Weltpolitik
Gadaffi, unabhängig und unzensiert
Erinnerungen an mein Leben – Mu’ammar Gadaffi / Col. Mu’ammar Gadaffi
Engl. Übersetzung Prof. Sam Hamod, Ph.D. /Deutsche Übersetzung aus dem Englischen: /Katharina Huber Cuénod
Recollections of My Life: Col. Mu’ammar Qadaffi, The Leader of the Revolution. April 8, 2011. QUELLE: Informationclearingshouse
Im Namen von Allah, dem Mildtätigen, dem Barmherzigen.
Seit 40 Jahren, oder ist es länger, ich kann mich nicht erinnern, tat ich alles, was ich konnte, um den Menschen Häuser, Spitäler, Schulen zu geben, und wenn sie hungrig waren, gab ich ihnen Essen; ich wandelte sogar bei Benghazi die Wüste in Ackerland um; ich behauptete mich gegen die Attacken jenes Cowboys Reagan; als er meine Adoptivtochter, die ein Waisenkind gewesen war, tötete, hatte er versucht, mich zu töten, statt dessen tötete er jenes arme, unschuldige Kind; dann half ich meinen Brüdern und Schwestern aus Afrika mit Geld für die Afrikanische Union; tat alles, was ich konnte, um den Menschen das Konzept einer wahren Demokratie zu verstehen helfen, in der Einwohnerausschüsse unser Land regieren; aber das war nie genug, wie einige mir sagten, sogar Leute, die 10-Zimmer-Häuser, neue Anzüge und Wohnungseinrichtungen hatten, waren nie befriedigt; da sie so egoistisch waren, wollten sie mehr, und sie sagten Amerikanern und anderen Besuchern, sie brauchten Demokratie“ und „Freiheit“ und realisierten nie, daß dies ein ruinöses System war, wo der größte Hund den Rest ißt; aber sie waren verzaubert von jenen Worten und sahen nicht, daß es in Amerika keine kostenlose medizinische Versorgung, keine kostenlosen Spitäler, keine kostenlosen Wohnungen, keinen kostenlosen Unterricht und kein kostenloses Essen gibt, nein, die Menschen müssen betteln gehen oder in langen Schlangen für Suppe anstehen; nein, egal was ich tat, für einige war es nie genug; aber es gab andere, die wußten, daß ich der Sohn Gamal Abdel Nassers, des einzigen wahren arabischen und moslemischen Führers, war, den wir seit Saladin hatten, als er den Suezkanal für sein Volk forderte, wie ich Libyen für mein Volk forderte; es waren seine Schritte, denen ich folgen suchte, um mein Volk frei von kolonialer Herrschaft zu halten – frei von Dieben, die uns bestehlen würden. Diesen Beitrag weiterlesen »
Libyen
Udo Ulfkotte 04.04.2011
Kommentar: Die ganze Schuld dieses Desasters, der zig tausenden Zivilisten das Leben kostet (in der Augen USRAEL nur Kollateralschäden) und weite Gebiete Libyens radioaktiv verseucht, nur Obama in die Schuhe zu schieben ist zwar die einfachste Lösung, aber nicht unbedingt korrekt. Europa darf sich glücklich schätzen, nicht nur aus Japan mit den Jetströmen radioaktiv beglückt zu werden, sondern auch bei jedem Wind aus der Sahara. Jeder Mittelmeer-Urlauber wird jetzt in Zukunft sein leckeres Fisch-Menü aus dem Mittelmeer ebenfalls mit einem Geigerzählrohr auf radioaktive Verseuchung überprüfen müssen. Obama ist wie fast alle Staatsoberhäupter eine Marionette der satanischen Illuminaten-Freimaurer NWO und besitzt Frau und Kinder. Bei falschen Entscheidungen hat er die Wahl die Familie zu verlieren oder selbst einen Unfall zum Opfer zu fallen. Obongo darf noch wählen.. Diesen Beitrag weiterlesen »
Der Fall „WikiLeaks – Assange“ verschleiert mehr, als daß er aufklärt!

Wikileaks Logo
Die Welt ist schon derart an Lüge und Heuchelei in der Politik gewöhnt, daß Unlogik gar nicht mehr auffällt. So wird in der Überschrift „WikiLeaks kämpft weiter – Trotz Assanges Verhaftung will die Plattform weitere Depeschen veröffentlichen“ DLZ, 08.12.10, S. 1, das Weitermachen als etwas Unerwartetes herausgestellt. Und diese Verwunderung wird im Vorspann noch durch die Frage bekräftigt: WikiLeaks ohne Julian Assange – geht das?
