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Geschichte

Die Berliner Mauer und die Innerdeutsche Grenze

Für die LINKE noch immer ein Mittel zur Selbstlegitimation

50 Jahre Mauer – Feierlichkeiten am 13. August in Berlin. Ein Anlass für alle Politiker sämtlicher Parteien einmal mehr über die Grausamkeiten der innerdeutschen Teilung zu lamentieren. Wie bei sonst keinem anderen Anlass sind sich hier mal wieder alle auch nach außen hin völlig einig und verurteilen das grausige Geschehen im August 1961. Mir kommt dabei nur der Gedanke, dass all die heutige Aufregung und Diskussion nichts mehr am Geschichtsverlauf ändert, aber unter Umständen 1961 noch etwas hätte bewirken können, wäre da genauso hitzig debattiert worden. Seinerzeit hat niemand der „westlichen“ Politiker ein großes Wort geführt und alle haben wie ein Kaninchen vor der Schlange nur zugesehen wie Mauern und Stacheldraht quer durch die Stadt gezogen wurden.

Interessant ist bei der heutigen Diskussion zum Thema Mauer allerdings die Haltung der Partei (SED / PDS) „Die LINKE“. Die sehen offenbar trotz dem Verfall des Ostblocks ab 1989 in der Berliner Mauer noch immer eine seinerzeit notwendige Weltfriedensmaßnahme. Scheinbar halten diese speziellen Politclowns die DDR noch immer für das bessere, freiere Deutschland und in Wahrheit steht für die am Jahrestag des Mauerbaus die Legitimität der DDR und damit auch die eigene Existenzberechtigung als SED-Nachfolgepartei auf dem Spiel. Verstärkt wird dieser Eindruck dann noch durch weitere Äußerungen aus diesen Reihen. Die Vorsitzende Gesine Lötzsch hat den Mauerbau nicht etwa als Strafmaßnahme gegen das seinerzeit massenhaft flüchtende DDR-Staatsvolk dargestellt, sondern als Ergebnis des 2. Weltkriegs bezeichnet. Wahrscheinlich leitet diese Dame und mit ihr ihre Anhänger gar den Schießbefehl an der innerdeutschen Grenze noch auf eine Schuld Hitlers zurück. Mehr historisches Unwissen zeigt kein anderer Vertreter derzeit agierender Parteien, die halten dann lieber mal die Klappe. Aber beweist es doch einmal mehr, dass die Linke zu einer kritischen Bilanz der sozialistischen Geschichte nicht fähig und willens ist.

Es ist nicht das erste Mal, dass Lötzsch dem „realen Sozialismus” nachträglich etwas Positives abzugewinnen sucht. Die „Wege zum Kommunismus” könnten nur gefunden werden, „wenn wir uns auf den Weg machen und sie ausprobieren”, schwadronierte sie schon Anfang des Jahres. Dümmer und unbekümmerter kann man über die Millionen Opfer des Stalinismus kaum hinwegreden – nach dieser Logik hätte auch Stalin ja nur ein bisschen herum probiert, was eine Gesellschaft zu tragen imstande ist. Experiment gelungen – Patienten tot?

Festredner am zentralen Veranstaltungsort in Berlin riefen dazu auf, weltweit für Demokratie und Menschenrechte einzutreten. Die Erinnerung an das Unrecht der Mauer mahne dazu, diejenigen nicht allein zu lassen, die für Freiheit, Demokratie und Bürgerrechte kämpften. Zahlreiche Passanten verfolgen die Gedenkveranstaltung auf dem Gelände der Mauergedenkstätte an der Bernauer Straße in Berlin. Zahlreiche Menschen kamen an die Stelle, an der vor 50 Jahren die Mauer errichtet wurde. Vertreter von Bundesrat, Bundestag und Bundesregierung legten Kränze nieder. Nur die Partei die Linke blieb den Feierlichkeiten wie gesagt fern und Lötzschs Ausfälle zeigen, dass die Linke zu einer kritischen Auseinandersetzung mit der sozialistischen Geschichte nicht in der Lage ist. Da hilft auch keine Schadensbegrenzung Gregor Gysis, der die Mauer nur als „zutiefst inhuman” kennzeichnete.

In der Partei aber wird eher so gedacht, wie es die Vorsitzende vormacht. Die Frage ist, wie lange die SPD, die in Berlin und Brandenburg mit der Linken koaliert und in Nordrhein-Westfalen auf deren parlamentarische Unterstützung spekuliert, solche Töne noch tolerieren will. Der Bundespräsident will den 13. August als Mahnung zum Aufbegehren gegen totalitäres Denken verstanden wissen. In Potsdam, Berlin und Düsseldorf könnte man ja schon einmal sofort damit anfangen.

Überhaupt, wie soll man – insbesondere jungen Wählern – klarmachen, dass die Linkspartei genauso wie die NPD vom Verfassungsschutz beobachtet wird, aber die eine so angeblich extreme Partei zu ächten ist, während man mit der anderen Extremen Regierungen bildet? Während die NPD ihre Demokratiefähigkeit noch nie unter Beweis stellen konnte, da sie noch nie an einer Landesregierung beteiligt war, hat die Linkspartei mittlerweile mehrmals bewiesen, dass sie seit ihrer SED-Vergangenheit nichts dazu gelernt hat und schon deshalb regierungsunfähig ist.

Sicherlich ist die Linke nicht die einzige Partei, die in unserem Land großen Schaden anrichtet, aber dennoch die Frage „Brauchen wir eine SED-Linke?“ Eine Partei deren Vorreiter der KPD schon am Anfang des 20. Jahrhunderts, also vor hundert Jahren, alles wollten, nur keine Demokratie. Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg werden noch heute für ihr feindliches Verhalten gegenüber allen Andersdenkenden von Vertretern der SED/Linken nahezu verehrt. Es wird von einer „demokratisch-, sozialistischen Politik Rosa Luxemburgs“ gefaselt, dabei war die Position dieser Dame eindeutig antigewerkschaftlich und antiparlamentarisch gewesen. So hatte sie bereits auf dem Gründungsparteitag der Kommunistischen Partei Deutschlands Ende Januar 1918 gesagt, dass die deutschen Gewerkschaftsführer und die deutschen Sozialdemokraten die infamsten und größten Halunken sind, die ins Zuchthaus gehörten.

Alle Jahre wieder in Berlin: Ein gespenstischer Zug von Kommunisten, Linken und leider zunehmend auch führenden Sozialdemokraten gebeugten Hauptes bei der Kranzniederlegung am „Ehrenmal“ von Rosa Luxemburg. Dabei bekämpfte sie die SPD der damaligen Zeit als Brachialmarxistin so hinterhältig, dass der spätere Reichspräsident Friedrich Ebert (SPD) im Januar 1919 in einem Aufruf gegen Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg an das deutsche Volk erklärte: „Die Regierung, die binnen 10 Tagen die freie Entscheidung des Volkes über sein eigenes Schicksal herbeiführen will, soll mit Gewalt gestürzt werden. (…) Wo Spartakus herrscht, ist jede persönliche Freiheit aufgehoben!“ Rosa Luxemburg, deren marxistischer Spartakusbund bedenkenlos Menschen umgebracht hatte, antwortete nur: „Redet nicht! (…) Handelt!“ Bevor Luxemburg andere erschießen lassen konnte, wurde sie selbst erschossen. Da geht der ehemalige SPD-Vorsitzende Lafontaine für eine kommunistische Fanatikerin durchs Feuer, deren erklärtes Ziel die Beseitigung von Friedrich Ebert, August Bebel, der SPD und der gesamten Demokratie gewesen ist! Eine Gruppierung oder gar eine politische Partei die derartige Aussagen nach über hundert Jahren noch immer als „Politisches Programm“ mit auf ihren „Fahnen“ hat gehört mehr als nur vom sogenannten Verfassungsschutz beobachtet. Aber dies will in der weit nach links gerückten Bundesrepublik Deutschland offenbar niemand mehr wirklich wissen.

haben wir uns alle gefreut, als am 9. November 1989 in Berlin die Mauer fiel! Nach Jahrzehnten gewaltsamer Trennung wurden Mauer und Stacheldraht eingerissen, West- und Mittel-Deutschland waren wieder glücklich vereint. Für einen Moment lang glaubten viele Deutsche, dass die Diktatur nun endgültig verschwunden wäre. Nie wieder Gewaltherrschaft und Extremismus. Das sozialistische Experiment war gescheitert. Es hinterließ einen- einzigen Trümmerhaufen. Doch plötzlich erheben die Ultra-Kommunisten wieder ihr Haupt! Man muss sich das einmal vorstellen – mehr als 21 Jahre nach dem Mauerfall erzielt die Nachfolgepartei in ganz Deutschland Wahlergebnisse, von denen Honecker & Co. niemals auch nur zu träumen gewagt hätten! Im Sturm zieht die SED/PDS/Linke in die Landtage in Bremen, Hessen, . Niedersachsen und Hamburg ein. Offenbar gibt. es kein Halten mehr. Die Sozialdemokraten (SPD) haben mal wieder alle verraten. Sind eingeknickt und öffnen die traditionsreiche Sozialdemokratie immer weiter nach Linksaußen.

Viele Verantwortliche für Mauermord und Stasi werden in Talkshows freundlich hofiert. Welch Treppenwitz. Die Erben des bankrotten Honecker-Staates präsentieren sich als die Saubermänner der Nation. In Niedersachsen kassiert das DKP-Mitglied Christel Wegner als Abgeordnete des niedersächsischen Landtages jetzt staatliche Diäten und verherrlicht vor laufenden Kameras den Mauerbau und fordert die Rückkehr der Stasi! Diese offene Anhängerin der totalitären DDR-Diktatur wurde auf der Liste der „Linken“ in freien Wahlen in ein deutsches Parlament gewählt!

Es erfüllt doch mit wachsendem Zorn, wenn man die mangelhafte politische Information weiter Teile unserer Jugend sieht. Die PISA – Katastrophe betrifft nicht nur Mathematik und Naturwissenschaften. Vielleicht noch schlimmer ist das PISA – Elend in Politik und Geschichte. Laut einer 2006/2007 von der FU Berlin durchgeführten Umfrage unter 5.000 Schülern in Ost und West hält ein Drittel Konrad Adenauer für einen DDR-Politiker! Maueropfer waren selbst schuld an ihrem Schicksal, meinen 20 Prozent. Die DDR wird als eine besonders soziale Demokratie eingeschätzt – als ob es Schießbefehl und Stasi-Verbrechen nie gegeben hätte!

Während die Geschehnisse im Dritten Reiches nahezu täglich angeprangert werden, wird Unrecht und Terror der kommunistischen Gewaltherrschaft verschwiegen oder verharmlost. Aus derartiger Ignoranz können Kommunisten politisches Kapital schlagen.

Lassen wir uns Deutschland nicht schlecht machen. Wir müssen uns auf unsere alten Tugenden besinnen. Unter der Regierung Otto von Bismarcks vollzog sich der Aufstieg Deutschlands aus Zersplitterung und Entzweiung zu einer geeinten Nation und zum modernsten Industriestaat der Welt! Die Politik Bismarcks wäre auch heute noch die richtige für Deutschland. Stärke durch Neutralität! Deutsches Bildungssystem, Verfassungsrecht, Industriestandards, Erfindergeist, Kunst und Dichtung bewunderte die Welt als vorbildlich. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg und bis in die jüngste Zeit! Wir brauchen patriotischen Optimismus und Selbstbejahung, wenn wir die Herausforderungen der Zukunft bewältigen wollen. Und dies dauerhaft, nicht nur während irgendwelcher Fußballfeste.

Und was sollte falsch an den alten Werten wie Liebe, Aufrichtigkeit, Ordnung und Anstand sein? Die meisten Menschen sind offenbar der Ansicht, derlei Tugenden nicht mehr zu benötigen, denn die Ehrlichen sind ja heutzutage sowieso immer die Dummen, in der Politik, in der Geschäftswelt, auf kulturellem Gebiet und in allen anderen Lebensbereichen ist in erster Linie derjenige erfolgreich, dessen Aufstieg von Korruption und Skrupellosigkeit begleitet wird. Wer zu anständig und aufrichtig daherkommt und darauf pocht, dass die Regeln der natürlichen Ordnung eingehalten werden, bleibt auf der Strecke. Um Beispiele zu finden, muss man nicht lange suchen, denn die Verderbnis fängt bereits im täglichen Umgang miteinander an. Auch das ist noch zu ändern!

Neue Helden, die das alles durchschauen und bekämpfen braucht das Land. Helden, die eine neue Ära in Deutschland einleiten. Es scheint ein Kennzeichen unseres Volkes zu sein, dass sich in Zeiten der Bedrängnis zunächst nur wenige finden, die zum Widerstand bereit sind. Aber der unbeugsame Wille dieser Wenigen kann sich – unter entsprechenden Bedingungen – zum alles ergreifenden Fanal entwickeln. Die Menschheit, besonders die Jugend, sehnt sich nach Helden. Sie verlangen nach Vorbildern, die man in Personen, die heute öffentlich agieren nicht finden kann, da es sich überwiegend um Versager handelt. Es ist offensichtlich, warum so viele bestenfalls alberne Figuren, beispielsweise aus der Unterhaltungsindustrie, diesen Bedarf befrieden sollen und deshalb die Rolle von Ersatzhelden übernehmen sollen. Aber was ist ein eigentlich ein Held? Ist es heutzutage nicht bereits sehr heldenhaft, wenn man sich selbst treu bleibt und seinen eigenen Weg geht? Mit der Überzeugung rechtmäßig und moralisch richtig zu handeln, hat man wahrscheinlich viel größere Chancen auf ein langes, glückliches Leben, als jemand der ständig versucht sich anzupassen. Beispielsweise Politiker, die sicherlich genau wissen wie unmoralisch und verwerflich ihr Handeln ist und sich deshalb im Spiegel kaum ins Gesicht schauen können, sind mit Sicherheit unglücklich und deshalb auch psychotisch. Die grinsen in jede Kamera, aber leiden in Wirklichkeit über den eigenen Selbstverrat.

So stürzt Deutschland immer weiter in den Abgrund. Wollen wir warten bis es am Boden zerschellt? Dies darf nicht passieren. Bestimmen wir unser Schicksal wieder selbst und wahren so das Vermächtnis der Ahnen.

Sicherlich wird dies kein einfacher Weg, kein Spaziergang – ein Aufbruch eben. Aber hat das Deutsche Volk nicht schon immer die Kraft gehabt sich in auswegloser Situation zurechtzufinden? Schuf es nicht durch Fleiß, Ausdauer und Ideen immer wieder neuen Wohlstand? So beispielsweise allein nach den beiden Weltkriegen. Und dies trotzdem unsere angeblichen „Befreier“ alles was nur irgendwie ging raubten, unterjochten, verschleppten, schändeten und mordeten, nachdem alle Deutschen entwaffnet waren.

Deutsche werdet endlich wach! Selbstständig denken heißt die Lösung!

Denn „Verloren ist nur, wer sich selbst aufgibt!“ (Hans Ulrich Rudel) und „Verbunden werden auch die Schwachen mächtig.“ (Friedrich Schiller).

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Hajo Herrmanns Worte: Zum Gedenken 2005

Des Volkes Reichtum war seine Kraft. Zweimal besiegt, zweimal beraubt, schuf es durch Fleiß, Ausdauer und Ideen neuen Wohlstand und neue Ordnung.

Zweimal pflichttreu und in Liebe zum Lande der Väter und Mütter gekämpft gegen die Übermächtigen der Welt und überlebt – dieses Volkes Wunder war Schrecken und Stachel den anderen, schürte ihren Neid und Verdächtigung unseres Wesens, das sie feindselig  und grausam wähnten seit der Herrschaft Karls des Großen.

Fort wünschten sie die Erinnerung an die Zeit des Heiligen Deutschen Reiches, auslöschen wollten sie aus dem Gedächtnis aller Völker, daß deutsche Menschen die Dome und Münster, die Werke von Bach, Beethoven und eines ganzen Chors genialer Komponisten, der Schar unserer Dichterfürsten, die Leistungen der deutschen Technik, der Wissenschaft und der Heilkunde in der Mitte Europas vollbrachten. Vergessen sollte sein, was Deutschsein war.

Feindstaat von Ewigkeit zu Ewigkeit war uns beschlossen. Freiheit und Eintracht, das Goldene Zeitalter einzuläuten verhießen sie den Völkern.

Die sich als Friedensstifter priesen, beschieden uns den Untergang des Volkes, die zweite Auferstehung zu verhindern. So raubten sie, unterjochten, schändeten, mordeten und verschleppten,  verwirrten die Geister, schleusten Fremde ins Land.

So kroch, selbst als die Waffen schwiegen, Hunger, Qual, Verzweiflung und Tod heran an die Kinder, Frauen, Greise, die Waffenlosen und Entwaffneten. Sie mußten sterben, ohne von Schuld zu wissen. Sie mußten sterben bei hellem Wissen von ihrem Recht. Sie mußten leiden, sterben, weil sie Deutsche waren.

So wisse, daß du dieses Volk bist, erfahre das Sterben und Leiden jener, die vor dir waren, die mit Fleiß und Freuden, unter Mühen und in Not schafften, was du vor Augen siehst, die Städte, die Straßen, die Bahnen, die Deiche – für dich. Menschen deiner Sprache und deines Sinnes waren sie. Erfahre die Höhen und Tiefen und den letzten qualvollen Hauch ihres Atems.

Sieh und höre, was Menschen uns antun konnten, doch grolle nicht den tausend Tätern. Vergiß sie und die, die Herr über dich sein wollen. Begreife, daß sie auch künftig deines Volkes schlichte Sinnesart verkennen, daß sie dich belauern und zu überlisten trachten. Finde deinen Weg.

Erhebe dich aus der Erinnerung an das große Leiden und Sterben zu neuer Umsicht. Deine Zeit ist heute. Deine Trauer um die Millionen der Deinigen, sie sei deine Würde. Sie verleihe dir  den Glauben an deine Kraft und dein Recht.

Hajo Herrmann

(Entnommen mit freundlicher Genehmigung aus „Soldat im Volk“, November/Dezember 2005, Seite 231)

Hajo-Herrmann

Hajo-Herrmann

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Historische Wahrheiten made in Hollywood

Daß  der „Vergangenheitsbewältigung“ made in Hollywood mit größter Vorsicht zu begegnen ist, zeigte folgender Fall des Jahres 1993

Nina Rosenblum und ein Farbiger

Nina Rosenblum und ein Farbiger

Der weltweit bejubelte US-amerikanische Film „Liberators“ über die Befreiung der Konzentrationslager Dachau und Buchenwalt 1845 ist eine Aneinanderreihung zeitgeschichtlicher Fälschungen.   Das war das Ergebnis der fünfmonatigen Untersuchung durch ein Prüfungsgremium unter Leitung der jüdischen Dokumentarfilmers Morton Silberstein.

Die jüdische Regisseurin Nina Rosenblum und ihr schwarzer Kollege William Miles hatten auf Erinnerungen eines US- Offiziers zurückgegriffen, der Angehöriger des 761. Bataillons im Zweiten Weltkrieg war.   Diese Einheit bestand ausschließlich aus Schwarzamerikanern.   Kern der Memoiren sind Anklagen gegen Ausbeutung und Unterdrückung der Schwarzen in der US-Gesellschaft im allgemeinen und in der US-Army insbesondere.  Das aber erschien den Produzenten von „Liberators“ als zu wenig dramatisch.  Weshalb sie nicht die Vorwürfe die US-Gesellschaft in den Vordergrund rückten, sondern Anklagen gegen die Deutschen.  Als besonderen Clou präsentierte man die „Befreiung der KZ Dachau und Buchenwald durch das 761. Bataillon.  Deshalb auch der Titel „Liberators“ (Befreier)

Der Film wurde von der US-Fernsehstation Channel 12 im November 1992 gesendet.  Er kam im Appollo-Theater von New York-Harlem zur Uraufführung im Lichtspielhaus.  Zugegen war das schwarze Stadtoberhaupt Dinkins.  Der Streifen über die Befreiung jüdischer KZler durch Schwarze sollte der „Versöhnung“ von Juden und Schwarzen in New York dienen.  Zwischen ihnen war es zuvor zu bürgerkriegsähnlichen Krawallen gekommen, nachdem die Wagenkolonne eines prominenten Rabbiners ein schwarzes Kind überfahren hatte und die Sanitär zwar dem nur leichtverletzten Kfz-Lenker, nicht aber dem im Sterben liegenden Negerjungen geholfen hatten.

„Liberators“ wurden sogar für einem „Oscar“ nominiert.  Und deutsche Fernsehanstalten waren begierig, den Streifen für die bundesrepublikanische Mattscheibe anzukaufen.

Do0ch wurden Stimmen der Kritik laut: Schwarze Veteranenverbände protestierten gegen die Verfälschung der Vorlage.  Und einstige jüdische Army-Angehörige, die für sich die Befreiung von Dachau und Buchenwald reklamieren, sahen sich um ihren Ruhm gebracht.  Die Untersuchungskommission von Silverstein fand unter anderem heraus:

- Das 761. US-Bataillon lag am Tag der Befreiung Buchenwalds 50 bis 55  Meilen südwestlich des KZ.

- Als die Befreiungsstunde für das KZ Dachau schlug, stand das 761. Bataillon etwas 70 Meilen entfernt

- Manche der im Film auftretenden Zeugen leiden an schlechtem Gedächtnis

- Auch einige andere historische Ungenauigkeiten, die allerdings nichts mit der Befreiung von Buchenwald und Dachau zu tun haben, wurden in dem Film gefunden

Harry Chancey, Vizepräsident von Channel 13 kündigte an, man werde bei Dokumentarfilmen künftig von den Produzenten verlangen, „daß sie Beweise für ihre Behauptungen erbringen, ehe sie von unserer Fernsehstation finanziert werden“.  Reichlich spät diese Konsequenz nach vielen Jahren der Produktion und Ausstrahlung „zeitgeschichtlicher Dokumentationen“ ähnlicher Qualität wie „Liberators“.  Aufschlußreich für den Umgang mit der Zeitgeschichte ist noch folgender Hinweis im jüdischen „Aufbau“:  Die Aussage des Films „Liberators“ hat 1992 auch Ringang in dem vom Hewish Museum herausgebrachten Katalog gefunden.  In der Chronologie für das Jahr 1945 heißt es: „Afroamerikanische Truppen gehörten zu den ersten, die die Konzentrationslager Buchenwald und Dachau befreiten“.   Und in der Bilddokumentation des Jewish Museum sei ein kaum beweiskräftiges Foto, angeblich von einem Schwarzen aufgenommen, veröffentlicht worden, das Soldaten und Gebeine vor einer Baracke, „vermutlich in Buchenwald“ zeigen.  „Aufbau“: „Der Hintergrund ist so dunkel, daß auch Weiße wie Schwarze aussehen würden“

Aus dem Buch „Verheimliche Dokumente“ ISBN 3-924 309-26-4  Band 2, Seite 133 – 134

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Zitate zu beiden Weltkriegen und zum „Dritten Reich“ (aus “unverdächtigen” Quellen)

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Zusammengetragen von Dietrich A.W. Weide,

Was ist besser als eine Meinung? Eine fundierte Meinung! Daher: hier eine Zitatensammlung aus einer Zeit, von der wir immer Meinungen aber selten Quellen zu hören bekommen.

