werden kann. Wir müssen uns systematisch und energisch auf diesen Krieg vorbereiten. In diesem Krieg werden keine Gefangenen genommen. Es wird kein Platz für humanitäre Gefühle sein. Wir werden die ganze Welt mit unserem Krieg überraschen.“ [13]

7.       Die polnische Zeitung Liga der Großmacht verlautbarte im Jahre 1930 (!): „Der Kampf zwischen Polen und Deutschland ist unausbleiblich. Wie müssen uns dazu systematisch vorbereiten. Unser Ziel ist ein neues Grunewald, aber diesmal ein Grunewald in den Vororten Berlins, das heißt, die Niederlage Deutschlands muß von polnischen Truppen in das Zentrum des Territoriums getragen werden, um Deutschland im Herzen zu treffen. Unser Ideal ist ein Polen im Westen mit der Oder und Neiße als Grenze. Preußen muß für Polen zurückerobert werden, und zwar das Preußen an der Spree. In einem Krieg mit Deutschland wird es keine Gefangenen geben, und es wird weder für menschliche Gefühle noch kulturelle Gefühle Raum sein. Die Welt wird zittern vor dem deutsch–polnischen Krieg. In den Reihen unserer Soldaten müssen wir übermenschlichen Opfermut und den Geist unbarmherziger Rache und Grausamkeit tragen“.

8.       Am 14. Dezember 1931 beschrieb der englische Manchester Guardian die polnische Nationalitätenpolitik als eine „Hölle”.

Seitens Polen wurden mehrfach Präventivkriegspläne gegen Deutschland entwickelt wurden. So z.B. auch 1933, als sich Piłsudski mit solchen Überlegungen befaßte, weil er der Auffassung war, daß Deutschland so schwach war, so daß er einen Waffengang mit Deutschland notfalls auch ohne französische Unterstützung wagen konnte.[14] Dreimal trat Pilsudsky 1933 an Frankreich heran mit dem dringenden Ersuchen, einen Feldzug gegen Deutschland (100.000-Mann-Heer!!) zu beginnen. Polens Imperialismus nach seiner Wiedergründung ergibt sich aus der folgenden Grafik. In den annektierten Gebieten (außer in Galizien) lebten bis 1918 nur kleinere polnische Minderheiten, Volksabstimmungen hätten Klarheit schaffen können, wurden jedoch vermieden.[15]

9.

10. Heinrich Fenske, Volksdeutscher aus Lipno (nahe Thorn, Polen) – damals 15 Jahre alt[16] – schreibt: » Ab 1938 wurde offen über Krieg gesprochen. Nach dem Prinzip: Polen muß sauber sein wie ein Glas Wasser, sagten die Polen immer: „Niemcy do Berlina a Zydi do Palestina“ (Die Deutschen nach Berlin und die Juden nach Palästina) und weiter berichtet Fenske: „Wir haben nicht im Geringsten an Krieg geglaubt. Jedoch die Schikanen der Polen uns gegenüber wurden immer größer. Wenn wir z.B. durch polnische Dörfer gingen, wurden wir beschimpft und mit Steinen beworfen. Junge Deutsche sind in dieser Zeit oft nach Deutschland oder Amerika ausgewandert. Es blieben oft nur die Leute, die den Hof geerbt hatten.“«

11. In einer der bedeutendsten Zeitschriften der USA (Nation) schrieb William Zuckermann (selbst Jude) am 2. April 1938: „In den letzten Jahren haben die Juden in Polen beinahe ständige körperliche Angriffe und Pogrome erdulden müssen…Dieser Ausbruch antisemitischer Bestialität findet nicht seinesgleichen in Europa, nicht einmal in Nazideutschland…”

12. Es wurden polnische Landkarten veröffentlicht, auf denen die Westgrenze Polens ostwärts von Bremen, Hannover, Kassel, Fulda und Nürnberg verlief, sogar Hamburg wurde als „urslawisches Gebiet“ gefordert.[17]

13. Polen hatte schon am 23.03.1939 eine Teilmobilmachung seiner Streitkräfte angeordnet,[18] die bereits Tage vor Kriegsbeginn durch die Generalmobilmachung (veröffentlicht am 30.08.1939) „aufgestockt“ wurde, was einer Kriegserklärung an Deutschland gleichkam.[19]

14. In einem Leserbrief an die Deutsche Wochenzeitung vom 24.06.1988 schreibt Walter Gabriel, Bargdeheide: „Im April 1939 ließ ein polnischer Offizier seine Mannschaft antreten und fragte nach Freiwilligen, die bereit sind, einen deutschen Gutsbesitzer (grundlos) zu erschießen. Es meldeten sich 16 Mann. Zwar sei die Zeit noch nicht gekommen, sie sollten sich aber bereithalten.“ Im Juli 1939 sagte ein polnischer Oberst auf dem Marktplatz zu Eichenbrück folgendes: „Wir werden demnächst mit den Köpfen der Deutschen auf diesem Platz Kegeln spielen.“ Der gleiche Offizier sagte bei dieser Gelegenheit, wenn die Zeit gekommen sei, sollten die Polen die Deutschen nicht erschießen, sondern mit dem Spaten erschlagen.

15. Die Volksdeutsche Elfriede Eichelkraut, heute wohnhaft in Wuppertal, schreibt:[20] „Lange Zeit vor Kriegsbeginn – wahrscheinlich war es April oder Mai – wurden von den Polen Listen von ihnen verdächtig erscheinenden Deutschen angelegt. Einige der Deutschen wurden vor Ausbruch des Krieges verhaftet und in Internierungslager geschafft oder in Gefängnisse eingesperrt.“

16. Ab Mai 1939 hat Polen die Ausschreitungen gegen Deutsche weiter forciert. Auf dem Lande wurden deutsche Höfe in großer Zahl von Polen angezündet, die Bauern weggetrieben, Menschen in den Städten verprügelt, in Einzelfällen totgeschlagen.[21]

17. Des Weiteren wurden ab Mai 1939 systematisch – deutsche Gottesdienste gestört, – die deutschen Zeitungen immer wieder beschlagnahmt, – der Gebrauch der deutschen Sprache auf der Straße, in Geschäften und Gaststätten unmöglich gemacht, – Deutsche in ihren Wohnungen und Gehöften überfallen, – Schulen, Kindergärten, Büchereien, Deutsche Häuser geschlossen und – Genossenschaften, kulturelle Vereine, karitative Einrichtungen (trotz der der deutschen Volksgruppe verfassungsmäßig gewährleisteten Rechte) beseitigt.

18. Am 13./14. Mai 1939 jagten in Tomaschow (42.000 Einwohner) die Polen alle 3.000 Volksdeutschen aus den Fabriken, deutschen Geschäften und Handelsbetrieben und demolierten ihre Wohnungen.[22]

19. Der polnische Kriegsminister Kasprycki erklärte in Paris am 15.05.1939:[23] „…Wir beabsichtigen, einen Bewegungskrieg zu führen und von Beginn der Operation an in Deutschland einzumarschieren“.

20. Der polnische Generalinspekteur und Stratege Rydz–Smigly hatte im Hochsommer 1939 in einem Vortrag vor polnischen Offizieren ausgeführt: „Polen will den Krieg und Deutschland wird ihn nicht vermeiden können, selbst wenn es das wollte.“ [24]

21. Der Ostpreuße Lutz Radtke, Bad König, schreibt: „…Mich selbst bewegt das Thema Krieg sehr. Ich war 13 Jahre alt, als er begann. Wir lebten in Ostpreußen, nahe der deutsch–polnischen Grenze. Nacht für Nacht war Feuerschein am Himmel – drüben, auf der polnischen Seite. Deutsche Bauernhöfe brannten dort, im Sommer 1939 , vor Kriegsbeginn! Und es kamen Menschen über die Grenze, müde und blutend, notdürftig verbunden. Es waren Deutsche, deren deutsche Heimat (siehe den Versailler Vertrag) Jahre zuvor in polnischen Besitz übergegangen war. Gerade hatten sie wenigstens ihr Leben gerettet. Das war längst nicht allen gelungen in dieser aufregenden, bedrohlichen, brandgefährlichen Vorkriegszeit in Polen…“

22. Die deutsche Regierung mußte im Sommer 1939 Auffanglager für 70.000 Volksdeutsche einrichten, um des Stromes der Flüchtlinge aus Polen Herr zu werden. Die erhebliche Zahl an Volksdeutschen, die bei Verwandten und Freunden im Reich aufgenommen werden konnten, oder sich in andere Nachbarstaaten retteten, ist nicht bekannt. Die Deutschen in Polen flüchteten sogar in die Wälder.

23. Am 28. Juli 1939 zündeten Polen 15 km von der Grenze entfernt im deutschen Haldenburg Häuser an.

Polnische Kriegshandlungen zur Provokation Deutschlands

1.       Vom März bis August 1939 ereigneten sich mehr als 200 polnische militärische Grenzverletzungen mit Brandlegung, Mord und Verschleppung. Um so erstaunlicher, daß heute ein einzelner Vorfall, der Angriff auf den Sender in Gleiwitz, herausgegriffen wird. In der Erklärung der deutschen Behörden, warum die Polizeiaktion gegen den Schurkenstaat Polen unvermeidlich wurde, kam jedoch dieser Zwischenfall gar nicht vor.

2.       Ab Juli 1939 überschritt polnisches Militär in Kleingruppen bis maximal Zugstärke die deutsche Grenze, brannte grenznahe Bauernhöfe ab und brachte die Bewohner um. Damit sollte der westliche Nachbar praktisch zum Kriegsbeginn provoziert werden.