Was hat die Verhaftung eines Menschen wegen Vergewaltigung – ob zu Recht oder nicht spielt dabei kaum eine Rolle – mit einer Aufdeckung politischer Machenschaften einflußreichster politischer Kreise zu tun? Diesen Beitrag weiterlesen »
Gewalt: Ukraine weist Juden aus
Kiew – Über 30 000 jüdische Chassidim aus 23 Staaten waren am Wochenende in die Ukraine gekommen um anlässlich des 200- jährigen Todestages ihres Gründers Rabbi Nachman Braclaw das jüdische Neujahrsfest (Rosch-shan) an und um dessen Grabstätte in Uman in der Region Tscherkassy zu feiern. Für einige von ihnen, 10 Israelis, nahm die Pilgerfahrt allerdings ein eher unbequemes Ende, denn nach Prügeleien mit Anwohnern und der Polizei, wobei die jüdischen Gäste auch mit Messern zustachen, wurden sie am Montag per Flugzeug in die Heimat abgeschoben. Wie der stellvertretende Leiter in der Abteilung des Ministeriums für Innere Angelegenheiten in der Region Tscherkassy Igor Korsun auf einer Pressekonferenz mitteilte, hatten die Israelis eine Wohnung in Uman angemietet und dort ihre Nachbarn angeblich über unerträgliche Lautstärke terrorisiert. Die ersten Bewohner welche sich darüber beschwerten seien sofort mit Messern angegriffen worden.
Wie Korsun zugab, haben zwei Ukrainer Messerstiche erlitten und befinden sich in einem örtlichen Krankenhaus. Weitere Personen habe man mit Fäusten und Füßen u.a in den Genitalbereichen traktiert, hierunter auch Polizisten. Den Behörden haben sich aber trotz dieser strafrechtlich sehr relevanten Taten entschieden die Chassidim nicht in Haft zu nehmen, sondern umgehend nach Israel abzuschieben. Die Vermieterin der Wohnung an die Israelis in Uman sagte allerdings in den Medien, dass niemand Lärm machte, sondern die Männer nur gebeten worden seien keinen Lärm zu machen, woraufhin sie sich empörten und gewalttätig geworden sein sollen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.
Gewaltätige Chassidim hatten erst im vergangenen Juni in Jerusalem aus rassistischen Gründen Nachbarn und Sicherheitskräfte angegriffen. 100 000 von ihnen waren auf die Strasse gegangen um gegen die Abschaffung der Rassentrennung in Schulen zu protestieren. Prominente Kommentatoren sprachen von einem Krieg mit Israel. Die von kaukasischen Khasaren abstammenden Chassidim waren schon seit dem 13. Jahrhundert am Rhein bei Worms, Speyer und Ludwigshafen zu finden. Sie waren damals und im weiteren Verlauf der Jahrhunderte über Rumänien, Italien, Frankreich oder Polen hier zugewandert. Ihre rasante “Fortpflanzung” führte sie in das Bundespräsidialamt und in die Aufsichtsräte von Siemens, Telekom, VW, BMW usw.
Nach Überzeugung von Polskaweb leben heute etwa 35 Millionen Menschen mit jüdischer Abstammung in Deutschland. Die meisten wissen nichts über ihre wahren Wurzeln. Millionen kamen über die sog. Vertreibungen aus Galizien und den deutschen Ostgebieten gegen Ende und nach dem zweiten Weltkrieg hier an, andere z.B. aus der Türkei. Auch die die offen oder heimlich praktizierenden in Deutschland oder Polen lebenden Juden sind zu 99,9 Prozent der Abstammung nach keine Semiten, beanspruchen aber den Antisemitismus und Israel immer öfter und lauter für sich. Nicht weniger harmlos war hierbei zuletzt ein Herr Sarrazin, der Medien und Politiker dazu einsetzte chadistischen Rassismus zu popularisieren.
