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Herbsttagung vom 2.-4.Oktober 2009 – Bericht
Es war die erste Veranstaltung dieser Art, die sich von den meisten vorherigen dadurch unterschied, daß der Veranstalter nicht auf „Schnäppchenpreise” und politisches Eintagsfliegen – Schönrednertum setzte, um möglichst viele Teilnehmer anzulocken (Erbsenzählerei). So nahmen an diesem Seminar, dem weitere folgen sollen, erwartungsgemäß zunächst 27 Personen teil, die allerdings bis auf eine einzige Ausnahme die Veranstaltung als sehr gelungen bezeichneten. Gemessen an der erstklassigen Unterbringung, zwei Übernachtungen im Doppelzimmer mit Frühstück und einem Tag Vollpension inklusive, waren 88 Teuro ausgesprochen günstig für das gebotene. Als geschlossene Gesellschaft waren wir nicht nur als zahlende Gäste „geduldet”, sondern auch herzlich willkommen. Der Wirtsfamilie gilt an dieser Stelle ein besonderes Dankeschön!
Davon ausgehend, daß unsere Geschichte nicht erst seit 100 Jahren gefälscht wird, oder gar erst seit 1945, war das Hauptthema die Fälschung der deutschen Geschichte und der Weltgeschichte überhaupt. Auch viele der Teilnehmer wußten im Vorfeld nicht, was sie erwartet, die Erwartungen der meisten Teilnehmer jedoch wurden übertroffen. Das Thema erwies sich als hochinteressant, auch wenn es auf dem Papier nicht den Anschein hat, was nicht zuletzt auch dem Hauptreferenten zu verdanken ist.
Freitag 2.Oktober Zu Beginn der Veranstaltung stellte sich jeder Teilnehmer in der gemeinsamen Runde kurz vor, was sich als gute Idee erwies, da sich dadurch die meisten besser kennen lernten. Die häufigste Aussage der Teilnehmer, warum sie sich politisch betätigen, war: „Ich habe gemerkt, daß in diesem Lande etwas nicht stimmt.” Es würde den Rahmen dieses Veranstaltungsberichts sprengen, hier ausführlich die behandelte Thematik behandeln zu wollen. Wir begnügen uns aus diesem Grunde mit Auszügen vom wesentlichen. Die Tagungsmappe kann nachträglich noch für 12 € inclusive Porto, bestellt werden. Im Einführungsvortrag ging es zunächst um Grundsätzliches. Es wurde festgestellt, daß die Machtfrage seit 1945 geklärt ist und unser Kampf sich daher (zunächst, d. Verf.) auf das geistig – weltanschauliche beschränken muß. Wir gehen davon aus (im Gegensatz zum Materialismus), so der Referent, daß Mensch und Welt eine Einheit sind, und daß das keine neue Erkenntnis von „Grünen” und „Ökos” ist. Unsere Vorfahren wußten das schon vor Tausenden von Jahren. Der Geisteszustand der heutigen „Weltgemeinschaft”, geprägt von bewußter Irreführung und Desinformation, der als „aufgeklärtes Zeitalter” umgedeutet wird, steht im Gegensatz zu den Hochkulturen der Menschheitsgeschichte, deren Wissen teils durch Naturkatastrophen oder durch menschliche Willkürakte verloren gegangen ist. So können wir getrost davon ausgehen, daß wir gemessen an menschlicher und geistiger Größe unserer (frühgeschichtlichen) Ahnen kleine Lichter sind. Lernen können wir ebenfalls z.B. von unseren Feinden, die in Jahrtausenden denken und nicht wie einige „Gleichgesinnte” aus der sogenannten rechten Szene, die nur von einer „Wahl” zur nächsten denken und entsprechend handeln!