3.       Oberst i G. (a. D.) Kulau, Hiddingen, schreibt in der Rothenburger Kreiszeitung vom Donnerstag 14. September 1989: „1939 wurde ich im Januar 18 Jahre alt. Seit 1932 war ich auf einem Internat bei Berlin. Ich hatte gerade den Führerschein bestanden, als Anfang August 1939 die großen Ferien begannen und ich nach Hause fuhr. Schon auf dem einsamen Bahnhof, (drei Kilometer vom Dorf entfernt) begrüßte mich der Bahnhofsvorsteher K.: „Gut, daß Du kommst! Mutter ist schon seit zehn Tagen an der Grenze mit dem Roten Kreuz und leitet dort eine Verbandsstation für Deutsche aus Polen! Dein Vater bringt deutsche Flüchtlinge aus Polen hier in den Dörfern unter!“ Alle haben Angst, daß Polen gerade unsere Gegend angreifen würde, zumal oft polnische Flugzeuge über uns hinweg flogen. Mehrmals fuhr ich abends mit dem Pkw an die Grenze, um meine Mutter mit ihren sieben bis zehn DRK–Schwesternhelferinnen zu besuchen. Dort sah ich die ersten deutschen zivilen Verwundeten aus den nahegelegenen Dörfern in Polen! Am Abendhimmel sah ich viele brennende Gehöfte dieser Flüchtlinge!“

4.       Donnerstag, 24. August 1939: Um 13:15 Uhr wird das Lufthansa–Verkehrsflugzeug D–ABHF in 20 km Entfernung vor der Küste von Hela von polnischer Flak beschossen.[25]

5.       Freitag, 25. August 1939: Um 12:47 Uhr wird das Lufthansa–Verkehrsflugzeug D–AHIH in 20 km vor Heisternest – deutsches Hoheitsgebiet – von polnischer Flak beschossen.[26]

6.       . Freitag, 25. August 1939: Um 14:18 und 15: 25 Uhr wird ein Wasserflugzeug der Deutschen Marine auf deutschem Hoheitsgebiet von polnischer Flak beschossen.[27]

7.       Sonnabend, 26. August 1939: Im ostpreußischen Kreis Neidenburg – 1939 deutsches Hoheitsgebiet – wird eine polnische Kavallerieeinheit bei Streifzügen durch deutsche Dörfer aufgegriffen und von den 150 voll bewaffneten polnischen Armeeangehörigen werden 47 erschossen, der Rest gefangengenommen.[28]

8.       Am 28.08.1939 verteidigte ein MG–Trupp der deutschen Grenzüberwachung deutsche Bauern, die auf deutschem Gebiet von polnischer Kavallerie gejagt wurden.

9.       Für denselben Tag gibt es eine eidesstattliche Erklärung des Herrn Waldemar Stehr, geboren am 20. Januar 1929 in Bobrek (Kreis Beuthen/Tarnowitz, heute wohnhaft in Bastenstraße 1, 47167 Duisburg). Diese lautet: „Mein Heimatort „Bobrek“ ist bereits am 28. August 1939 aus Orzegow von polnischer Artillerie beschossen wurde. Die meisten Granaten bekam die Julienhütte ab. Nach dem Beschuß klafften am dritten und am vierten Schornstein des Stahlwerks jeweils ein Loch von 40 cm Durchmesser.“ (Quelle: „Der Schlesier“, vom 10. Juli 2009, S. 7). [29]

10. Am 30.08.1939 um 16.30 Uhr veröffentlichte Polen die bereits vorher angeordnete Generalmobilmachung und unterbrach den Zugverkehr nach Ostpreußen durch den Korridor (Die Generalmobilmachung war damals gleichbedeutend mit einer Kriegserklärung).

11. Am 31.08.1939 gab der Warschauer Rundfunk um Mitternacht bekannt: “Wir sind auf dem siegreichen Vormarsch und werden gegen Ende der Woche in Berlin sein. Die deutschen Truppen gehen an der ganzen Front in Unordnung zurück.”

12. Der Volksdeutsche Wilhelm Brückmann, geb. am 25.04.1921 in Lonke, Krs. Lipno, berichtet: „…In der Nacht zum 01. September 1939 zwischen 22 und 23 Uhr wurden wir mit sehr lauten und für uns sehr unfreundlichen Rufen wie „Niemey“, „Hitlerowle“ und anderen häßlichen Ausdrücken aus dem Schlaf gewaltsam geweckt. Weil unser Vater nicht schnell genug öffnete, bekam er sofort an der Tür zwei Schläge mit dem Gewehrkolben auf die Brust. Fenster und Türen waren mit überwacht, so daß niemand fliehen konnte. Mein Vater und ich wurden von den Überfallenden mit Eisenstangen, Forken aber auch Schußwaffen gewaltsam in unser Dorf getrieben, wo schon viele mit verzweifelten Gesichtern und Tränen in den Augen auf das Weitere warteten. Kommunikation war verboten. Der Haufen wurde schnell groß und größer…“

13. Erst dann wurde, nachdem am Vormittag des 31.08.1939 das Deutsche Auswärtige Amt die Nachricht von der Ermordung des deutschen Konsuls in Krakau erhalten hatte, in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht – am 01.09.1939 tatsächlich zurückgeschossen.[30]

Um – nach diesem Vorlauf – einmal Asher ben Nathan, s. Zt. israelischer Botschafter in Bonn, zu zitieren, der in einem Interview auf die Frage, wer 1967 den 6–Tage–Krieg begonnen und die ersten Schüsse abgegeben habe, antwortete:

„Das ist gänzlich belanglos. Entscheidend ist, was den ersten Schüssen vorausgegangen ist.“

Dem ist nichts hinzuzufügen.

III.             Worum geht es heute?

Heilung von innen heraus?

Die Polen sind ja – auch und gerade in ihrem eigenen Bewußtsein – ein sehr christlich–katholisch eingestelltes Volk. Daraus ableitend könnte man hoffen, daß sich irgendwann auch das 8. Gebot: „Du sollst nicht falsch Zeugnis reden…“ in der Überzeugung der polnischen Intelligenz durchsetzt und die Voraussetzung zur geschichtlichen Wahrheit und damit zur wahren Völkerverständigung liefert. Die innere Überzeugung der polnischen Intelligenz von der Richtigkeit der Zitate: „Wo die Lüge ist, kann Gott nicht sein“ und „Wer Frieden will, muß bereit sein, sich zur geschichtlichen Wahrheit zu bekennen“, läßt hoffen, daß es eine „innere Wandlung im Bewußtsein des polnischen Volkes geben könnte, die zum Ausstrecken der polnischen Hand in Richtung Westen führt.

Unmittelbar in dem gleichen Zusammenhang folgt auch das zehnte Gebot: „Du sollst nicht begehren Deines Nächsten Hab und Gut.“ Ob auch die vom Teufel eingepflanzte „Raffgier der breiten Masse“[31] diese christlichen Grundgedanken wirksam abzubremsen vermag, wird man abwarten müssen.

Rechtsprechung im Sinne des geltenden Völkerrechtes?

Die von der Preußischen Treuhand, aber auch von privaten Beschwerdeführern erhobenen Beschwerden vor dem Europäischen Menschengerichtshof (EGMR) hatten ein katastrophales Ergebnis: Über die wahrheitswidrige, dem Sinn der „Political Correctness“ entsprechende Argumentation, Rechtsbeugungen und auch – meinem eigenen Fall – eine Verfälschung vorgebrachter Tatsachen habe ich mich in der Wochenzeitung „Der Schlesier“ ausführlich geäußert. Daß sich die Bundeskanzlerin und der polnische Ministerpräsident unmittelbar nach der Urteilsverkündung getroffen haben und ihre hohe Zufriedenheit über den Richterspruch geäußert haben, spricht dafür, daß von dieser Art der Rechtsprechung wohl auch künftig keine Lösung zu erwarten ist, dem Völkerrecht wieder zur Geltung zu verhelfen.

Weitere Beschwerden von Sudetendeutschen und anderen vor dem UN–Menschenrechts­ausschuß (Genf) sind seit langem anhängig, aber derzeit noch nicht entschieden.

Dabei sind die Grundlagen klar und auch vom Bundesverfassungsgericht in der Weise bestätigt worden, daß bei einer Verletzung des „Zwingenden Völkerrechtes“ die Staatengemeinschaft zur Kooperation verpflichtet ist, um die Verletzungen mit Mitteln des Völkerrechts zu beenden. Darüber hinaus werden die Staaten verpflichtet, eine unter Verstoß gegen ius cogens geschaffene Situation nicht anzuerkennen.

Völkerrechtliche Gutachten

Prof. Dr. Dr. Alfred Maurice de Zayas

„Nach dem Prinzip ubi jus, ibi remedium, haben Flüchtlinge und Vertriebene Anspruch auf Rehabilitierung und Wiedergutmachung. Sie haben ein Recht auf Rückkehr und Eigentumsrückgabe.[32] Das Abkommen von Dayton, das den Krieg in Bosnien und Herzegowina 1995 beendete, hat diese Rechte anerkannt und seitdem durch die Tätigkeit der Human Rights Chamber in Sarajevo teilweise verwirklicht. Wenn Privateigentum im Zusammenhang mit einem Verbrechen gegen die Menschheit oder einem Völkermord entzogen wurde, muß sich der Staat, dessen Bürger die Opfer sind, für Wiedergutmachung durch Rückgabe oder Entschädigung einsetzen. Die Ausübung des diplomatischen Schutzes ist in diesen Fällen keine Ermessensfrage[33]. Diese Erkenntnis hat sich bisher bei den politisch Verantwortlichen der Bundesrepublik Deutschland noch nicht durchgesetzt,

Prof. Dr. Eckart Klein, Potsdam

In seinem finanzpolitisch hochexplosiven Gutachten zur Rechtslage des im heutigen Polen entzogenen Privateigentums Deutscher, das er im Auftrag des Deutschen Bundestages zu erstatten hatte, formuliert Prof. Dr. Klein unter dem Datum 04.04.2005 am Ende seines Gutachtens:

„Die Leistungsfähigkeit des Völkerrechts zeigt sich nicht nur bei der Verhinderung, sondern mindestens so sehr bei der Wiedergutmachung von Unrecht. Eine – was allerdings nicht zu leugnen ist – um sich greifende Schlußstrichmentalität stärkt das Völkerrecht nicht, sondern ist ihm abträglich. Mit einer solchen Haltung wird Unrecht nicht wiedergutgemacht, sondern verdrängt. Es ist kurzsichtig, sich davon Befreiung und Versöhnung zu erhoffen.