“Man mag heute darüber sagen, was man will: Deutschland war im Jahre 1936 ein blühendes, glückliches Land. Auf seinem Antlitz lag das Strahlen einer verliebten Frau. Und die Deutschen waren verliebt – verliebt in Hitler… Und sie hatten allen Grund zur Dankbarkeit. Hitler hatte die Arbeitslosigkeit bezwungen und ihnen eine neue wirtschaftliche Blüte gebracht. Er hatte den Deutschen ein neues Bewußtsein ihrer nationalen Kraft und ihrer nationalen Aufgabe vermittelt.” Sefton Delmer, brit. Chefpropagandist während des Zweiten Weltkrieges in seinem Buch “Die Deutschen und ich” –

Hamburg 1961, S. 288

“Gerade bin ich zurückgekommen von einem Besuch in Deutschland… Ich habe nun Deutschlands berühmten Führer gesehen, auch die großen Veränderungen, die er verursacht hat. Was immer einer denkt von seinen Methoden – und diese sind bestimmt nicht jene eines parlamentarischen Landes – kann doch kein Zweifel darüber bestehen, daß er eine wunderbare Veränderung im Geist der Menschen, in ihrem Benehmen untereinander, in ihrer sozialen und ökonomischen Selbstdarstellung bewirkt hat… Es ist nicht das Deutschland des ersten Jahrzehnts nach dem Weltkrieg, das zerbrochen, niedergeschlagen, niedergedrückt, mit einem Gefühl von Unvermögen und Furchtsamkeit dahinlebte. Es ist jetzt voll von Hoffnung und Vertrauen und einem erneuten Gefühl von Bestimmung, sein eigenes Leben selbst zu lenken, ohne Einwirkung irgendwelcher Kräfte außerhalb seiner Grenzen. Das erste Mal in Deutsch-land nach dem Weltkrieg ist generell ein Sinn für Sicherheit unter den Menschen eingezogen. Es ist ein glückliches Deutschland. Ich habe es überall gesehen und kennen gelernt.” Lloyd George nach seinem Besuch in Berchtesgaden bei Adolf Hitler im “Daily Express”, 17.09.1936

“Wenn England einmal so geschlagen darniederliegen sollte wie Deutschland nach dem Weltkrieg, dann wünschte ich mir für England einen Mann wie Adolf Hitler.” Winston Churchill, 1938 Zitate zum Versailler Vertrag (Diktat), zur Ursache und zum Ausbruch des Krieges

“Der fürchterlichste aller Kriege (1. Weltkrieg) hatte einen Friedensvertrag zur Folge, der kein Vertrag des Friedens ist, sondern die Fortsetzung des Krieges. Europa wird durch ihn zugrunde gehen, wenn es nicht die Vernunft zu seinem Ratgeber wählt.”                       Anatole France, französischer Dichter (vgl. Hennig, E., a.a.O., S. 38/39)

„Ich war zutiefst beunruhigt. Der politische und wirtschaftliche Teil waren von Haß und Rachsucht durchsetzt … Es waren Bedingungen geschaffen, unter denen Europa niemals wieder aufgebaut oder der Menschheit der Frieden zurückgegeben werden konnte“ Herbert Hoover, US-Präsident, 1919 (vgl. Hoover, H., „Memoiren“, Mainz, 1951, S. 413)

“Die natürliche Grenze Polens ist im Westen die Oder, im Osten die mittlere und untere Düna …” Der polnische Westmarkenverband 1926 (vgl. Splittgerber, H., a.a.O., S. 6) „Am 2. Mai brach der von Korfanty aufgezogene dritte Aufstand in Oberschlesien aus. Es begann eine entsetzliche Schreckensherrschaft. Die Mordtaten vervielfachten sich. Die Deutschen wurden gemartert, verstümmelt, zu Tode gepeinigt, ihre Leichen geschändet. Dörfer und Schlösser wurden ausgeraubt, in Brand gesteckt, in die Luft gesprengt. Die im Bild in der offiziellen Veröffentlichung der deutschen Regierung 1921 festgehaltenen Vorfälle überschreiten an Grausamkeit die schlimmsten Vorgänge, die man sich vorstellen kann.“ Prof. Dr. Renè Martel in seinem Buch „Les frontières orientals de l`Allemagne“

(Paris 1930) über die polnischen Raubzüge in Oberschlesien 1921

„Wir sind uns bewußt, daß der Krieg zwischen Polen und Deutschland nicht vermieden werden kann. Wir müssen uns systematisch und energisch für diesen Krieg vorbereiten. Die heutige Generation wird sehen, daß ein neuer Sieg bei Grunwald in die Seiten der Geschichte eingeschrieben wird. Aber wir werden dieses Grunwald in den Vorstädten von Berlin schlagen. Unser Ideal ist, Polen mit Grenzen an der Oder im Westen und der Neiße in der Lausitz abzurunden und Preußen vom Pregel bis zur Spree einzuverleiben. In diesem Krieg werden keine Gefan-genen genommen, es wird kein Platz für humanitäre Gefühle sein.“ Das zensierte und der polnischen Militärdiktatur nahestehende Blatt Mosarstwowiecz 1930,

also noch drei Jahre vor Hitlers Machtergreifung

„Der polnische Terror in der Ukraine ist heute schlimmer als alles andere in Europa. Aus der Ukraine  ist ein Land der Verzweiflung und Zerstörung geworden. Was um so aufreizender ist, als die Rechte der Ukrainer völkerrechtlich gewährleistet sind, während der Völkerbund allen Appellen und Darlegungen gegenüber taub ist und die übrige Welt nichts davon weiß und sich nicht darum kümmert.“ Manchester Guardian, 17.Oktober 1930; beide Zitate nach Ulrich Stern „Die wahren Schuldigen am Zweiten Weltkrieg“

„Die Minderheiten in Polen sollen verschwinden. Die polnische Politik ist es, die dafür sorgt, daß sie nicht nur auf dem Papier verschwinden. Diese Politik wird rücksichtslos vorwärtsgetrieben und ohne die geringste Beachtung der öffentlichen Meinung der Welt, auf internationale Verträge oder auf den Völkerbund. Die Ukraine ist unter der polni-schen Herrschaft zur Hölle geworden. Von Weißrußland kann man dasselbe mit noch größerem Recht sagen. Das Ziel der polnischen Politik ist das Verschwinden der nationalen Minderheiten, auf dem Papier und in der Wirklichkeit.“

Manchester Guardian, 14.Dezember 1931

“Die nicht rechtzeitige Revision des Versailler Vertrages wird in mehr oder minder naher Zukunft Europa wieder in einen Krieg hineinziehen, dessen Krönung die bolschewistische Weltrevolution sein wird” Gustave Hervé, französischer Politiker, 1931 (vgl. Hennig, E. “Zeitgeschichtliche Aufdeckung”, München, 1964, S. 39)

“Ich werde Deutschland zermalmen“ Roosevelt, 1932 (!) (vgl. E. Reichenberger „Wider Willkür und Machtrausch“, Graz, 1955, S. 241)

„… daß die Signatarmächte des Vertrages von Versailles den Deutschen feierlich versprachen, man würde abrüsten, wenn Deutschland mit der Abrüstung vorangehe. Vierzehn Jahre! lang hatte Deutschland auf die Einhal-tung dieses Versprechens gewartet … In der Zwischenzeit haben alle Länder … ihre Kriegsbewaffnung noch gestei-gert und sogar den Nachbarn Geldanleihen zugestanden, mit denen diese wiederum gewaltige Militär-Organisationen dicht an Deutschlands Grenzen aufbauten. Können wir uns dann wundern, daß die Deutschen zu guter Letzt zu einer Revolution und Revolte gegen diese chronischen Betrügereien der großen Mächte getrieben werden?“ Lloyd George am 29. November 1934 im englischen Unterhaus, Englands Premier während der Kriegszeit

(vgl. Sündermann, H. „Das dritte Reich“, Leoni 1964, S. 37)

„Unsere jüdischen Interessen erfordern die endgültige Vernichtung Deutschlands“

W. Jabotinski, Begründer von „Irgun Zwai Leumi“, Jan. 1934 (vgl. Walendy, „Historische Tatsachen“, a.a.O., Heft 15, S. 40)

„Unsere Sache ist, Deutschland, dem Staatsfeind Nr. 1, erbarmungslos den Krieg zu erklären.“ Bernhard Lecache, Präsident der jüdischen Weltliga, 9.11.1938

„Es ist unsere Sache, die moralische und wirtschaftliche Blockade Deutschlands zu organisieren und diese Nation zu vierteilen: … Es ist unsere Sache, endlich einen Krieg ohne Gnade zu erwirken“. Lecache, Paris, 18. November 1938 (vgl. Lecache, B. „Le droit de vivre“)

Denn obwohl Hitler vielleicht im letzten Augenblick den Krieg vermeiden will, der ihn verschlingen kann, wird er dennoch zum Krieg genötigt werden“       Emil Ludwig Cohn, 1938 (vgl. Ludwig Cohn „Die neue heilige Allianz“)

Hitler will nicht den Krieg, aber er wird dazu gezwungen werden, und zwar bald. Das letzte Wort liegt wie 1914 bei England.“                         Zionist Emil Ludwig Cohn, „Annalen“ (vgl. Hennig, a.a.O., S. 137)

„Wir sind bereit zu jedem Kriege, sogar mit dem stärksten Gegner …“ vgl. Polska Zbrojna, 25. März 1939, zit. bei Walendy, “Historische Tatsachen”, a.a.O., Heft 39, S. 16

„Polen will den Krieg mit Deutschland, und Deutschland wird ihn nicht vermeiden können, selbst wenn es das wollte.“

Rydz-Smigly, Generalinspekteur der polnischen Armee in einem öffentlichen Vortrag vor polnischen Offizieren,

Sommer 1939 (vgl. Splittgerber, „Unkenntnis …“, a.a.O. S. 7)

„Die Polen haben das letzte Gefühl für Maß und Größe verloren. Jeder Ausländer, der in Polen die neuen Land-karten betrachtet, worauf ein großer Teil Deutschlands bis in die Nähe von Berlin, weiter Böhmen, Mähren, Slowakei und ein riesiger Teil Rußlands in der überaus reichen Phantasie der Polen bereits annektiert sind, muß denken, daß Polen eine riesige Irrenanstalt geworden ist“ vgl. Ward Hermans, flämischer Schriftsteller, 3.8.39, bei Lenz, F., Nie wieder München, Heidelberg 1965, Bd. I, S. 207

„Es wird die polnische Armee sein, die in Deutschland am ersten Tage des Krieges einfallen wird“ Erklärung des polnischen Botschafters in Paris am 15.8.1939 (vgl. Freund, M. „Weltgeschichte“, a.a.O. Bd. III, S. 90)

„Wir sind bereit, mit dem Teufel einen Pakt abzuschließen, wenn er uns im Kampf gegen Hitler hilft. Hört ihr: Gegen Deutschland, nicht nur gegen Hitler. Das deutsche Blut wird in einem kommenden Krieg in solchen Strömen vergossen werden, wie dies seit Entstehung der Welt noch nicht gesehen worden ist.“

die Warschauer Zeitung „Depesza“ vom 20. August 1939 “Jetzt haben wir Hitler zum Krieg gezwungen, so daß er nicht mehr auf friedlichem Wege ein Stück des Versailler Vertrages nach dem anderen aufheben kann”. Lord Halifax, englischer Botschafter in Washington, 1939 (vgl. “Nation Europa”, Jahrg. 1954, Heft 1, S. 46) Ich will den Frieden – und ich werde alles daransetzen, um den Frieden zu schließen. Noch ist es nicht zu spät. Dabei werde ich bis an die Grenzen des Möglichen gehen, soweit es die Opfer und Würde der deutschen Nation zulassen. Ich weiß mir Besseres als Krieg! Allein, wenn ich an den Verlust des deutschen Blutes denke – es fallen ja immer die Besten, die Tapfersten und Opferbereitesten, deren Aufgabe es wäre, die Nation zu verkörpern, zu führen. Ich habe es nicht nötig, mir durch Krieg einen Namen zu machen wie Churchill. Ich will mir einen Namen machen als Ordner des deutschen Volkes seine Einheit und seinen Lebensraum will ich sichern, den nationalen Sozialismus durchsetzen, die Umwelt gestalten.” Adolf Hitler nach Beendigung des Frankreich-Feldzuges in einem Gespräch

mit seinem Architekten Prof. Hermann Giesler.  Giesler: “Ein anderer Hitler”, Seite 395

„Es ist uns gelungen, die Vereinigten Staaten in den Ersten Weltkrieg zu ziehen, und wenn sie (die USA) im Zusam-menhang mit Palästina und den jüdischen Streitkräften tun, was wir verlangen, dann können wir die Juden in den USA so weit bekommen, daß sie die USA auch diesmal hineinschleppen“ (in den 2. Weltkrieg).

Weizmann zu Churchill, Sept. 1941 (vgl. Lenski, R. „Der Holocaust vor Gericht“, Samisdat Publ. 1993, S. 555 (Quelle David Irving)

„Mit Greuelpropaganda haben wir den Krieg gewonnen …Und nun fangen wir erst richtig damit an! Wir werden diese Greuelpropaganda fortsetzen, wir werden sie steigern bis niemand mehr ein gutes Wort von den Deutschen anneh-men wird, bis alles zerstört sein wird, was sie etwa in anderen Ländern noch an Sympathien gehabt haben, und sie selber so durcheinander geraten sein werden, daß sie nicht mehr wissen, was sie tun. Wenn das erreicht ist, wenn sie beginnen, ihr eigenes Nest zu beschmutzen, und das nicht etwa zähneknirschend, sondern in eilfertiger Bereitschaft, den Siegern gefällig zu sein, dann erst ist der Sieg vollständig. Endgültig ist er nie. Die Umerziehung (Re-Education) bedarf sorgfältiger, unentwegter Pflege wie englischer Rasen. Nur ein Augenblick der Nachlässigkeit, und das Unkraut bricht durch, jenes unausrottbare Unkraut der geschichtlichen Wahrheit.” Sefton Delmer, ehemaliger britischer Chefpropagandist nach der Kapitulation 1945 zu dem deutschen Völkerrechtler Prof. Grimm (Die Propaganda der Alliierten wird durch den Überleitungsvertrag Art. 7.1 als OFFENSICHTLICHE TATSACHEN vom “deutschen’ Strafrecht geschützt.)

„… ich befragte Joe Kennedy, (US-Botschafter in London), über seine Unterredungen mit Roosevelt und N. Cham-berlain von 1938. Er sagte, Chamberlains Überzeugung 1939 sei gewesen, daß Großbritannien nichts in der Hand habe, um zu fechten, und daß es deshalb nicht wagen könne, gegen Hitler in den Krieg zu gehen … Weder Franzosen noch Engländer würden Polen zum Kriegsgrund gemacht haben, wenn sie nicht unablässig von Washington angestachelt worden wären … Amerika und das Weltjudentum hätten England in den Krieg getrieben.“ US-Verteidigungsminister J. Forrestal am 27.12.1945 in sein Tagebuch (The Forrestal Diarie’s, New York, 1951,

S. 121 ff) (Zit. nach G. Franz-Willing „Kriegsschuldfrage“, Rosenheim 1992, S. 112)

“Nicht die politischen Lehren Hitlers haben uns in den Krieg gestürzt. Anlaß war der Erfolg seines Wachstums, eine neue Wirtschaft aufzubauen. Die Wurzeln des Krieges waren Neid, Gier und Angst.” Generalmajor J.F.C. Fuller, Historiker, England (vgl. “Der Zweite Weltkrieg”, Wien 1950) Sie müssen sich darüber klar sein, daß dieser Krieg nicht gegen Hitler oder den Nationalsozialismus geht, sondern gegen die Kraft des deutschen Volkes die man für immer zerschlagen will, gleichgültig, ob sie in den Händen Hitlers oder eines Jesuitenpaters liegt“. Mitteilung an einen Beauftragten des deutschen „Widerstandes“  während des Krieges (vgl. Kleist, Peter „Auch du

warst dabei“, Heidelberg, 1952, S. 370 und Emrys Hughes, Winston Churchill – His Career in War and Peace, S. 145)

„Was wir im deutschen Widerstand während des Krieges nicht wirklich begreifen wollten, haben wir nachträglich vollends gelernt: daß der Krieg schließlich nicht gegen Hitler, sondern gegen Deutschland geführt wurde.

Eugen Gerstenmaier, Bundestagspräsident ab 1954, während des Krieges Mitglied der „Bekennenden Kirche“ im „Widerstand“

„… Der letzte Krieg hat deutlicher als sonst die satanische Natur der Zivilisation erwiesen … Jedes Sittengesetz ist von den Siegern … gebrochen worden. Keine Lüge war zu schlecht, um angewendet zu werden. …“

Mahatma Gandhi, „Hier spricht Gandhi.“ 1954, Barth-Verlag München

„Der springende Punkt ist hier, daß Hitler, im Gegensatz zu Churchill, Roosevelt und Stalin, keinen allgemeinen Kriegsausbruch 1939 wollte.“ vgl. Barnes  “Blasting of the historical Blackout”, Oxnard, Kalif., 1962

„Hitler und das deutsche Volk haben den Krieg nicht gewollt. Wir haben auf die verschiedenen Beschwörungen Hitlers um Frieden nicht geantwortet. Nun müssen wir feststellen, daß er Recht hatte. An Stelle einer Kooperation Deutsch-lands, die er uns angeboten hatte, steht die riesige imperialistische Macht der Sowjets. Ich fühle mich beschämt jetzt sehen zu müssen, wie dieselben Ziele, die wir Hitler unterstellt haben, unter einem anderen Namen verfolgt werden.“

Sir Hartley Shawcross, der britische Generalankläger in Nürnberg

(vgl. Shawcross „Stalins Schachzüge gegen Deutschland“, Graz, 1963)

“Deutschland wird nicht besetzt zum Zwecke der Befreiung, sondern als besiegte Feindnation…”

Directive JCS 1067/6

„Wir sind 1939 nicht in den Krieg eingetreten, um Deutschland vor Hitler oder die Juden vor Auschwitz oder den Kontinent vor dem Faschismus zu retten. Wie 1914 sind wir für den nicht weniger edlen Grund in den Krieg einge-treten, daß wir eine deutsche Vorherrschaft in Europa nicht akzeptieren können.”

The Sunday Correspondent, London, 16.9.1989 (vgl. “Frankfurter Allgemeine”, 18.9.1989) “Wir machten aus Hitler ein Monstrum, einen Teufel. Deshalb konnten wir nach dem Krieg auch nicht mehr davon abrücken, hatten wir doch die Massen gegen den Teufel persönlich mobilisiert. Also waren wir nach dem Krieg gezwun-gen, in diesem Teufelsszenario mitzuspielen. Wir hätten unmöglich unseren Menschen klarmachen können, daß der Krieg eigentlich nur eine wirtschaftliche Präventivmaßnahme war.” US-Außenminister Baker, 1992 (vgl. “Der Spiegel“, 13, 1992) Kriegsverbrechen

“Es bleibt nunmehr übrig, den besten Weg, die praktischste und schnellste Art und Weise zu finden, wie dem deutschen Volk die Todesstrafe auferlegt werden kann. Ein Blutbad und eine Massenhinrichtung müssen selbstverständlich von vornherein ausge-schlossen werden. Sie sind nicht nur undurchführbar, wo sie auf eine Bevölkerung von etwa siebzig Millionen angewandt werden sollen, sondern derartige Methoden sind auch mit moralischen Verpflichtungen und sittlichen Gepflogenheiten der zivilisierten Welt unverträglich. Es bleibt also nur noch ein Weg offen, um die Welt für immer vom Deutschtum zu befreien, nämlich der, die Quelle zum Versiegen zu bringen, die diese kriegslüsternen Seelen erzeugt, indem man das Volk daran hindert, seine Gattung je wieder fortzupflanzen.” Präsident der Amerikanischen Friedensvereinigung und amerikanischer Jude Theodore Nathan Kaufman 1941

“Die Anstrengungen sind zu konzentrieren auf die Moral der feindlichen Zivilbevölkerung.”    Directive No. 22 / 04.02.1942

“Ich nehme an, daß es klar ist, daß das Ziel Wohngebiete sind, nicht etwa Schiffswerften oder Flugzeugfabriken.”   Directive to Chief of Air Staff / 05.02.1942

“Unser Hauptziel ist die Vernichtung von so viel wie möglich Deutschen. Ich erwarte die Vernichtung jedes Deutschen westlich des Rheines und innerhalb des Gebietes, das wir angreifen.” General Eisenhower zu Beginn des Roer-Angriffes

“In Theresienstadt ist kein Internierter eines gewaltsamen Todes gestorben.”

Aus dem Bericht des IKRK-Beauftragten für das KL Theresienstadt vom 22.05.1945

“Die Tschechen haben tausendmal weniger und die Polen hundertmal weniger erlitten im Vergleich zu dem, was sie in den letzten beiden Generationen den Deutschen zugefügt haben.” Prof. David L . Hoggan, US-amerikanischer Geschichtswissenschaftler “Wenn den Deutschen noch so großes Unrecht angetan wird, findet sich doch immer ein obskurer deutscher Pro-fessor, der so lange an der Objektivität herumbastelt, bis er bewiesen hat, daß die Deutschen Unrecht getan haben.”

[Wie z.B. Guido Knopp, ZDF, Mainz. (Anm. Weide)]

Baronin de Stael,  1766-1817, lebte teilweise in Deutschland. Tochter des Finanzministers Necker unter Ludwig XVI,

aus “De 1′Allemagne”

“Wir Deutschen sollten die Wahrheit auch dann ertragen lernen, wenn sie für uns günstig ist.” Heinrich von Brentano

Deutsche Soldaten

“Die Deutschen sind ohne Frage die wunderbarsten Soldaten.” Feldmarschall Lord Alan Brooke, Chef des britischen Generalstabs

“Die jungen Soldaten Hitlers waren erstklassig ausgebildet und motiviert; sie haben unsere Truppen überall zum Narren gehalten.”                                                                                                   Winston Churchill

“Reiste man nach dem Kriege durch die befreiten Länder, so hörte man allenthalben das Lob des deutschen Soldaten und nur zu oft wenig freundliche Betrachtungen über das Verhalten der Befreiungstruppen.” Basil Liddel Hart

Nachträge:

“Die Störung des Verhältnisses zwischen Deutschland und England ist darauf zurückzuführen, daß Deutschland England auf wirtschaftlichem Gebiete überflügelt.”

Rosebery - britischer Premierminister 1895 (Adam Buckreis: “33 Jahre Weltgeschehen 1901 bis 1933″, Stuttgart 1955, S. 65

“Die Friedensliebe des deutschen Kaisers (Wilhelm II.) bürgt uns dafür, daß wir den Zeitpunkt des Krieges selbst zu bestimmen haben werden.”                                     Sasonow - russischer Außenminister im November 1913 “Deutschland wurde (in Versailles) ein Friede aufgezwungen, aber das war ein Frieden von Wucherern und Würgern, ein Frieden von Schlächtern, denn Deutschland und Österreich wurden ausgeplündert und zerstückelt. Man nahm ihm alle Existenzmittel, ließ die Kinder hungern und des Hungers sterben. Das ist ein ungeheuerlicher Raubfrieden.” Wladimir Ijitsch Lenin

“Lange vor dem 22. Juni 1941 bereitete sich Stalin auf einen Angriffskrieg gegen Deutschland vor.” Prawda vom 11.6.2002

“Lange vor Kriegsausbruch 1941 rief Stalin seine Söhne zu sich und erklärte ihnen: ‘Bald bricht der Krieg aus, und ihr werdet Soldaten sein’.”                                                                     Kriegshistoriker Andrej Tscherkassow

“Die Massenvertreibung ist eines der größten Verbrechen, an welchem wir direkt Anteil haben… In der gesamten Geschichte findet sich nirgends ein so scheußliches Verbrechen aufgezeichnet wie in den Berichten über die Begebenheiten in Ost- und Mitteleuropa. Schon 15 bis 20 Millionen wurden von den Stätten ihrer Vorfahren entwurzelt, in die Qual einer lebendigen Hölle geworfen und wie Vieh über die Verwüstungen Osteuropas getrieben. Frauen und Kinder, Alte und Hilflose, Unschul-dige und Schuldige wurden Greueltaten ausgesetzt, die noch von niemandem übertroffen wurden.” Senator William Langer im April 1950 vor dem US-Senat (zit. n. Rolf-Josef Eibicht)

“Viele deutsche Autoren scheinen eine Art perverses Vergnügen daran zu finden, ihrem Volk eine einzigartige Schlechtigkeit zuzuschreiben, die es von der übrigen Menschheit unterscheidet.” (Z.B. Guido Knopp, ZDF) Professor Dr. David P. Calleo - New York

“Selbst der Regen war in den Tagen der Deutschen besser.” Kaschubisches Sprichwort über die Qualität der Lebensverhältnisse unter Deutschen und Polen  (David L. Hoggan: “Der erzwungene Krieg”, S. 737)

“Alles deutet darauf hin, daß gewisse Kreise mit dem Großfürsten Nikolai Nikolajewitsch (Oberbefehlshaber der russischen Streitkräfte) an der Spitze auf einen Krieg gegen Deutschland hinarbeiten. Der Ring ist schon fast geschlossen, es fehlt nur noch der äußere Anlaß, den man schon finden wird. Der Zar ist zu schwach, um diese Katastrophe zu verhindern.” W. W. Antonow in “Das Sowjetparadies. Querschnitt durch die russische Revolution”, Berlin 1931, S. 56

„Unsere jüdischen Interessen erfordern die endgültige Vernichtung Deutschlands, das deutsche Volk samt und sonders ist eine Gefahr für uns, deshalb ist es unmöglich zuzulassen, daß Deutschland unter der gegenwärtigen Regierung mächtig wird.” Zionistenführer Wladimir Jabotinsky, Januar 1934 in der jüdischen Zeitung “Tatscha Retsch

“Wir sind dabei, einen Krieg über Deutschland zu bringen.” Der Herausgeber des “American Hebrew” New York zu dem amerikanischen Schriftsteller R. E. Edmondson aus Oregon am 24. Mai 1934

“Wenn Deutschland wirtschaftlich zu stark wird, muß es zerschlagen werden. Deutschland muß wieder besiegt werden und diesmal endgültig.”                 Churchill 1934 zu Heinrich Brüning, 1930 bis 1932 Reichskanzler des Deutschen Reichs “Was wir wollen, ist eine restlose Vernichtung der deutschen Wirtschaft.”                         Winston Churchill 1938

Es ist unsere Sache, die moralische und kulturelle Blockade Deutschlands zu organisieren und diese Nation zu vierteilen. Es ist unsere Sache, endlich einen Krieg ohne Gnade zu erwirken.” Zionist Bernard-Lecache Lifschitz am 18. Dezember 1938 in seiner Zeitung “Le droit de vivre”

“Der Krieg in Europa ist beschlossene Sache … Amerika wird in den Krieg eintreten, nach Frankreich und Großbritannien.” William C. Bulitt - amerikanischer Botschafter in Paris am 25.4.1939

“Dieser Krieg ist ein englischer Krieg, und sein Ziel ist die Vernichtung Deutschlands.” Winston Churchill - am 3.9.1939, dem Tag der britischen Kriegserklärung

“Nach dem Eindringen Deutschlands und Rußlands (damals noch UdSSR) in Polen 1939 erklärten England und Frankreich Deutschland den Krieg. Wohlgemerkt, nur Deutschland, und nicht auch Rußland!“            Manfred Jacobs

“Wir haben sechs oder sieben Millionen Deutsche umgebracht. Möglicherweise werden wir eine weitere Million oder so töten, bevor der Krieg zu Ende ist.” Winston Churchill, Kriegsverbrecher und Freimaurer am 7.2.1945 auf der Konferenz von Jalta

“Deutschland wird nicht mit dem Ziel der Befreiung besetzt, sondern als eine besiegte feindliche Nation zur Durch-setzung alliierter Interessen.” Amerikanische Regierungsanweisung ICG 1067, April 1945 (vgl. “Welt” vom 4. Juli 1994)

“Wir hätten, wenn wir gewollt hätten, ohne einen Schuß zu tun, verhindern können, daß der Krieg ausbrach, aber wir wollten nicht.”                                                                                                                                                             Winston Churchill 1945 “Der Krieg ging nicht allein um die Beseitigung des Faschismus in Deutschland, sondern um die Erringung der deut-schen Absatzmärkte.”                                                              Winston Churchill - in seiner Rede in Fulton im März 1946 Das unverzeihliche Verbrechen Deutschlands vor dem Zweiten Weltkrieg war der Versuch, seine Wirtschaftskraft aus dem Welthandelssystem herauszulösen und ein eigenes Austauschsystem zu schaffen, bei dem die Weltfinanz nicht mitverdienen konnte.”                                                                                                Winston Churchill, Memoiren

“Nicht die politischen Lehren Hitlers haben uns in den Krieg gestürzt; Anlaß war der Erfolg seines Wachstums, eine neue Wirtschaft aufzubauen. Die Wurzeln des Krieges waren Neid, Gier, Angst.” Generalmajor J. F. C. Fuller in “The Second World War” (1948)

“Unsere jüdischen Interessen verlangen die vollständige Vernichtung Deutschlands. Das deutsche Volk ist eine Gefahr für uns.”                                     Zionist W. Shabotinski in der jüdischen Zeitung “Nach Retsch” (Unsere Rache) laut A. Melski in