In der anschließenden Aussprache wurde unter anderem festgestellt, daß auch viele „Deutsche, die es noch sein wollen” systemgeschädigt sind, und daß man auch uns mit Schlagworten immer noch sehr erfolgreich für dumm verkauft. Dafür seien als Beispiele genannt: – Demokratie, – freiheitlicher Rechtsstaat, – Meinungsfreiheit, – Grundgesetz usw. Von den vielen Fremdwörtern ganz zu schweigen. Übersetzt man z.B. die Worte Holocaust und Demokratie ins Deutsche (oder versucht es), ergibt sich daraus eine völlig andere Betrachtungsweise. Um überhaupt geistig – weltanschaulich auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen, müssen wir zunächst eine gemeinsame Sprache sprechen, wollen wir nicht weiter (wie schon seit 64 Jahren) im Hamsterrad laufen. (Als Beispiel seien hier die vielen „Reichsregierungen” und die unterschiedlichen Auffassungen genannt, welches Deutsche Reich denn nun das „rechtmäßige” ist: Das von Kaiser Karl, das von Kaiser Wilhelm, die Weimarer Republik, das von Adolf Hitler oder was auch immer?) Alle haben Recht und werden in der Gesamtheit vom Volk als Spinner wahrgenommen. Das gewünschte Ergebnis unserer Feinde!
Sonnabend 3.Oktober Am Anfang des zweiten Tages verliest der Veranstalter den Einleitungstext zur 50-seitigen Tagungsmappe. Auszüge: Das Mittel zur Erkenntnis des Wahren ist die Wissenschaft, und diese soll hier auch betrieben werden. Das Mittel zur Empfindung des Schönen aber ist die Kunst, weswegen ich eine Reihe von Gedichten ausgewählt habe, die nicht nur die Schärfe, sondern auch die Schönheit deutschen Geistes widerspiegeln.” An anderer Stelle: „Deutsch sein heißt, Charakter haben, und da im Zuge der Ereignisse des letzten Jahrhunderts dieser Nationalcharakter nicht mehr organisch vom Vater auf den Sohn übergeht, wie ich aus eigener leidvoller Erfahrung weiß, muß sich diesen Charakter jeder selbst anbequemen, so er deutsch sein will. Sich bloß auf die Abstammung zu berufen und sich ansonsten der geistigen Anstrengung zu enthalten, würde an der allenthalben zu beobachtenden Degeneration nichts ändern. Sich den in der Geistesgeschichte einzigartig dastehenden Großen des Deutschtums zu verschließen, sie etwa für gestrig und nicht mehr „up to date” zu halten, wäre ein schwerer Fehler…..Möchten also diese Vertreter des Deutschtums zu uns sprechen, zu jedem Einzelnen, aber auch, und dies ganz besonders, zu uns allen gemeinsam.” Auch wir haben hier und heute nicht die absolute Wahrheit zu verkünden, so der Referent, aber so, wie man uns Glauben machen will, kann die Geschichte nicht gewesen sein. 70 Prozent der mittelalterlichen Urkunden sind gefälscht. Originale sind praktisch nicht vorhanden, was man als „Dokumente” präsentiert, sind Abschriften. Eine Zeitrechnung Anno Domini (Christi Geburt) wird erstmals ab dem 13.Jahrhundert erwähnt. Wie will man also angeblich so genau wissen, ob die Schlacht im Teutoburger Wald 9 n.Chr. stattfand? Wo fand diese statt? Oder war es an verschiedenen Orten? Eine Ausgrabung kann man nicht wiederholen, man soll der offiziellen Darstellung Glauben schenken, wenn diese aber offensichtlich unsinnig ist, kann man das auch lassen. Gibt es eine verläßliche Überlieferung, der man trauen kann? Dazu ist zu sagen, daß mündlicher Überlieferung mehr Glauben geschenkt werden darf als sogenannter schriftlicher „Dokumente”. So ist z.B. davon auszugehen, daß die Geschichte der Nibelungen sich in etwa so zugetragen hat. Allerdings hat der Hunnenkönig Attila nichts mit Kriemhilds Rache zu tun, wohl aber der Friesenkönig Attala. Die Begründer der ägyptischen Kultur kamen mit Schiffen von Norden, so die Überlieferung. Etwa vom untergegangenen Atlantis (vermutlich beim heutigen Helgoland)? Zweifel gibt es daran, ob die Behauptung Rom sei Hauptstadt des römischen Weltreiches gewesen und seine Amtssprache Latein. Es spricht einiges dafür, daß sein Zentrum eher Byzanz war und die Amtssprache Griechisch. In China, Indien wurden Überlieferungen alter Kulturen und Schriften verbrannt, offenbar um Geschichte zu fälschen. Warum brannte die Bibliothek von Alexandria nieder, und damit unwiederbringliches Kulturgut? Über geschichtliche Ereignisse existieren immer mehrere Versionen um dann die offizielle (gelogene) Version für die Öffentlichkeit als die wahrscheinlichste dastehen zu lassen und die restlichen als Spinnerei und Verschwörungstheorie abzutun. Das ist nicht erst seit dem 11.September 2001 so!