Die Wiedergutmachung des Vertreibungsunrechts, inbegriffen die Konfiskationen, verlangt nach einer gemeinsamen Anstrengung. Will Deutschland Polen wirksam aus seiner völkerrechtlichen Verpflichtung entlassen, wird es die polnische Wiedergutmachungspflicht durch eine eigene angemessene Entschädigungsregelung zu substituieren haben.

Aber auch dieses Gutachten ist durch das Primat der Politik bisher „untergebügelt“ worden: Es sei die Auffassung eines einzelnen Wissenschaftlers, nicht die der Deutschen Bundesregierung, so wurde mir bedeutet.

Blick in die Zukunft

Dennoch, machen die Sprichworte:

„Drei Dinge können nicht lange verborgen werden: die Sonne, der Mond – und die Wahrheit“ [34]

bzw.

„Wahrheit und Öl kommen immer an die Oberfläche.“ [35]

auch in dieser ausweglos erscheinenden Situation irgendwie Hoffnung.

Karin Zimmermann

Am Hang 19, 53819 Neunkirchen–Seelscheid, Tel.: 02247–300 997, Fax: 02247–300 999, E–Mail: info@AVIADOC.de

[1] Zitat des deutschen Staatsbürgers jüdischen Glaubens Klaus Eick, Anger.

[2] Konrad Löw (* 25.12.1931 in München) ist ein deutscher  Jurist und Politologe. Text entnommen dem Deutschland–Journal, Sonderausgabe (Dokumentation zum Seminar am 27. Februar 2010) der Staats– und Wirtschaftspolitischen Gesellschaft e.V., Buchtstr. 4, 22087 Hamburg, ISBN 3–88527–104–4.

[3] http://www.welt.de/politik/deutschland/article9489105/Steinbach-loest-Eklat-in-der-Unionsfraktion-aus.html.

[4] http://www.vho.org/D/DGG/Spruth29_3.html.

[5] So Dr. jur. Botho Spruth in seinem Aufsatz: Polens Teilungen und Annexionen.

[6] Albert S. Kotowski: Zwischen Staatsräson und Vaterlandsliebe. Die Polnische Fraktion im Deutschen Reichstag 1871-1918 (Beiträge zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien; Bd. 150), Düsseldorf: Droste 2007, 225 S., ISBN 978-3-7700-5282-0.

[7] Schreibweise zur damaligen Zeit in ‚‘ gesetzt.

[8] No. 12. Provinzial-Correspondenz. Fünfter Jahrgang. 20. März 1867 vgl. http://amtspresse.staatsbibliothek-berlin.de/vollanzeige.php?file=9838247%2F1867%2F1867-03-20.xml&s=2.

[9] Sehr ähnlich wie es auch mit Roosevelt bei der Jalta-Konferenz gemacht wurde.

[10] http://www.vho.org/D/DGG/Spruth29_3.html.

[11] Polska musi byc czysta jak szklanka wody!

[12] Das berichtete am 15. Juni 1932 auch Lord Noel-Buxton wie folgt: „….Aus dem Korridor und aus Posen sind bereits nicht weniger als 1 Million Deutsche seit der Annexion abgewandert, weil sie die Bedingungen dort unerträglich finden.”

[13] Josef A. Kofler, Die falsche Rolle mit Deutschland, S. 25.

[14] Hoggan: Der erzwungene Krieg, S. 60.

[15] Argument des Zentralrates der vertriebenen Deutschen: „Der Blick auf die Landkarte des vergangenen Jahrhunderts entlarvt das Gesicht des Täters!“

[16] Herrn Heinrich Fenske, Langwedel, Volksdeutscher aus der Gegend von Thorn, kenne ich persönlich.

[17] Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 31.08.1979.

[18] Hoggan: Der erzwungene Krieg, S. 512.

[19] Hoggan: Der erzwungene Krieg, S. 426.

[20] Vgl. A5J:\Texte\Polen\Verbrechen an Deutschen\Verbrechen an Deutschen.doc, S. 21.

[21] Heinrich Fenske, vgl. FN 16, kann Ihnen darüber persönlich berichten.

[22] Datei: A5J:\Texte\Polen\Grundlagen\Kriegsschuld_8.doc.

[23] Datei: A5J:\Texte\Polen\Grundlagen\Kriegsvorgeschichte_7.doc.

[24] Josef A. Kofler: „Die falsche Rolle mit Deutschland“, S. 45.

[25] Wenn mit militärischen Waffen scharf geschossen wird, ist das eine Kriegshandlung.

[26] Siehe Fußnote 25.

[27] Siehe Fußnote 25.

[28] Wenn sich eine militärische, voll bewaffnete Einheit unerlaubt auf fremdem Staatsgebiet bewegt, ist das eine Kriegshandlung.

[29] Das Schießen mit Artillerie über die Staatsgrenze hinweg stellt eine Kriegshandlung dar.

[30] Die Notwehr eines Staates ist der Widerstand (falls erforderlich auch mit Waffengewalt) gegen einen gegenwärtigen, völkerrechtswidrigen, bewaffneten Angriff eines anderen Staates… Dabei ist die Notwehr des angegriffenen Staats völkerrechtlich grundsätzlich zulässig. Sie entbindet jedoch den Verteidiger nicht von der Einhaltung der für jeden bewaffneten Konflikt geltenden völkerrechtlichen Normen. Vergleichbar damit ist die Notwehr eines Staatsbürgers nach StGB § 32 Abs. 2 als: „die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen, rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden.“

[31] Zahlreiche diesbezügliche aktuelle Beschwerden der Bewohner Ostsachsens können ein aktuelles Lied davon singen.

[32] These 30 der „50 Thesen zur Vertreibung”, Von Prof. Dr. Dr. Alfred M. de Zayas© Verlag Inspiration Un Limited, London/München, ISBN 978-3-9812110-0-9.

[33] Eckart Klein, Diplomatischer Schutz im Hinblick auf Konfiskationen deutschen Vermögens durch Polen, Bonn 1992. Dieter Blumenwitz, Das Offenhalten der Vermögensfrage in den deutsch-polnischen Beziehungen, Bonn 1992.

[34] Siddhartha gem. http://www.menschen-im-osten.de/zitate.htm.

[35] Spanisches Sprichwort.

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Die Alliierten-Politik der BRD

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Damit die Deutschen ruhig bleiben und sich nicht gegen ihre Abschaffung zur Wehr setzen, hat man sie mit tödlichen Lügen betäubt und mit brachialer Strafverfolgung entrechtet.

Ihnen wurde vorgelogen, man würde die fremden Massen ja wieder zurückschicken. Mit dieser Lüge kam das Polit-Monster Helmut Kohl 1982 an die Macht: Am 22.8.1982 sagte Helmut Kohl im Hessischen Rundfunk: “Die Türken stammen aus einer anderen, einer eigenen Hochkultur. Und die Türken sind ebenso nicht integrationsfähig und auch im übrigen nicht integrationswillig.” (home.t-online.de) Genauso log der Lobby-Diener Hans-Dietrich-Genscher: “Wir sind kein Einwanderungsland. Wir können es unserer Größe und wegen unserer dichten Besiedelung nicht sein. Deshalb geht es darum, ohne Eingriffe in die Rechte des Einzelnen und der Familie, ohne Verletzung der Toleranz zu einer Verminderung der Ausländerzahlen zu kommen.” (Welt. 02.09.2010, S. 7, LB, Bernd Fichtner)

Der damals sozusagen von den Alliierten auf den Außenminister-Sessel der Schröder-Regierung gehievte Joseph Fischer schien das Kriegsziel der Alliierten jedenfalls mit höchstem Einsatz während seiner Amtszeit gefördert zu haben. Er schreibt in seinem Buch “Risiko Deutschland”: “Deutschland muß von außen eingehegt, und innen durch Zustrom heterogenisiert, quasi verdünnt werden.” (Buchbesprechung WELT, 07.02.2005)

Sarrazin spielt auf die offizielle Abschaffungspolitik der BRD in seinem Buch sehr deutlich an: “Warum sollte uns das Klima in 500 Jahren interessieren, wenn das deutsche Gesellschaftsprogramm auf die Abschaffung der Deutschen hinausläuft?” (Rezension BILD, 23.08.2010). Sarrazin sagt uns also klipp und klar, dass wir bereits in einer Art multikulturellemTodeslager leben. Und die Abschaffung des deutschen Volkes, genau so wie im Kriegsziel Nummer eins gegen Deutschland festgeschrieben, wird auch vom neuen Präsidenten der BRD als politisches Ziel postuliert. “Wulff wünscht sich eine ‘bunte Republik Deutschland’!” (Welt.de, 03.07.2010)

Dass diese “bunte Republik” für die Deutschen ihr eigenes völkisches Ende durch Abschaffung bedeutet, letztlich durch Gewalt, dürfte allen einleuchten. Auf jeden Fall ist es dem jüdischen Einpeitscher für den multikulturellen Untergang, Daniel Cohn-Bendit, klar, denn er schrieb: “Die multikulturelle Gesellschaft ist hart, schnell, grausam und wenig solidarisch, sie ist von beträchtlichen sozialen Ungleichgewichten geprägt und kennt Wanderungsgewinner ebenso wie Modernisierungsverlierer; sie hat die Tendenz, in eine Vielfalt von Gruppen und Gemeinschaften auseinanderzustreben und ihren Zusammenhalt sowie die Verbindlichkeit ihrer Werte einzubüßen.” (ZEIT, 22.11.1991)

Und dennoch schwafelt “Abschaffungsminister” Wolfgang Schäuble (CDU) davon, dass diese völkische Todespolitik zu uns gehöre wie das Amen zur untergehenden Christenkirche im Multikulturalismus: “Die Muslime müssen hier heimisch werden. Der Islam ist ein Teil von uns ” (Welt,, 30.10.2006, S. 3)

Diese Alliierten-Politik wird von BRD-Handlangern mit letzter Brutalität durchgesetzt. Das Aufbegehren gegen die die Kriegslügen der Sieger (Integrations- und „Sonstige“-Lügen) werden mit dem BRD-Strafgesetz geschützt, und wer sich dagegen wehrt, wandert bis zu lebenslänglich in die berüchtigten “politischen” Kerker der BRD.