“An den Quellen des großen Hasses – Anmerkungen zur Judenfrage”, Moskau 31.7.1994 “Wie lange werden Sie uns noch beschimpfen, nach allem, was wir für Sie zahlen?” Bundespräsident Heinrich Lübke zum israelischen Botschafter Asher Ben Nathan

Viktor Suworow – der ehemalige Generalstabsoffizier der Roten Armee – zeigt in seinen drei Büchern (“Der Eisbrecher: Hitler in Stalins Kalkül” / “Der Tag M” / “Stalins verhinderter Erstschlag”) auf, daß Stalin nie von dem Ziel der kommu-nistischen Weltrevolution abgerückt ist und der Zweck seines im Juli 1941 geplanten Überfalls auf das Deutsche Reich die Eroberung ganz Europas und seiner Kolonien war. Suworow beweist anhand von Rüstungsziffern, Auf-marschplänen und anderem Material: Hitlers Angriff auf die Sowjetunion rettete Europa in letzter Minute vor dem Bolschewismus.                       Buchankündigung von “Stalins verhinderter Erstschlag” (inhaltsgetreue Zusammenfassung)

“Kaum jemand weiß, daß Deutschland bis heute vertraglich gebunden ist, sich an die Geschichtsversion der Sieger-mächte zu halten. … Die Verpflichtung Deutschlands, die eigene Geschichte durch die fremde Brille zu sehen, wurde 1990 vertraglich verlängert!”                                                                                                                                       Dr. Bruno Bandulet

“Tatsächlich treibt dieser Gedanke alle auf die Barrikaden, denn letztlich wurden zwei Weltkriege geführt, um eben das, eine dominierende Rolle Deutschlands zu verhindern.” Henry Kissinger - amerikanischer Außenminister in “Welt am Sonntag” v. 13.11.1994

“Das deutsche Volk wird nun endlich erfahren, wie und warum es Anfang September 1939 zum Kriege kam und großen Gewinn aus dieser ebenso sensationellen wie umwälzend neuen Informationsquelle ziehen können, zu der man ihm über zwei Jahrzehnte lang den Zugang verwehrt hat.” Prof. Dr. Harry E. Barnes, Malibu, California (über “Der erzwungene Krieg” von Prof. Dr. David L. Hoggan)

“Selbst ‘Der Spiegel’ schreibt über den sechs Sprachen beherrschenden US-Professor Hoggan, daß er das ausführ-lichste Quellenmaterial vorweise, das je ein wissenschaftliches Werk über den Kriegsausbruch von 1939 stützte. Allein das Literaturverzeichnis polnischer Werke zählt 134 Quellen auf. Das ausführlichste Buch der deutschsprachigen Kriegsschuld-Forschung, Walther Hofers ‘Die Entfesselung des Zweiten Weltkrieges’ nennt nur drei polnische Titel.” Klappentext in “Der erzwungene Krieg” von David L. Hoggan, 15. Neuauflage, Tübingen 1997

“Nicht alles darf man beim Namen nennen, in Deutschland.” Philipp Jenninger am 11.11.1988

“Warum hat kein deutscher Historiker die vielen Fehler und Täuschungen in der Wehrmachtausstellung aufgedeckt? Die Antwort geben Geschichtsprofessoren nur, wenn unsereiner verspricht, Namen nicht zu nennen: ‘Jeder Historiker hat sofort gesehen, wie schlampig und suggestiv die Ausstellung war, aber wer hat schon Lust, sich öffentlich fertig machen zu lassen?’ Die Verfolger anders Denkender haben es weit gebracht.” Helmut Markwort - Chefredakteur des Nachrichtenmagazins FOCUS (25.10.1999)

“Churchill forderte seine zaudernden Stabschefs auf, notfalls ‘Deutschland mit Giftgas zu durchtränken’.” (Und diesen „Mörder“ hat die Stadt Aachen 1956 mit dem „Karlspreis“ geehrt!) DER SPIEGEL 2 / 2003 / 50

“Der Kohl ist ein Idiot, und es wird Zeit, daß die Öffentlichkeit dies erfährt!” warnte Ernst Benda, Bundesinnenminister, Präsident des Bundesverfassungsgerichts und Rotarier vor seinem Parteifreund,

“Jeder Deutsche hat die Freiheit, Gesetzen zu gehorchen, denen er niemals zugestimmt hat; er darf die Erhabenheit des Grundgesetzes bewundern, dessen Geltung er nie legitimiert hat; er ist frei, Politikern zu huldigen, die kein Bürger je gewählt hat, und sie üppig zu versorgen – mit seinen Steuergeldern, über deren Verwendung er niemals befragt wurde. Insgesamt sind Staat und Politik in einem Zustand, von dem nur noch Berufsoptimisten oder Heuchler behaupten können, er sei aus dem Willen der Bürger hervorgegangen.” Hans Herbert von Arnim, Professor für öffentliches Recht und Verwaltungslehre in Speyer

“Die Deutschen müßten Engel oder Heilige sein, um zu vergessen und zu vergeben, was sie an Ungerechtigkeiten und Grausamkeiten zweimal in einer Generation zu erleiden hatten, ohne daß sie ihrerseits die Alliierten herausgefordert hätten. Wären wir Amerikaner so behandelt worden, unsere Racheakte für unser Leiden würden keine Grenzen kennen.”                                                            Reverend Ludwig A. Fritsch, Ph. D., D. D. emer., Chicago, 1948

„Gegen den deutschen Soldaten hätten wir den Krieg nie gewinnen können, denn er war unseren Soldaten weit überlegen. Aber da uns die unfaßbare Gnade zuteil wurde, die geheimsten Pläne des Feindes mitzulesen, wußten wir, daß wir den Krieg gewinnen werden.“ Winston Churchill, Quelle: Deutsche Militärzeitschrift, Dezember 1998

Wie bewerten Sie jetzt die von den Siegermächten behauptete und von dem größten Teil der deutschen Bevölkerung geglaubte alleinige Schuld Deutschlands an der Ent-stehung des 1. + 2. Weltkrieges?

Weitergabe dieser Zitate ausdrücklich erwünscht !

Am 22.Oktober 1939 verlangte Lionel de Rothschild, als Ehrenpräsident der zionistischen Organi-sationen Groß-Britanniens und Irlands, gegenüber Winston Churchills Sekretär John Colville das folgende Kriegsziel gegen das Deutsche Reich zu bestimmen:

“Deutschland muß den Juden überlassen werden und die Deutschen unter den anderen Völkern dieser Erde aufzuteilen.”

(Quelle: John Colville, “Downing Street Tagebücher 1939-1945″, Siedler Verlag, Berlin 1988, S. 31)

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Zur geschichtlichen Wahrheitsfindung… DIE VANDALENLÜGE

Burned_down

Mit dem Namen des Vandalenvolkes verbindet man heute blinde Zerstörungswut. Täglich kann man in den Medien weltweit die Schlagzeile „Vandalen verwüsten, zerstören …“ lesen und hören. Auch die Versicherungen verwenden diesen Begriff.

Ist das gerechtfertigt? Wie kam ein ganzes Volk zu diesem Brandmal? Nachfolgend kann man den historischen Hintergrund für diesen Begriff lesen und sich sein Urteil bilden. Daher künftig nicht mehr von Vandalismus, sondern nur mehr von Randalismus sprechen.

Um den Ruf eines ganzen Volkes nachhaltig zu ruinieren, bedurfte es bloß dreier pathologischer Haßprediger, die zu unterschiedlichen Zeiten gelebt haben, jedoch eines gemeinsam hatten: Jeder von ihnen war ein fanatischer Verfechter der Romkirche. Alle, die dem Machtstreben nach römischer Weltherrschaft im Wege standen, wurden als „Ketzer“ gebrandmarkt, die es auszurotten galt. In schon damals bekannter Manier gingen daher auch jene drei Römlinge vor, die den Grundstein für den üblen Ruf der Vandalen legten:

Die Haßprediger

Der erste Tatsachenverdreher war der römische „Historiker“ Prokop von Caesarea (500 – 562), dessen bekanntestes Schurkenstück darin bestand, durch Verbreitung von Falschmeldungen denn Ruf der Kaiserin Theodora für immergeschädigt zu haben. Nicht anders verfuhr er als „Geschichtsschreiber“. Prokop von Caesarea, der es mit der Wahrheit nie so genau nahm, verunglimpfte unsere germanischen Stammesverwandten auf das Schlimmste, indem er die Vandalen-Lüge in die Welt setzte.

Als zweiter Lügner trat Isidor von Sevilla (560 – 636), der heutige „Nationalheilige“ von Spanien, in Erscheinung. „Die Vandalen sind ein Strafgericht Gottes. Sie stecken Städte in Brand und rauben alle Vorräte. Die Bevölkerung muß vor Hunger Menschenfleisch essen, die Mütter gar ihre Kinder.“ So agierte der später heilig gesprochene Haßprediger. Solche Gruselgeschichten waren und sind zu allen Zeiten gebräuchliche Schockbilder, wenn es darum geht, traumatische Angst und Haßpsychosen zu verbreiten.

Der dritte Verleumder, dessen Lügen am stärksten in unsere Zeit hereinwirken, war Henri-Baptiste Gregoire (1750 -1831), während der blutigen „Französischen Revolution“ amtierender Bischof von Blois. Der Römling Gregoire sorgte mit seinen drei Pamphleten über unsere germanischen Stammesverwandten, den „Raport sur le vandalisme“, für den Einzug des Hetzbegriffes „Vandalismus“ in die gesamteuropäische Sprachwelt.

Wie aber sieht die Wirklichkeit aus? Wer waren die Wanda(l)len wirklich? Auch ihr Name sei richtig geschrieben!

Arbeitsame Bauern und tüchtige Handwerker

Die Wandalen waren ein germanischer Volksstamm auf deutschem Boden – also ein Stamm von uns! Ihre Heimat war das Gebiet zwischen Oder, Weichsel und Donau.

Von den Wandalen selbst existieren keine schriftlichen Aufzeichnungen mehr. Diese wurden allesamt von den christlichen Fanatikern vernichtet.

Reiche archäologische Funde bezeugen jedoch, daß die Wandalen hochstehende Kultur hatten. Ihre Landwirtschaft und ihre metallurgischen Fähigkeiten waren hoch entwickelt. Die von ihnen hergestellten Schwerter, Lanzen und Scheren, ihre Tonwaren und auch ihr Schmuck waren von erlesener Güte und begehrte Handelsware. Mit ihren Erzeugnissen pflegten sie entlang der Bersteinstraße regen Tauschhandel.

Schöpfer eines blühenden Reiches

Unter dem massiven Ansturm der nach Westen drängenden asiatischen Reitervölker (Hunnensturm) verließen die Wandalen um 400 n. d. Ztr. ihre ursprüngliche Heimat. Auf der Suche nach neuem Lebensraum durchquerten sie in einem entbehrungsreichen Wanderzug ganz Westeuropa.

Im Mai 429 setzten die Wandalen unter ihrem berühmten König Geiserich mit einer Volkszahl von 80.000 – 100.000 Menschen von Spanien nach Nordafrika über. Hier ließen sie sich in der römischen Provinz Africa nieder. Um unbehelligt von der römischen Militärgewalt in Frieden zu können, überwältigten sie in einem nächtlichen Handstreich die auf Lauer liegende große römische Flotte. Nach diesem Befreiungsschlag schufen sie im heutigen Tunesien ein blühendes Reich mit der Hauptstadt Karthago.

Als die neuaufgebaute Flotte der Wandalen an der Küste des Römerreiches landete und die Wandalen sich von Römern geraubtes Gut aus deren Hauptstadt zurückholten, tobten die Römlinge in schrecklichem Wahn. In ihrer ohnmächtigen Wut erfanden sie die Lügenmärchen der angeblichen Plünderung Roms durch die Wandalen. Doch das allein reichte den Römlingen lange nicht, um ihre Rachsucht zu befriedigen. In einem planmäßigen Propagandafeldzug wurden die Wandalen systematisch als Untermenschen dämonisiert und zum Symbol für Gewalt und Zerstörung gebrandmarkt.

Die Wissenschaftlerin Aicka Ben Abed und ihr Mitarbeiterstab haben auf ihrer Spurensuche in ganz Tunesien jedoch keine Spur von Zerstörung durch Wandalen feststellen können! („Sturm über Europa“, Peter Arens, Verlag Ullstein, 2002, ISBN 35 500 75 235). Die Wahrheit ist: Die Wandalen lebten in Nordafrika friedfertig und kulturschöpferisch. In typisch germanischer Wesensart respektierten sie sogar artfremdes römisches „Recht“. Damit aber verspielten sie, ohne es zu bemerken, schleichend die Früchte ihre über hundertjährige Aufbauarbeit.

Untergraben – Zersetzen

Unser bis heute so niederträchtig verleumdeter Volksstamm der Wandalen war viel zu friedfertig und tolerant, um mit seiner Art auf Dauer in der Realität der antiken Welt bestehen zu können. Während die Wandalen emsig wie ein Bienenvolk arbeiteten und Aufbauleistung vollbrachten, wühlten und unterminierten die intriganten Römlinge an allen Ecken und Enden ihr Reich. Als die verschlagenen Römlinge ihre Zeit für gekommen hielten, holten sie zum militärischen Schlag aus. Im Jahr 534/35 setzte der oströmische Kaiser Justinian I. byzantinische Truppen in Marsch. Unter ihrem Befehlshaber Belisar wurden das Wandalenreich und seine hohe Kultur ausgelöscht, während große Teile des Wandalenheeres von Aufständen im Süden und Sizilien gebunden waren. nur 2.000 Reiter warfen sich todesmutig den Römern entgegen. Kinder und Alte wurden niedergemetzelt, Frauen zu Mischehen mit andersrassigen gezwungen, die überlebenden kriegstauglichen Männer zum Militärdienst in römische Provinzen verschleppt. All das geschah auf Befehl von Kaiser Justinian I. und dem „weisen“ Rat der christlichen Kirchenherren von Byzanz und Rom. Ab diesem Zeitpunkt verschwinden die Wandalen aus der Geschichte. Aber trotzdem dienen sie medialen Haßpredigern und einer leichtgläubigen Klientel bis heute als Schreckgespenst.

Wer fördert heute Geschichtslügen?

Warum wird diese schamlose Geschichtsfälschung, die Wandalenlüge, bis heute am Leben erhalten? Warum wird gemein weitergelogen? Haben alle Völker ein Anrecht auf gerechte Behandlung, nur wir Germanen nicht? Im Interesse welcher Kartelle liegt es, daß verleumderische Hetzparole vom „Vandalismus“ ständig durch die globale Medienwelt geistert? Die machthungrigen Römlinge haben unsere Stammesverwandten, die Wandalen ausgerottet und zu barbarischen Untermenschen erklärt. Die Haß-Propaganda der anglo-amerikanischen Bobenterroristen hat uns im Zweiten Weltkrieg zu „hunnischen“ Barbaren erklärt, die ebenso ausgerottet werden müssen. Gegenwärtig werden wieder Menschen, die für die Freiheit und Gerechtigkeit für uns alle eintreten, als“ Ewig Gestrige“ verleumdet, die es ebenfalls „auszurotten“ gilt. So wird es von namhaften Politkommissaren eingefordert. Eine Verleumdungs- und Ausrottungsideologie gegen unsere europäische Völkerfamilie zieht sich wie ein roter Faden durch die ganze Geschichte. Die herrschsüchtigen Römlinge die skrupellosen anglo-amerikanischen Bombenterroristen und die korrupten Pseudodemokraten unserer Zeit haben eines gemeinsam: Sie alle eine ein unendlicher Haß alles ursprünglich Europäisches. Sie alle sind die Kreaturen einer fremdländischen Ideologie des Hasses, des Terrors und der Gewalt. Schmeichelei, Heuchelei und Lügenpropaganda sind ihre hinterlistigen „Geistes-Waffen zur Durchsetzung ihrer Ziele.

Die Wandalen sind ausgelöscht und können sich nicht mehr gegen gemeine Lüge und Verleumdung wehren. Somit haben die Haßprediger leichtes Spiel. Wir aber leben und können sehr wohl gegen Lügner und Haßprediger der Gegenwart auftreten. Zweitausend Jahre rassistisch motivierter Lüge und Verleumdung gegen unsere europäische Völkerfamilie sind genug.

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Von General Erich Ludendorff am 21.Aug. 1927 für den Tannenberg aufgestellten Kampfziele

Erich_Ludendorff„ Ich strebe ein wehrhaftes und freies Großdeutschland unter starker sittlicher Staatsgewalt, das dem Volke dient, es eng mit der Heimaterde verbindet und ihm die geschlossene Einheit von Blut, Glaube, Kultur und Wirtschaft gibt.

Wehrhaftigkeit und Freiheit erfordern ein starkes, charaktervolles Geschlecht, durchdrungen von seiner göttlichen Aufgabe, stolz auf sein Blut und seiner Ahnen Werk, bewußt seiner Kraft, seiner Pflichten und Rechte.  Sie bedingen Erziehung beider Geschlechter in diesem Geiste, Wehrausbildung der männlichen Jugend, Ausübung des Wehrrechtses des Mannes in einem Volksheer durch Einführung der allgemeinen Wehrpflicht und im Kriegsfalle Dienstpflicht beider Geschlechter, sei es an der Front oder in der Heimat.

Wehrhaftigkeit verlangt Ehrung der Soldaten und Versorgung der Kämpfer nach dem Kampf, namentlich der Verletzten und Hinterbliebenen.  Notlage seiner Verteidiger ist Schande des Volkes.

Freiheit verlangt ungeschmälerte Selbstbestimmung. Der Versailler Vertrag und die anderen , Deutsche bedrängenden Diktate und ihre Ergänzungen durch die Erfüllungspolitik, die das Deutsche Volk abwürgen, sind aufgebaut auf der Lüge von Deutschlands Schuld am Weltkriege und daher nichtig.  Das Joch und die Bevormundung fremder Staaten und der überstaatlichen Mächte, die uns den Krieg und die Revolution bescherten und jetzt in der Gewalt haben, sind abzuschütteln.  Im Innern gilt der Kampf dem Judentum, das durch Freimaurerei und Marxismus mit seinen Abarten, durch Leihkapital und Verseuchung des geistigen und sittlichen Lebens der Völker die Weltherrschaft erstrebt und auch das Deutsche Volk in der autonomen Wirtschaftsprovinz „Deutschland“ für sich arbeiten lassen und ihm durch List und Gewalt den Jehowahglauben aufdrängen will.  Es gilt der Kampf dem Jesuitismus und allen seinen Ausstrahlungen mit ähnlichen Gewaltherrschaftszielen und dem Mißbrauch der Religion zu politischen Zwecken.

Großdeutschland soll alle Deutschen Mitteleuropas in einem Staate zusammenfassen und den Auslanddeutschen Rückhalt sein. In ihm sollen die einzelnen Stämme in freier Selbstverwaltung gleichberechtigt nebeneinander stehen. Bundesstaaten oder selbständigen Ländern, aber auch bürokratischem Zerschlagen von Stammeseigenarten ist damit ein Ende bereitet.

Die Staatsgewalt sei stark und sittlich, ihre einzige Richtschnur das Wohl des gesamten Volkes; ob sie monarchisch oder republikanisch ist, ist heute von untergeordneter Bedeutung, wichtig allein, daß ein freier Deutscher Mann, nur sich und dem Volke verantwortlich, die Zügel der Regierung führt.

Der Führer des Reiches verfügt über das Heer und die Verwaltung, die staatlichen Beamten sind nur ihm verantwortlich.

Die Volksvertretung besteht nach dem Leistungsgrundsatz aus den wertvollsten Deutschen, die voll für ihr Tun verantwortlich sind.

Die Verwaltung der Stämme wird in Erweiterung Steinscher Gedanken von der Gemeinde nach den gleichen Grundsätzen zu einer freien  Selbstverwaltung ausgestaltet.  Damit verschwinden die undeutschen Zeitkrankheiten von Parlamentarismus und Bürokratismus, jener unverantwortlichen Machmittel und Versorgungsanstalten der überstaatlichen Mächte und ihrer Hörigen.   Bei Betätigung politischer Rechte nach dem Leistungsgrundsatz gewährt ausgeübte Wehrpflicht und betätigte Mutterschaft Bevorzugung.

Juden und andere Fremdrassige können nicht Deutsche Staatsbürger sein, noch irgendein Amt bekleiden oder ein Aufsichtsrecht über Deutsche ausüben.

Gehorsamspflicht oder eidliche Bindungen gegen nichtstaatliche oder außerstaatliche Obere oder Angehörigkeit zu einer Geheimgesellschaft, zum Beispiel der Freimaurerei, sind untersagt. Sie sind unvereinbar mit den Hoheitspflichten und der Verantwortung des Staates, der allein das Recht hat, den Staatsbürger zum Gehorsam zu verpflichten.

Das Volk ist eine lebendige Einheit Deutscher Menschen, die in Selbsterhaltung und darüber hinaus einander durch Arbeit mit Kopf und Hand dienen und ihre göttliche Aufgabe erfüllen. Wer hier nicht versagt, hat – an welcher Stelle er auch stehe – das Recht auf Achtung, Versorgung und Fürsorge.

Mann und Frau stehen in dieser lebendigen Einheit des Volkes gleichwertig, aber wesensverschieden nebeneinander. Die Frau soll die hohe Stellung im Volke und in der Familie zurückerhalten, die sie einst bei unseren Ahnen vor Eindringen fremder Weltanschauung und Sitten hatte.

Die Familie ist die Kraftquelle Deutschen Lebens. Die heranwachsende Jugend erhält ihre Richtschnur durch das Beispiel der Eltern; Jugendbewegung kann hier ergänzen, aber nie Ersatz bieten.

Die Heimaterde ist dem Volke das unersetzliche Vaterland. Es ist mit ihr verwachsen. Durch Pflege der Heimatliebe, durch Schaffung von Siedlungen und von Heimstätten zur Rettung der einkasernierten Großstädter wird das Verwachsen noch inniger. Heilige Deutsche Erde darf nie Handelsware sein. Wir waren Jahrtausende hindurch ein glückliches Bauernvolk und müssen auch heute unter veränderten Verhältnissen Rückhalt im Landvolk haben, ohne deshalb eine andere Volksschicht minder zu bewerten. Dem wieder mit der Scholle verwachsenen Volke muß die Einheit von Blut, Glaube, Kultur und Wirtschaft, wie sie einst die Ahnen besaßen, wieder errungen werden. Dies entscheidet über Leben und Verkommen eines Volkes.

Blutsbewußtsein und Rassestolz sind Rückgrat des Volkes. Mit ihrem Wiedererwachen schwindet die Überheblichkeit einzelner Volksgruppen. Reinheit der Rasse ist heiliges Gesetz der Erhaltung ihrer Seele. Sie zu hüten, ist oberste Pflicht der Volksleitung. Mischung mit Fremdblut ist Volksvergiftung. Gesundheitspflege der Rasse ist Notwendigkeit der Arterhaltung, sie ist Vertrauensamt der Ärzte gleichen Blutes unter den Augen des Volkes. Körperstählung und Erbgesundheitspflege ist dabei wichtiger als Krankheitsheilung.

Deutscher Gottglaube und die sittlichen Ideale sind gestaltet aus dem Blute. Zu ihnen zurückzufinden ist Rettung des Volkes vor Entartung.  Mit Deutscher Ehrfurcht vor jeder sittlichen Glaubensüberzeugung und mit Deutscher Duldsamkeit gehen wir den Weg der Befreiung von Fremdwerk.   Kultur ist das Werk des Gottglaubens und der sittlichen Ideale des Volkes. Diese durchdringen alle Kunst- und Wissenszweige und das gesamte Bildungswesen als Kraft-und Lebensquell. Kunst und Wissenschaften werden in dieser Hinsicht von Fremdwerk befreit, Erziehungs-und Bildungswesen von der Staatsgewalt geleitet. Seelische Volksvergiftung wird schlimmer geahndet als Körperverletzung und Totschlag. Muttersprache und Brauchtum des Volkes sind Wesensbestandteile seiner Kultur und ihm heilig.

Deutsches Recht muß Deutscher Sittlichkeit und Deutscher Lebensauffassung entsprechen und Ehre schützen.

Zivilisation und ihre Fortschritte haben dem Volkswohl zu dienen, dadurch erhält die Deutsche Forscherarbeit ihre weihe.

Die Wirtschaft soll sich in die sittlichen Ideale des Volkes einordnen. Innerhalb der durch diese gesteckten Grenzpfähle kann sie sich frei entfalten. Im Kriege untersteht sie der Staatsgewalt. Die Wirtschaft hat das Volk mit allen Bedürfnissen reichlich und billig zu versorgen und unabhängig von fremder Einfuhr zu machen. Verteuerungen zugunsten einzelner Gruppen werden durch die straffe Staatsgewalt ausgeschlossen. Der Besitz des einzelnen untersteht den sittlichen Forderungen des Staates. Abschaffung von Eigentum ist unsinnig und untergräbt Rechtsbewußtsein und Leistungsfreudigkeit. Das Geldwesen wird von allen fremdblütigen Verseuchungen gereinigt und nach Deutschem Rechtsgefühl geordnet. Dabei liegt der Wertmesser des Geldes im Inlande, unantastbar für das Ausland. Arbeitsvergütung muß im Einklang stehen mit der Leistung. Die Verwebung der Person mit Arbeit, Werk und Erfolgen wird Arbeitsfreudigkeit des einzelnen und Arbeitsfrieden sichern. Der Eigennutz der Arbeitgeber und die Antwort darauf, der Klassenkampf der Arbeitnehmer, sind Krankheitserscheinungen entarteter Wirtschaftsformen in einem verjudeten Staate und nicht etwa Wirkungen zivilisatorischer Fortschritte. Die Befreiung vom jüdischen Zinsjoch wird Wohlstand für alle Deutsche bringen und dem unseligen Elend darbender Arbeiter in allen Schichten des Volkes ein Ende machen.“

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Wo die Lüge ist, kann Gott nicht sein – Das Geschwätz vom „Überfall“

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Wo die Lüge ist, kann Gott nicht sein. [1]

Das Geschwätz vom „Überfall“

Ein Beitrag zur Richtigstellung einer besorgniserregenden Geschichtsdarstellung

Von Karin Zimmermann

Nun haben wir es uns zum 1. September erneut anhören müssen: Das Geschwätz vom „Überfall der deutschen Wehrmacht“ auf das „arme, unschuldige, friedliebende Polen“.

·         Frau Merkel verkündet am 01.09.2009 von der Danziger Westernplatte aus dem staunenden, aber durchaus dankbaren Ausland ihre (von Ahnungslosigkeit gekennzeichnete) Version vom Beginn des 2. Weltkrieges als „Überfall“.