Warum wird überhaupt Geschichte gefälscht? Cui Bono? (Wem nützt es?) Die Antwort ist denkbar einfach: Die Vernichtung der wahren Überlieferung und die Fälschung der Vergangenheit diente und dient der Legitimation der jeweiligen Herrscher. Ein Rätsel wird wohl auch vorerst die Entstehung der deutschen Städte bleiben. 95% der damaligen Bewohner lebten bis ca. 1100 (A.D.)auf dem Land und von der Landwirtschaft. Woher kamen die Erbauer, die Planer und die Handwerker? Was das heute vorherrschende Dogma der Evolutionstheorie betrifft, so glaubt der Vortragende (der mitnichten ein Anhänger Darwins ist), daß Menschen schon viel länger leben, als man uns Glauben machen will, ja vielleicht schon immer da waren. Für die Existenz des Neandertalers gibt es z.B. nur sehr schwache Beweise (ca. 1,5 Skelettüberreste). Viel Gesprächsstoff für den gemeinsamen Kameradschaftsabend. Jedenfalls wurde eindrucksvoll dargelegt: Geschichte wurde von jeher gefälscht um Herrschaft zu rechtfertigen und den besiegten ihre Identität zu rauben. Umso mehr muß es für jeden von uns heute heißen: Werde der, der Du bist!
Sonntag 4.Oktober Manöverkritik und weitere Planung Es darf gesagt werden, daß bis auf die schon benannte einzige Ausnahme keiner seine Teilnahme bedauert hat. Es war eine hochinteressante Veranstaltung, die vielleicht neue Erkenntnisse gebracht hat und hoffentlich auch zur Bewußtseinserweiterung zugunsten des geistig – weltanschaulichen Denkens geführt hat. Wir wollen in diesem Sinne fortfahren, so ist auch schon die nächste Veranstaltung geplant. Zunächst soll aber noch ein wichtiger Kritikpunkt angeführt werden: Es wurde darauf hingewiesen, daß an dieser Veranstaltung keine jungen Kameraden teilgenommen haben, obwohl die Teilnahme regionaler freier Kräfte eingeplant war. Diese waren jedoch auf einer Demonstration. Einige Teilnehmer bemerkten, die Kameraden hätten nicht das Geld für eine solche Veranstaltung. Wir glauben, daß dies nur in den wenigsten Fällen zutrifft. Es wurde vorgeschlagen, Patenschaften zu übernehmen, sicherlich eine gute Sache für junge Kameraden die es sich sonst nicht leisten können. Es gibt jedoch auch diejenigen, die Geld für alles mögliche haben, aber nicht im Traum daran denken, einen Euro für die eigene weltanschauliche Schulung zu sparen. Da ist auch mit Geldgeschenken nichts zu machen, da muß ein anderes Bewußtsein her. Wenn sich Veranstaltungen wie diese etablieren, werden auch die jüngeren sich nach und nach einfinden und werden ganz von selbst wissen, was wirklich wichtig ist. Und das werden nicht Wahlen und blinder Aktionismus sein. Mathias Schwier Vorankündigung: Vom 27. bis 29.Dezember 2009 wird ebenfalls in Thüringen eine Jahresabschlußseminar mit gemeinsamer Weihnachtsfeier (in unserem Sinne) stattfinden. Das Seminarthema steht noch nicht fest. Eine Einladung mit Programm werden wir demnächst veröffentlichen.