Dr. Thilo Sarrazin verstieß auch gegen diese Schweigepflicht, nämlich die Verfolgungsrepublik nicht beim Namen zu nennen, und zog so die BRD-Omertà auf sich. Er machte klar, dass diese Lügen-Komplexe mit Schauprozessen nach Stalin-Art vor einem aufkeimenden Widerstand geschützt werden: “Sarrazin warnt Bundespräsident Wullf davor, einen ‘politischen Schauprozess’ zu wollen.” (BamS, 05.09.2010, S. 7)

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Nach Kriegsende – Vergewaltigt, verschwiegen, verdrängt

Eine neue Untersuchung belegt: Nicht nur russische Soldaten, sondern auch Amerikaner und Franzosen schändeten 1945 deutsche Frauen.truemmerfrau

Am Ende des Zweiten Weltkrieges wurden vermutlich Hunderttausende Frauen vergewaltigt. (Im Bild: Eine Frau geht durch das zerstörte Dresden) Foto: dpa

Der Krieg war vorbei, die Lage normalisierte sich, als in Bad Reichenhall die Nachricht kursierte, daß eine hiesige Geschäftsfrau im Thumsee ins Wasser gegangen sei. So sagte man damals, wenn jemand den Freitod wählte und sich ertränkte.

Im Sterberegister wurde lediglich vermerkt: “Tod durch Ertrinken in Folge eines Nervenzusammenbruchs”. Den Gerüchten zufolge aber verbarg sich etwas anderes hinter dieser Tragödie. Die Frau sei am Kriegsende von US-Soldaten vergewaltigt worden, erzählte man sich in den Wirtshäusern von Bad Reichenhall, aus Scham über ihre Schändung habe sie sich das Leben genommen.

Die Zahl der Frauen, die am Ende des Zweiten Weltkriegs vergewaltigt wurden, geht vermutlich in die Hunderttausende. Bislang wurden die Schändungen vor allem der Roten Armee zugeordnet, und das hat sich auch tief ins kollektive Bewußtsein der deutschen Nachkriegszeit eingebrannt. “Die Russen waren Vergewaltiger, die Amerikaner Befreier.” So urteilte das deutsche Volk nach 1945.

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Heute wissen wir, daß dies nicht der Wahrheit entsprach. 65 Jahre nach dem Kriegsende wird immer deutlicher, daß viele Vergewaltigungen auf das Konto von amerikanischen und französischen Soldaten gingen, und nicht zuletzt hatten sich auch freigelassene Gefangene schuldig gemacht.

In den ersten Besatzungswochen war sexuelle Gewalt nicht nur im Osten, sondern auch im Süden Deutschlands an der Tagesordnung. Allerdings blieben diese Übergriffe in Bayern von Anfang an ein Tabuthema, zumindest auf der Seite der Opfer. Allenfalls von “Einzelfällen” nahm die Öffentlichkeit Notiz, ansonsten wurde das Thema verdrängt und von einer kollektiven Amnesie zugedeckt.

Daß beim Reden über das Kriegsende einiges unter dem Deckel gehalten wurde, das ahnte die Journalistin Maximiliane Saalfrank schon lange. Schließlich hatte sie in ihrer eigenen Familie von Vergewaltigungen durch alliierte Soldaten gehört. “Darüber wurde aber nicht offen gesprochen.

Es gab da ein Familienschweigen”, sagt Frau Saalfrank, die deshalb schon in den neunziger Jahren begann, Zeitzeugen zu befragen. Dabei machte sie die gleiche Erfahrung wie in der eigenen Verwandtschaft: “Niemand wollte über die sexuellen Gewalttaten reden. Die Opfer und ihre Familien schwiegen, um in ihren Dörfern ohne gesellschaftliche Ächtung weiterleben zu können.”

Trotzdem ist es Maximiliane Saalfrank und ihrem Kollegen Thies Marsen nach jahrelanger Recherche gelungen, wenigstens einen Teil der verdrängten Ereignisse vom Sommer 1945 in Südbayern ans Licht zu holen. Eine Reihe von Opfern war nach langem Zureden bereit, ihr Schweigen zu brechen.

Natürlich gab es gute Gründe für das Schweigen der Frauen. Im Chaos des Kriegsendes hatte sich sowohl die deutsche Verwaltung als auch die Polizei aufgelöst. Wo hätte man eine Vergewaltigung anzeigen sollen? Die Alliierten kamen nicht in Frage, vor deren Soldaten hatten die meisten Frauen nach der erlebten Gewalt große Angst. Dazu kam die Scham. In einer tief katholisch geprägten Gesellschaft wie im damaligen Bayern war die Sexualität ein Tabuthema. Deshalb hatte in den Familien niemand gelernt, offen mit solchen Themen umzugehen.

Wer außerehelichen Geschlechtsverkehr hatte, war als Flitscherl gebrandmarkt, auch wenn der Akt gewaltsam erzwungen worden war. Schon deshalb verzichteten viele Frauen auf eine Anzeige. Lediglich 180 Opfer wandten sich im Mai 1945 an die Amerikaner. Andere vertrauten sich lieber den örtlichen Pfarrern an, deren Berichte heute eine unersetzliche Quelle sind.

Die Pfarrer der Diözese München-Freising mußten nämlich im Sommer 1945 sogenannte Einmarschberichte über das Kriegsende in ihren Pfarreien abliefern. Somit gehören diese Schilderungen zu den wenigen schriftlichen Dokumenten über das leidvolle Kapitel der Vergewaltigungen.

Beharrliches Schweigen

Die Berichte der Pfarrer schufen die Grundlage für die Recherche von Saalfrank und Marsen. In der Folge stießen sie noch auf manch weiteres Schriftstück aus dem Frühsommer 1945, das Zeugnis ablegte von sexueller Gewalt, von Angst und Terror. Die Kabarettistin Ursula Herking erwähnt beispielsweise in ihrer Autobiographie ihre Vergewaltigung durch Amerikaner nahe Deggendorf.

Recht bald merkten Saalfrank und Marsen aber auch, daß es bei Gesprächen mit Opfern weitaus schwieriger war, etwas über die schrecklichen Ereignisse zu erfahren. “Da haben wir viel Widerstand erlebt”, sagt Frau Saalfrank. Oftmals gelang ein Kontakt überhaupt nur über Vertrauensleute aus dem familiären Umfeld der Betroffenen.

Leben in ständiger Angst

Eines Tages erlebten die Journalisten, wie eine Frau lebhaft über ihre Erlebnisse zu erzählen begann. Bis sie plötzlich zusammenbrach. “Das ist eine typische Reaktion”, sagt Frau Saalfrank.

“Zuerst erzählen die Opfer, als wäre es eine fremde Geschichte. Dann kommt der Punkt, da geht es nicht mehr weiter.”

Wie viele Opfer und Täter es gab, wird sich wohl nie klären lassen. Nach Schätzungen könnten in der amerikanischen Besatzungszone bis zu 95.000 Frauen vergewaltigt worden sein. Dabei sind die Amerikaner und die Franzosen mit dem Thema sofort offen umgegangen. Die Amerikaner ermittelten laut Saalfrank und Marsen zügig, verhörten die Beteiligten und verhängten sogar Todesurteile. In Flintsbach wurden im Mai 1945 sechs amerikanische Soldaten wegen Vergewaltigung gehängt.

Im Time Magazine wurde schon im Sommer 1945 über sexuelle Gewalttaten amerikanischer Soldaten berichtet. Maximiliane Saalfrank vermutet, daß in US-Militärarchiven noch jede Menge aufschlußreiches Material zu den Vergehen schlummert.

Die Wahrheit hinter den Gerüchten

In Bayern aber wurden die schrecklichen Taten schnell aus dem öffentlichen Bewußtsein verdrängt. In Bad Reichenhall, so fanden Saalfrank und Marsen heraus, kam es im Mai 1945 tagelang zu Plünderungen und vermutlich zu mehr als 1000 Vergewaltigungen durch französische Soldaten. Aber es ist nichts dokumentiert. Die Wahrheit ist oft nur hinter Gerüchten zu erahnen: Wie sich etwa in einem Café Mädchen verbarrikadiert haben sollen, die dann von französischen Soldaten regelrecht ausgeräuchert und auf der Straße abgefangen worden seien.

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Das Blut als Überlebensfrage unseres Volkes

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Wer nicht von dreitausend Jahren sich weiß Rechenschaft zu geben, bleib im Dunkeln unerfahren, mag von Tag zu Tag leben - Goethe -