·         Zur besten Sendezeit am 16.08.2010, 20:15 Uhr, bringt „Phoenix“ die Sendung: „Der Überfall – Deutschlands Krieg gegen Polen“. Zur Rede gestellt, verweist „Phoenix“ auf den „NDR“ als verantwortlichen Produzenten des Beitrages.

·         Dieser wiederum verweist auf „ernstzunehmende Historiker“, „seriöse Publikationen“ und die „Bundeszentrale für politische Bildung“, die ihn zu diesem Titel inspiriert hätten, ohne auch nur einen einzigen „ernstzunehmenden Historiker“ bzw. „seriöse Publikation“ anführen zu können. Und was die dem Innenminister unterstehende „Bundeszentrale für politische Bildung“ angeht, so gibt es von Konrad Löw[2] eine unwidersprochene Aussage wie folgt:

„…Man hat uns nach dem Krieg vorgehalten, wir seien in Deutschland manipuliert worden von einem Ministerium für Volksaufklärung und Propaganda. Es ist aber nie gesagt worden, daß alle kriegführenden Staaten ein solches Institut hatten, nur anders genannt: In England hieß es Informationsministerium, in der Sowjetunion waren (es) die Stellen für Agitation und Propaganda. Ich meine, wir haben (heute) genau dasselbe in der Bundesrepublik. Es ist nur dezentralisiert: Es sind die Institute für politische Bildung in Bund und Ländern. Dazu kommen die parteinahen Stiftungen, wie Adenauer-, Ollenhauer-, Heinemann-Stiftung und andere. In sie fließen Millionen und Abermillionen von Steuergeldern. Sie haben nicht die Aufgabe, politisch zu bilden, das hieße ja, umfassend zu bilden, sondern politisch zu beeinflussen. Wir sollten endlich begreifen, daß diese politischen Institutionen nichts tun, um uns politisch zu bilden, sondern daß sie Partei sind, und sie verfolgen in meinen Augen die Linie der Umerziehung, sie setzen sie fort. Wir haben den Feind im eigenen Land…“

Nur so viel zur „Bundeszentrale für politische Bildung“.

·         Und wenn Frau Steinbach oder die in den Stiftungsrat berufenen Herren Tölg und Sänger etwa zum Thema „polnische Teilmobilmachung“ historische Wahrheiten aussprechen, kommt es unionsintern zu einem Eklat, und zum Vorwurf „revanchistischer Positionen“ wie die Welt-Online vom 09.09.2010 berichtet.[3]

Deswegen ist zu klären, was historisch wirklich abgelaufen ist?

I.             Das aufgeteilte Polen

Mehr als 120 Jahre lang existierte kein polnischer Staat. Sein Staatsgebiet war – ebenso wie seine Bevölkerung – zwischen Rußland, Deutschland und Österreich aufgeteilt.

Bei den damaligen „polnischen Teilungen“ (1772, 1793 und 1795) war nicht Preußen, sondern Rußland treibende Kraft und Meistbegünstigter. Die entsprechenden Verträge wurden sämtlich in St. Petersburg abgeschlossen. Man sollte sie daher Petersburger Verträge nennen, formuliert Dr. jur. Botho Spruth[4] und erteilt den deutsch–polnischen Schulbuchempfehlungen eine vernichtende Absage.

Die Ereignisse, die zu den polnischen Teilungen führten, wurden damals keineswegs als das große Unrecht angesehen, wie das nachträglich heute geschieht. Sie waren vielmehr das Ergebnis einer geschichtlichen Entwicklung, für die Polen selbst verantwortlich war.

Als – während des 2. Weltkrieges – Rußland Verbündeter der Westmächte war und Polen gegen Deutschland aufgebracht werden sollte, wurde die Geschichte zu Lasten Preußen–Deutschlands umgeschrieben, wie unter anderen der amerikanische Historiker Louis L. Gerson dargelegt hat.

Die Polen stellten die Verträge von 1772 – 1795 als großes Unrecht heraus, das in erster Linie – wie könnte es anders sein – Friedrich der Große gefördert habe und das „die Konsequenz zielbewußter Hohenzollernscher Machtpolitik“ gewesen sei. So steht es in Punkt neun der berüchtigten deutsch–polnischen Schulbuchempfehlungen, und so sollen es deutsche Kinder lernen, damit sie den Landraub der Polen von 1919 und 1945 als gerecht empfinden und sich damit abfinden. Der Friede zwischen den Völkern, den wir alle wollen, kann jedoch nicht auf eine Verfälschung der geschichtlichen Wahrheit aufgebaut werden. „Wer Frieden will“, stellt Spruth demgegenüber fest, „muß bereit sein, sich zur geschichtlichen Wahrheit zu bekennen.“[5]

Bis zum Ersten Weltkrieg lebten – als Folge der Aufteilung Polens zwischen Rußland, Deutschland und Österreich – über drei Millionen Menschen polnischer Muttersprache in Deutschland, meist in den preußischen Ostprovinzen Posen und Westpreußen sowie Oberschlesien. Ihre volle politische Vertretung in den Berliner Parlamenten bildete die 1849 gegründete Fraktion im Preußischen Landtag und die seit 1871 bestehende Fraktion (Kolo Polskie) im Deutschen Reichstag. Die Zahl der Reichstagsmandate der Polen betrug zwischen 13 (1887) und 20 (1907).[6]

Anders als in der heutigen Bundesrepublik Deutschland, in der jeglicher, auf einem gesunden Nationalbewußtsein fußende Gedanke als „rechtsradikal“ oder „nationalistisch“ gebrandmarkt wird, haben die Polen nie aufgehört, die „nationale Karte“ zu spielen und die Wiederherstellung ihres Landes zu fordern.

So haben zwölf polnische Abgeordnete aus Posen und Westpreußen die ‚Verfassungsberathung‘[7] im Reichstag des Norddeutschen Bundes dazu benutzt, um wieder einmal ihre Forderung einer nationalen Selbstständigkeit der ehemals polnischen ‚Landestheile‘ zu erneuern. Sie haben unter Berufung auf die ihnen vermeintlich zugesicherte Erhaltung einer selbstständigen nationalen Stellung ausdrücklich Verwahrung dagegen eingelegt, daß die polnischen ‚Landestheile‘ Preußens dem Norddeutschen Bunde mit einverleibt werden.

Der Präsident der Bundes–Kommissarien, Graf Bismarck, hat diese Verwahrung als völlig rechtswidrig zurückgewiesen und dabei die Verhältnisse der polnischen ‚Landestheile‘ selbst eingehend beleuchtet. Er äußerte sich im Wesentlichen wie folgt:

„Wir alle sind gewählt, darüber ist kein Zweifel, um den Norddeutschen Bund zu Stande zu bringen; auch die Abgeordneten der Provinz Posen sind aus keinem anderen Rechtsgrund gewählt; auf dieser Grundlage sind die Bewohner zur Wahl aufgefordert, und wie die ‚Thatsachen‘ ergeben, haben sie sich daran mit einem ungewöhnlichen Eifer ‚betheiligt‘. Wenn dennoch ein Protest gegen das Zustandekommen dieses Bundes gerichtet ist, so glaube ich, ist deutlich genug zu erkennen, daß dieser Protest sich gegen die Einheit der preußischen Monarchie selber richtet. Denn dagegen zu ‚protestiren‘, daß der Staat, zu dem man gehört, berechtigt sei, seine staatlichen Zwecke auch im Verein mit anderen Nachbarstaaten zu verfolgen, mit denen er glaubt sie besser erreichen zu können, kann in der ‚That‘ sonst niemandem einfallen. Der Protest richtet sich also gegen die Einheit der preußischen Monarchie. Es ist nicht meine Aufgabe, mich in eine Beleuchtung der Unrichtigkeit der dargestellten Verhältnisse einzulassen, sondern nur den allgemeinen Standpunkt der preußischen Regierung gegen diese Bestrebungen hervorzuheben. Hauptsächlich aber kommt es mir darauf an, die Täuschung zu bekämpfen, als ob eine erhebliche Anzahl von Wählern der Abgeordneten polnischer Nationalität mit diesen Bestrebungen überhaupt einverstanden wäre, als ob die Herren irgend ein Mandat hätten, Namens ihrer Wähler diese Ansichten hier auszusprechen…“ [8]

Diese Art der parlamentarischen Diskussion zeigt, daß der polnischen Bevölkerung und ihren frei gewählten Abgeordneten im Reichstag volle demokratische Rechte eingeräumt worden sind.

II.             Nationalistische Bestrebungen Polens nach dem 1. Weltkrieg

Der Deutsche und der Österreichische Kaiser hatten bereits im Jahre 1916 erklärt, für ein selbständiges, unabhängiges Polen einzutreten, und tatsächlich wurde ein polnischer Staat 1916 von den beiden Mittelmächten eingerichtet. Dennoch hielten es die Polen für angezeigt, die Ende 1918 eingetretene Niederlage Deutschlands auszunutzen, um sich durch Gewaltakte (militärische Eroberung gegen waffenlose Zivilisten) große deutsche Gebiete Schlesiens mit reichen Kohlengruben, ferner das Gebiet von Posen/Westpreußen mit insgesamt über 2 Millionen Deutschen einzuverleiben. Das Gebiet von Posen/Westpreußen schließt den »Korridor« ein.

Seine Wegnahme zerriß das Deutsche Reich gegen alle politische und wirtschaftliche Vernunft in zwei Teile. Anstatt sich friedlich mit dem damals am Boden liegenden Deutschen Reich zu verständigen, und vor allem, ohne eine Abstimmung der Bevölkerung zuzulassen, riß Polen die von ihm begehrten Gebiete an sich. Es kümmerte sich bei seinem Vorgehen auch nicht darum, daß das vom USA–Präsidenten Wilson zur Grundlage einer Friedensregelung gemachte Selbstbestimmungsrecht der betroffenen Menschen gröblich mißachtet wurde. Wilson ließ die Polen gewähren; diese hatten ihm gefälschte Unterlagen und Karten über die betroffenen Ostgebiete[9] vorgelegt. Wilson gab sich mit diesen Unterlagen ohne jede Nachprüfung zufrieden, weil er, wie der nordamerikanische Historiker Louis L. Gerson in seinem Werk „Woodrow Wilson und die Wiedergeburt Polens“ (deutsch Würzburg 1956) festgestellt hat, die Stimmen der polnischen Bevölkerung in den USA für seine Wiederwahl zum Präsidenten benötigte.[10] Dabei wurde die politische Grundrichtung, die sich in dem Zitat: „Polen soll so rein, wie ein Glas Wasser sein“[11] äußert, von allen Parteien und allen Politikern Polens vertreten.

Verhängnisvolle Entwicklungen hin zum 2. Weltkrieg

1.       Sichtbares Zeichen für die erkannte Angriffslust unserer östlichen Nachbarn ist die 100 km lange Festungsfront „Oder-Warthe-Bogen“, die Deutschland vor Angriffen aus dem Osten schützen sollte. Eigentlich müßte jedem einleuchten, daß nur derjenige, der glaubt, sich vor Angriffen schützen zu müssen, ein solches Bauwerk anlegt und nicht einer, der selbst anzugreifen beabsichtigt. Gleiches gilt für die vom Deutschen Reich angelegten Autobahnen, die bevorzugt in Nord-Südrichtung verlaufen. Hätte das Deutsche Reich Angriffspläne in Richtung Osten gehabt, hätte es wohl auch seine Autobahnen entsprechend anlegen müssen.

2.       Polen führte nach seiner Wiedergründung nach dem 1. Weltkrieg infolge der nationalistisch–überbordenden Gefühle imperialistischen Krieg gegen fast alle seiner Nachbarn. Weite Gebiete wurden (von Staaten ohne Armee!) erobert und annektiert. Polen entwickelte sich so zum Vielvölkerstaat (ähnlich CSR und Jugoslawien), in dem ethnische Polen nur eine knappe Mehrheit stellten. Nun wurde ein Programm zwangsweiser „Polonisierung“ verfolgt. Die zumeist in geschlossenen Gebieten lebenden Minderheiten (Juden, Ukrainer, Deutsche, Weißrussen, Litauer und Angehörige nichtpolnischer slawischer Restvölker, etwa Slonzaken) wurden drangsaliert, enteignet und insgesamt furchtbaren Lebensbedingungen ausgesetzt, so daß zwischen 1921 und 1931 allein 800.000 bis 1 Million Deutsche das Land verlassen mußten. Das war die Hälfte! In 10 Jahren![12] 1918 bis 1939 wurden mehr als zwei Drittel der Deutschen aus Polen vertrieben. Nach dem Polenfeldzug trachtete das Reich danach, den vertriebenen Deutschen die Rückkehr in ihre Heimat zu ermöglichen, teils wurden Volksdeutsche aus dem Baltikum und Südtirol in diesen Gebieten angesiedelt. Auch dies ist ein Beweis für die Friedenspolitik des Deutschen Reiches. Denn hätte Deutschland aggressive Pläne gegen seine Nachbarn gehegt, hätte es die Volksdeutschen nicht zur Ansiedlung im Reich veranlaßt, sondern sie als Ansatzpunkt zu einer Kolonisierung in den Gebieten des ostens belassen. Die imperialistischen Bestrebungen des wiedergegründeten polnischen Staates ergeben sich schematisch aus der Grafik auf der Folgeseite.

3.       Max von Ponçet schreibt in der Märkischen Zeitung vom März 2006 (S. 3 u. 4): „… Ostern 1922 erhielten wir das erste Mal die Benachrichtigung, daß unser Gut Altomischel laut Versailler Vertrag zur Liquidation durch den polnischen Staat bestimmt sei. Das Grundbuch wurde gesperrt und der polnische Staat ließ im Grundbuch sofort die Eintragung vornehmen, daß das Gut nach Durchführung der Liquidationsbestimmungen für den Staat vorgemerkt sei…“

4.       Am 10. April 1923 stellte der polnische Ministerpräsident Sikorski fest, daß „die deutsche Gefahr” nicht eher beseitigt sei, als bis alles deutsche Land in polnische Hände übergegangen sei.

5.       Am 9. Oktober 1925 war in der Gazeta Gdansk zu lesen: „Polen muß darauf bestehen, daß es ohne Königsberg, ohne ganz Ostpreußen nicht existieren kann. Wir müssen jetzt in Locarno fordern, daß ganz Ostpreußen liquidiert wird.“

6.       Die dem polnischen Staatspräsidenten Pilsudski nahestehende Zeitschrift Mocarstwowiec schrieb schon 1930: „…Wir sind uns bewußt, daß ein Krieg zwischen Deutschland und Polen nicht vermieden werden kann. Wir müssen uns systematisch und energisch auf diesen Krieg vorbereiten. In diesem Krieg werden keine Gefangenen genommen. Es wird kein Platz für humanitäre Gefühle sein. Wir werden die ganze Welt mit unserem Krieg überraschen.“ [13]

7.       Die polnische Zeitung Liga der Großmacht verlautbarte im Jahre 1930 (!): „Der Kampf zwischen Polen und Deutschland ist unausbleiblich. Wie müssen uns dazu systematisch vorbereiten. Unser Ziel ist ein neues Grunewald, aber diesmal ein Grunewald in den Vororten Berlins, das heißt, die Niederlage Deutschlands muß von polnischen Truppen in das Zentrum des Territoriums getragen werden, um Deutschland im Herzen zu treffen. Unser Ideal ist ein Polen im Westen mit der Oder und Neiße als Grenze. Preußen muß für Polen zurückerobert werden, und zwar das Preußen an der Spree. In einem Krieg mit Deutschland wird es keine Gefangenen geben, und es wird weder für menschliche Gefühle noch kulturelle Gefühle Raum sein. Die Welt wird zittern vor dem deutsch–polnischen Krieg. In den Reihen unserer Soldaten müssen wir übermenschlichen Opfermut und den Geist unbarmherziger Rache und Grausamkeit tragen“.

8.       Am 14. Dezember 1931 beschrieb der englische Manchester Guardian die polnische Nationalitätenpolitik als eine „Hölle”.

Seitens Polen wurden mehrfach Präventivkriegspläne gegen Deutschland entwickelt wurden. So z.B. auch 1933, als sich Piłsudski mit solchen Überlegungen befaßte, weil er der Auffassung war, daß Deutschland so schwach war, so daß er einen Waffengang mit Deutschland notfalls auch ohne französische Unterstützung wagen konnte.[14] Dreimal trat Pilsudsky 1933 an Frankreich heran mit dem dringenden Ersuchen, einen Feldzug gegen Deutschland (100.000-Mann-Heer!!) zu beginnen. Polens Imperialismus nach seiner Wiedergründung ergibt sich aus der folgenden Grafik. In den annektierten Gebieten (außer in Galizien) lebten bis 1918 nur kleinere polnische Minderheiten, Volksabstimmungen hätten Klarheit schaffen können, wurden jedoch vermieden.[15]

9.

10. Heinrich Fenske, Volksdeutscher aus Lipno (nahe Thorn, Polen) – damals 15 Jahre alt[16] – schreibt: » Ab 1938 wurde offen über Krieg gesprochen. Nach dem Prinzip: Polen muß sauber sein wie ein Glas Wasser, sagten die Polen immer: „Niemcy do Berlina a Zydi do Palestina“ (Die Deutschen nach Berlin und die Juden nach Palästina) und weiter berichtet Fenske: „Wir haben nicht im Geringsten an Krieg geglaubt. Jedoch die Schikanen der Polen uns gegenüber wurden immer größer. Wenn wir z.B. durch polnische Dörfer gingen, wurden wir beschimpft und mit Steinen beworfen. Junge Deutsche sind in dieser Zeit oft nach Deutschland oder Amerika ausgewandert. Es blieben oft nur die Leute, die den Hof geerbt hatten.“«

11. In einer der bedeutendsten Zeitschriften der USA (Nation) schrieb William Zuckermann (selbst Jude) am 2. April 1938: „In den letzten Jahren haben die Juden in Polen beinahe ständige körperliche Angriffe und Pogrome erdulden müssen…Dieser Ausbruch antisemitischer Bestialität findet nicht seinesgleichen in Europa, nicht einmal in Nazideutschland…”

12. Es wurden polnische Landkarten veröffentlicht, auf denen die Westgrenze Polens ostwärts von Bremen, Hannover, Kassel, Fulda und Nürnberg verlief, sogar Hamburg wurde als „urslawisches Gebiet“ gefordert.[17]

13. Polen hatte schon am 23.03.1939 eine Teilmobilmachung seiner Streitkräfte angeordnet,[18] die bereits Tage vor Kriegsbeginn durch die Generalmobilmachung (veröffentlicht am 30.08.1939) „aufgestockt“ wurde, was einer Kriegserklärung an Deutschland gleichkam.[19]

14. In einem Leserbrief an die Deutsche Wochenzeitung vom 24.06.1988 schreibt Walter Gabriel, Bargdeheide: „Im April 1939 ließ ein polnischer Offizier seine Mannschaft antreten und fragte nach Freiwilligen, die bereit sind, einen deutschen Gutsbesitzer (grundlos) zu erschießen. Es meldeten sich 16 Mann. Zwar sei die Zeit noch nicht gekommen, sie sollten sich aber bereithalten.“ Im Juli 1939 sagte ein polnischer Oberst auf dem Marktplatz zu Eichenbrück folgendes: „Wir werden demnächst mit den Köpfen der Deutschen auf diesem Platz Kegeln spielen.“ Der gleiche Offizier sagte bei dieser Gelegenheit, wenn die Zeit gekommen sei, sollten die Polen die Deutschen nicht erschießen, sondern mit dem Spaten erschlagen.

15. Die Volksdeutsche Elfriede Eichelkraut, heute wohnhaft in Wuppertal, schreibt:[20] „Lange Zeit vor Kriegsbeginn – wahrscheinlich war es April oder Mai – wurden von den Polen Listen von ihnen verdächtig erscheinenden Deutschen angelegt. Einige der Deutschen wurden vor Ausbruch des Krieges verhaftet und in Internierungslager geschafft oder in Gefängnisse eingesperrt.“

16. Ab Mai 1939 hat Polen die Ausschreitungen gegen Deutsche weiter forciert. Auf dem Lande wurden deutsche Höfe in großer Zahl von Polen angezündet, die Bauern weggetrieben, Menschen in den Städten verprügelt, in Einzelfällen totgeschlagen.[21]

17. Des Weiteren wurden ab Mai 1939 systematisch – deutsche Gottesdienste gestört, – die deutschen Zeitungen immer wieder beschlagnahmt, – der Gebrauch der deutschen Sprache auf der Straße, in Geschäften und Gaststätten unmöglich gemacht, – Deutsche in ihren Wohnungen und Gehöften überfallen, – Schulen, Kindergärten, Büchereien, Deutsche Häuser geschlossen und – Genossenschaften, kulturelle Vereine, karitative Einrichtungen (trotz der der deutschen Volksgruppe verfassungsmäßig gewährleisteten Rechte) beseitigt.

18. Am 13./14. Mai 1939 jagten in Tomaschow (42.000 Einwohner) die Polen alle 3.000 Volksdeutschen aus den Fabriken, deutschen Geschäften und Handelsbetrieben und demolierten ihre Wohnungen.[22]

19. Der polnische Kriegsminister Kasprycki erklärte in Paris am 15.05.1939:[23] „…Wir beabsichtigen, einen Bewegungskrieg zu führen und von Beginn der Operation an in Deutschland einzumarschieren“.

20. Der polnische Generalinspekteur und Stratege Rydz–Smigly hatte im Hochsommer 1939 in einem Vortrag vor polnischen Offizieren ausgeführt: „Polen will den Krieg und Deutschland wird ihn nicht vermeiden können, selbst wenn es das wollte.“ [24]

21. Der Ostpreuße Lutz Radtke, Bad König, schreibt: „…Mich selbst bewegt das Thema Krieg sehr. Ich war 13 Jahre alt, als er begann. Wir lebten in Ostpreußen, nahe der deutsch–polnischen Grenze. Nacht für Nacht war Feuerschein am Himmel – drüben, auf der polnischen Seite. Deutsche Bauernhöfe brannten dort, im Sommer 1939 , vor Kriegsbeginn! Und es kamen Menschen über die Grenze, müde und blutend, notdürftig verbunden. Es waren Deutsche, deren deutsche Heimat (siehe den Versailler Vertrag) Jahre zuvor in polnischen Besitz übergegangen war. Gerade hatten sie wenigstens ihr Leben gerettet. Das war längst nicht allen gelungen in dieser aufregenden, bedrohlichen, brandgefährlichen Vorkriegszeit in Polen…“

22. Die deutsche Regierung mußte im Sommer 1939 Auffanglager für 70.000 Volksdeutsche einrichten, um des Stromes der Flüchtlinge aus Polen Herr zu werden. Die erhebliche Zahl an Volksdeutschen, die bei Verwandten und Freunden im Reich aufgenommen werden konnten, oder sich in andere Nachbarstaaten retteten, ist nicht bekannt. Die Deutschen in Polen flüchteten sogar in die Wälder.

23. Am 28. Juli 1939 zündeten Polen 15 km von der Grenze entfernt im deutschen Haldenburg Häuser an.

Polnische Kriegshandlungen zur Provokation Deutschlands

1.       Vom März bis August 1939 ereigneten sich mehr als 200 polnische militärische Grenzverletzungen mit Brandlegung, Mord und Verschleppung. Um so erstaunlicher, daß heute ein einzelner Vorfall, der Angriff auf den Sender in Gleiwitz, herausgegriffen wird. In der Erklärung der deutschen Behörden, warum die Polizeiaktion gegen den Schurkenstaat Polen unvermeidlich wurde, kam jedoch dieser Zwischenfall gar nicht vor.

2.       Ab Juli 1939 überschritt polnisches Militär in Kleingruppen bis maximal Zugstärke die deutsche Grenze, brannte grenznahe Bauernhöfe ab und brachte die Bewohner um. Damit sollte der westliche Nachbar praktisch zum Kriegsbeginn provoziert werden.

3.       Oberst i G. (a. D.) Kulau, Hiddingen, schreibt in der Rothenburger Kreiszeitung vom Donnerstag 14. September 1989: „1939 wurde ich im Januar 18 Jahre alt. Seit 1932 war ich auf einem Internat bei Berlin. Ich hatte gerade den Führerschein bestanden, als Anfang August 1939 die großen Ferien begannen und ich nach Hause fuhr. Schon auf dem einsamen Bahnhof, (drei Kilometer vom Dorf entfernt) begrüßte mich der Bahnhofsvorsteher K.: „Gut, daß Du kommst! Mutter ist schon seit zehn Tagen an der Grenze mit dem Roten Kreuz und leitet dort eine Verbandsstation für Deutsche aus Polen! Dein Vater bringt deutsche Flüchtlinge aus Polen hier in den Dörfern unter!“ Alle haben Angst, daß Polen gerade unsere Gegend angreifen würde, zumal oft polnische Flugzeuge über uns hinweg flogen. Mehrmals fuhr ich abends mit dem Pkw an die Grenze, um meine Mutter mit ihren sieben bis zehn DRK–Schwesternhelferinnen zu besuchen. Dort sah ich die ersten deutschen zivilen Verwundeten aus den nahegelegenen Dörfern in Polen! Am Abendhimmel sah ich viele brennende Gehöfte dieser Flüchtlinge!“

4.       Donnerstag, 24. August 1939: Um 13:15 Uhr wird das Lufthansa–Verkehrsflugzeug D–ABHF in 20 km Entfernung vor der Küste von Hela von polnischer Flak beschossen.[25]

5.       Freitag, 25. August 1939: Um 12:47 Uhr wird das Lufthansa–Verkehrsflugzeug D–AHIH in 20 km vor Heisternest – deutsches Hoheitsgebiet – von polnischer Flak beschossen.[26]

6.       . Freitag, 25. August 1939: Um 14:18 und 15: 25 Uhr wird ein Wasserflugzeug der Deutschen Marine auf deutschem Hoheitsgebiet von polnischer Flak beschossen.[27]

7.       Sonnabend, 26. August 1939: Im ostpreußischen Kreis Neidenburg – 1939 deutsches Hoheitsgebiet – wird eine polnische Kavallerieeinheit bei Streifzügen durch deutsche Dörfer aufgegriffen und von den 150 voll bewaffneten polnischen Armeeangehörigen werden 47 erschossen, der Rest gefangengenommen.[28]

8.       Am 28.08.1939 verteidigte ein MG–Trupp der deutschen Grenzüberwachung deutsche Bauern, die auf deutschem Gebiet von polnischer Kavallerie gejagt wurden.