Quelle: polskaweb.eu
Das zweite vorgetäuschte Kriegsende im Irak
Obama wendet den gleichen Trick an wie Bush. Er täuscht ein Kriegsende vor, das gar keins ist. Heute endet zum zweiten Mal offiziell der Krieg im Irak und Vizepräsident Biden ist aus diesem Anlass nach Bagdad gereist und Obama wird heute Abend eine Rede zur Nation aus dem Oral Office halten. Dabei ist das ganze nur eine inszenierte Show für das kriegsmüde amerikanische Publikum und soll den Anschein erwecken, der immer unpopulärer werdende Präsident hält sein Wahlversprechen. Ist alles nur Taktik wegen der bevorstehenden Senatswahlen.
Am 1. Mai 2003 hat Bush auch das Kriegsende mit seinem berühmt berüchtigten Spruch “Mission Accomplished” auf dem Flugzeugträger USS Abraham Lincoln verkündet. Dabei ging das Sterben danach erst richtig los. Diese Ankündigung war genau so wenig echt wie die jetzt von Obama. Tatsächlich bleiben 50’000 Soldaten dort, die nur eine andere Bezeichnung bekommen. Statt Kampftruppen heissen sie ab jetzt Ausbildungskräfte. Nur kämpfen müssen sie trotzdem und der Krieg geht weiter.
Für die US-Soldaten die im Irak bleiben ändert sich nichts. Die müssen sich ganz schön verarscht vorkommen, wenn sie morgen wieder in Kampfeinsätze gehen, dabei verletzt oder sogar sterben werden, obwohl laut Obama gar kein Krieg mehr sein soll. Diese Täuschung der amerikanischen Bevölkerung und der ganzen Weltgemeinschaft ist ein Skandal. Aber das sind wir ja mittlerweile gewöhnt, wie die politische Kaste mit Hilfe der Medien uns den ganzen Tag belügen und eine falsche Realität vorgaukeln.
Obama hat einfach eine Brigade medienwirksam vor laufenden TV-Kameras abgezogen, damit er behaupten kann, der Krieg ist zu Ende. Der grosse Rest mit neuen Namen, sowie die hunderttausend Mann starke private Söldnerarmee bleibt. Dabei war der vergangene Juli der gewalttätigste Monat seit zwei Jahren. Aber Obama hat ja schon bei seinem Empfang des Kriegsnobelpreises gesagt, “Krieg ist Frieden”. Wir müssen sein Orwelsches Neusprech nur endlich verstehen und ihn nicht immer so wörtlich nehmen.
Und eines muss man wissen, wenn man die Amerikaner einmal als “Gast” hat und sie einen “befreien”, dann wird man sie nie mehr los. Die nisten sich für immer ein und machen sich breit wie wenn ihnen der Laden gehört. Darüber können viele Länder ein Lied singen, wie Deutschland at al. Das einzige Land wo sie wirklich abgezogen sind war Vietnam. Dort haben sie auch so was von eine in die Schnauze bekommen, das tut heute noch weh und ist ein Trauma für sie. Die Afghanen könnten die nächsten sein, die ihnen ein zweites Vietnam bescheren.
Hat sich für die Iraker durch die Beglückung mit der amerikanischen Version der Demokratie etwas verbessert? Absolut nichts. An oberster Stelle der Missstände ist die miserable Stromversorgung, mit stunden- oder tagelangen Ausfällen. Die Amerikaner haben in sieben langen Jahren es nicht geschafft den Irakern dieses wichtige Grundbedürfnis zu garantieren. Ist ja auch klar warum, zu Hause in ihrem Disneyland schaffen sie es ja auch nicht und die Infrastruktur bricht überall zusammen.
Der amerikanische Steuerzahler hat fast 60 Milliarden Dollar für den Wiederaufbau des Irak bezahlt, nur gemacht wurde sehr wenig damit. Einige Pseudobauten die nutzlos herumstehen oder bereits Ruinen sind. Das meiste Geld ist in dunkle Kanäle verschwunden, haben sich Subunternehmer, Lieferanten, Berater, hohe US-Offiziere und irakische Politiker unter dem Nagel gerissen. Wie in einem Supermarkt, wo jeder sich nach belieben bedienen konnte, war der Krieg ein Weg sich richtig Kohle zu greifen.
Laut US Congressional Budget Office (CBO), was einem Rechnungshof entspricht, hat der Krieg im Irak bisher 709 Milliarden Dollar gekostet. Laut CBO war 2008 das teuerste Jahr, mit 140 Milliarden Dollar. Mit Afghanistan haben die beiden Kriege zusammen über 1,1 Billionen Dollar gekostet und kein Ende ist in Sicht.