Der Wind bläst uns in diesen Tagen stark um die Ohren. Jegliche Form politischen Wesens meldet sich zu Wort. Die einen fordern Gerechtigkeit, die anderen verlaufen sich im Gewirr tagespolitischer Themen. Es ist offensichtlich, daß das BRD-System im politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben krank ist und ein Neuanfang, der Aufbau einer Neuen Ordnung, kann nur durch die Überwindung des derzeitigen einhergehen. Dieser Schritt von der Überwindung des Ist-Zustandes hin zu einer anderen Welt wird von verschiedenen politischen Lagern unterschiedlich interpretiert. Nur eines ist immer wieder zu merken, das Volk spielt, wenn überhaupt, nur noch eine untergeordnete Rolle. Auf dem Reichstagsgebäude in Berlin, das jeden Tag den alltäglichen Affenzirkus bundesdeutscher Politik über sich ergehen lassen muß, prangt über dem Haupteingang in großen Lettern „Dem deutschen Volke“. Die Worte sind klar und deutlich und doch wird ihr Sinn durch jene, die in diesem Hause Politik machen, auf den Kopf gestellt. War es bis vor wenigen Jahrzehnten unumstritten, daß sich die Volkszugehörigkeit eines jeden Einzelnen aus seiner Abstammung, also aus seinen Vorfahren ergibt, so sind sich BRD-Politik und Weltbürgertum mittlerweile einig darin, daß allein der Paß über Staatszugehörigkeit und demzufolge über die Volkszugehörigkeit entscheidet. Jeder der willens ist, einen bundesdeutschen Paß zu beantragen, kann Deutscher werden. Stimmt es also doch? Eine Katze, die ihre Kleinen in der Hundehütte zur Welt bringt, bekommt Hundewelpen? Ordnet man Tiere ihrer äußeren Merkmale, ihrer Eigenarten und ihrer Herkunft nach in Rassen ein, so blendet sich der Mensch völlig davon aus. Als wären wir eine Spezies für sich, völlig losgelöst von den Naturgesetzen. Doch wissen wir sehr wohl, daß es, wie in der Tierwelt, auch bei den Menschen unterschiedliche Arten gibt. Unser Volk kann auf eine mindestens 4000jährige Geschichte zurückblicken. Keiner wird es fertigbringen einen vollständigen Stammbaum als Nachweis seiner deutschen Abstammung über diese Zeit vorzulegen. Doch darauf kommt es auch nicht an. Es ist unumstritten, daß sich auf den verschiedenen Kontinenten bei den Menschen unterschiedliche Merkmale herausgebildet haben. Die Wissenschaft des 19. und 20. Jahrhunderts spricht dabei von großrassischen Merkmalen. Und in der Vergangenheit kam es nur in Ausnahmefällen zu nennenswerten Vermischungen zwischen diesen Großrassen. Dadurch konnten sich unabhängig voneinander Kultur, Sprache, Weltsicht, Religion und Gemeinschaft entwickeln. Diese Unterschiede sind es erst, die die kulturelle Vielfalt der Menschen ausmachen. Das macht auch uns als Volk aus! Eine genetisch und kulturell gewachsene Schicksalsgemeinschaft! In der Genetik (Vererbungslehre) steckt das Potential zur Höher- und Weiterentwicklung eines Volkes. Doch dieses Bewußtsein wurde systematisch aus unseren Köpfen verdrängt. Andere Völker haben mit dem bewußten Umgang aus den Erkenntnissen der Genetik weit weniger Probleme. So ist es in Japan nicht unüblich, daß man sich seinen zukünftigen Lebenspartner nach dessen Blutgruppe erwählt. Die Blutgruppe gilt da als aussagekräftig über den Charakter und das Wesen eines Menschen. So ist es auch in international agierenden Großkonzernen nicht unüblich, vor Einstellung einen Nachweis über die Blutgruppe einreichen zu müssen. Den „Gutmenschen“ in unserem Lande streuben sich bei soviel „Blut- und Bodenideologie“ regelmäßig die Nackenhaare. Es kann schließlich nicht sein, was nicht sein darf! Auch daß  der überwiegende Teil des Charakters eines Menschen (so z.B. auch typisch männliche oder typisch weibliche Züge) auf den Erbinformationen in seinem Blut beruht, demzufolge vererbt wird, ist denen, die sich die Gleichberechtigung (Gleichmacherei wäre das richtigere Wort) auf die Fahnen geschrieben haben, ein Dorn im Auge. Statt das Potential, das im eigenen Volke schlummert, zu nutzen, geht die BRD einen anderen Weg.

Einwanderung! Das Allheilmittel gescheiterter Bevölkerungspolitik. Die Statistiken sprechen für sich: Unser Volk wird immer älter. Auf der einen Seite gibt es immer weniger Kinder, auf der anderen Seite sorgt die moderne Medizin dafür, daß der Mensch immer älter wird. Mit derzeit durchschnittlich 1,3 Kindern je deutscher Frau ist unser Volk auf Dauer nicht überlebensfähig, von der Finanzierbarkeit eines Generationenvertrages, der Versorgung der Alten durch die Jungen, einmal ganz abgesehen. Die Multikultur-Verfechter sind auf dem Vormarsch. Der biologische Volkstod unseres Volkes ist eingeleitet. Die Grundsteine sind gesetzt. Die massive Zuwanderung fremder Völkerscharen seit 1990 haben unübersehbare Auswirkungen auf unser Volk. Beträgt der Anteil der zugewanderten Ausländer (amtsdeutsch: Personen mit Migrationshintergrund) an der Gesamtbevölkerung mittlerweile etwa 20 %, so sind es bei den unter 20jährigen bereits 30% und bei den unter 5jährigen bereits erschreckende 50%. Damit einhergehend ist die Anzahl sogenannter Mischehen tendentiell steigend. Es ist demnach nur noch eine Frage der Zeit bis wir Deutschen nicht mehr Herren im eigenen Lande sind, unser Volkstod ist eingeleitet. In unserer dekadenten, zerstörerischen Welt scheint kein Platz für Erbe und Kultur. 2000 Jahre ist es nun her, als die Germanen den Römern bei ihrem Vormarsch gen Norden Einhalt geboten. Der römische Vielvölkerstaat ist längst Geschichte. Für uns wollen wir hoffen, daß wir das Ruder noch einmal herumreißen können und unser Volk in die Zukunft führen. Ein Sprichwort sagt: Die Hoffnung stirbt zuletzt! Doch wenn dieser Tage wieder die Bilder der Fußball-Weltmeisterschaft, die einstmals ein wahrer Wettstreit der Völker gewesen ist, über die Leinwände flimmern, wird uns die Oberflächlichkeit der Menschen hierzulande wieder vor Augen geführt. Brasilianer, Türken, Polen, Bosnier, Afrikaner reihen sich ein um für Deutschland zu spielen. Schwarz-rot-gold-Fahnen werden überall wehen und die Bevölkerung wird jubeln. Bevölkerung! Denn ein Volk sind wir schon längst nicht mehr. Die gezielte Umerziehung greift und es mehrt sich die Einstellung, daß der Fremde, wenn er denn gut seine Arbeit verrichtet und brav seine Steuern zahlt doch auch hier bleiben darf und einer von uns werden kann. Und überhaupt: Wir sind doch eh am Aussterben und wer soll die Lücke denn schließen? Bei solchem Geschwätz wünscht man sich dann doch die Zeiten nach dem Dreißigjährigen Krieg zurück, in der Hoffnung, daß diejenigen überleben, die ihr eigenes Volk noch im Herzen tragen. Wo ist die klagende Stimme, die da schreit: Ich habe Angst um meine Kinder. Ich habe Angst um unser Volk. Ich habe Angst um unsere Zukunft? Wo ist der, der das Erbe der Ahnen verteidigt, dem es nicht gleichgültig ist, wer in 100 Jahren über seine Äcker, Wiesen und durch seine Wälder streift und diese für sich vereinnahmt? Wo ist der Hüter unseres Blutes? Die Zeit wird zeigen, welche Völker die Geschichte weiter schreiben werden. Die biologische Frage entscheidet das Weltgeschehen! Der Kampf für Deutschland beginnt in der Wiege. Unsere Kinder sind unsere Zukunft. Die Familie ist der kleinste und wertvollste Keim unseres Volkes. Nur aus ihr heraus kann unser Volk wieder gesunden und zu sich selbst zurückfinden. Toleranz ist fehl am Platze! Sie ist der Totenreiter unseres Volkes. Das deutsche Wort für Toleranz ist Duldsamkeit. Wir haben lange genug geduldet.

Laßt uns endlich handeln! Wer, wenn nicht wir? Wann, wenn nicht jetzt? Die Karte des Schreckens – Die Zonen, in denen es sich noch lohnt zu leben, werden immer kleiner!

Quelle:     Bevölkerung mit Migrationshintergrund – Ergebnisse des Mikrozensus 2008 – Fachserie 1 Reihe 2.2 – 2008

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General Leclercs Kriegsverbrechen

general-leclercsEs ist allgemein bekannt, daß der französische General Lecleres am 8. Mai 1945, dem Tag der Kapitulation der deutschen Wehrmacht, in Bad Reichenhall zwölf französische Freiwillige der Division „Charlemagne“ ohne Gerichtsurteil erschießen ließ – ein Kriegsverbrechen.  Erst später km heraus daß seiner, Leclercs, Division auf ihrem Weg von der Normandie bis ins Berchtesgadener Land noch zahlreiche weitere Kriegsverbrechen beging und zu verantworten hat, ohne daß je einer der Täter zur Verantwortung gezogen worden wäre.  Im Gegenteil: „Hauptschuldige machten große Karriere im Nachkriegsfrankreich.

Wie Studiendirektor a.D. Friedrich Pohl berichtete(1) hat sich der französische Geschichtsforscher Daniel Guérain mit diesem heißen Eisen befaßt, im Zuge seiner Nachforschung deutsche und französische Zeitzeugen befragt und die Orte der Kampfhandlungen aufgesucht.  Er hat seine Erkenntnisse in dem Buch „die Kehrseite der Legende, Geschichte einer Befreiung“(2) niedergeschrieben.

Der Historiker gibt die Berichte von Augenzeugen, auch aus der französischen Division, wieder,  Sie berichten von zahlreichen, oft grausamen Norden an deutschen Gefangenen, besonders an Angehörigen der Waffen-SS.  So hätten zum Beispiel Soldaten der Division Leclerc deutsche Gefangene mit Benzin übergossen und verbrannt.  Auch auf dem Flughafen Le Bourget bei Paris sei es zu einem Massaker an Hunderte von deutschen Kriegsgefangenen gekommen, die durch Leclercs Panzer niedergewalzt wurden(3).   Besonders brutal sei dabei der damalige Leutnant Robert Galley vorgegangen.  Der französische Soldat Albert Bisson schildert, wie es bei Andelot  (Département Haute-Marne) zu heftigen Kämpfen der französischen Einheiten mit deutschen Truppen gekommen sei.  Die Franzosen erlitten Verluste, doch dann brach der deutsche Widerstand zusammen.  Eine große Zahl von „Boches“, wie der Soldat sich ausdrückte, ergab sich: „Schon nähern sich weitere 500 Kriegsgefangene.  „wartet! Ruf Leutnant Galley …  Er läßt die Deutschen in eine Scheune treiben, setzt seine Panzer davor und befiehlt über sein Mikrofon:  „Turm nach links. Stop! Handgranate! Feuer!.“  Die Granate explodiert … inmitten des Haufens der Boches.  Die Splitter zerreißen ihre Körper, Körperteile kleben an den Balken der Scheune.  Wir erledigen mit dem Maschinengewehr alle, die noch leben.  Heute ist der Tag der Rache!“

Obwohl sich Leutnant Galley noch weiterer Kriegsverbrechen schuldig machte und, wie Studiendirektor Pohl, sich dieser Schandtaten offen im Fernsehen rühmte, konnte er Minister unter de Gaulle, Pompidou und Giscard d’Estaing werden und als Schatzmeister der Partei des französischen Staatspräsidenten Chirac tätig sein..