9.       Für denselben Tag gibt es eine eidesstattliche Erklärung des Herrn Waldemar Stehr, geboren am 20. Januar 1929 in Bobrek (Kreis Beuthen/Tarnowitz, heute wohnhaft in Bastenstraße 1, 47167 Duisburg). Diese lautet: „Mein Heimatort „Bobrek“ ist bereits am 28. August 1939 aus Orzegow von polnischer Artillerie beschossen wurde. Die meisten Granaten bekam die Julienhütte ab. Nach dem Beschuß klafften am dritten und am vierten Schornstein des Stahlwerks jeweils ein Loch von 40 cm Durchmesser.“ (Quelle: „Der Schlesier“, vom 10. Juli 2009, S. 7). [29]

10. Am 30.08.1939 um 16.30 Uhr veröffentlichte Polen die bereits vorher angeordnete Generalmobilmachung und unterbrach den Zugverkehr nach Ostpreußen durch den Korridor (Die Generalmobilmachung war damals gleichbedeutend mit einer Kriegserklärung).

11. Am 31.08.1939 gab der Warschauer Rundfunk um Mitternacht bekannt: “Wir sind auf dem siegreichen Vormarsch und werden gegen Ende der Woche in Berlin sein. Die deutschen Truppen gehen an der ganzen Front in Unordnung zurück.”

12. Der Volksdeutsche Wilhelm Brückmann, geb. am 25.04.1921 in Lonke, Krs. Lipno, berichtet: „…In der Nacht zum 01. September 1939 zwischen 22 und 23 Uhr wurden wir mit sehr lauten und für uns sehr unfreundlichen Rufen wie „Niemey“, „Hitlerowle“ und anderen häßlichen Ausdrücken aus dem Schlaf gewaltsam geweckt. Weil unser Vater nicht schnell genug öffnete, bekam er sofort an der Tür zwei Schläge mit dem Gewehrkolben auf die Brust. Fenster und Türen waren mit überwacht, so daß niemand fliehen konnte. Mein Vater und ich wurden von den Überfallenden mit Eisenstangen, Forken aber auch Schußwaffen gewaltsam in unser Dorf getrieben, wo schon viele mit verzweifelten Gesichtern und Tränen in den Augen auf das Weitere warteten. Kommunikation war verboten. Der Haufen wurde schnell groß und größer…“

13. Erst dann wurde, nachdem am Vormittag des 31.08.1939 das Deutsche Auswärtige Amt die Nachricht von der Ermordung des deutschen Konsuls in Krakau erhalten hatte, in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht – am 01.09.1939 tatsächlich zurückgeschossen.[30]

Um – nach diesem Vorlauf – einmal Asher ben Nathan, s. Zt. israelischer Botschafter in Bonn, zu zitieren, der in einem Interview auf die Frage, wer 1967 den 6–Tage–Krieg begonnen und die ersten Schüsse abgegeben habe, antwortete:

„Das ist gänzlich belanglos. Entscheidend ist, was den ersten Schüssen vorausgegangen ist.“

Dem ist nichts hinzuzufügen.

III.             Worum geht es heute?

Heilung von innen heraus?

Die Polen sind ja – auch und gerade in ihrem eigenen Bewußtsein – ein sehr christlich–katholisch eingestelltes Volk. Daraus ableitend könnte man hoffen, daß sich irgendwann auch das 8. Gebot: „Du sollst nicht falsch Zeugnis reden…“ in der Überzeugung der polnischen Intelligenz durchsetzt und die Voraussetzung zur geschichtlichen Wahrheit und damit zur wahren Völkerverständigung liefert. Die innere Überzeugung der polnischen Intelligenz von der Richtigkeit der Zitate: „Wo die Lüge ist, kann Gott nicht sein“ und „Wer Frieden will, muß bereit sein, sich zur geschichtlichen Wahrheit zu bekennen“, läßt hoffen, daß es eine „innere Wandlung im Bewußtsein des polnischen Volkes geben könnte, die zum Ausstrecken der polnischen Hand in Richtung Westen führt.

Unmittelbar in dem gleichen Zusammenhang folgt auch das zehnte Gebot: „Du sollst nicht begehren Deines Nächsten Hab und Gut.“ Ob auch die vom Teufel eingepflanzte „Raffgier der breiten Masse“[31] diese christlichen Grundgedanken wirksam abzubremsen vermag, wird man abwarten müssen.

Rechtsprechung im Sinne des geltenden Völkerrechtes?

Die von der Preußischen Treuhand, aber auch von privaten Beschwerdeführern erhobenen Beschwerden vor dem Europäischen Menschengerichtshof (EGMR) hatten ein katastrophales Ergebnis: Über die wahrheitswidrige, dem Sinn der „Political Correctness“ entsprechende Argumentation, Rechtsbeugungen und auch – meinem eigenen Fall – eine Verfälschung vorgebrachter Tatsachen habe ich mich in der Wochenzeitung „Der Schlesier“ ausführlich geäußert. Daß sich die Bundeskanzlerin und der polnische Ministerpräsident unmittelbar nach der Urteilsverkündung getroffen haben und ihre hohe Zufriedenheit über den Richterspruch geäußert haben, spricht dafür, daß von dieser Art der Rechtsprechung wohl auch künftig keine Lösung zu erwarten ist, dem Völkerrecht wieder zur Geltung zu verhelfen.

Weitere Beschwerden von Sudetendeutschen und anderen vor dem UN–Menschenrechts­ausschuß (Genf) sind seit langem anhängig, aber derzeit noch nicht entschieden.

Dabei sind die Grundlagen klar und auch vom Bundesverfassungsgericht in der Weise bestätigt worden, daß bei einer Verletzung des „Zwingenden Völkerrechtes“ die Staatengemeinschaft zur Kooperation verpflichtet ist, um die Verletzungen mit Mitteln des Völkerrechts zu beenden. Darüber hinaus werden die Staaten verpflichtet, eine unter Verstoß gegen ius cogens geschaffene Situation nicht anzuerkennen.

Völkerrechtliche Gutachten

Prof. Dr. Dr. Alfred Maurice de Zayas

„Nach dem Prinzip ubi jus, ibi remedium, haben Flüchtlinge und Vertriebene Anspruch auf Rehabilitierung und Wiedergutmachung. Sie haben ein Recht auf Rückkehr und Eigentumsrückgabe.[32] Das Abkommen von Dayton, das den Krieg in Bosnien und Herzegowina 1995 beendete, hat diese Rechte anerkannt und seitdem durch die Tätigkeit der Human Rights Chamber in Sarajevo teilweise verwirklicht. Wenn Privateigentum im Zusammenhang mit einem Verbrechen gegen die Menschheit oder einem Völkermord entzogen wurde, muß sich der Staat, dessen Bürger die Opfer sind, für Wiedergutmachung durch Rückgabe oder Entschädigung einsetzen. Die Ausübung des diplomatischen Schutzes ist in diesen Fällen keine Ermessensfrage[33]. Diese Erkenntnis hat sich bisher bei den politisch Verantwortlichen der Bundesrepublik Deutschland noch nicht durchgesetzt,

Prof. Dr. Eckart Klein, Potsdam

In seinem finanzpolitisch hochexplosiven Gutachten zur Rechtslage des im heutigen Polen entzogenen Privateigentums Deutscher, das er im Auftrag des Deutschen Bundestages zu erstatten hatte, formuliert Prof. Dr. Klein unter dem Datum 04.04.2005 am Ende seines Gutachtens:

„Die Leistungsfähigkeit des Völkerrechts zeigt sich nicht nur bei der Verhinderung, sondern mindestens so sehr bei der Wiedergutmachung von Unrecht. Eine – was allerdings nicht zu leugnen ist – um sich greifende Schlußstrichmentalität stärkt das Völkerrecht nicht, sondern ist ihm abträglich. Mit einer solchen Haltung wird Unrecht nicht wiedergutgemacht, sondern verdrängt. Es ist kurzsichtig, sich davon Befreiung und Versöhnung zu erhoffen.

Die Wiedergutmachung des Vertreibungsunrechts, inbegriffen die Konfiskationen, verlangt nach einer gemeinsamen Anstrengung. Will Deutschland Polen wirksam aus seiner völkerrechtlichen Verpflichtung entlassen, wird es die polnische Wiedergutmachungspflicht durch eine eigene angemessene Entschädigungsregelung zu substituieren haben.

Aber auch dieses Gutachten ist durch das Primat der Politik bisher „untergebügelt“ worden: Es sei die Auffassung eines einzelnen Wissenschaftlers, nicht die der Deutschen Bundesregierung, so wurde mir bedeutet.

Blick in die Zukunft

Dennoch, machen die Sprichworte:

„Drei Dinge können nicht lange verborgen werden: die Sonne, der Mond – und die Wahrheit“ [34]

bzw.

„Wahrheit und Öl kommen immer an die Oberfläche.“ [35]

auch in dieser ausweglos erscheinenden Situation irgendwie Hoffnung.

Karin Zimmermann

Am Hang 19, 53819 Neunkirchen–Seelscheid, Tel.: 02247–300 997, Fax: 02247–300 999, E–Mail: info@AVIADOC.de

[1] Zitat des deutschen Staatsbürgers jüdischen Glaubens Klaus Eick, Anger.

[2] Konrad Löw (* 25.12.1931 in München) ist ein deutscher  Jurist und Politologe. Text entnommen dem Deutschland–Journal, Sonderausgabe (Dokumentation zum Seminar am 27. Februar 2010) der Staats– und Wirtschaftspolitischen Gesellschaft e.V., Buchtstr. 4, 22087 Hamburg, ISBN 3–88527–104–4.

[3] http://www.welt.de/politik/deutschland/article9489105/Steinbach-loest-Eklat-in-der-Unionsfraktion-aus.html.

[4] http://www.vho.org/D/DGG/Spruth29_3.html.

[5] So Dr. jur. Botho Spruth in seinem Aufsatz: Polens Teilungen und Annexionen.

[6] Albert S. Kotowski: Zwischen Staatsräson und Vaterlandsliebe. Die Polnische Fraktion im Deutschen Reichstag 1871-1918 (Beiträge zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien; Bd. 150), Düsseldorf: Droste 2007, 225 S., ISBN 978-3-7700-5282-0.

[7] Schreibweise zur damaligen Zeit in ‚‘ gesetzt.

[8] No. 12. Provinzial-Correspondenz. Fünfter Jahrgang. 20. März 1867 vgl. http://amtspresse.staatsbibliothek-berlin.de/vollanzeige.php?file=9838247%2F1867%2F1867-03-20.xml&s=2.

[9] Sehr ähnlich wie es auch mit Roosevelt bei der Jalta-Konferenz gemacht wurde.

[10] http://www.vho.org/D/DGG/Spruth29_3.html.

[11] Polska musi byc czysta jak szklanka wody!

[12] Das berichtete am 15. Juni 1932 auch Lord Noel-Buxton wie folgt: „….Aus dem Korridor und aus Posen sind bereits nicht weniger als 1 Million Deutsche seit der Annexion abgewandert, weil sie die Bedingungen dort unerträglich finden.”

[13] Josef A. Kofler, Die falsche Rolle mit Deutschland, S. 25.

[14] Hoggan: Der erzwungene Krieg, S. 60.

[15] Argument des Zentralrates der vertriebenen Deutschen: „Der Blick auf die Landkarte des vergangenen Jahrhunderts entlarvt das Gesicht des Täters!“

[16] Herrn Heinrich Fenske, Langwedel, Volksdeutscher aus der Gegend von Thorn, kenne ich persönlich.

[17] Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 31.08.1979.

[18] Hoggan: Der erzwungene Krieg, S. 512.

[19] Hoggan: Der erzwungene Krieg, S. 426.

[20] Vgl. A5J:\Texte\Polen\Verbrechen an Deutschen\Verbrechen an Deutschen.doc, S. 21.

[21] Heinrich Fenske, vgl. FN 16, kann Ihnen darüber persönlich berichten.

[22] Datei: A5J:\Texte\Polen\Grundlagen\Kriegsschuld_8.doc.

[23] Datei: A5J:\Texte\Polen\Grundlagen\Kriegsvorgeschichte_7.doc.

[24] Josef A. Kofler: „Die falsche Rolle mit Deutschland“, S. 45.

[25] Wenn mit militärischen Waffen scharf geschossen wird, ist das eine Kriegshandlung.

[26] Siehe Fußnote 25.

[27] Siehe Fußnote 25.

[28] Wenn sich eine militärische, voll bewaffnete Einheit unerlaubt auf fremdem Staatsgebiet bewegt, ist das eine Kriegshandlung.

[29] Das Schießen mit Artillerie über die Staatsgrenze hinweg stellt eine Kriegshandlung dar.

[30] Die Notwehr eines Staates ist der Widerstand (falls erforderlich auch mit Waffengewalt) gegen einen gegenwärtigen, völkerrechtswidrigen, bewaffneten Angriff eines anderen Staates… Dabei ist die Notwehr des angegriffenen Staats völkerrechtlich grundsätzlich zulässig. Sie entbindet jedoch den Verteidiger nicht von der Einhaltung der für jeden bewaffneten Konflikt geltenden völkerrechtlichen Normen. Vergleichbar damit ist die Notwehr eines Staatsbürgers nach StGB § 32 Abs. 2 als: „die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen, rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden.“

[31] Zahlreiche diesbezügliche aktuelle Beschwerden der Bewohner Ostsachsens können ein aktuelles Lied davon singen.

[32] These 30 der „50 Thesen zur Vertreibung”, Von Prof. Dr. Dr. Alfred M. de Zayas© Verlag Inspiration Un Limited, London/München, ISBN 978-3-9812110-0-9.

[33] Eckart Klein, Diplomatischer Schutz im Hinblick auf Konfiskationen deutschen Vermögens durch Polen, Bonn 1992. Dieter Blumenwitz, Das Offenhalten der Vermögensfrage in den deutsch-polnischen Beziehungen, Bonn 1992.

[34] Siddhartha gem. http://www.menschen-im-osten.de/zitate.htm.

[35] Spanisches Sprichwort.

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Polen wollte den Krieg!

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Polen wollte den Krieg! (und NICHT Hitler oder das Deutsche Reich!)

Im Juni 1939 erklärte Marschall Rydz-Smigly vor polnischen Offizieren: „Polen will den Krieg mit Deutschland und Deutschland wird ihn nicht verhindern können, selbst wenn es das wollte.“ Am 01.09.2009 reist unsere (?) Kanzlerin nach Polen. Sie wird wahrheitswidrig die deutsche Alleinschuld heraufbeschwören und die ebenso wahrheitswidrige Opfer-Rolle der Polen bestätigen. Gesine Schwan tönt: Polen muß sich nicht entschuldigen. Durch Verdrängen und Leugnen der unleugbaren historischen Fakten wird es keine Versöhnung geben. Unerträglich ist, wenn deutsche Politiker die Verbrechen an Deutschen rechtfertigen, verharmlosen oder billigen. Um der Argumentation Redlichkeit zu verleihen, darf man nicht ausschließlich den Blick auf 1939 richten, man muß 1918 beginnen, denn nur so kann historisch korrekt diskutiert werden!

Wußten Sie, · daß am 05. November 1916 Deutschland (das Deutsche Reich durch Kaiser Willhelm II) Geburtshilfe leistete bei der Gründung eines selbständigen Polen (nach 120 Jahren)? Aus „Dankbarkeit“ besetzte Polen schon ab November 1918 die deutsche Provinz Posen und Westpreußen bis hoch zur Ostseehalbinsel Hela. Es entstand der sog. „Polnische Korridor“.

· daß Polen 1918 die ersten europäischen KZs gründete (Bereza Kartuska bei Brest, sowie Kalisz-Szczy-piorno, nur für Deutsche aus den von Polen besetzten Gebieten) und daß es ab 1944 für Deutsche im altpolni-schen und im Oder-Neiße-Gebiet 1.256 (sic!) polnische Konzentrationslager gab?

· daß Polen seit 1918 alle Hebel ansetzte, die zu 97 Prozent von Deutschen bewohnte Stadt Danzig zu annektieren? Und im Sommer 1939 in Danzig zunehmend provozierte, die Wirtschaft strangulierte und die Deutschen terrorisierte?

· daß Polen mit keinem seiner Nachbarn in Frieden lebte? (Zwischen 1919 und 1939.) · daß die Hansestadt Danzig am 15. November 1920 nach dem Beschluß der Siegermächte ohne Volks-abstimmung vom Deutschen Reich getrennt worden ist und daß die Bürger Danzigs die deutsche Staatsbürger-schaft verloren haben?

· daß Polen ab 1920 schwere Menschenrechtsverletzungen an den 11 Millionen Menschen der nichtpolni-schen Minderheiten (Deutsche, Juden, Ukrainer, Weißrussen) im Vielvölkerstaat begangen hat?

· daß man in Posen 1921 auf Plakaten und Flugblättern lesen konnte: „Wer noch im Juli 1921 da ist von dem deutschen Gesindel, wird ohne Ausnahme niedergemacht. Jetzt kommt ihr alle dran… alle Ärzte, Pastoren, Rechtsanwälte, Domänenpächter, Ansiedler, Besitzer aller Art, wer Deutscher oder Jude ist.“ · daß am 10. April 1923 der polnische Ministerpräsident Sikorski feststellte, daß „die deutsche Gefahr“ nicht eher beseitigt sei, als bis alles deutsche Land in polnische Hände übergegangen sei?

· daß am 09. Oktober 1925 in der GAZETA GDANSKA zu lesen war: „Polen muß darauf bestehen, daß es ohne Königsberg, ohne ganz Ostpreußen nicht existieren kann. Wir müssen jetzt in Locarno fordern, daß ganz Ostpreußen liquidiert wird.

· daß 1930 (also noch VOR Hitler!) die Pilsudski nahe Zeitschrift MOCARSTWOWIEC schrieb: „Wir sind uns bewußt, daß Krieg zwischen Polen und Deutschland nicht vermieden werden kann? Wir müssen uns syste-matisch und energisch für diesen Krieg vorbereiten. In diesem Krieg werden keine Gefangenen genommen. Es wird kein Platz für humanitäre Gefühle sein. Wir werden die ganze Welt mit unserem Krieg gegen Deutsch-land überraschen.“

· daß am 14. Dezember 1931 der englische MANCHESTER GUARDIAN die polnische Nationalitätenpolitik als eine „Hölle“ beschreibt?

· daß in „Nation“, einer der bedeutendsten Zeitschriften der USA, am 02. April 1938 William Zuckermann (selbst Jude) schrieb: „In den letzten Jahren haben die Juden in Polen beinahe ständige körperliche Angriffe und Pogrome erdulden müssen (also nicht nur durch die „Nazi’s!)…Dieser Ausbruch antisemitischer Bestialität findet nicht seinesgleichen in Europa, nicht einmal im Nazideutschland…“

· daß am 15. Juni 1932 Lord Noel-Buxton berichtet hat? …„.Aus dem Korridor und aus Posen sind bereits nicht weniger als 1 Million Deutsche seit der Annexion abgewandert, weil sie die Bedingungen dort unerträglich finden.“

· daß Polen unter Pilsudski ab Februar 1933(!) drei Versuche unternahm, Frankreich zu einem gemein-sam Angriffskrieg gegen Deutschland zu bewegen?

· daß Polen Ausschreitungen gegen Deutsche ab Mai 1939 erneut forcierte? Auf dem Lande wurden deutsche Höfe in großer Zahl von Polen angezündet, die Bauern weggetrieben, Menschen in den Städten verprügelt, in Einzelfällen (bestialisch) totgeschlagen.

· daß am 13./14. Mai 1939 in Tomaschow (42.000 EW) die Polen alle 3.000 Volksdeutschen aus den Fabriken, deutschen Geschäften und Handelsbetrieben jagten und ihre Wohnungen demolierten.

· daß die polnische Wochenzeitschrift NAROD  W  WALCE (Volk im Krieg) am 20. Juli 1939 forderte: „Danzig muß polnisch bleiben und Deutschland muß gezwungen werden, den ostpreußischen Raum ohne Bevölkerung an Polen abzutreten.“?

· daß die Deutsche Reichsregierung im Sommer 1939 Auffanglager einrichten muß, um des Stromes deutscher Flüchtlinge aus Polen Herr zu werden? · daß auf die Teilmobilmachung am 30.08.1939 die Generalmobilmachung folgte, was damals einer Kriegs-erklärung gleichkam? (Gemäß dem Völkerrecht ist eine Generalmobilmachung immer eine inoffizielle Kriegserklärung!)

· daß in der heutigen Zeit die Polen bei der Aufrechnung ihrer Opferzahlen die von ihnen um Haus, Hof und Leben gebrachten vertriebenen Ostdeutschen hinzuzählen?

Eine juristische und moralische Aufarbeitung dieser Jahre vor dem zweiten Weltkrieg hat es bis heute nicht gegeben. Es darf nicht verschwiegen werden, was von 1918 bis 1939 in und durch Polen gesche-hen ist. Der Wille zur Vertreibung hat in Polen lange vor Hitler begonnen. Nach dem Völkerrecht ist Vertreibung verboten. Dieses Verbrechen wurde von den Polen begangen. SIE waren die Täter, da führt kein Weg vorbei. Im April 1950 stellte Senator William Langer vor dem US-Senat fest: ”Die Massenvertreibung ist eines der größten Verbrechen, an welchem wir direkt Anteil haben… In der gesamten Geschichte findet sich nirgends ein so scheußliches Verbrechen aufgezeichnet wie in den Berichten über die Begebenheiten in Ost- und Mitteleuropa. Schon 15 bis 20 Millionen wurden von den Stätten ihrer Vorfahren entwurzelt, in die Qual einer lebendigen Hölle geworfen oder wie Vieh über die Verwüstungen Osteuropas getrieben. Frauen und Kinder, Alte und Hilflose, Unschuldige und Schuldige wurden Greueltaten ausgesetzt, die noch von niemandem über-troffen wurden.”

Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes: Gigi Romeiser,  63477 Maintal/Hessen, Berliner Str. 23 Share

Der Weg in den Krieg

Gerd Schultze-Rhonhof

BERLIN. Vor siebzig Jahren begann mit der Beschießung der Westerplatte bei Danzig der Zweite Weltkrieg. Die Ursachen für den Konflikt, der sich schließlich zum Weltbrand ausweitete, liegen jedoch weiter zurück. In einer Serie für die JUNGE FREIHEIT erläutert Generalmajor a. D. Gerd Schultze-Rhonhof die Vorgeschichte des 1. September 1939.

Teil 11: Die letzten Stunden vor dem Kriegsausbruch

Am Mittag des 31. August 1939 kam noch einmal Bewegung in das verhängnisvolle Spiel. Um 12.40 Uhr ging eine Depesche per Funk vom polnischen Außenminister Józef Beck an Botschafter Józef Lipski in Berlin, wo sie von der deutschen Funkaufklärung mitgeschnitten und entschlüsselt wurde. Danach hatte diese Weisung einen Anhang, der lautete: „Lassen Sie sich unter keinen Umständen auf sachliche Diskussionen ein. Wenn die Reichsregierung mündliche oder schriftliche Vorschläge macht, müssen Sie erklären, daß Sie keinerlei Vollmacht haben, solche Vorschläge entgegenzunehmen oder zu diskutieren, und daß Sie ausschließlich obige Mitteilung Ihrer Regierung zu übermitteln und erst weitere Instruktionen einzuholen haben.“

Mit der Vorlage dieser mitgehörten Weisung bei Hitler, Göring und von Ribbentrop platzte die beinahe letzte Chance für den Frieden. Es war inzwischen 13 Uhr, noch 16 Stunden bis zum festgesetzten Beginn des Wehr-machtangriffs gegen Polen. Nach etwa zwei Stunden weiteren Überlegens schlug Birger Dahlerus Göring vor, er sollte nun selbst Verhandlungen mit der britischen Regierung aufnehmen. Beide Männer wußten, daß mit den Polen in dieser festgefahrenen Lage keine so schnelle Verständigung mehr möglich war, daß sie die Wehrmacht hätte stoppen können.

Henderson überzeugte die polnische Verweigerungspraxis

Göring fuhr zu Hitler, um sich neue Gespräche mit der britischen Regierung genehmigen zu lassen. Der war zwar mehr als skeptisch, doch er billigte sofortige Gespräche Görings mit Henderson und den Vorschlag, London für Polen mitverhandeln zu lassen. Hitler wußte, daß ihn das nun sichere Ausbleiben eines polnischen Verhand-lungsführers sonst vor die Wahl stellen würde, Danzig und die deutsche Minderheit in Polen aufzugeben oder Polen in 14 Stunden anzugreifen. Der direkte Weg über London war damit auch seine letzte Chance für eine Verständigung mit Großbritannien. Hitler war offensichtlich auch jetzt noch – am Nachmittag vor Kriegsaus-bruch – bereit, den Polen-Feldzug abzublasen. Sonst hätte er Göring in dieser Stunde festgehalten.

Dahlerus eilte derweil in die britische Botschaft, um dort den Boden zu bereiten. Dahlerus zeigte Henderson den entschlüsselten Text der Weisung Becks an Lipski und machte damit deutlich, daß es in dieser hochbri-santen Lage nur noch die Möglichkeit gäbe, den Frieden zu erhalten, wenn Göring und Henderson zu einer Verständigung über ein Programm für deutsch-britische Verhandlungen kämen. Um 16.30 Uhr kam die Konferenz mit Henderson, Göring und Dahlerus zustande. Göring empfing Henderson besonders herzlich. Beide bemühten sich offensichtlich, eine günstige Atmosphäre für das anstehende Gespräch zu schaffen. Göring schlug dem britischen Botschafter vor, Verhandlungen zwischen Deutschland und Großbritannien einzuleiten, bei denen London auch für Warschau mitverhandeln sollte.

Das Chiffretelegramm von Beck an Lipski als Beleg wies auf die Unmöglichkeit hin, eine gedeihliche Regelung mit Polen zu erwirken. Henderson erklärte sich daraufhin bereit, seiner Regierung den neuen deutschen Vor-schlag zu übermitteln. Auch Henderson versuchte, ein Anliegen in der Besprechung anzubringen. Er bat Göring, die für den gleichen Abend angekündigte Veröffentlichung der 16 Punkte Hitlers über Rundfunk zu verhindern. Henderson befürchtete, daß damit die letzte schwache Hoffnung auf ein Zustandekommen deutsch-polnischer Gespräche zerstört würde. Das Gespräch endete kurz vor 19 Uhr, ohne daß Göring etwas Definitives erreicht hätte.