Viele Iraker haben den Abzug der verhassten Besatzer lange herbeigesehnt, nur der findet einfach nicht statt. Die gigantischen Militärbasen sind permanent und fremde Soldaten bestimmen den Alltag. Die von Bush versprochene Demokratie, die man ihnen in Aussicht gestellt und mit der man den Krieg begründet hat, ist nicht umgesetzt worden. Ein halbes Jahr nach den letzten Wahlen hat das Land noch immer keine neue Regierung. Die beiden korrupten Pseudoparteien sind in einem endlosen Machtkampf verkeilt.
Insgeheim wünschen sich viele die Zeit unter Saddam Hussein zurück, da hat wenigstens das tägliche Leben gut funktioniert, die Lage war völlig sicher und Anschläge gab es überhaupt keine. Das Chaos kam erst durch den Angriffskrieg und der US-Besatzung. Der grösste Fehler damals war, das ganze irakische Militär einfach aufzulösen und Heim zu schicken. Was sollten die arbeitslosen Soldaten ohne Einkommen anders machen, ausser das was sie gelernt haben? Sie schlossen sich den verschiedenen Widerstandsgruppen an und bekamen dadurch etwas Geld um ihre Familien zu ernähren.
Dann haben die Amerikaner auch noch die drei Volksgruppen aufeinander gehetzt und der Konflikt zwischen Schiiten, Sunniten und Kurden ging los, der bis heute andauert. Trotzdem war für sie der Eindringling der gemeinsame Feind, der parallel dazu bekämpft wurde. Das US-Militär konnte eine empfindliche Niederlage und hohe Zahl an Gefallenen nur deshalb verhindern, weil sie ganze Gruppen von Widerstandskämpfern mit grossen Geldsummen ruhiggestellt haben. Der selbst ernannte “Erfolg” wurde gekauft und sobald das Geld nicht mehr fliesst gehen die Kämpfe wieder los.
Die Amerikaner haben nichts erreicht, ausser Tod, Zerstörung und Elend. 4 Millionen Menschen haben durch die Kriegsfolgen ihr Zuhause verloren und 1,3 Millionen ihr Leben. Südlich von Bagdad befindet sich der grösste Friedhof der Welt, der Wadi-us-Salaam oder das Tal des Friedens, mit einer Fläche von 6 Quadratkilometer und 5 Millionen Gräbern!
Der Irak ist eine apokalyptische Hölle, mit ganzen Landstriche die durch DU-Munition radioaktiv verseucht sind. Die Folgeschäden in der Bevölkerung mit noch nie gesehenen Krankheiten und Missbildungen bei den Neugeborenen sind unfassbar. Was der Westen dort angerichtet hat, kann man nur einen Völkermord und ein Kriegsverbrechen nennen.
Der Krieg geht weiter und die Anzahl Toten auf beiden Seiten wird steigen. Das zweite vorgetäuschte Kriegsende im Irak wird daran nichts ändern.
Zur Erinnerung, der Krieg im Irak beruht auf einer gigantischen Lüge. George W. Bush behauptete, Saddam Hussein hätte Massenvernichtungswaffen und stelle damit eine grosse Bedrohung für Amerika und seine Nachbarn dar. Deshalb wäre ein präventiver Angriffskrieg gegen den Irak notwendig. Es wurden aber keine Waffen gefunden und Bush hat die Welt bewusst ins Gesicht gelogen. Deshalb muss er wegen Massenmord vor Gericht gestellt werden.
Staatsanwalt Vincent Bugliosi – Die Strafverfolgung von George W. Bush wegen Mord:
Ergänzung: Innerhalb von nur 48 Stunden ab vergangenen Freitag sind in Afghanistan 21 US-Soldaten durch Anschläge getötet worden, die höchste Anzahl in diesem blutigen Sommer.
ISAF sagt dazu, der Anstieg an Gefallenen wird mit der Erhöhung der Truppenstärke und mit deren häufigeren Einsatz begründet, welcher der Militärführung ermöglicht, in die Hochburgen des Widerstandes einzudringen, die vorher nie betreten wurden und die Rebellen würden einen erbitterten Widerstand leisten.
Der Oberkommandierende aller NATO-Truppen, General David Petraeus, warnte, “der Kampf wird härter bevor er leichter wird.”