Über die berühmt-berüchtigte Division Leclerc schrieb später ein früherer Angehöriger: „Diese Division hat bei den Französen einen schmeichelhaften und weitgehend ungerechtfertigten Ruf gehabt und wird ihn bestimmt noch lange Zeit haben.  Sie ist Bestandteil des gaullistischen Mythos, und so noch dieser lebendig bleibt, wird die „Armee Leclerc“ viele andere verdienstvollere und weniger glückliche Einheiten in der Geschichte überstrahlen. …. Die 2. DB (2. Panzerdivision), die zur Pflege des Lothringer Kreuzes in Operationen von hohen Prestigewert, aber geringem Risiko (wie die von Paris, Straßburg und Berchtesgaden)  hinein katapultiert wurde, hat unter allen Umständen von der erdrückenden Macht der Amerikaner profitiert und aus diesen leichten Siegen einen ziemlich widerlichen Überlegenheitskomplex gezogen.  Mit den Federn des amerikanischen Pfaus und der aufgesetzten Leclerc Aura geschmückt, konnte sich selbst der schlechteste Freiwillige praktisch alles leisten und sogar jede andere französische Militäreinheit verachten, beispielsweise durch die Weigerung, Offiziere, die nicht der 2. DB angehörten, zu grüßen …  Vor und nach der Einstellung der Feindseligkeiten beging die 2. BDB in Bayern Ausschreitungen und Plünderungen in solchem Ausmaß, daß die angewiderten Amerikaner selbst bereits nach einem Monat deren Ausweisung aus ihrer Besatzungszone forderten“(4)

Über der französischen Kriegsverbrechen an der deutschen Bevölkerung in Stuttgart berichtet ein anderer Beitrag(5).

Anmerkungen 1 Friedrich Karl Pohl, in „Soldat im Volk“, November 2000, S. 270 f, 2 Daniel Guérain, L’Envers de la Légende..Historie d’une libération,“ Bonneville 2002 3 Philippe Gautier, „Deutschenangst – Deutschenha+“, Grabert, Tübingen 1999, S. 135 – 139 4 Gautier, aaO. S. 137 ff 5 Beitrag „Französische Verbrechen in Stuttgart 1945“ Randulf Johan Hansen¨

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Agnes Miegel – Wagen an Wagen

vertreibung-ostgebieteAgnes Miegels Ballade über die Vertreibung aus den Ostgebieten

Um Allerseelen In der dunklen Nacht, Wenn vor uns stehen, Die immer neu unserem Herzen fehlen, - Erinnrung erwacht An die alten Kirchen, die Hügel im Feld, Wo sie schlafen, Vätern und Nachbarn gesellt, In verlorener Heimat über der See, - Und an alle, die hilflos und einsam starben, An alle, die sinkend im Eis verdarben, die keiner begrub, nur Wasser und Schnee, Auf dem Weg unsrer Flucht, – dem Weg ohne Gnade!

Und wir ziehen im Traum verwehte Pfade Wagen an Wagen, endloser Zug - Der ein Volk von der Heimat trug!

Von Norden, von Osten kamen wir, Über Heide und Ströme zogen wir, Nach Westen wandernd, Greis, Frau und Kind. Wir kamen gegangen, wir kamen gefahren, Mit Schlitten und Bündel, mit Hund und Karren, Gepeitscht vom Wind, vom Schneelicht blind, - Und Wagen an Wagen.

Zuckend wie Nordlicht am Himmel stand Verlassner Dörfer und Städte Brand. Und um uns heulte und pfiff der Tod, Auf glühendem Ball durch die Luft getragen. Und der Schnee wurde rot. Und es sanken wie Garben, die hilflos starben. Und wir zogen weiter, Wagen an Wagen.

Und kamen noch einmal, trügrisches Hoffen, Durch friedliches Land. Tür stand uns offen Bei jenen, die nicht unser Leiden gekannt. Sie kamen, sie winkten, sie reichten uns Brot, - Sie luden die Not Am warmen Herde zu sich als Gast. Scheune und Stroh rief Müde zur Rast. Doch wir konnten nicht bleiben. Wir zogen vorüber, Wagen an Wagen.

Und hörten durch Sturm und Flockentreiben Das Glockenlied ihrer Türme noch Und hörten doch Das Dröhnen des Krieges, der hinter uns zog. Und vom Wegkreuz bog, Blutend, mit ausgebreiteten Armen, Sich dorngekrönter Liebe Erbarmen.

Wir konnten nicht halten, wir konnten nicht knien. Sie kamen hinter uns, Wagen an Wagen, - Unsre Herzen nur schrien: O blick nach uns hin! Wir wandern, wir wandern, endloser Zug, Volk, das die Geißel des Krieges schlug, Entwurzelter Wald, von der Flut getragen, Wohin? Wohin?

Agnes Miegel (1949)

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Katyn – Die deutschen Opfer

katyn-massakerDie polnische Journalistin Krystyna Grzybowska hat lange in Deutschland gelebt und über deutsche Probleme in polnischen Medien berichtet. Ihre Berichte waren und sind von herausragender Art: nationalbewusst polnisch, verständnisvoll für Deutsche und Deutsches, fußend auf immenser Belesenheit und historischem Wissen.

Frau Grzybowska hat im August 2004 einen Artikel über Katyn publiziert, dem in Deutschland einige Verbreitung zu wünschen wäre: In diesem Artikel legt die Autorin nämlich detailliert dar, daß die Deutschen vielleicht nicht gut beraten sind, wenn sie Katyn entweder für eine rein polnische Angelegenheit halten oder überhaupt nichts davon wissen. Denn damit unterschätzen sie ihren derzeitigen Lieblingspartner in Osteuropa: “Russland verzeiht es den Deutschen nicht, daß sie ihm die Verantwortung für Katyn aufgebürdet haben, wie es dieses auch den Polen nicht verzeiht”.

Worum geht es? Vermutlich um den russischen Verdacht, jemand wolle unter dem Deckmantel von Katyn die Glorie der sowjetischen Sieger über Hitler-Deutschland schmälern, die deutschen Nationalsozialisten mit sowjetischen Rotarmisten zum Nachteil letzterer vergleichen oder ganz einfach geschichtsnotorische antirussische Affekte ausleben. Wenn es diesen Verdacht geben sollte, dann kann er durch keine Argumente und Beweise aus der Welt geschafft werden, vielmehr verhalten sich die gegenwärtigen Russen so wie die damaligen Sowjets, die erst ein Verbrechen begingen, es dann auf jede Weise zu verschleiern suchten und am Ende die Welt zwingen wollten, ihre Lügen als bare Münze zu nehmen.

Nur darauf wollte die Polin Grzybowska aufmerksam machen, und sie tat es mit einem bemerkenswerten historischen Exkurs. Im September 1943 eroberte die Rote Armee das Gebiet Smolensk zurück und zerstörte den polnischen Friedhof, dessen Bau die Deutschen erlaubt hatten. Im Januar 1944 setzten die Sowjets eine eigene Untersuchungskommission ein, die nach ihrem Leiter benannt wurde, dem angesehenen Chirurgen Burdenko. Sie sollte beweisen, daß die Morde von Katyn 1941 begangen worden waren, also von Deutschen. Für diese Datierung präsentierte man auch einige polnische Briefe und lokale Zeugen – wunderlicherweise oft dieselben, die kurz zuvor die russische Täterschaft bezeugt hatten. Diese offenkundigen Fälschungen legte Stalin dann der Konferenz von Teheran (28.11.-1.12. 1943) vor und fügte den Vorschlag hinzu, “für die Ermordung polnischer Offiziere in Katyn 50.000 deutsche Kriegsgefangene zu erschießen”. US-Präsident Franklin D. Roosevelt erklärte diese Idee zum “Scherz” und damit war sie zunächst vom Tisch.

Aber Stalin hatte nicht gescherzt, denn es folgte eine Serie von Prozessen, bei denen deutsche Offiziere als Schuldige der Katyn-Morde verurteilt wurden. Der erste Prozeß fand bereits 1943 in Mariupol am Azowschen Meer statt, bei welchem vier deutsche Offiziere zum Tode verurteilt und umgehend hingerichtet wurden. Es folgten zwei weitere Prozesse in Smolensk mit zusammen 85 Todesurteilen, davon 18 gegen deutsche Generäle. Spektakulär verlief ein weiterer Prozeß in Leningrad, in welchem sich ein deutscher Angeklagter namens Arno Dührer schuldig bekannte und aussagte, er sei an Exekutionen im Wald von Katyn beteiligt gewesen, wobei 15-20.000 Personen getötet worden seien, unter ihnen Russen und Juden. Für diese Aussage wurde Dührer “nur” zu Straflager verurteilt, das er überlebte und nach Deutschland zurückkehrte. Andere Angeklagte -

Karl Strüffling,

Heinrich Remmlinger,

Ernst Böhm,

Eduard Sonnenfeld,

Hebard Janike,

Erwin Skotki und

Ernst Geherer -

verurteilte das Gericht zum Tode und am 5. Januar 1946 wurden sie hingerichtet. Drei weitere deutsche Angeklagte bestrafte man mit 20 Jahren Zwangsarbeit. Die Schuld dafür wurde später 10 deutschen Soldaten zugeschoben. Im Winter 1945/46 wurde in Leningrad mehreren deutschen Offizieren als angeblich für die Katyn-Morde verantwortlich der Prozeß gemacht, worüber die sowjetische Agentur “Tass” am 30. Dezember 1945 berichtet.