Beide wußten, daß das den Krieg bedeutete

Der Wunsch Botschafter Hendersons, die 16 Punkte Hitlers so lange wie möglich vor der Welt geheimzuhalten, zielte wohl mehr auf die Kriegsbereitschaft der Bürger Frankreichs, Großbritanniens und der USA. Die Be-schränkung der deutschen Forderungen und der Vorschlag, die betroffenen Bewohner des Korridors selbst über ihre Zugehörigkeit zu Polen oder Deutschland abstimmen zu lassen, könnte – so war wohl die Befürch-tung der Londoner Regierung – vielen Franzosen, Briten und Amerikanern nicht mehr genügen, um deshalb für die Polen in den Krieg zu ziehen.

So schrieb dann auch ein französischer Historiker nach dem Krieg über den 16-Punkte-Vorschlag: „Hätten des französische und das britische Volk am 30. August von diesen Vorschlägen Kenntnis gehabt, so hätten Paris und London kaum den Krieg an Deutschland erklären können, ohne einen Sturm der Entrüstung hervor-zurufen, der den Frieden durchgesetzt hätte.“

Inzwischen, gegen 16 Uhr, suchte Botschafter Lipski um ein Gespräch bei Außenminister Joachim von Ribben-trop nach. Dieser wußte seit ein paar Stunden, daß Lipski weder verhandeln noch die deutschen Verschläge entgegennehmen durfte. Lipski verlas um 18.30 Uhr die polnische Erklärung, die von Ribbentrop bereits aus dem entschlüsselten Telegramm aus Warschau kannte. Der Minister fragte daraufhin, ob der Botschafter ver-handeln dürfe. Der verneinte. Das Gespräch berührte noch den deutsch-britischen Meinungsaustausch der letzten Tage und Hitlers Erwartung, bis zum Abend des 30. August einen polnischen Verhandlungsbevoll-mächtigten in Berlin zu sehen. Dann fragte von Ribbentrop Botschafter Lipski ein zweites Mal, ob er verhandeln dürfe. Als der erneut verneinte, war das Gespräch beendet. Beide wußten, daß das den Krieg bedeutete.

Generalmobilmachung in Polen

So waren um 19 Uhr die beiden letzten Versuche gescheitert bzw. im Sand verlaufen, die deutsch-polnischen Probleme ohne Krieg zu lösen: Gescheitert war das Bemühen, mit Polen Gespräche über Hitlers 16-Punkte-Vorschlag zu beginnen, und im Sand verlaufen der Versuch, mit Großbritannien statt mit Polen zu verhandeln. Um 21 Uhr gab der deutsche Rundfunk Hitlers 16-Punkte-Vorschlag öffentlich bekannt.

Zwischen 21 und 22 Uhr überreichte Staatssekretär von Weizsäcker die schriftlichen Ausfertigungen des Hitler-Vorschlags nacheinander an die Botschafter Großbritanniens, Frankreichs, Japans und an die Geschäfts-träger der USA und der Sowjetunion. Der Daily Telegraph in London berichtete noch in seiner Abendausgabe über die Vermittlungstätigkeit der Londoner Regierung zwischen Warschau und Berlin und dabei unter anderem, daß die polnische Regierung nach Eingang des Verhandlungsangebots aus Deutschland die Generalmobilmachung für ihre Streitkräfte angeordnet hatte, statt das Angebot zu honorieren.

Diese Abendausgabe wurde schnell beschlagnahmt. Der Nachdruck, der kurz darauf als Spätausgabe erschien, ließ die Generalmobilmachung in Polen unerwähnt. Nichts sollte in dieser schweren Krise bei britischen Lesern Zweifel entstehen lassen.

Teil 12: Die Würfel sind gefallen

Es ist anzunehmen, daß die deutsch-polnische Allianz ab 1934 ohne die britische und französische Einfluß-nahme irgendwann im Jahre 1939 doch noch zu einer deutsch-polnischen Verständigung zu Danzig und der Korridorpassage geführt hätte. Hitlers Offerte vom Oktober 1938, die polnischen Gebietserwerbungen seit 1920 als Preis für eine exterritoriale Verkehrstrasse durch den Korridor und die Wiedervereinigung Danzigs mit dem Reich anzuerkennen, verbunden mit dem Vorschlag eines Friedens- und Freundschaftsvertrags für 25 Jahre, war ein adäquates Angebot.

Auch Hitlers Zusatz vom Januar 1939: „Danzig kommt politisch zur deutschen Gemeinschaft und bleibt wirt-schaftlich bei Polen“, war eine Brücke, über die Polen ohne Ansehens- und Substanzverlust hätte gehen können. Doch die Mächtigen der Welt entschieden anders.

London hat Polen für eigene Ziele gegen Deutschland mißbraucht

Am 1. September 1939 trat die deutsche Wehrmacht zu ihrem Angriff gegen Polen an. Am 3. September erklärten Großbritannien und Frankreich daraufhin den Krieg an Deutschland. Dann kam für Polen das Erwachen. Weder Paris noch London hielten ihre erst im Frühjahr 1939 gegebenen Hilfsversprechen. Der französische Oberbefehlshaber General Maurice-Gustave Gamelin hatte dem polnischen Kriegsminister General Tadeusz Kasprzycki noch im Mai schriftlich zugesagt, daß Frankreich an seinem 15. Mobilma-chungstag mit 40 Divisionen zu einem Großangriff gegen das Deutsche Reich antreten werde.

Doch an diesem Tage traten nicht die Franzosen von Westen her zum Angriff gegen Deutschland an, sondern die Sowjets von Osten her zu ihrem Angriff gegen Polen. Großbritannien und Frankreich hatten Polen trotz aller Versprechungen im Stich gelassen. Sie hatten Polen für ihre eigenen Ziele gegen Deutschland positio-niert und dann mißbraucht.

Garantie galt nicht bei sowjetischem Angriff

Heute muß verwundern, daß Großbritannien und Frankreich nicht auch der Sowjetunion den Krieg erklärt haben, nachdem die Rote Armee am 17. September 1939 Polen angegriffen hatte. Dazu muß man wissen, daß sich der britische Schutzvertrag mit Polen von 1939 ausdrücklich nur auf eine Auseinandersetzung zwischen Deutschland und Polen bezogen hatte, also auf den Fall, daß Deutschland seine 1920/21 unter Zwang an Polen abgetretenen und deutsch besiedelten Gebiete zurückerobern wollte. Die Londoner Regierung hatte wohlweislich keine Garantie für den Fall ausgesprochen, daß die Sowjetunion ihre 1921 ebenfalls unter Zwang abgetretenen, russisch und ukrainisch besiedelten Gebiete zurückerobern würde. Diese britische Haltung fand später ihre folgerichtige Fortsetzung, als Premierminister Winston Churchill am 16. Dezember 1944 erklärte: „Wenn Polen nicht freiwillig auf alle Gebiete östlich der Curzon-Linie verzichtet, wird Großbritannien sich hinter die russischen Forderungen stellen.“ Daß der Präsident der USA genauso dachte, hatte er schon ein Jahr zuvor geäußert, als er dieses Gebiet Stalin auf der Konferenz von Teheran im Dezember 1943 zugesprochen hatte. Gegenüber den polnischstämmigen Amerikanern hat Roosevelt dieses Zugeständnis bis Ende 1944 abgestritten.

Hitlers Angebot an die Alliierten blieb unbeantwortet

Zu Ende des Polen-Feldzugs reiste der deutsche Außenminister von Ribbentrop erneut nach Moskau, um über Polens Zukunft zu verhandeln. Hitlers Vorstellung und Ziel zu diesem Zeitpunkt war, das rein polnisch besiedelte Territorium zwischen Deutschlands Osten und Rußlands Westen als selbständiges Rumpfpolen etwa in der Größe des Kongreßpolen von 1815 wieder auferstehen zu lassen. Von Ribbentrop bot der Sowjet-union dazu das der deutschen Interessensphäre zugehörende Litauen im Tausch gegen die sowjetisch besetzten, polnisch besiedelten Gebiete östlich von Warschau an. So konnte Hitler den Westmächten die Gründung eines selbständigen Restpolen und den Rückzug der Wehrmacht von dort als Preis für einen Friedensschluß anbieten.

Deutschland sollte bei dieser Neugestaltung Polens die Freie Stadt Danzig und den deutsch besiedelten Teil Westpreußens, die Sowjetunion ihre ehemaligen Gebiete in Weißrußland und in der Ukraine zurückbekommen. Hitler machte dieses Angebot am 6. Oktober 1939. Der Preis, den Hitler dafür nannte, war der Abschluß eines Friedensvertrags zwischen Frankreich, Großbritannien und dem Deutschen Reich. Es gab damals keine Antworten aus London und Paris. Nach 1945 überließen Frankreich, Großbritannien und die USA das von Deutschland befreite Polen der Fremdherrschaft der Sowjetunion.

Von Gerd Schultze-Rhonhof

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Alliierte Pläne zur Ausrottung des deutschen Volkes

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»Was sollen wir mit Deutschland machen?« · Maßnahmen zur Vernichtung des Herzens Europas

Von Dr. Claus Nordbruch, ergänzt und kommentiert

Vorwort und Kommentar:  Diese Pläne,  ausschliesslich das deutsche Volk (sprich Amalek) auszurotten,   sind aber 2010 nicht mehr aktuell.  Obwohl finanziell ausgeblutet,  kann man dennoch noch einige Blutstopfen herauspressen. Daher  werden sie noch gebraucht. Vor allem die tausend Gedenkstätten der eigenen  Schuld, egal wie verlogen oder verfälscht, müssen weiterhin gepflegt werden.  Auch die nach wie vor vorangetriebene Umvolkung und Umerziehung ist noch nicht zufriedenstellend gelöst.

Es geht also nicht mehr um die Vernichtung des Deutschen in Europa an sich  (das steht, an ohnehin kurz vor dem Ziel)  sondern vor allem um die Beherrschung der ganzen Welt.  Eine neue Weltordnung,  in der aber 96% der Menschheit vernichtet werden müssen.  Dieser Plan ist sogar in Stein gehauen und für jeden sichtbar.  Sollte sich die Folgen des Öl-Holocausts (das Tor zur Hölle) eines Tages weltweit ausbreiten und für Mißernten, Hungersnöte, Aufstände,  Mord und Totschlag sorgen, so werden tatsächlich nur wenige Auserwählte an einem sicheren Ort überleben können.   Darunter mit Sicherheit ein Grossteil der Bilderberger-Gruppe, CFR, Trilateralen, Bohemians, Bill Gates, zahlreiche Satanisten,  sowie der Rothschild und Rockefeller Clan.  Einige auserwählte Sklaven werden aber auch dabei sein müssen,  denn diese Gruppe will gefüttert, versorgt  und betreut werden.

Um diese hochgesteckten Ziele zu erreichen wird erbarmungslos (Kollateralschäden) jedes Mittel angewendet:  Künstliche Naturkatastrophen,  Seuchen, Terrorakte, Aufhetzung der Völker und Religionen, Pandemien, künstliche Nahrungsmittel-Verknappung  durch neue Pilze,  Ablenkung und Volksverblödung durch Brot- und Spiele,  Meinungsdiktatur  und totale Überwachung der Menschheit, neuartige Waffen (tödliche Drohnen)  usw. usw.   Nachzulesen sind alle diese Zukunftspläne – wortwörtlich – in den angeblich gefälschten Protokollen der Weisen von Zion aus dem Jahre 1895.  Erreicht werden soll die Weltherrschaft,  die neue Weltordnung, wenn es sein muss sogar mit Hilfe von „Injektionen und Seuchen“    (also die berühmten Massenimpfungen  gegen Pandemien)   Logisch,  dass diese Aufdeckungs-Schriften der Wahrheit in vielen Ländern verboten und Zensiert wurden.

Einen kurzen Blick in diese Zukunft gewährt uns der sogenannte Coudenhove-Kalergi Plan. Seine Idealvorstellung ist ein weltweites bunt gemischtes,  leicht zu kontrollierendes, dummes, ehrloses, charakterloses, moralloses weiß-gelb-braun-schwarzes Völkergemisch welches von der Edelrasse der Juden regiert werden soll. Wie weit sind wir heute von diesem Plan entfernt? Es geht doch nur mehr darin,  den größten Teil dieses wertlosen Völkergemisches zu vernichten. Und für die Veröffentlichung dieses Planes steht am 20. Juli 2010 ein Mann in Wien vor Gericht,  den man mit Sicherheit wegen NS-Wiederbetätigung verurteilen wird müssen. Die jüdischen Machthaber dieses Planes dulden keine Kritik und keine Aufdeckung ihrer Pläne und Absichten..  Und sie vergessen auch nie und verzeihen auch niemals.

Ohne jeden Zweifel hat weder der Erste-  noch der Zweite Weltkrieg das endgültige geplante Ziel jener Mächte erreicht  die schon seit Jahrhunderten die Vernichtung des deutschen Volkes auf ihre Fahnen geschrieben hatten. Und ohne jeden Zweifel  gehörte ein Grossteil dieser Volksvernichter der jüdischen  Ethnik an. Von einem gemeinsamen Volk der Juden kann man in diesem Fall aber  auch nicht reden, denn zu unterschiedlich sind die Beweggründe wie z.B. Macht, Geld, wirtschaftliche Vernichtung und höchst dubiose religiöse Motive.  Nicht wenige Rabbiner und viele religiöse Zionisten-Fanatiker nehmen immer wieder Bezug auf das Alte Testament und die Thora wo das deutsche Volk als die  ultimativen Todfeinde der Juden – Amalekiter – beschrieben wird.  Und die gilt es auszurotten vom Antlitz der Erde und deren Erinnerung daran, auf ewige Zeiten auszulöschen. Nachdem aber zwei Weltkriege und zahlreiche andere Kriege und Revolutionen, die ohne jeden Zweifel von genau jenen Kräften inszeniert und finanziert wurden (Rothschild)  noch nicht zum erklärten Ziel geführt hatten, werden diese Kriege nun mit anderen Mitteln (wirtschaftliche, finanzielle und die fortschreitende Umvolkung) fortgeführt.  Nicht erwähnt wurden in der nachfolgenden Geschichtsaufklärung die Tatsache, dass jüdisch-zionistische Gruppen nach Ende des Zeiten Weltkrieges eine Trinkwasservergiftung des deutschen Restvolkes geplant hatte,  sowie eine generelle Sterilisierung aller  überlebenden deutschen Männer. Und dieser Ausrottungsplan betrifft leider  nicht nur Europa,  sondern die ganze Welt, wenn man bedenkt die verstärkt eingesetzten technisch-chemischen Möglichkeiten von Pandemien, Impfungen, Chemtrails, durch Haarp initiierte Naturkatstrophen, künstliche Seuchen und DNA zerstörende Umwelteinflüsse wie Elektrosmog und Handystrahlung.   Offenbar ist für einige Auserwählte die ganze Welt zu  „Amalek“ geworden.

Und um dieses angestrebte Ziel zu erreichen ist es logisch,  eine Vernichtungswaffe zu verwenden  die weltweit wirksam sein wird. Eine neuartige Pandemie oder/und das für Menschen, Tiere und Pflanzen (Nahrungsmittel vernichtende) tödliche Dispergiermittel Corexit von BP.  Auch eine neue Variante des Schweinegrippe- oder BSE Virus wäre möglich oder ein,  außer Rand und Band geratener,  bisher unsichtbar gebliebener HIV-Virus.  Nicht zu vergessen,  in den GEN-Labors gewissenloser Wissenschaftlern lässt sich 2010 praktisch jeder beliebige Virus genetisch künstlich herstellen oder verändern.

Sicher ist es nur Zufall dass kein anderes,  unschädlicheres,  Dispergiermittel zur Bekämpfung der Ölverseuchung als Corexit verwendet werden darf. Die  Herstellerfirma  von Corexit gehört der Goldman Sachs Bank und damit dem Rothschild Clan.

Dies alles erinnert uns an die Anfänge der Computerviren,  wo Antivirenhersteller nicht nur effektive Antiviren-Software anbieten konnten,  sondern  immer wieder selbst für Virennachwuchs sorgten. In den begründeten Verdacht dieser Praxis,  Viren in Osteuropa produzieren zu lassen,  gerieten  u.a. auch israelische Antivirenhersteller und in Amerika McAfee.

Zum Hauptthema: Alliierte Pläne zur Ausrottung des deutschen Volkes

Von Dr. Claus Nordbruch

Lange vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges, und erst recht lange bevor der Ausgang dieses europäischen Brudermordes absehbar war, hatten die späteren Sieger und ihre Komparsen bereits Pläne für eine künftige Behandlung Deutschlands entworfen, die allesamt Verstöße gegen geltendes Völkerrecht beinhalteten. Neben der beabsichtigten Entmilitarisierung und Entnazifizierung waren vor allem Pläne zur Vernichtung bzw. Austreibung der Deutschen aus vielen angestammten Gebieten vorgesehen. So wurde beispielsweise die Austreibung der Sudetendeutschen schon im Dezember 1938, also noch fast ein Jahr vor dem offiziellen Ausbruch des Krieges, durch den späteren tschechischen Präsidenten Eduard Benesch propagiert. Ohne daß er dabei jedoch die Vorreiterrolle gespielt hätte. Der Deutschenhaß der Tschechen war viel älter. Bereits während des Prager Panslawistenkongresses im Jahre 1848 wurde eine Entschließung gefaßt, nicht nur alle Sudeten-, sondern auch alle Ostdeutschen östlich der Isthmuslinie Triest-Stettin zu vertreiben. Im Sommer 1917 übergaben Benesch und der spätere Ministerpräsident Kramář den Alliierten ein Memorandum, in dem sie die Zerstückelung Deutschlands und die Einverleibung großer Gebiete des Deutschen Reiches und Österreich-Ungarns in die zu schaffende tschechoslowakische Republik forderten. Nach Unterzeichnung des Versailler Diktats standen tschechisch-nationalistische bzw. panslawistische Äußerungen und Forderungen auf der Tagesordnung der Politik, auf die hier nicht näher eingegangen werden kann.[1] Sie alle hatten aber mehr oder weniger fanatisch die Vertreibung der Sudetendeutschen zur Absicht.

Dies waren mitnichten lediglich die fragwürdigen Gedanken einzelner chauvinistischer, panslawistischer oder kommunistischer Politiker. Es handelte sich bei diesen völkerrechtswidrigen Vorhaben um die offiziellen Standpunkte der Staatsführung: Den Beitritt zur Atlantik-Charta versah die Tschechoslowakei sogar ausdrücklich mit dem Vorbehalt, daß mit der Unterzeichnung des Dokuments die Austreibung der Deutschen nicht gehindert werden dürfe. Bereits im September 1942 erhielt Benesch, pikanterweise Vorsitzender seiner national-sozialistischen Partei, die sich nach dem Krieg in »volkssozialistisch« umbenannte, von der englischen Regierung gewissermaßen Schützenhilfe. London ließ mitteilen, daß man gegen die Ausweisung der Sudetendeutschen, einer Bevölkerungsgruppe, die in der Tschechoslowakei ebensolange ansässig war wie die Tschechen und Slowaken, nichts einzuwenden habe. Im Mai 1943 erhielt Benesch eine entsprechende Zusage von Roosevelt und im Juni 1943 dann auch von dem sowjetischen Botschafter in Frankreich, Bogomolow. Tatsächlich hatten die Tschechen im allgemeinen und Benesch im besonderen nie ernsthaft beabsichtigt, das Ziel einer entgermanisierten Tschechei auf dem Wege einer internationalen Aufsicht oder gar nach humanen Kriterien zu erreichen. Im Juli 1944 kursierte im tschechischen Widerstand eine von höchster Stelle herausgegebene Anweisung:[2]

»Wir rechnen also mit der Möglichkeit der Durchführung eines Transfers unserer deutschen Bevölkerung. Es kann jedoch heute noch nicht definitiv gesagt werden, daß sämtliche drei Millionen Deutsche auf der Grundlage irgendeiner internationalen Regelung transferiert werden können. [...] Es ist notwendig, daß wir in den ersten Tagen nach der Befreiung vieles selbst erledigen, daß möglichst viele schuldige Nazisten vor uns fliehen, aus Angst vor einer Bürgerrevolte gegen sie in den ersten Tagen der Revolution, und daß möglichst viele derjenigen, die als Nazisten sich wehren und Widerstand leisten, in der Revolution erschlagen werden.«

Nach der militärischen Kapitulation mußten die Tschechen nicht mehr konspirativ agieren und bekannten sich denn auch öffentlich zu ihren blutigen Absichten. Am 31. Mai 1945 stellte die tschechische national-sozialistische Zeitung Slovo národa lapidar fest:[3]

»Es wird nicht geduldet, daß sich Bürger deutscher Volkszugehörigkeit frei unter der tschechischen Bevölkerung herumtreiben.«

Mit dieser bezeichnenden Ankündigung wollen wir zusammenfassen, daß es erwiesen ist, daß die tschechoslowakische Exilregierung unter Benesch eindeutig auf eine ethnische Säuberung in einer wiederherzustellenden tschechoslowakischen Republik hingearbeitet und diese, wie im folgenden zu zeigen sein wird, auf menschenverachtende Weise und entgegen jeglichen Völkerrechts auch durchgeführt hat.

Auch in Polen träumte man von expansionistischen Raubzügen und schwärmte von polnischen Grenzen bis nach Stettin, ja selbst bis Berlin – und dies lange vor dem 1. September 1939: im offiziellen Programm des polnischen Westmarkenverbandes hieß es:

»Die natürliche Grenze Polens ist im Westen die Oder.«

Auf einem Flugblatt des Vorbereitungsausschusses zur Grunwald-Feier zum Gedenken an die Schlacht von Tannenberg 1410 wurde angekündigt:

»Wir werden zurücknehmen, was uns der Deutsche weggenommen hat an der Elbe, Oder und Weichsel!«

Als Vorsitzender der Großpolnischen Landwirtschaftsvereine sagte Stanisław Mikołajczyk am 21. Juni 1939:

»Man muß sich darüber Rechenschaft geben, daß Polen solange keinen Frieden kennen wird, solange es sich nicht auf die Oder stützen kann.«

Am 7. August 1939 äußerte sich die Thorner Słowo Pomorskie über die Deutschen:

»Deshalb sagen wir Polen heute ganz deutlich: Geht dahin zurück, woher Ihr gekommen seid. Auf Schubkarren, die von Hunden gezogen wurden, kamt Ihr angekarrt. Ihr brachtet nur ein schlechtes Unterbett mit. Mit einem solchen könnt Ihr wieder losziehen.«

Die Wochenschrift Naród w walce forderte am 20. Juli 1939, Danzig müsse »polnisch bleiben« und Deutschland gezwungen werden, den ostpreußischen Raum ohne Bevölkerung an Polen abzutreten.[4]

Ähnlich wie die Tschechoslowakei erhielt auch Polen während des Krieges vor allem aus London Rückendeckung. Der Besetzung Ostdeutschlands durch die Polen und eine damit verbundene Massenvertreibung der Deutschen sah Churchill gelassen entgegen. Zwar gestand er ein, daß es in Britannien viele Menschen gebe, die einer Ausweisung entgegenstünden, ihn persönlich diese aber nicht beunruhigen würde.[5] Im Gegenteil.

Bereits am 15. Dezember 1944 meinte der britische Premierminister im Unterhaus: Die vollständige Austreibung der Deutschen aus dem von Polen neu zu erwerbenden Gebiet im Westen und Norden sei die Methode, die,[6]

»soweit wir sehen können, am meisten befriedigt und am dauerhaftesten sein wird. Es wird keine Vermischung der Völker geben, aus der endlose Schwierigkeiten entstehen, wie es bei Elsaß-Lothringen der Fall gewesen ist. Es wird reiner Tisch gemacht werden. Ich erschrecke nicht vor dem Gedanken, Bevölkerungen umzusiedeln, erschrecke nicht einmal bei diesen großen Umsiedlungen, die unter neuzeitlichen Bedingungen eher möglich sind, als sie es je zuvor waren.«

Seiner Meinung nach könnten sechs Millionen Deutsche “bewältigt” werden. Diese Zukunftsvisionen waren mitnichten Propagandageschwätz, sondern stellten die tatsächliche Meinung des britischen Premiers dar. Auf der 4. Sitzung der Konferenz in Jalta bekräftigte Churchill nochmals seine menschenverachtende Auffassung:[7]

»In der Frage der Verschiebung der polnischen Grenze nach Westen möchte die britische Regierung folgenden Vorbehalt machen: Polen müsse das Recht erhalten, sich das Gebiet zu nehmen, das es nehmen wolle und das es verwalten könne. Es wäre aber kaum zweckmäßig, wenn die polnische Gans derart mit deutschem Futter gestopft würde, daß sie an Verdauungsstörungen stirbt.«

Zwei Sätze weiter erklärte er Stalin, daß er nicht vorschlage, »mit der Vernichtung der Deutschen aufzuhören.«

Es ist vielleicht noch nicht ganz in Vergessenheit geraten, daß Churchill, der mehr als vier Jahrzehnte seines Lebens u.a. damit verbracht hatte, Kriege gegen Deutschland vorzubereiten bzw. zu führen, in der BRD als “großer Europäer” gefeiert wurde und wird. Im Mai 1956 wurde ihm in Aachen für »seine Verdienste um die Einigung Europas« der Karlspreis verliehen. Selbst nach Jahrzehnten seines Ablebens scheint man in leitenden Positionen der BRD immer noch nichts hinzugelernt zu haben: Im März 1999 brillierte Bundesverteidigungsminister Rudolf Scharping, der sich während des Angriffskrieges der NATO gegen Serbien 1999 zweifelhaften Ruhm erworben hatte, mit dem Vorschlag, Bundeswehrkasernen mit Namen von Wehrmachtsangehörigen, wie z.B. Feldmarschall Erwin-Rommel-Kaserne, umzutaufen, und beispielsweise nach Winston Churchill zu benennen.