Obama wendet den gleichen Trick an wie Bush. Er täuscht ein Kriegsende vor, das gar keins ist. Heute endet zum zweiten Mal offiziell der Krieg im Irak und Vizepräsident Biden ist aus diesem Anlass nach Bagdad gereist und Obama wird heute Abend eine Rede zur Nation aus dem Oral Office halten. Dabei ist das ganze nur eine inszenierte Show für das kriegsmüde amerikanische Publikum und soll den Anschein erwecken, der immer unpopulärer werdende Präsident hält sein Wahlversprechen. Ist alles nur Taktik wegen der bevorstehenden Senatswahlen. Am 1. Mai 2003 hat Bush auch das Kriegsende mit seinem berühmt berüchtigten Spruch "Mission Accomplished" auf dem Flugzeugträger USS Abraham Lincoln verkündet. Dabei ging das Sterben danach erst richtig los. Diese Ankündigung war genau so wenig echt wie die jetzt von Obama. Tatsächlich bleiben 50'000 Soldaten dort, die nur eine andere Bezeichnung bekommen. Statt Kampftruppen heissen sie ab jetzt Ausbildungskräfte. Nur kämpfen müssen sie trotzdem und der Krieg geht weiter. Für die US-Soldaten die im Irak bleiben ändert sich nichts. Die müssen sich ganz schön verarscht vorkommen, wenn sie morgen wieder in Kampfeinsätze gehen, dabei verletzt oder sogar sterben werden, obwohl laut Obama gar kein Krieg mehr sein soll. Diese Täuschung der amerikanischen Bevölkerung und der ganzen Weltgemeinschaft ist ein Skandal. Aber das sind wir ja mittlerweile gewöhnt, wie die politische Kaste mit Hilfe der Medien uns den ganzen Tag belügen und eine falsche Realität vorgaukeln. Obama hat einfach eine Brigade medienwirksam vor laufenden TV-Kameras abgezogen, damit er behaupten kann, der Krieg ist zu Ende. Der grosse Rest mit neuen Namen, sowie die hunderttausend Mann starke private Söldnerarmee bleibt. Dabei war der vergangene Juli der gewalttätigste Monat seit zwei Jahren. Aber Obama hat ja schon bei seinem Empfang des Kriegsnobelpreises gesagt, "Krieg ist Frieden". Wir müssen sein Orwelsches Neusprech nur endlich verstehen und ihn nicht immer so wörtlich nehmen. Und eines muss man wissen, wenn man die Amerikaner einmal als "Gast" hat und sie einen "befreien", dann wird man sie nie mehr los. Die nisten sich für immer ein und machen sich breit wie wenn ihnen der Laden gehört. Darüber können viele Länder ein Lied singen, wie Deutschland at al. Das einzige Land wo sie wirklich abgezogen sind war Vietnam. Dort haben sie auch so was von eine in die Schnauze bekommen, das tut heute noch weh und ist ein Trauma für sie. Die Afghanen könnten die nächsten sein, die ihnen ein zweites Vietnam bescheren. Hat sich für die Iraker durch die Beglückung mit der amerikanischen Version der Demokratie etwas verbessert? Absolut nichts. An oberster Stelle der Missstände ist die miserable Stromversorgung, mit stunden- oder tagelangen Ausfällen. Die Amerikaner haben in sieben langen Jahren es nicht geschafft den Irakern dieses wichtige Grundbedürfnis zu garantieren. Ist ja auch klar warum, zu Hause in ihrem Disneyland schaffen sie es ja auch nicht und die Infrastruktur bricht überall zusammen. Der amerikanische Steuerzahler hat fast 60 Milliarden Dollar für den Wiederaufbau des Irak bezahlt, nur gemacht wurde sehr wenig damit. Einige Pseudobauten die nutzlos herumstehen oder bereits Ruinen sind. Das meiste Geld ist in dunkle Kanäle verschwunden, haben sich Subunternehmer, Lieferanten, Berater, hohe US-Offiziere und irakische Politiker unter dem Nagel gerissen. Wie in einem Supermarkt, wo jeder sich nach belieben bedienen konnte, war der Krieg ein Weg sich richtig Kohle zu greifen. Laut US Congressional Budget Office (CBO), was einem Rechnungshof entspricht, hat der Krieg im Irak bisher 709 Milliarden Dollar gekostet. Laut CBO war 2008 das teuerste Jahr, mit 140 Milliarden