Die Sowjets waren sich ihrer Sache so sicher, dass sie die Vorfälle von Katyn sogar in die Anklage des Nürnberger Prozesses (18.10.1945-1.10.1946) hineinschrieben; anfänglich war von 925 Ermordeten die Rede, bis der sowjetische Chefankläger Roman Rudenko (1907-1981) diese Zahl im Februar 1946 plötzlich auf 11.000 erhöhte. Als Täter benannte er ein Pionierbataillon unter dem Tarnnamen “Stab 537″, das angeblich unter Führung der Offiziere Arens, Hott und Rechts gestanden habe. So berichtete es die von den US-Besatzern herausgegebene “Neue Zeitung”, wo es der ehemalige Offizier Reinhardt von Eichborn las und augenblicklich als Fiktion erkannte: Die Offiziere hießen Ahrens, Rex und Toth und die bewusste Einheit 537, in der Eichborn gedient hatte, war von Dezember 1941 bis Januar 1943 in Kasernen untergebracht gewesen, die sieben Kilometer von Katyn entfernt lagen. Eichborn fuhr nach Nürnberg, um dort auszusagen; auch der von Rudenko genannte Ahrens fand sich am Prozeßort ein.

Die deutschen Ex-Offiziere kamen im Prozeß zu Wort, aber dieser war durch Rudenkos Vorstoß in eine peinliche Lage geraten: Den meisten Richtern und Anklägern war klar, dass die Sowjets in Sachen Katyn niemanden belasten konnten, weil sie sich selber entlasten wollten. Das hätte der deutschen Verteidigung große Möglichkeiten verschafft, sowjetische Anklagen zurückzuweisen und die Sowjetunion im Gegenzug in Kriegsverbrechen zu verwickeln. Wäre die deutsche Verteidigung dabei jedoch blockiert worden, dann wäre der ganze Prozeß zur Absurdität geworden. Was tun? Rudenkos Auslassungen wurden als “verleumderisch” abqualifiziert und der Ankläger mit einer Festnahme wegen Missachtung des Gerichts bedroht. Eichborn, Ahrens und ein dritter deutscher Zeuge sagten aus, drei sowjetische Zeugen beschworen das Gegenteil, aber danach war von Katyn in Nürnberg nicht mehr die Rede.

Dennoch konnten sich die Sowjets “siegreich” (zwycięsko) fühlen, schrieb Krystyna Grzybowska: Ihre haltlosen Anklagen waren einmal mehr zu hören gewesen, und zusammen mit den Katyn-Prozessen in der Sowjetunion fanden sie westliches Medienecho in dem Sinne, dass zu den ungezählten Verbrechen der Deutschen auch das von Katyn gehörte.

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Der Mongolenzug von Böhmisch-Leipa

ausweisung-tschechoslowakeiZehntausend Deutsche über die Grenze gepeitscht. So sah die „humane” Aussiedlung Bennesch’s aus.

Am 14. Juni 1945, abends zwischen 8 und 9 Uhr, rasten die tschechischen Svoboda-Partisanen durch unser Heimatstädtchen auf Lastkraftwagen, Motorrädern und Fahrrädern, trommelten an Läden und Haustüren, ran­dalierten in deutschen Wohnungen und verteilten unter den Deutschen jene berüchtigten Plakate mit dem Svoboda-Erlaß, sie klebten ihn an alle Häuserfronten, tobend, schreiend, drohend, tollkühn gegen die wehrlose Zivilbevölkerung rasend.

„Alle deutschen Männer, Frauen und Kinder, welche nicht in staats­wichtigen Betrieben arbeiten, haben sich am 15. 6. um 6 Uhr morgens beim Bräuhaus einzufinden. Zulässig ist nur die Mitnahme von Handgepäck.”

Lähmendes Entsetzen befiel die Einwohner von Böhmisch-Leipa, die furchtbarste Nacht seit der Hussitenzeit senkt sich auf die .Stadt. Was sich an erschütternden Tragödien in diesen Nachtstunden abspielte, wird die Welt nie erfahren. Die Zahl der Morde und Selbstmorde aus Angst und Verzweiflung wird nie an den Tag kommen. Die Zahl’der in dieser Nacht verübten Grausamkeiten ist unermeßlich. Wo in irgend einer Wohnung Licht brannte, weil die Menschen verstört und gebrochen in Hast und Verwirrung das Wichtigste ihrer Habe zusammenrafften, schössen die Svobodahelden durch die Fenster, drangen in die Wohnungen ein, mißhan­delten die Bewohner und plünderten und verwüsteten die Einrichtungen.

Die Nacht des Grauens ging zu Ende, mit dem ersten Schein des Früh­rots hinter dem Horkaberg wimmelten die Straßen und Gassen von schwer­bewaffneten Svobodatruppen, halbwüchsige Jungen mit unreifen, aber schon vom Laster gezeichneten Gesichtern oder alte Verbrechertypen mit eiskalten, grausamen und habgierigen Augen, mit Maschinenpistolen be­waffnet und die schwere Peitsche in den Stiefelschäften trieben rücksichts­los die Deutschen aus den Häusern, welche ihre letzte Habe in den Händen oder auf den Rücken trugen. Alte und Junge, Männer und Weiber, ein schreckenerregendes Gewirr von. weinenden Frauen, schreienden Kindern, brüllenden Partisanen. Schüsse und Pfiffe zerrissen die Morgenstille, Peitschenhiebe sausten auf zusammenbrechende Menschen. Friedliche Bür­ger, Handwerker, Pensionisten, Arbeiter, Beamte, sie alle gingen an diesem Morgen den bitterschweren Leidensweg.

Dichtgedrängt, ständig bedroht von den tschechischen Rowdies, stauten sich die Massen der Unglücklichen um das Bräuhaus, gegen Alt-Leipa, über die Brücke nach Schwora bis zur Kreuzkirche und noch immer ström­ten Hunderte aus den Häusern und Gassen, getrieben, gejagt, bedroht, geprügelt, gepeinigt…

Eine Orgie tschechischen Sadismusses, ein „würdiges Ruhmesblatt” des „Humanisten” Benesch!

Dann setzte sich der Elendszug in Bewegung. Die Menschen mußten durch Spaliere von Partisanen gehen und ihr Gepäck vorweisen. Alles Wertvolle oder diesen Lumpen wertvoll dünkende wurde entrissen, jeder Versuch des Einspruchs mit brutalen Schlägen erstickt Dann ging es weiter. Beschimpft, beraubt, bedroht, mißhandelt, von flankierenden Partisanen auf Pferden oder Motorrädern angetrieben, so zogen die zehntausend deutscher Leipaer am Siechenhaus vorbei, die Pieszniger Straße entlang gegen den Schiedel, der Grenze zu.

Vorausreitende Partisanen trieben die Bauern von den Feldern und Straßen in die Häuser mit der Drohung: „Die Mongolen kommen”.

Was sich auf dem Markt an Grausamkeiten und Unmenschlichkeiten abspielte, ist unbeschreiblich. Der ganze abgrundtiefe Haß des uniformier­ten tschechischen Mobs entlud sich in endlosen Quälereien und Schikanen gegen die apathisch dahin wankenden Deutschen. Alte Männer und Frauen, welche ihre Habe nicht mehr schleppen konnten, wurde diese entrissen, und sie selbst mit Peitschenhieben weitergejagt, Kinderwagen mit Säuglingen wurden umgekippt und die Gefährte zertrümmert, Frauen und Kinder mit Stöcken und Gewehrkolben niedergeschlagen. Schüsse knallten, blutende,, schreiende, stürzende Menschen, weinende Kinder, brüllende Partisanen …

Aufgewühlte, tierische Instinkte feierten hier eine blutige Orgie, der Blut- und Haßrausch eines entmenschten verbrecherischen Pöbels tobte sich an wehrlosen Menschen aus. Tausende Koffer, Rucksäcke und sonstige Gepäckstücke, hunderte Kinderwagen, Kleidertaschen und Packen säumten die Elendsstraße. Die ungangbarsten felsigsten Wege wurden benützt, um die Qualen der Vertriebenen zu erhöhen und unerwünschten Zeugen aus­zuweichen. Um Mittag war das alte Polzenstädtchen menschenleer, die wenigen Zurückgebliebenen trauten sich nicht auf die Straße. Der ver­nichtende Schlag gegen die deutsche Stadt war gelungen.

Nachmittags mußten die Leipaer Spediteure mit Lastautos und Pferde­fuhrwerken die an dem Marterweg liegen gebliebenen Habseligkeiten der Vertriebenen sammeln und in der tschechischen Volksküche, der ehemaligen NSV.-Dienststelle abladen. Bis in die späte Nacht hinein rollten die Wagen und gröhlten die Partisanen.Und dann begann das widerlichste Schauspiel: Nun plünderten tschechische Offiziere und Mannschaften der Svoboda-Armee in der den Vertriebenen entrissenen Habe. Nun wühlten sie habgie­rig in dem Raube, den sie den Unglücklichen gestohlen hatten, nun bereicherten sich die Verbrecher eines Benesch, eines Gottwald, eines Vierlingers, eines Svobodas, eines Zapotocky. eines Zenkel, eines Masaryk jr. schamlos an dem Gut der Deutschen. Brutale Habgier der Minderwertigsten eines Volkes manifestierten sich in der abstoßendsten Form.

Leipas schwärzester Tag wurde für viele seiner Bürger der Todestag, das elende Ende eines arbeitsreichen Lebens! An der Grenze aber standen zehntausend Menschen und verfluchten mit geballten Fäusten den Vater der Austreibung.

1947 noch rühmte sich Benesch seiner Schandtat und prophezeite: „So lange ich lebe, betritt kein Sudetendeutscher mehr den Boden der Republik!” Gott hat ihn gehört — Gott hat ihm geantwortet: ein Jahr später verendete er durch den Geist, den er gerufen hatte: Moskau!