Zurück zur Frage, was “man” mit Deutschland machen solle: Nach der Konferenz in Casablanca vom 14. bis 25. Januar 1943 wartete US-Präsident Roosevelt mit einer Sensation auf:

»Ich und der Premierminister Churchill werden uns nur mit einer bedingungslosen Kapitulation Deutschlands, Italiens und Japans zufrieden geben.«

Dieses kurzsichtige Bekenntnis sollte wesentlich zur Verlängerung des Krieges beitragen, da mit ihr die Möglichkeit für einen Verhandlungsfrieden zunichte gemacht worden war. Mit dieser »Erklärung des totalen Krieges bis zum totalen Sieg« waren alle bis dahin noch offen stehenden Brücken abgebrochen. Der Reichsregierung war spätestens zu diesem Zeitpunkt klar, daß nun alle diplomatischen Möglichkeiten für Friedensverhandlungen zunichte gemacht worden waren. Deutschland stand mit dem Rücken zur Wand. Gab es eine andere Möglichkeit, als nach dem Motto “Sieg oder Tod!” bis zum bitteren Ende weiter zu kämpfen und alle militärischen Wege für einen endlichen Sieg auszuschöpfen? Und so unmöglich war ein deutscher Sieg gar nicht.

Der ungeheure Vorsprung der deutschen Wissenschaft, vor allem auf dem Gebiet der Wehrtechnik, ist beispielsweise daraus ersichtlich, daß das Oberkommando des Heeres bereits am 15. Oktober 1942 an eine Deckadresse, hinter der sich die deutsche Atomforschung verbarg, den Prüfungsauftrag gegeben hatte, ob sich Atomzerfall und Kettenreaktion zum Raketenantrieb eignen. Das war offenbar der Fall: Gegen Ende des militärischen Schlagabtauschs bereiteten die Deutschen – um nur zwei der vorliegenden “Wunderwaffen” namentlich zu nennen – ihre gigantische A4-Rakete für die Produktion vor. Diese war 14 Meter hoch, wog knapp 11 Tonnen und hatte eine Reichweite von 370 Kilometern, wobei sie sich 100 Kilometer über den Erdboden erhob und eine Höchstgeschwindigkeit von 5.400 km/h erreichte. Ihr Geheimnis bestand in einem Raketenmotor, der mit Alkohol und flüssigem Hydrazin betrieben wurde. Da diese radar- bzw. selbstgelenkte Rakete etwa fünfmal schneller flog als der Schall, konnte sie vor ihrem Einschlag nicht gehört und damals auch nicht geortet werden.

Eine weitere in Vorbereitung befindliche Rakete war die A9, die etwa 13 Tonnen wog, mit Flügeln bestückt war, eine Reichweite von etwa 5.000 Kilometer hatte und die unglaubliche Höchstgeschwindigkeit von 9.400 km/h erreichen konnte. Der Erkenntnis des Angehörigen des US-Führungsstabes in den besetzten Gebieten, Oberst D. L. Putt, zufolge, der die Ermittlungen über den Stand der deutschen Atomrüstung leitete, würde es nur noch wenige Wochen gedauert haben, »und die Deutschen hätten über die Anwendung der mit Atombomben bestückten V2 die kriegsentscheidende Waffe besessen.«[8] Angesichts der unermeßlichen Erfindungen und Patente, die die Alliierten unmittelbar nach Eintritt des Waffenstillstandes im Reich suchten, fanden und beschlagnahmten – hierüber in einem gesonderten Kapitel später mehr – bekannte der Stellvertretende Kommandierende General des US-Luftwaffengeheimdienstes vor der Gesellschaft der Aeronautischen Ingenieure:

»Die Deutschen bereiteten Raketen-Überraschungen für die ganze Welt im allgemeinen und für England im besonderen vor, die, das ist höchstwahrscheinlich, den Lauf des Krieges gewandelt haben würden, wenn die Invasion für die kurze Zeit von einem halben Jahr verzögert worden wäre.«

Auch der britische Geheimdienst kam beispielsweise bezüglich der rasanten Entwicklung der deutschen Düsenflugzeuge Me 262 zu dem Schluß, wenn Deutschland nicht bis Juli 1945 geschlagen würde, habe es bei gutem Flugwetter die Überlegenheit in der Luft über Deutschland und über den Armeen.[9]

Die ungeheure Motivation der Deutschen, für den Endsieg zu kämpfen, fand nicht zuletzt ihre Triebkraft in immer wiederkehrenden Androhungen der Alliierten, wie sie im Falle eines Sieges mit Deutschland und dem deutschen Volk umzuspringen gedächten. Am 23. Februar 1944 bestätigte der britische Außenminister Eden während einer Debatte im Unterhaus,

»daß Deutschland nicht den rechtlichen Anspruch werde erheben können, aus der Atlantik-Charta in einer Weise Vorteile zu ziehen, daß die siegreichen Mächte daran gehindert würden, territoriale Berichtigungen auf seine Kosten vorzunehmen.«

Deutschland, so Eden, könne noch nicht einmal den rechtlichen Anspruch erheben, daß überhaupt irgendein Teil der Charta »auf Deutschland anzuwenden wäre.«[10] Am 22. April 1944 bekräftigte Churchill dieses fragwürdige Vorhaben:[11]

»Kein Vertrag und keine Verpflichtung wird die Alliierten im Moment der deutschen Kapitulation binden. So kommt es beispielsweise nicht in Frage, die Atlantik-Charta auf Deutschland im Sinne einer Rechtsgrundlage anzuwenden, oder territoriale Veränderungen und Grenzberichtigungen bei feindlichen Ländern auszuschließen. Wir werden keinerlei Argumente gelten lassen. – Bedingungslose Kapitulation bedeutet, daß die Sieger freie Hand haben.«

Es zeugt von einer schier unfaßbaren Groteske und einer unbeschreiblichen Selbstüberheblichkeit, daß die Alliierten, allen voran die USA und Britannien, vorgaben, ausgerechnet für Menschenrechte und Gerechtigkeit in den Krieg gegen Deutschland zu ziehen. Die Kräfte für die Errichtung der Einen Welt zeichneten sich bereits damals deutlich ab. Am 14. Juni 1942 betete (!) Roosevelt über den Rundfunk:[12]

»Gott der Freien, wir geloben heute unser Herz und unser Leben der Sache der gesamten Freien Menschheit. Unsere Erde ist nur ein kleiner Stern im großen Universum. Aber wir können, so wir wollen, aus ihr einen Planeten machen, der unbelästigt ist vom Kriege, verschont ist von Hunger und Furcht, ungespalten ist durch die sinnlosen Unterscheidungen von Rasse, Hautfarbe und Theorie. Der Geist des Menschen ist erwacht, und die Seele des Menschen ist vorangeschritten. Gib uns das Geschick und den Mut, die Welt von der Unterdrückung und der alten gemeinen Lehre, daß die Starken die Schwachen aufessen müssen, weil sie stark sind, zu säubern. Schenke uns einen gemeinsamen Glauben, daß der Mensch Brot und Frieden, Gerechtigkeit und Rechtschaffenheit, Freiheit und Sicherheit, Gelegenheit und die gleiche Chance, sein Bestes zu tun, nicht nur in unserem Land, sondern in der ganzen Welt, kennenlernen wird. Und in diesem Glauben laßt uns marschieren, auf die saubere Welt zu, die unsere Hände schaffen können. Amen.«

Diese zu erstrebende Sauberkeit, so erklärte der Gutmensch Roosevelt nach der Konferenz von Teheran, sollte gekennzeichnet sein durch Beseitigung von Tyrannei, Sklaverei, Unterdrückung und Intoleranz. Ganz im Sinne der Globalisten der neunziger Jahre schwebte ihm eine “Weltfamilie demokratischer Staaten” vor.

In Abs. 2 der Atlantik-Charta vom 12. August 1941 heißt es, daß die Unterzeichner keine territorialen Veränderungen anstrebten, »die nicht mit dem frei zum Ausdruck gebrachten Wunsch der betreffenden Völker übereinstimmen.« Von dieser Neuauflage der Wilsonschen Interpretation des Selbstbestimungsrechtes der Völker waren die Deutschen ausdrücklich ausgeschlossen. Was es mit den amerikanischen Versprechungen bezüglich Gewährleistung des Selbstbestimmungsrechts der Völker auf sich hat, hatten die Europäer – allen voran die deutsche Nation – bereits nach Ende des ersten Weltkriegs erfahren dürfen. Wir erinnern uns: Damals wurden unter Mißachtung des Völkerrechts große Teile des Deutschen Reiches zugunsten anderer Staaten abgetrennt. Was damals den Bruch jeglicher Rechtsmoral ferner unterstrich, war die Tatsache, daß deutsche Gebiete sogar nach vorherigen Volksabstimmungen, die ausnahmslos zugunsten Deutschlands ausgefallen waren, abgetrennt und fremden Staaten zugesprochen wurden.

Vom 28. November bis 1. Dezember 1943 trafen sich die “Großen Drei” zu einem Gipfeltreffen in der Botschaft der UdSSR in Teheran, um ihre Vorstellungen über die Behandlung des Deutschen Reiches nach einem Siege gemeinsam abzustimmen. Für unsere Untersuchung ist das schicksalhafte Engagement Churchills von Bedeutung, da er es war, der zuerst eine Revision der Grenzen zugunsten Polens ins Gespräch brachte. Seine Regierung sei der Meinung, »daß man Polen zweifelsohne auf Kosten Deutschlands zufriedenstellen muß.«[13] Diese Auffassung wurde von Roosevelt und Stalin geteilt, wobei sich Churchill immer wieder als Vorreiter für die Idee von der Zerstückelung des Reiches hervortat. Vor allem während der 2. Sitzung am 1. Dezember propagierte er die Aufgliederung Deutschlands und plädierte für die Zerschlagung Preußens als der »Wurzel allen Übels« sowie für die Abtrennung Bayerns und anderer Provinzen von Deutschland. Seine Chance witternd, machte Stalin bei dieser Gelegenheit Forderungen der Sowjetunion geltend:[14]

»Die Russen haben keine eisfreien Häfen in der Ostsee. Deshalb brauchen die Russen die eisfreien Häfen Königsberg und Memel und einen entsprechenden Teil Ostpreußens.«

Tatsächlich setzten die Sowjets 1945 die Regierungsbezirke Königsberg und Gumbinnen mit Königsberg (13.200 km²) unter sowjetische Verwaltung und gründeten hier den Bezirk Kaliningrad, wobei das Memelland 1946 der neugegründeten litauischen Sowjetrepublik einverleibt wurde.

Während eines Umtrunks auf dieser Konferenz platzte Stalin ein Trinkspruch heraus, der vor allem von Roosevelt mit herzhaftem Lachen aufgenommen wurde:[15]

»Die Stärke der Deutschen Wehrmacht hängt von 50.000 hohen Offizieren und Wissenschaftlern ab. Ich erhebe mein Glas mit dem Wunsche, sie zu erschießen, sobald wir sie erwischen; alle 50.000.«

Um Mißverständnissen vorzubeugen: Auch die Amerikaner waren Massenerschießungen keineswegs abgeneigt. Im August 1944 meinte General Eisenhower in Washington gegenüber dem britischen Botschafter, sämtliche Offiziere des Oberkommandos der Wehrmacht sowie alle führenden Kräfte der NSDAP ab Bürgermeister und alle Angehörigen der Geheimen Staatspolizei sollten ausgelöscht werden.[16] Hierbei handelte es sich immerhin um eine Größenordnung von etwa 100.000 Menschen.

Mit den aus deutscher Sicht zunehmend negativ verlaufenden Kriegsgeschehnissen nahmen die Absichten der Alliierten über eine künftige Behandlung des “deutschen Problems” sowohl immer dreistere als auch immer konkretere Vorstellungen an. Sie sollten ihren einstweiligen Höhepunkt auf der Konferenz von Jalta erleben. Dieses Gipfeltreffen der “Großen Drei” fand vom 4. bis zum 11. Februar 1945 im ehemaligen Zarenpalais Livadija bei Jalta auf der Krim statt. Hier äußerten sich die Alliierten erstmals ausgiebig über das Wesen einer dem Deutschen Reich aufzuzwingenden bedingungslosen Kapitulation. Alle drei Konferenzteilnehmer waren sich einig, daß nur eine solche Kriegsbeendigung in Frage käme. Lediglich über verschiedene Einzelheiten war man sich noch nicht völlig im klaren, z.B. ob man eine deutsche Regierung im Amt belassen solle, wie die einzelnen Besatzungszonen vergeben werden sollten, oder ob man Restdeutschland in einen nord- und süddeutschen Staat mit Wien als Hauptstadt des letzteren aufteilen wolle. Letztlich sei dies aber alles unmaßgeblich. Churchill erklärte:[17]

»Seiner Meinung nach sei es nicht erforderlich, die Deutschen über die Politik zu informieren, die in Zukunft gegenüber ihrem Land zur Anwendung kommen wird. Man müsse den Deutschen bekanntgeben, sie sollten nach der Kapitulation Deutschlands die weiteren Forderungen der Alliierten abwarten. Die weiteren Forderungen würden den Deutschen im gegenseitigen Einverständnis der Alliierten bekanntgegeben werden.«

Diese Absicht konnte in Bezug auf die Deutschen nur eine Art Blankoscheck bedeuten. Tatsächlich erklärte Churchill:[18]

»Die bedingungslose Kapitulation sei eine Voraussetzung für die Einstellung der Kampfhandlungen. Wer die Bedingungen einer bedingungslosen Kapitulation unterschreibe, ordne sich dem Willen der Sieger unter.«

Als die Rotarmisten 1944/45 nach Ostdeutschland vordrangen, waren sie[19]

»vor allem von offizieller politischer Seite psychologisch auf die Besetzung Deutschlands vorbereitet worden. In unzähligen Frontzeitungsartikeln waren Verhaltensmaßregeln für die Soldaten der Roten Armee festgelegt worden. Des weiteren äußerten sich diesbezüglich auch Propagandisten und Schriftsteller, z.B. Alexej Tolstoj, Michail Alexandrowitsch Scholochow (Die Schule des Hasses), Konstantin Michailowitsch Simonow (Tötet ihn!) und Surkow (Ich hasse!). Am maßgeblichsten wirkten sich jedoch die Flugschriften Ilja Ehrenburgs aus. In seinem Buch Wojna (= Der Krieg), erschienen 1943 im Staatsverlag für schöne Literatur, Moskau, heißt es u.a.: “Die Deutschen sind keine Menschen [...] Wenn du nicht im Laufe eines Tages wenigstens einen Deutschen getötet hast, so ist es für dich ein verlorener Tag gewesen [...]

Wenn du einen Deutschen getötet hast, so töte einen weiteren – für uns gibt es nichts Lustigeres als deutsche Leichen.” Nicht nur von politischer und propagandistischer Seite wurde zu Verbrechen gegen die deutsche Bevölkerung und deutsche Soldaten aufgerufen. Auch von militärischer Seite her war die Einstellung eindeutig: Marschall Tschernjakowski konstatierte anläßlich des Einmarsches in Ostpreußen in seinem Tagesbefehl u.a.: “Gnade gibt es nicht – für niemanden [...] Es ist unnötig, von Soldaten der Roten Armee zu fordern, daß Gnade geübt wird. Sie lodern vor Haß und vor Rachsucht.”[...] Andere Aufrufe forderten ausdrücklich zur Vergewaltigung deutscher Frauen und Mädchen auf. Heinz Nawratil weist darauf hin, daß auch Alexander I. Solschenizyn in seinem zwischen 1964 bis 1968 verfaßten Roman Archipel Gulag berichte, daß die Rotarmisten nach drei Wochen Krieg in Deutschland Bescheid gewußt hätten: “[...] deutsche Mädchen dürfe man vergewaltigen und danach erschießen, und das gelte fast noch als kriegerische Tat.” Der Schriftsteller, Bürgerrechtler und Freund Heinrich Bölls, Lew Kopelew, habe, so Nawratil, die Worte eines kommunistischen Agitators während des Einfalls in Ostpreußen folgendermaßen geschildert: “[...] was ist zu tun, damit der Soldat Lust zum Kämpfen behält? Erstens: er muß den Feind hassen wie die Pest, muß ihn mit Stumpf und Stiel vernichten wollen [...] zweitens [...] er kommt nach Deutschland und alles gehört ihm – die Klamotten, die Weiber, alles! Mach, was du willst.” Ein derartiges Auftreten der Rotarmisten war sowohl unter den Soldaten der Wehrmacht als auch in der deutschen Zivilbevölkerung bekannt. Bei den begangenen Ausschreitungen handelte es sich nicht um Einzelfälle, sondern teilweise um von höchster offizieller Stelle geduldete Massenverbrechen, die später als eines der größten Völkerrechtsverbrechen der Neuzeit in die Geschichte eingehen sollten.«

Mitnichten stellten die Haßtiraden und die Hetze des Ilja Ehrenburg[20] und Konsorten eine Ausnahme oder vereinzelte Propagandamaßnahmen der Sowjetunion dar. Der Kriegsberichter Oberleutnant Günther Heysing hatte sich die Mühe gemacht, sowohl aus sowjetischen Publikationen als auch bei Verhören von Rotarmisten Notizen zu machen bzw. Zitate herauszuschreiben.[21] So ist in der Soldatenzeitung Bojewaja Trewoga vom 20. Oktober 1944 zu lesen:

»Erzittere Deutschland! Erzittere verfluchtes Deutschland! Wir werden Dich mit Feuer und Schwert durchziehen und in Deinem Herzen den letzten Deutschen, der russischen Boden betreten hatte, erstechen.«

In einem Aufruf an die sowjetische Luftwaffe zu Beginn des sowjetischen Angriffs auf Ostpreußen heißt es:

»Die Rote Armee ist zur Offensive angetreten, um den Befehl des Genossen Stalin zu erfüllen und der deutschen Bestie den Todesstoß in ihrer Höhle zu versetzen. [...] mit glühendem Haß im Herzen betreten wir das Land des verhaßten Feindes. Wir kommen als Richter und Rächer. Der Feind muß ohne Gnade vernichtet werden.«

Der Kriegsrat und die Politische Verwaltung der 3. Weißrussischen Front haben am 25. Oktober 1944 folgenden Aufruf erlassen:

»Vorwärts Sieger! Möge das deutsche Land, welches den faschistischen Auswurf gezeugt hat, unter eurem dröhnenden Tritt erzittern! Möge der blutrünstige verhaßte Feind, der uns soviel Leid und Qualen zugefügt hat, erzittern und in den Strömen seines schwarzen Blutes ertrinken.«

In einem Referat über das Thema »Was verlangt die Kommunistische Partei von einem Angehörigen des Kommunistischen Jugendverbandes im Fronteinsatz« vom Oktober 1944 wird gesagt:

»Junger Krieger! Du weißt, welche furchtbaren Qualen und welches Leid die Deutschen deinem Volk, deiner Familie, deinem geliebten Mädchen gebracht haben. Räche sie erbarmungslos. Für das Leben jedes sowjetischen Menschen nimm zehn Deutschen das Leben [...] Denke daran, daß ein Tag, an dem Du keinen einzigen Deutschen getötet hast, ein verlorener Tag war.«

Ein Gefangener der 88. S.D./S.R. 758 sagte aus:

»Vor dem Betreten deutschen Bodens wurde von Offizieren gelehrt, daß man den Besitz der deutschen Zivilbevölkerung nicht zu schonen brauche und die Bevölkerung als Freiwild behandeln könne. Frauen könnten vergewaltigt werden.«

Ein Gefangener des selbständigen Panzervernichtungsartillerieregiments 529 gab zu Protokoll:

»In Polen wurde Diebstahl von Kartoffeln strengstens bestraft. In Ostpreußen konnte jeder Lebensmittel entnehmen. Dagegen war das Entwenden von Kleidungsstücken und anderen Gegenständen auch in Ostpreußen strengstens verboten, da diese für den Abtransport in die UdSSR vorgesehen waren.«

Ein Überläufer der 135. S.D./S.R. 163 berichtete:

»Vor 2 Wochen sagte der Zugführer, daß die Soldaten beim Betreten deutschen Bodens frei plündern und brandschatzen durften.«

Ein Überläufer der 331. S.R./S.D. 1104 bestätigte dies:

»Früher war das Beutemachen verboten, jetzt aber auf deutschem Boden ist es nicht mehr strafbar. Jedermann kann so viel nehmen, wie er tragen kann.«

Ein Gefangener der 174. S.D./S.R. 494 gestand:

»Es wurde ihnen vom Kompaniechef und Zugführer gesagt, daß sie auf deutschem Gebiet ungestraft plündern und sich auch an deutschen Frauen vergreifen könnten.«

Wen kümmerte da schon Art. 28 der Haager Landkriegsordnung, in dem es ausdrücklich heißt:

»Es ist untersagt, Städte oder Ansiedlungen, selbst wenn sie im Sturme genommen sind, der Plünderung preiszugeben.«

Keineswegs standen antideutsche und volksverhetzende Aufrufe nur in der Sowjetunion an der Tagesordnung. Auch in England und in den USA waren während des Krieges viele Propaganda- und Hetzschriften gegen Deutschland und das deutsche Volk erschienen. In England gehörte Sir Robert Vansittart zu den maßgeblichen Initiatoren germanophober Aktivitäten. Als Erster Berater des britischen Außenministers genoß er in diplomatischen Kreisen die bezeichnende Berufbezeichnung Deutschenhasser. In seinen Büchern Black Record (1941) und Lessons of my Life (1943) vertritt er den Grundgedanken, daß das deutsche Volk der ewige Störenfried der Weltgeschichte sei, der »Mördervogel« unter den zivilisierten Nationen. Deshalb gelte es, dieses barbarische, aggressive und mordlüsterne Verbrechervolk auszurotten. Vansittarts Einfluß war enorm. Er gilt als Schlüsselfigur der britischen Kriegstreiberclique, die darüber hinaus für drakonische Maßnahmen gegen Deutschland eintrat.

Gerade in Amerika erschien eine Reihe rassistischer und menschenverachtender Veröffentlichungen. Hier seien auswahlweise aufgezählt What about Germany? (1942) von L.P. Lochner, How to treat the Germans? (1943) von Emil Ludwig und Germany: To be or not to be? (1943) von G.H. Seger und S.V. Marck. Als die Amerikaner 1944/45 begannen, Deutschland zu besetzen, wurde in der amerikanischen Truppe kostenlos eine Schrift des New Yorker Rechtsanwalts und Vorsitzenden einer Hilfsorganisation für jüdische Einwanderer, Louis Nizer, verteilt, das den überheblichen Titel What to do with Germany? trug. In diesem Buch empfahl Nizer u.a., jeden deutschen Offizier ab dem Dienstgrad Oberst vor Gericht zu stellen, das Schulsystem in alliierte Hände zu legen und Deutschland die Schwerindustrie zu entreißen. Es handelte sich bei diesem Pamphlet nicht etwa um eine unwichtige oder zu vernachlässigende Propagandaschrift eines unbedeutenden Deutschenhassers: Der spätere US-Präsident Harry S. Truman war, wie man dem Buchumschlag entnehmen kann, vom Inhalt gar hingerissen:

»Ich habe What to do with Germany? soeben gelesen und ich finde, es ist eines der faszinierendsten und bestunterrichteten Bücher, die ich je gelesen habe. Jeder in unserem Lande sollte es lesen!«

Präsident Roosevelt verteilte die Schrift an seine Kabinettsmitglieder, General Eisenhower versandte 100.000 Exemplare und ließ alle Offiziere seines Stabes Aufsätze über den Inhalt des Machwerks schreiben. Nizers Buch strotzte nur so von Tiraden gegen alles Deutsche und die deutsche Nation selbst. Das Fatale war, daß die Hetze von vielen höchsten Repräsentanten in Politik und Wirtschaft, beim Militär und in den Medien als Tatsachenbericht gelesen und für bare Münze genommen wurde. Der Grundton, auf den das Deutschlandbild dieses und anderer Propagandisten gestimmt war, war die Annahme, daß die Deutschen eine negative Sonderrolle in der Weltgeschichte spielten, die in ihrer Philosophie, ihrer Politik und ihrem Volkscharakter ausdrückt werde. Der Nationalsozialismus sei lediglich der zeitgemäße Ausdruck dauernder Aspirationen des deutschen Volkes, andere Völker auszubeuten und in Knechtschaft zu stecken. Die Deutschen allgemein und eben nicht nur die Nationalsozialisten wurden als die Bösen schlechthin erkannt und gebrandmarkt. So wundert es kaum, daß in dem für die US-Armee 1944 herausgegebenen Taschenkalender Germany Weisheiten stehen wie z.B.:

»Seit 1933, als Hitler an die Macht kam, ist die deutsche Jugend bedachtsam und gründlich zur Welteroberung, zum Töten und zum Verrat erzogen worden.« (S. 7)

»Wir Amerikaner kämpften gegen die Deutschen und Japaner, weil unsere Freiheit bedroht wurde.« (S. 15)

»Deutsche Aggression und deutscher Eroberungsdrang sind nichts Neues in der Geschichte.« (S. 28)

Auch Churchill glänzte immer wieder mit neuartigen Geschichtsinterpretationen und abstrusen Einschätzungen der Deutschen. Am 9. November 1940 beispielsweise erklärte er in einer Rede im Mansion House, daß Österreich eines derjenigen Länder sei, für die Britannien das Schwert gezogen hätte und für die ein britischer Sieg Freiheit bedeuten würde. Am 21. September 1943 erklärte er, die Deutschen verbänden in der tödlichsten Weise die Eigenschaften des Kriegers und des Sklaven.

»Sie schätzen die Freiheit nicht für sich selbst und der Anblick von Freiheit bei Dritten erfüllt sie mit Haß. Immer wenn sie stark werden, suchen sie sich ihre Beute und folgen demjenigen, der sie dorthin führt, mit eiserner Disziplin. Die Pestbeule Deutschlands ist Preußen.«[22]

Verständlich bei derart fundamentalem historischen Hintergrundwissen, daß die Guten – also die Alliierten und allen voran die Amerikaner -, dafür zu sorgen hatten, daß diesem Volk für alle Zeiten die Möglichkeit genommen werden mußte, den Gang der Weltgeschichte weiter zu beeinflussen – es mußte ausgeschaltet werden.