Dollar. Mit Afghanistan haben die beiden Kriege zusammen über 1,1 Billionen Dollar gekostet und kein Ende ist in Sicht. Viele Iraker haben den Abzug der verhassten Besatzer lange herbeigesehnt, nur der findet einfach nicht statt. Die gigantischen Militärbasen sind permanent und fremde Soldaten bestimmen den Alltag. Die von Bush versprochene Demokratie, die man ihnen in Aussicht gestellt und mit der man den Krieg begründet hat, ist nicht umgesetzt worden. Ein halbes Jahr nach den letzten Wahlen hat das Land noch immer keine neue Regierung. Die beiden korrupten Pseudoparteien sind in einem endlosen Machtkampf verkeilt. Insgeheim wünschen sich viele die Zeit unter Saddam Hussein zurück, da hat wenigstens das tägliche Leben gut funktioniert, die Lage war völlig sicher und Anschläge gab es überhaupt keine. Das Chaos kam erst durch den Angriffskrieg und der US-Besatzung. Der grösste Fehler damals war, das ganze irakische Militär einfach aufzulösen und Heim zu schicken. Was sollten die arbeitslosen Soldaten ohne Einkommen anders machen, ausser das was sie gelernt haben? Sie schlossen sich den verschiedenen Widerstandsgruppen an und bekamen dadurch etwas Geld um ihre Familien zu ernähren. Dann haben die Amerikaner auch noch die drei Volksgruppen aufeinander gehetzt und der Konflikt zwischen Schiiten, Sunniten und Kurden ging los, der bis heute andauert. Trotzdem war für sie der Eindringling der gemeinsame Feind, der parallel dazu bekämpft wurde. Das US-Militär konnte eine empfindliche Niederlage und hohe Zahl an Gefallenen nur deshalb verhindern, weil sie ganze Gruppen von Widerstandskämpfern mit grossen Geldsummen ruhiggestellt haben. Der selbst ernannte "Erfolg" wurde gekauft und sobald das Geld nicht mehr fliesst gehen die Kämpfe wieder los. Die Amerikaner haben nichts erreicht, ausser Tod, Zerstörung und Elend. 4 Millionen Menschen haben durch die Kriegsfolgen ihr Zuhause verloren und 1,3 Millionen ihr Leben. Südlich von Bagdad befindet sich der grösste Friedhof der Welt, der Wadi-us-Salaam oder das Tal des Friedens, mit einer Fläche von 6 Quadratkilometer und 5 Millionen Gräbern! Der Irak ist eine apokalyptische Hölle, mit ganzen Landstriche die durch DU-Munition radioaktiv verseucht sind. Die Folgeschäden in der Bevölkerung mit noch nie gesehenen Krankheiten und Missbildungen bei den Neugeborenen sind unfassbar. Was der Westen dort angerichtet hat, kann man nur einen Völkermord und ein Kriegsverbrechen nennen. Der Krieg geht weiter und die Anzahl Toten auf beiden Seiten wird steigen. Das zweite vorgetäuschte Kriegsende im Irak wird daran nichts ändern. Zur Erinnerung, der Krieg im Irak beruht auf einer gigantischen Lüge. George W. Bush behauptete, Saddam Hussein hätte Massenvernichtungswaffen und stelle damit eine grosse Bedrohung für Amerika und seine Nachbarn dar. Deshalb wäre ein präventiver Angriffskrieg gegen den Irak notwendig. Es wurden aber keine Waffen gefunden und Bush hat die Welt bewusst ins Gesicht gelogen. Deshalb muss er wegen Massenmord vor Gericht gestellt werden. Staatsanwalt Vincent Bugliosi - Die Strafverfolgung von George W. Bush wegen Mord: Ergänzung: Innerhalb von nur 48 Stunden ab vergangenen Freitag sind in Afghanistan 21 US-Soldaten durch Anschläge getötet worden, die höchste Anzahl in diesem blutigen Sommer. ISAF sagt dazu, der Anstieg an Gefallenen wird mit der Erhöhung der Truppenstärke und mit deren häufigeren Einsatz begründet, welcher der Militärführung ermöglicht, in die Hochburgen des Widerstandes einzudringen, die vorher nie betreten wurden und die Rebellen würden einen erbitterten Widerstand leisten. Der Oberkommandierende aller NATO-Truppen, General David Petraeus, warnte, "der Kampf wird härter bevor er leichter wird."