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Dresden

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Von Dr. Claus Nordbruch

Vor 65 Jahren verwandelten die angloamerikanischen Luftstreitkräfte in drei Angriffen die Stadt Dresden in ein Flammenmeer. Mit einem Regen aus Phosphor-, Brand- und Sprengbomben, die orkanartige Feuerstürme verursachten, wurden mindestens 400.000 Zivilisten, Frauen und Kinder jeglichen Alters, Greise, Verwundete und Flüchtlinge aus dem Osten und Südosten des Deutschen Reiches, die mit ihren Trecks Schutz in Elbflorenz gesucht hatten, unter furchtbarsten Qualen getötet. Während die Masse dieser wehrlosen Menschen zu lebenden Fackeln entzündet, von giftigen Rauchgasen erstickt und zu Brandleichen von der Größe eine Hundes verstümmelt worden waren, wurden in der Nacht und tags drauf Tausende Opfer von Tieffliegern, als sie im Großen Garten und auf den Elbwiesen eiskalt zusammenschossen. [1]

Am 13. Februar 1945 hatten sich in Dresden, einer der schönsten und kulturell bedeutungsvollsten Städte Deutschlands und damit Europas, neben 600.000 Einwohnern auch etwa 500.000 Flüchtlinge aufgehalten. Die bis zu diesem Datum vom Bombenkrieg weitgehend verschont gebliebene und zur >Lazarettstadt< erklärte Metropole, verfügte über fast keine Flugabwehr oder Nachtjäger. Gegen 22.00 Uhr kam es zum ersten Donnerschlag, oder Thunderclap, wie die anglo-amerikanischen Bomberverbände ihren Terrorangriff nennen sollten. _Die britischen Bomber der Königlichen Luftwaffe (Royal Air Force) warfen in diesem Angriff zunächst Sprengbomben auf die Innenstadt. Unmittelbar danach wurden 570.000 Stabbrand- und 4.500 Flammenstrahlbomben auf Dresden abgeworfen. Dieses Bombardement von Brandbomben verursachte einen verheerenden Feuersturm, der den Tod der Kunst- und Lazarettstadt einläutete. Bis zu diesem Zeitpunkt waren noch relativ wenige Menschenverluste zu beklagen. Den meisten Menschen war es gelungen, sich in den Kellern in Sicherheit zu bringen. Nach dem Bombenangriff gingen sie auf die Straßen zurück und wurden Zeugen der gewaltigen Brände.

Jedoch kehrten die Briten zurück – ohne Vorwarnung: Nun etwa 2_ Stunden später, am 14. Februar gegen 1.30 Uhr, rollte die zweite Bomberwelle an. In rascher Folge detonierten zunächst 4.500 Sprengbomben, die unzählige Häuser zum Einsturz brachten. Tausende von Menschen wurden von Stahl und Beton begraben und verschüttet. Bereits zu diesem Zeitpunkt hatten sich die Briten eines Kriegsverbrechens schuldig gemacht, da sie zielbewußt den von Zivilbevölkerung bewohnten Stadtkern bombardiert hatten, und nicht etwa militärisch-strategische Ziele oder Industriezentren. Das wichtigste militärische Ziel lag etwa 1,5 Kilometer vom zerstörten Stadtkern entfernt: der Hauptbahnhof. Auf diesem tummelten sich Zehntausende Flüchtlinge und Ausgebombte. Die Gleise, die weitgehend unbeschädigt geblieben waren, waren mit Hunderten von Waggons verstopft, so daß sich eine gewaltige Menschenmasse auf engstem Raume ansammelte. Auf diese Menschen ließen die Briten vor allem Brand- und Flüssigkeitsbomben nieder regnen. Die Bahnsteige und das nähere Umfeld des Bahnhofs waren mit Toten, Sterbenden, Verbrennenden und Menschenteilen übersät.

Die Zehntausenden, die das Inferno überlebt hatten, flüchteten auf die Elbwiesen und in den Großen Garten. Hier wähnten sie sich nach dem Grauen der Nacht sicher. Es blieb den Amerikanern, genauer gesagt der 8. US-Luftflotte, vorbehalten, diesen hilflosen Frauen und Kindern, diesen wehrlosen Männern und Greisen den Garaus zu bereiten.

Um 12.15 Uhr warfen mehr als 760 Maschinen unter anderem 50.000 Stabbrandbomben über diese Flüchtlinge ab. Danach gingen etwa 200 Jagdbomber zum Tieffliegerangriff über und eröffneten mit ihren Maschinengewehren das Feuer gegen die Zivilbevölkerung.

Die anglo-amerikanischen Bomberverbände hatten einen Massenmord begangen, freilich ohne je hierfür zur Rechenschaft gezogen worden zu sein. Nicht nur das: >Mit den Menschen gingen schöne und weltberühmte Gebäude und Anlagen Dresdens unter, so der Zwinger, die Hofkirche, das Schloß, die Oper, das Grüne Gewölbe, Bellevue, das Italienische Dörfchen, das Landtagsgebäude, das Palais Cosel und viele andere. Das Japanische Palais, die größte und wertvollste Bibliothek ganz Sachsen, war ausgebrannt. Die Brühlsche Terrasse hatten schwere Bomben zerrissen. Das Belvedere lag mit leeren Fensterhöhlen da. Die Kuppel der Frauenkirche war eingestürzt und der Schloßturm sowie ein Turm der Sophienkirche waren ausgebrannt. Vom oberen Teil des Rathausturmes stand nur noch das Gerippe.

Bei dem dreifachen Terrorschlag gegen Dresden, als nichts anderes kann er bezeichnet werden, handelte es sich mitnichten um eine militärische Notwendigkeit. In der angegriffenen Innenstadt hatte es weder nennenswerte Industrie noch Ansammlungen von Waffen und militärischem Gerät gegeben. Die Tatsache, daß die Infrastruktur verhältnismäßig wenig zu Schaden gekommen war – von den Verkehrswegen war nur der Hauptbahnhof zerstört worden, die Elbbrücken waren allesamt heil geblieben -, deutet ebenfalls eindeutig daraufhin, daß der anglo-amerikanische Angriff auf Dresden ein ebenso sinnloser – der Krieg wurde hierdurch ja nicht verkürzt -, wie durch nichts zu rechtfertigender Akt der Zerstörung und des Mordes war.

Dem Bericht der Ordnungspolizei zufolge waren bis zum 22. März 1945 insgesamt mehr als 200.000 Menschen tot geborgen worden. Diese Zahl konnte wegen weiterer Bergungsarbeiten jedoch noch nicht als die endgültige gelten. Spätere Schätzungen bzw. Zählungen gehen von bis zu 400.000 Toten aus. Von den geborgenen Toten konnten nur 35.000 identifiziert werden.

Es widerspiegelt das fragwürdige Verständnis von Wissenschaftlichkeit und das Verhältnis zu authentischer Geschichtsschreibung in der BRD, offiziell lediglich diese relativ kleine Anzahl von Toten als Gesamtzahl der zu beklagenden Opfer anzugeben. Strafrechtlich gesehen handelt es sich hier offensichtlich nicht um den Tatbestand der Verunglimpfung Verstorbener.

Dabei handelte es sich bei dieser Art des ethnic cleansing keineswegs um eine Ausnahme, sondern um die Umsetzung eines vom Luftkriegsberater Churchills, Frederick A. Lindemann, penibel ausgetüftelten Planes zur Flächenbombardierung deutscher Städte. Die Alliierten gingen dabei gleichsam nach Schema F vor, wie beispielsweise stellvertretend auch die Zerstörung Stettins im August 1944 aufzeigt: Gezielte Treffer auf Wohngebiete und historische Bauten nach menschenverachtender Methode. Zuerst werden Luftminen und Sprengbomben, danach Phosphorkanister abgeworfen. Diese Taktik verfehlt ihre hundertprozentige tödliche Wirkung nie: Um sich zu retten, klettern die wehrlosen Menschen aus zertrümmerten Kellergewölben, werden im Freien jedoch von dem Feuersturm erfaßt und winden sich vor Schmerzen brüllend als lebende Fackeln, bis der Tod sie endlich erlöst. In diesem Zusammenhang müssen neben vielen anderen auch die kriegsvölkerrechtswidrigen Bombardierungen beispielsweise auf Köln, Ulm, Magdeburg, Aachen, Graz, Kiel, Dortmund, Hamburg, Nürnberg, Klagenfurt, Würzburg, Kassel und Potsdam, aber auch viele andere, vor allem kleinere Städte, wie z.B. Hanau, Pforzheim, Bingen, Darmstadt, Heilbronn, Villach, Nordhausen, Hildesheim, Freiburg i. Br., Halberstadt, Emden, Frankfurt/Oder, aufgeführt werden, die keinerlei militärischen Nutzen hatten, sondern ausschließlich der Vernichtung von Menschen dienten.

Der österreichische Historiker und Luftkriegsexperte Maximilian Czesany hat bezüglich dieser Terrorangriffe dankenswerterweise die gröbsten der durch die Anglo-Amerikaner begangenen Rechtsbrüche in knapper Form zusammengestellt: >Mit ihrer Luftkriegsführung verletzten die USA und Großbritannien die folgenden von ihnen erst Jahrzehnte zuvor ratifizierten Bestimmungen und Normen des Kriegsrechtes [Š]:

_. * die allgemeinen Grundsätze des Kriegsrechtes, wonach militärische Kampfhandlungen direkt nur gegen Kombattanten, Quasikombattanten und militärische Objekte gerichtet werden dürfen, und alle Kampfmittel verboten sind, die unnötige Leiden oder Schäden verursachen [Š]

_. * der Artikel 27 HLKO, demzufolge verschiedene Gebäude und Bauten, wie Kirchen, Lazarette, geschichtliche Denkmale u.a., soviel wie möglich zu schonen sind, wenn diese nicht militärische Verwendung finden; der Artikel 46 HLKO, wonach das Leben der Bürger und deren Privateigentum zu achten sind;

_. * das Genfer Protokoll 1925, welches unter anderem die Verwendung von giftig oder erstickend wirkenden Flüssigkeiten, Stoffen oder Verfahrensarten untersagt.<

_. Mit dem uneingeschränkten Luftkrieg der Alliierten gegen wehrlose Zivilbevölkerung machten sich insbesondere die Anglo-Amerikaner des Genozids, Ausrottungskrieges schuldig.

Quelle: Claus Nordbruch, Der deutsche Aderlaß, Tübingen 2003 (2. Aufl.), S. 91ff.

www.nordbruch.org

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