Diese wortwörtlich zu verstehende Ausschaltung konnte auf verschiedene Weise vorgenommen werden. Unter anderem ist die biologische Vernichtung des deutschen Volkes vorgeschlagen worden, beispielsweise von Theodore Nathan Kaufman, dem Präsidenten der Amerikanischen Vereinigung für Frieden (American Federation of Peace). Als solcher gehörte er zu dem Beraterstab Roosevelts, der direkten Einfluß auf die Entscheidungen des US-Präsidenten nahm. Kaufman veröffentlichte bereits 1940, also zehn Monate bevor die USA offiziell in den Zweiten Weltkrieg eintraten, ein Buch mit dem bezeichnenden Titel Germany must perish, zu deutsch: »Deutschland muß vernichtet werden«. In dieser vor Haß triefenden Publikation, die als Kaufman-Plan in die Geschichte eingegangen ist, forderte der Präsidentenberater die Ausrottung des gesamten 80-Millionen-Volkes der Deutschen, einschließlich der Frauen und Kinder, sowie die Aufteilung des Reiches unter seine Nachbarn. Konkret heißt es dort:

»Der jetzige Krieg ist kein Krieg gegen Hitler allein. Er wird auch nicht gegen die Nazis geführt [...] Es gibt für Deutschland nur eine Strafe: Deutschland muß für immer vernichtet werden! Es muß sterben! Und zwar tatsächlich! Nicht nur in der Einbildung! [...] Es gibt keinen Mittelweg, keinen Ausgleich, keinen Kompromiß: Deutschland muß sterben und für immer vom Erdboden verschwinden! Die Bevölkerung Deutschlands beträgt etwa 80 Millionen, die sich auf die beiden Geschlechter nahezu gleichmäßig aufteilen. Um die Auslöschung der Deutschen zu erzielen, braucht man etwa 48 Millionen Menschen zu sterilisieren [...] Die Sterilisierung der Männer in den Heeresgruppen ist verhältnismäßig am leichtesten und am raschesten durchzuführen. Angenommen, daß etwa 20.000 Ärzte eingesetzt werden und jeder von ihnen pro Tag mindestens 25 Operationen vornimmt, dauert es höchstens einen Monat, bis die Sterilisierung in den Heeresgruppen durchgeführt ist [...] Da mehr Ärzte zur Verfügung stehen, ist noch weniger Zeit erforderlich. Die Bilanz der männlichen Zivilbevölkerung kann innerhalb von drei Monaten abgeschlossen sein. Da die Sterilisierung der Frauen und Kinder etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt, kann man für die Sterilisierung der ganzen weiblichen Bevölkerung Deutschlands, einschließlich der Kinder, eine höchstens dreijährige Frist annehmen. Da schon ein Tropfen deutschen Blutes den Deutschen ausmacht, ist die Sterilisierung beider Geschlechter als notwendig zu betrachten. Bei vollständiger Sterilisierung wird der Bevölkerungszuwachs durch Geburten in Deutschland aufhören. Auf Grund der normalen Sterblichkeitsziffern von 2 Prozent jährlich, wird das deutsche Leben jährlich um 1,5 Millionen Seelen schwinden. So wird innerhalb von zwei Geschlechtern dasjenige zur vollendeten Tatsache werden, was sonst Millionen Menschenleben und jahrhundertelange Anstrengungen kosten würde: Nämlich die Auslöschung des Deutschtums und seiner Träger.«

Sehr ähnlich vertrat auch Ernest Albert Hooton, seines Zeichens Professor für Anthropologie an der Harvard Universität und Verfasser des am 4. Januar 1943 erschienenen Artikels Breed war strain out of Germans, die künftig einzuschlagende Politik gegen die Deutschen. Außer vielfältigen Genmanipulationen, um den Deutschen die »kriegerischen Erbanlagen« wegzuzüchten, empfahl er den Großteil der Angehörigen der Deutschen Wehrmacht für 20 Jahre oder länger in alliierten Staaten als Arbeitssklaven einzusetzen. In einer kanadischen Schrift wird das Programm auf die Formel No Germany, therefore no more German wars gebracht. Der Kriminalschriftsteller Rex Stout trat u.a. mit seinem Artikel Wir werden hassen – oder wir werden verlieren in der New York Times hervor. Der Journalist William S. Shirer pries die Idee von der Kollektivschuld und seine Schlußfolgerung wird vom Titel seines Aufsatzes zusammengefaßt: »They are all guilty – punish them« (Sie sind alle schuldig – bestraft sie).

Ein weiterer Weg der biologischen Ausschaltung wurde in Harvard ausgearbeitet. Die deutschen Männer sollten als Zwangsarbeiter auf die Nachbarvölker verteilt werden und in ihrer Freizeit diese Völker biologisch auffrischen und mit den martialischen Eigenschaften der Deutschen versehen.[23] Wie bereits diese angeführten Beispiele belegen, hatte man sich also gerade auf amerikanischer und britischer Seite intensiv Gedanken gemacht, die deutsche Nation biologisch auszumerzen bzw. wirtschaftlich zu neutralisieren. Es kristallisierte sich deshalb noch lange vor Eintritt des Waffenstillstandes heraus, daß es unbedingt galt, auch die deutsche Forschung auszuschalten.

Als mögliche Wege zur Ausschaltung der Wissenschaft boten sich u.a. die Aneignung deutscher Patente, die Entführung und Verpflichtung der Wissenschaftler, das Verbot oder die Kontrolle von Laboratorien und Instituten an. Wie wir später darlegen werden, ist seitens der Alliierten auch diese verbrecherische Theorie in die Praxis umgesetzt worden.

Der tonangebende Macher dieser ausgefeilten und vielfältigen Taktiken zur Vernichtung bzw. Ausbeutung Deutschlands war jedoch der Finanzminister der Vereinigten Staaten von Amerika, Henry Morgenthau jr., »einer der führenden amerikanischen Juden«[24]. Er war es, der Roosevelt davon überzeugte, mit den Deutschen »tough«, also hart, zu sein. Das vom Obersten Hauptquartier der Alliierten Expeditionsstreitkräfte (SHAEF) im August 1944 herausgegebene Handbook for Military Government in Germany, das als Anleitung für die Besatzungspolitik konzipiert war, stieß wegen seiner »laschen Stellen« auf Morgenthaus Ablehnung. Beispielsweise erschien Morgenthau eine wie im Handbuch vorgeschlagene tägliche Zuteilung von 2000 Kalorien für arbeitende Deutsche viel zu hoch. Roosevelt war von den “Verbesserungsvorschlägen” angetan. Er stimmte darin überein, Deutschland müsse hart angepackt werden, und er meinte damit ausdrücklich das deutsche Volk, nicht nur »die Nazis«:[25]

»Man muß die Deutschen entweder kastrieren oder sie so behandeln, daß sie nicht erneut Leute in die Welt setzen, die so handeln wollen, wie sie es in der Vergangenheit getan haben.«

Nach dieser generellen Übereinkunft wurde das Handbuch in aller Eile zurückgezogen (»the Handbook was hastily withdrawn«).[26]

Morgenthau, dem von Roosevelt nun vorbehaltlos der Rücken gestärkt wurde und der damit quasi Narrenfreiheit genoß, wollte eine endgültige Entscheidung. Er wollte die deutsche Frage ein für allemal gelöst wissen. Er beabsichtigte, die Endlösung für Deutsche durchzuführen. Hierfür stellte er seinen nach ihm benannten Plan auf. Deutschland sei in Zukunft als entindustrialisierter, bevölkerungsarmer Agrarstaat zu behandeln. Morgenthaus Pläne wurden gemeinhin als »Maßnahmen zur Verhinderung eines Dritten Weltkrieges durch Deutschland« bezeichnet.

Diese als Morgenthau-Plan in die Geschichte eingegangenen “Maßnahmen” beinhalteten u.a. neben den Punkten Entmilitarisierung Deutschlands, Restitutionen und Reparationen, Erziehung und Propaganda, Politische Dezentralisation, Verantwortung der Armee für die Wirtschaft, Kontrolle der deutschen Wirtschaftsentwicklung, einem Agrarprogramm und der Bestrafung von Kriegsverbrechern und die Behandlung spezieller Gruppen vor allem auch »die neuen Grenzen Deutschlands« und die »Aufteilung des neuen Deutschland«. Der Völkische Beobachter gab am 30. September 1944 die beabsichtigten Maßnahmen detailliert wieder:

»Die gesamte Stahlindustrie, die chemischen Werke und die Fabriken zur Herstellung synthetischen Benzins sollen den Deutschen genommen und in andere Länder verlegt werden. [...] Die Erziehung der Jugend soll unter die Kontrolle der Vereinten Nationen kommen, wobei die Schulen so lange geschlossen bleiben, bis sich genügend jüdische Lehrer finden. Außerdem sollen zunächst neue Schulbücher hergestellt werden, über deren Text sich Washington, London und Moskau noch einigen müßten. Eine Universitätsbildung würde nach dem Plan Morgenthaus für die deutsche Jugend überhaupt nicht mehr gestattet werden, die Gebäude der deutschen Hochschulen geschlossen und ihre Bibliotheken und Forschungsanstalten zwischen Amerika, England und der Sowjetunion aufgeteilt werden.«

Nach den Vorstellungen Morgenthaus galt es, Deutschland nicht nur völlig zu entwaffnen, sondern auch die gesamte Industrie abzubauen bzw. zu vernichten. Die Bergwerke und Kohlenschächte sollten überflutet werden. Auch hinsichtlich der zu erbringenden Reparationen hatte Morgenthau detaillierte Pläne: Sie sollten weniger durch Zahlungen und Ablieferungen erfolgen als vielmehr durch die Abtretung der vorhandenen deutschen Hilfsquellen (Bodenschätze) und Gebiete. Im einzelnen durch »Rückerstattung des Eigentums«, welches die Deutschen in den besetzten Gebieten »geplündert« hätten, durch Abtretung deutscher Gebiete und deutscher Privatrechte auf industrielles Eigentum an die »überfallenen Länder«, durch Abtransport und Verteilung der industriellen Anlagen und Ausrüstungen, durch Zwangsarbeit Deutscher außerhalb Deutschlands und durch Beschlagnahme aller deutschen Guthaben jedweder Natur außerhalb Deutschlands.[27] US-Präsident Roosevelt teilte Morgenthaus Idee von der deutschen Kollektivschuld am Krieg und stimmte den Absichten zu, Deutschland der strengsten Nachkriegsbehandlung zu unterziehen. So wundert es nicht, daß Morgenthaus Pläne zur Vernichtung des Herzens Europas von Roosevelt und Churchill während der Zweiten Konferenz in Quebec im September 1944 offiziell als Programm für das Nachkriegsdeutschland anerkannt wurden[28], und Morgenthau in seinem Buch Germany is our Problem auf Seite XII mit Genugtuung schreiben konnte:

»Die grundlegenden Prinzipien des Programmes haben den amtlichen Standpunkt der Regierung der Vereinigten Staaten repräsentiert.«

Im amerikanischen Senat machte man keinen Hehl aus der insgeheimen Vorstellung, daß ein entwaffnetes, entindustrialisiertes Deutschland die benachbarten Staaten in Europa von der wirtschaftlichen Dominierung Deutschlands befreien würde. Die Tatsache, daß ganz Europa von Deutschlands wirtschaftlicher Stärke seit jeher profitierte, und ein wirtschaftlicher Zusammenbruch Deutschlands folglich auch negative Folgen für die europäischen Staaten mit sich bringen würde, wurde vom amerikanischen Finanzministerium für nichtig erklärt. In einer entsprechenden Note vom 7. September 1944 hieß es, daß der europäische Wohlstand von Deutschland gar nicht abhängig sei, »weil die Vereinigten Staaten, Großbritannien, Frankreich und Belgien mit Leichtigkeit das produzieren könnten, was Deutschland vor dem Krieg geliefert habe.«[29]

Als die Amerikaner im Frühjahr 1945 ihren militärischen Kreuzzug in Europa auf deutschem Boden beendeten, erteilte Washington seiner obersten Militärführung in Europa spezielle Anweisungen für den Rahmen ihrer Besatzungspolitik. Diese strengen Richtlinien mit dem Namen Direktive JCS 1067, die erst Mitte 1947 zurückgezogen werden sollten, gingen direkt auf die im Morgenthauplan vertretenen Positionen zurück. Hierin verzichteten die Amerikaner zwar auf die vollständige Zerstörung der deutschen Industrie – diese sei auf einem Minimum zu halten, um Seuchen und Aufstände zu vermeiden -, und lehnten auch die Flutung der Minen ab, sie erklärten aber den industriellen Abbau und die wirtschaftliche wie intellektuelle Ausbeutung sowie die Entmilitarisierung, Entnazifizierung und Dezentralisierung Deutschlands als die wesentlichen Hauptanliegen ihrer künftigen Politik. Die Grundelemente der Direktive JCS 1067 waren damit identisch mit den Vorstellungen Morgenthaus, der in Deutschland das kriegstreibende Übel überhaupt sah.

Die Direktive JCS 1067 der amerikanischen Stabschefs an den Oberbefehlshaber der US-Besatzungstruppen in Deutschland wurde am 26. April 1945 vom amerikanischen Kongreß verabschiedet und am 10. Mai von Präsident Truman gebilligt. Hinsichtlich der grundlegenden Ziele der Militärregierung in Deutschland heißt es in dieser verbindlichen Vorgabe u.a.:[30]

»a) Es muß den Deutschen klargemacht werden, daß Deutschlands rücksichtslose Kriegführung und der fanatische Widerstand der Nazis die deutsche Wirtschaft zerstört und Chaos und Leiden unvermeidlich gemacht haben, und daß sie nicht der Verantwortung für das entgehen können, was sie selbst auf sich geladen haben.

b) Deutschland wird nicht besetzt zum Zwecke seiner Befreiung, sondern als ein besiegter Feindstaat. Ziel der Besetzung ist nicht die Unterdrückung, sondern die Besetzung Deutschlands, um gewisse wichtige alliierte Absichten zu verwirklichen. Bei der Durchführung der Besetzung und Verwaltung müssen sie gerecht, aber fest und unnahbar sein. Die Verbrüderung mit deutschen Beamten und der Bevölkerung werden Sie streng unterbinden.

c) Das Hauptziel der Alliierten ist es, Deutschland daran zu hindern, je wieder eine Bedrohung des Weltfriedens zu werden. Wichtige Schritte zur Erreichung dieses Zieles sind die Ausschaltung des Nazismus und des Militarismus in jeder Form, die sofortige Verhaftung der Kriegsverbrecher zum Zwecke der Bestrafung, die industrielle Abrüstung und Entmilitarisierung Deutschlands mit langfristiger Kontrolle des deutschen Kriegspotentials und die Vorbereitungen zu einem späteren Wiederaufbau des deutschen politischen Lebens auf demokratischer Grundlage.

d) Andere alliierte Ziele sind die Durchführung des Reparations- und Rückerstattungsprogramms, Nothilfe für die durch den Naziangriff verwüsteten Länder und die Betreuung und Rückführung der Kriegsgefangenen und Verschleppten der Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen.«

Bezüglich der Wirtschaftskontrollen vertritt die Direktive im darauf folgenden Absatz eine klare Position:[31]

»Sie werden bei der Durchführung des Reparationsprogramms oder anderweitig nichts unternehmen, was geeignet wäre, die grundlegenden Lebensbedingungen in Deutschland oder in Ihrer Zone auf einem höheren Stand zu halten als in irgendeinem benachbarten Mitgliedstaat der Vereinten Nationen.«

Frankreich und Britannien hatten diese destruktive amerikanische Deutschlandpolitik mehr oder weniger übernommen. In der zunächst nur die amerikanische (nach der Potsdamer Konferenz die gesamtalliierte) Deutschlandpolitik bestimmenden Direktive JCS 1067 wurden auch die Maßnahmen zum industriellen Abbau genau dargelegt. Es wurden drei Formen des Abbaus genannt: erstens Reparationen »in kind«, also die Demontage deutscher Fabriken und Maschinen, zweitens die völlige Zerstörung deutscher Produktionsmöglichkeiten und drittens die staatlich vorgeschriebene Verneinung (»statutory neglect«) von Fabriken und Maschinen. Auch diese Maßnahmen zur Vernichtung der Existenzmittel des deutschen Volkes gehen direkt auf den Morgenthau-Plan zurück.

Die Richtlinien der amerikanischen Besatzungspolitik waren damit im Geiste Morgenthaus gehalten. In seinem Buch, das den bezeichnenden Titel Crusade in Europe (Kreuzzug in Europa) trägt, meint Eisenhower nicht ohne Stolz, daß die Offiziere der amerikanischen Militärregierung bei der Durchführung der in der Direktive JCS 1067 beschriebenen Maßnahmen bezüglich ihrer Aufrichtigkeit, schnellen Auffassungsgabe und Solidarität ihrer Spezialausbildung eine bemerkenswerte Arbeit geleistet hätten.[32] Selbst der gewiß nicht germanophil eingestellte Universitätsprofessor Nicholas Balabkins räumte ein, daß die Direktiven, wenn auch in leicht abgeschwächter Form, die offizielle Version des Morgenthau-Planes gewesen sind.[33]

Nachkriegsdeutsche Zeitgeschichtler, wie beispielsweise Rolf Steininger, Professor für Geschichte an der Universität Innsbruck, verschließen sich freilich dieser nüchternen Feststellung und meinen allen Ernstes, der Morgenthau-Plan nehme,  »insbesondere beim Thema Zerstückelung und zukünftige Wirtschaft Deutschlands, in der Geschichtsschreibung immer noch einen herausragenden Platz ein, der ihm von seiner tatsächlichen Bedeutung her jedoch nicht zukommt.«[34]

Tatsächlich bildete der Morgenthau-Plan »während des Krieges den Höhepunkt bei der Friedensplanung der Westmächte, und zwar sowohl der öffentlichen wie der offiziellen Kreise.«[35] Der Morgenthau-Plan war Grundlage aller weiteren Deutschlandplanung, denn auch die artverwandten sowjetischen Pläne wichen nicht wesentlich von der Direktive JCS 1067 ab: Beide liefen auf die territoriale Verstümmelung und Zerstückelung Deutschlands, die (zeitweilige) Aushungerung des deutschen Volkes, den Abbau der deutschen Industrie und die wirtschaftliche Entmachtung Deutschlands hinaus, um so Deutschland als politischen Faktor auf Dauer ausschalten und damit die eigenen wirtschaftlichen und politischen Positionen ausbauen und festigen zu können.

Mit diesen alle zivilisatorischen und humanen Errungenschaften verachtenden Vorstellungen, die nur kranken Gehirnen entsprungen sein können, unterscheiden sich die Kriegstreiber der westlichen Hemisphäre nicht von den Mordhetzern der Sowjetunion á la Ilja Ehrenburg. Sie sind alle derselben Wurzel entsprungen. Sie sind entscheidend mitverantwortlich für die an Deutschen begangenen Greueltaten. Die gewählte Wortwahl innerhalb der Vernichtungshetze mag von Propagandist zu Propagandist, von Kriegsgewinnler zu Kriegsgewinnler, von Gremium zu Gremium unterschiedlich gewesen sein. In ihrem Ziel, die Deutschen auszuschalten, unterschieden sie sich nur unwesentlich.

Anmerkungen

Der vorliegende Artikel beruht auf einem in Kürze bei Grabert (Tübingen) erscheinenden Buch Der deutsche Aderlaß (ISBN 3-87847-194-7) von Claus Nordbruch. Zur Zeit des Redaktionsschlusses stand der endgültige Titel des Buches noch nicht fest.

[1] Vgl. Hanns Hertl u.a. (Hg.), Der “Brünner Todesmarsch” 1945. Eine Dokumentation, Stenzel & Bauer, Schwäbisch Gmünd 1998, S. 15ff.

[2] Ebenda, S. 26.

[3] Zitiert nach ebenda, S. 189.

[4] Vgl. Wolfgang Wagner, Die Entstehung der Oder-Neiße-Linie in den diplomatischen Verhandlungen während des Zweiten Weltkrieges. 2., durchgeseh. u. erw. Aufl., Brentano, Stuttgart 1959, S. 6ff.

[5] Vgl. The Tehran Yalta & Potsdam Conferences. Documents, Progress, Moskau 1969, S. 104. [6] Zitiert nach Herbert Marzian, Zeittafel und Dokumente zur Oder-Neiße-Linie 1939-1952/53, Holzner, Kitzingen 1953, S. 25.

[7] Zitiert nach Alexander Fischer (Hg.), Teheran Jalta Potsdam. Die sowjetischen Protokolle von den Kriegskonferenzen der “Großen Drei”, Verlag Wissenschaft und Politik, Köln 1968, S. 146.

[8] Zitiert nach Franz Kurowski, »Von der bedingungslosen Kapitulation bis zur Mondorfer Erklärung vom 6. Juni 1945« in: Gesellschaft für Freie Publizistik (Hg.), Jalta und Potsdam überwinden. Kongreß-Protokoll 1985, GfP, Berg 1985, S. 22.

[9] Vgl. Tom Bower, Verschwörung Paperclip. NS-Wissenschaftler im Dienst der Siegermächte, List, München 1988, S. 108.

[10] Herbert Marzian, Zeittafel und Dokumente zur Oder-Neiße-Linie 1939-1952/53, Holzner, Kitzingen 1953, S. 18.

[11] Zitiert nach Franz Kurowski, aaO. (Anm. 8), S. 10.

[12] Zitiert nach Caspar von Schrenck-Notzing, Charakterwäsche. Die Politik der amerikanischen Umerziehung, Kristall bei Langen-Müller, München 1981, S. 68.

[13] Zitiert nach Alexander Fischer (Hg.), aaO. (Anm. 7), S. 83.

[14] Zitiert nach ebenda, S. 87.

[15] Das dies kein zu vernachlässigender Scherz war, wie man in der gängigen Geschichtsschreibung suggeriert, ist u.a. dem vom United States State Department 1961 veröffentlichten Dokument Foreign Relations of the United States: Diplomatic Papers: The Conference at Cairo and Tehran 1943 auf den Seiten 553f. zu entnehmen: »At least 50000, perhaps 100000 of German Commanding Staff must be physically liquidated.« (Wenigstens 50.000, vielleicht 100.000 Personen der deutschen Führungsschicht müssen physisch liquidiert werden). Siehe auch Michael Balfour & John Mair, Four-Power Control in Germany and Austria 1945-1946. Oxford University Press, London (u.a.) 1956, S. 35, Hanns D. Ahrens, Demontage, Universitas, München 1982, S. 19, und Heinz Nawratil, Vertreibungsverbrechen an Deutschen. Tatbestand, Motive, Bewältigung, Ullstein, Frankfurt am Main/Berlin 1987, S. 124. Selbst in dem amtlichen, d.h. vom Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland herausgegebenen Begleitbuch zur Ausstellung deutscher und sowjetischer Soldaten in Kriegsgefangenschaft wird die Zahl 50.000 als authentisch anerkannt. (Vgl. S. 77).

[16] Vgl. James Bacque: Other Losses. An investigation into the Mass Deaths of German Prisoners at the Hands of the French and Americans after World War II, Stoddart, Toronto 1989, S. 23.

[17] Zitiert nach Alexander Fischer (Hg.), aaO. (Anm. 7), S. 111.

[18] Zitiert nach ebenda, S. 112.

[19] Claus Nordbruch, Über die Pflicht. Eine Analyse des Werkes von Siegfried Lenz. Versuch über ein deutsches Phänomen, Olms, Hildesheim 1996, S. 159f. Ausführliche Zitate aus den Hetztiraden des Ilja Ehrenburg sind aufgeführt bei Joachim Hoffmann, Stalins Vernichtungskrieg 1941-1945, Herbig, München 72001, S. 224-237.

[20] 1991 hielten es mehrere bundesdeutsche Journalisten sowie Politiker für angebracht, Ehrenburg anläßlich seines 100. Geburtstages zu würdigen. Ob aus Unwissenheit, Böswilligkeit oder Gründen der bewußten Volksverdummung kann an dieser Stelle nicht näher erörtert werden. Jedenfalls stellte die CDU-Fraktion der Bezirksverordnetenversammlung in Berlin-Schöneberg beispielsweise den Antrag, im Rahmen einer Ausstellung »Russen in Schöneberg« auch das »Schaffen« Ehrenburgs gebührend zu würdigen und die Erinnerung an diesen »Journalisten und Schriftsteller« zu pflegen. Meinungsbildende Tageszeitungen ließen es sich nicht nehmen, wie Joachim Hoffmann herausstellt, seiner ehrend zu gedenken., seine »sprudelnde Schreiblust« hervorzuheben, ihn u.a. als »Meister der Satire« zu glorifizieren und seine »grandiosen Panoramabilder« zu bewundern.

[21] Bundesarchiv, Ost-Dok. 2, Nr. 43/30ff.

[22] Zitiert nach Michael Balfour und John Mair, Four-Power Control in Germany and Austria 1945-1946, Oxford University Press, London 1956, S. 34. (Übersetzung durch Verf. C.N.)

[23] Caspar von Schrenck-Notzing, Charakterwäsche. Die Politik der amerikanischen Umerziehung, Kristall bei Langen-Müller, München 1981, S. 62.

[24] Rolf Steininger: Deutsche Geschichte 1945-1961. Bd. 1, Fischer, Frankfurt/M. 1983, S. 34. [25] Henry Morgenthau in seinen Tagebuchaufzeichnungen vom 19. August 1944, zitiert nach David Irving, Der Morgenthau-Plan 1944/45. Amerikanische Deutschlandpolitik: Sühneleistungen, “re-education”, Auflösung der deutschen Wirtschaft, Soyka, Bremen 1986, S. 23.

[26] Vgl. Michael Balfour und John Mair, aaO. (Anm. 22), S. 19.

[27] Vgl. Helmuth K.G. Rönnefarth und Heinrich Euler (Hg.), Konferenzen und Verträge, Bd. 4: »Neueste Zeit 1914-1959«, Ploetz, Würzburg 21959, S. 231f.

[28] Vgl. Nicholas Balabkins, Germany under direct controls. Economic aspects of industrial disarmament 1945-1948, Rutgers, New Brunswick 1964, S. 10.

[29] Vgl. ebenda, S. 11f.

[30] W. Cornides und H. Volle, Um den Frieden mit Deutschland, Oberursel 1948, S. 58ff. zitiert in Rolf Steininger, Deutsche Geschichte 1945-1961, aaO. (Anm. 24), S. 48.

[31] Ebenda, S. 48 u. 52.

[32] Vgl. Dwight D. Eisenhower, Crusade in Europe, Doubleday, New York 1948, S. 434.

[33] Vgl. Nicholas Balabkins, aaO. (Anm. 28), S. 14.

[34] Rolf Steininger, aaO. (Anm. 24), S. 34.

[35] Wilhelm Treue, Die Demontagepolitik der Westmächte nach dem Zweiten Weltkrieg, Niedersächsische Landeszentrale für Politische Bildung, Hannover 1967, S. 22.

Quelle: STIrPES.NET – Verteiler: RSS-Server Netzwerk

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